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  15. Das synodale Schisma

Als ob es Gott nicht gäbe

28. November 2022 in Kommentar, 27 Lesermeinungen
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Bätzing ist nur ein Beispiel für viele, die unmittelbar nach Rom weiter ihre verdorbenen Reformbotschaften in die Welt posaunen. Das Schisma muss doch irgendwie zu erreichen sein, scheint die Botschaft zu sein - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)

Ein wenig turbulent ging es ja schon zu. Der Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe in Rom brachte das erwartete Ergebnis. Selbstverständlich würde man den deutschen Bischöfen die Grenzen aufzeigen. Dies geschah und weil man sich in Deutschland Kommunikationsprofis hält, machte sich die DBK direkt daran. Die Lufthoheit über die Deutung der römischen Gespräche zu beanspruchen. Für gewöhnlich zeigt sich der Vatikan gerne mal mit moderner Kommunikation überfordert. Man sagt den Bischöfen, was zu sagen ist und macht so weiter, wie seit Jahrhunderten.

Kaum wieder in Deutschland sprachen Bischöfe davon, dass es keine Stoppschilder gegeben habe. Man äußerte sich zufrieden und wohlwollend über die Gespräche, ja, man fühlte sich gar ermutigt. Es konnte ja keiner Wissen, was in den Gesprächen gesagt wurde. Doch dann zeigte Rom sich von einer unerwarteten Seite. Die Reden der Kardinäle Ladaria und Ouellet wurden veröffentlicht. Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt und erscheinen auf Internetseiten und in den Sprachausgaben des Osservatore Romano. Nun kann jeder nachlesen, was die römischen Kardinäle wirklich gesagt haben. Auch wenn es keine offizielle Begründung für die Abwesenheit des Papstes bei dem interdikasteriellen Gespräch gab, der leere Platz des Papstes ausgerechnet an dem Tag, vor allem im Kontext der nun öffentlich einzusehenden Texte, ist mehr als nur sprechend.

Nun könnte man annehmen, dass die deutschen Bischöfe nach diesem Besuch und nach diesem deutlichen Warnsignal Zeichen einer Umkehr erkennen lassen. Immerhin hat Rom mal die Zähne gezeigt. Ein Moratorium des synodalen Weges von DBK und „ZdK“ hätte der Kirche in Deutschland eine hilfreiche Atempause beschert. Nein, es geht weiter auf dem inzwischen unaufhaltsamen Weg ins Schisma.


In der Woche nach dem Besuch in Rom verabschiedete der ständige Rat der DBK eine Rahmenordnung für ein neues Arbeitsrecht der Kirche. Zwar müssen die einzelnen Bischöfe diese noch in diözesanes Recht umsetzen, doch die sofortigen Erklärungen, dies auch unverzüglich tun zu wollen, ließen nur Stunden auf sich warten. Dieses neue Arbeitsrecht der Kirche stellt eine bis dahin nicht gekannte Erschütterung dar. Jetzt geht es sogar in kirchlichen Dienststellen und Betrieben so zu „etsi deus non daretur“. Mit einer nonchalanten Selbstverständlichkeit hat man für kirchliche Mitarbeiter das sechste Gebot abgeschafft.

Statt für kirchliche Mitarbeiter ein neues Arbeitsrecht zu erfinden, könnte die Kirche eben jene Betriebe (zum Beispiel in Stiftungen) ausgliedern, für die es nicht mehr genügend katholische Mitarbeiter gibt. Diese könnten dann auch die christlichen Ideale hochhalten, aber unabhängig und unter staatlichem Arbeitsrecht agieren. Dazu müsste man loslassen können. Viele Aufgaben, die in der Tat die Kirche der Gesellschaft geschenkt hat, kann die Gesellschaft inzwischen selber. Andere Dinge wären dringend kirchlich zu tun. Kliniken, Hospize und Praxen, in denen Menschen vor Abtreibung und Sterbehilfe sicher sind, wären eine kirchliche Aufgabe, die die Gesellschaft derzeit nicht bewältigen kann.

Mission oder Evangelisation sind die Kernthemen der Kirche. Den Menschen das Evangelium zu verkünden ist die Aufgabe der Kirche. Wenn sich aus dem Auftrag der Caritas ergibt, ein Werk zu tun, dann sind auch die Menschen da, das Werk zu tun. Es ist diese lausige Verweltlichung der Kirche, die nicht mehr auf das Wort Gottes glaubt hören zu müssen, sondern sich Sachzwängen ergeben will. Wir wollen bei den Großen dieser Welt mitspielen, das war schon immer die Versuchung für die Kirche und nicht zuletzt für die Bischöfe. Und weil die Großen dieser Welt gerade die Genderideologen, die Diversen, die Woken sind, kann man sich selber herleiten, wo denn auch der Episkopat so gerne mitspielen möchte.

Es wundert insofern nicht im Geringsten, wenn Georg Bätzing kaum aus Rom zurück, direkt wieder die Weihe von Frauen fordert. Bätzing ist nur ein Beispiel für viele, die unmittelbar nach Rom weiter ihre verdorbenen Reformbotschaften in die Welt posaunen. Das Schisma muss doch irgendwie zu erreichen sein, scheint die Botschaft zu sein. Nun möchte Bätzing sich weiter für die Weihe von Frauen einsetzen, die zu spenden – unendlich oft wurde es betont – die Kirche keine Vollmacht hat. Na, also bitte, wenn er das doch möchte, so möge er sich eine willige Frau suchen und eine Weihesimulation an ihr vornehmen und schauen, was passiert. Dann wäre doch endlich Klarheit. Die Forderung an sich reicht als Gedankenspiel. Niemand muss sie wirklich durchführen. Die Folge wäre in der Tat die Suspendierung und Exkommunikation des handelnden Bischofs, sowie die Exkommunikation der Frau, die es hat mit sich machen lassen. Können wir uns jetzt den wirklich wichtigen Dingen zuwenden?

Beide Beispiele, es gäbe noch zahlreiche andere, zeigen überdeutlich, woran es in der Kirche krankt. Es gibt zwei Dinge, die man als Katholik gut kennen sollte: Die Bibel und den Katechismus. Je tiefer man sich dort hinein begibt, umso klarer wird es, dass das Amt überhaupt gar nicht anzustreben ist. Es ist kein Ideal, es ist kein Machtinstrument und wenn es dazu gemacht wird, ist es pervertiert. Das Amt ist sakramental und hat allein die Aufgabe sakramental zu wirken. Lehren, leiten und heiligen ist das dreifache Charisma des Amtes in der Kirche.

Leiten ist im Sinne des Charismas des Amtes ein Dienst am Volk, der Demut fordert. Ob das im Sinne der Frauenpriestertumsforderinnen (m/w/d) ist? Wohl kaum. Entspricht es der Wirklichkeit? Diese Frage mag sich jeder selbst beantworten, der in unseren Tagen erlebt, mit welch einem Hochmut deutsche Bischöfe sich über die Weltkirche erheben und ihr Verständnis von kirchlichen Reformen arrogant und überheblich ertrotzen wollen.

Der Normalfall des Christen ist der Getaufte und Gefirmte, nicht der Geweihte. Taufe, Firmung und Eucharistie im eigenen Leben zu vertiefen ist die Aufgabe des Katholiken. Das Leben in der Welt verlangt viel. Eine Weihe gehört nicht dazu. Jene aber, die herausgerufen werden, die Kleriker, sind nicht zu beneiden. Dieses Gieren nach dem Amt ist denkbar ungesund. Es ist ungesund für den einzelnen, es ist auch ungesund für die Kirche insgesamt. Vielleicht, man könnte einmal darüber nachdenken, fehlen uns die Berufungen, weil zu viele gierig auf das Amt schauen.


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Lesermeinungen

 ottokar 1. Dezember 2022 
 

Jetzt versteht jeder, weshalb Kard. Müller seinerzeit vom Papst abgesetzt wurde

Er war der Chef der Glaubenskongregation, also zuständig für die Beseitigung von Glaubensmissständen in unserer Kirche. Unser Papst war mit seinen Entscheidungen nicht einverstanden und hat ihn vom Altar weg ersetzt durch einen offensichtlich zur Untätigkeit gezwungenen Kardinal. Nur so ist es zu erklären, weshalb Rom zusieht, wie Kirchenrecht und gültige Glaubensinhalte schamlos missbraucht werden und kollektiver provokativer Ungehorsam von Rom ungestraft akzeptiert wird.


0
 
 modernchrist 30. November 2022 
 

Adventsopfer

könnte man sich überlegen, mit der Bitte an den himmlischen Vater, dass möglichst viele Bischöfe und Weihbischöfe im Frühjahr der totalen Abgrund erkannt haben und ihre Sperrvoten abgeben.
Man könnte jeden Tag in die Messe gehen, oder jeden Tag einen Rosenkranz beten - auf alle Fälle jeden Tag ein Sturmgebet zum Himmel schicken. Auch Fasten wäre gut: einen Tag pro Woche bis Weihnachten nur Wasser und Brot. Es heißt doch fastet und betet! Die Lage ist so schlimm, dass solches wirklich angezeigt wäre!


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 lesa 29. November 2022 

Römer 1: Zur Strafe für ihren Ungehorsam können sie die Dinge des Hl. Geistes nicht mehr erfassen.

@Tin Martin: Sie fragen, was ist das?
"Als Mann und Frau schuf er sie". Und als solches ist der Mensch Abbild Gottes und somit geistbegabt. Wer sich über diese Urzelle der geoffenbarten Wahrheit über Gott und seine Beziehung zum Menschen selbstherrlich überhebt, indem er sie nicht aus der Hand des Schöpfers annimmt, der wird bestraft. Umso schwerer, als es sich um einen Bischof handelt. In röm. 1 ist nachzulesen, welcher Art die Strafe ist: VERFINSTERUNG DES DENKENS. Gott muss diese Leute dem schrecklichen Vorgang ausliefern. Sie selbst haben ja die Offenhet für das Licht des Geistes versperrt. Mir tun dieser Mann und seine Gefolgsleute furchtbar leid. Und jene auch, die sie noch in den Abgrund mitreißen, wenn der Mann nicht endlich gestoppt wird. Worte allein genügen hiefür nicht.


2
 
 Chris2 29. November 2022 
 

@Scotus

Selbst von jenigen bei Pius, die in Jahrzehnten der Hetze und Ausgrenzung gegen sie hart geworden sind, werden viele sich mit Freuden einem Papst zuwenden (gebetet wurde dort sowieso immer für ihn*), der wieder klar katholisch ist, gegen notorische Häretiker auch im Bischofsamt durchgreift und sich ohne wenn und aber zum überlieferten Ritus der Kirche bekennt und den Novus Ordo mindestens reformiert (Elemente zu starker "Verweltichung", tendentiöse Fehlübersetzungen etc.)
Der Ansatz seit dem jüngsten Konzil, die Menschen durch Hinterherchecheln hinter dem jeweiligen Zeitgeist zufeidenzustellen, ist jedenfalls krachend gescheitert. Deutschland hat belegt, dass dies nur zu einer Kirche aus Heiden führt, die im Endstadium weitgehend von Heiden ver... geführt wird...
* Kenne einen tragischen Fall eines an sich sehr guten und frommen Priesters bei Pius, der nicht mehr für den Papst betete, als Sedevakantist in ein Sabbatjahr geschickt wurde und dann offenbar selbst austrat...


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 Tin Martin 29. November 2022 
 

Tin Martin

könnte glatt meinen, da versucht ein Bischof Christus selbst nach seinen menschlichen Vorstellungen zu korrigieren. Was ist das? Häresie?. Es gibt hunderte protestantischer Gemeinschafteb, es gibt die Alt-Katholiken. Wieso wollen diese Leute eine "deutsche kath. Nationalkirche"?. Orthodoxe Christen wollen sie ja auch nicht werden. Die Antwort müsste doch somit für jeden klar sein, der gläubiger kath. Christ ist.


1
 
 Tin Martin 29. November 2022 
 

Man

könnte glatt meinen, da versucht ein Bischof Christus selbst nach seinen menschlichen Vorstellungen zu korrigieren. Was ist das? Häresie?. Es gibt hunderte protestantischer Gemeinschafteb, es gibt die Alt-Katholiken. Wieso wollen diese Leute eine "deutsche kath. Nationalkirche"?. Orthodoxe Christen wollen sie ja auch nicht werden. Die Antwort müsste doch somit für jeden klar sein, der gläubiger kath. Christ ist.


3
 
 lesa 28. November 2022 

Die Kirche ist und bleibt der Leib Christi

Danke für den Artikel!
@menke: Die Kirche ist und bleibt der Leib Christi, SEINE Braut. Sie lebt und erneuert sich, es gibt auch echten Dienst und Licht. Aber das ist nicht immer und überall sichtbar. Lassen wir uns nicht irremachen, wie die Apostel in der Nacht.
Bleiben wir im Dunkeln treu.


3
 
 Waldi 28. November 2022 
 

Man kann nur "hoffen",

dass dieser uneinsichtige Bischof Bätzing eine Frauenweihe zur Priesterin tatsächlich durchführt und die Suspendierung und Exkommunikation auf sich zieht, sowie die Exkommunikation der Frau, die es hat mit sich machen lassen! Den deutschen Bischöfen kann ich als Katholik den schweren Schnitzer nicht verzeihen, dass sie diesen Bischof Bätzing zum Vorsitzenden der DBK gewählt haben, eine noch schlimmere Fehlbesetzung wäre nicht möglich gewesen!


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 Herbstlicht 28. November 2022 
 

Nicht der Heilige Geist, sondern der aktuelle Zeitgeist ...

scheint unsere Bischöfe zu "beflügeln".
Vor kurzem schrieb ich in einem anderen Zusammenhang bereits:
Einige Bischöfe scheinen erheblich an Selbstüberschätzung zu leiden.
Demut - ein Fremdwort!
Sie sehen sich wohl kaum mehr als Diener Gottes, sondern als Erfüllungsgehilfen des aktuell herrschenden Zeitgeistes.
Wie bitter und desillusioniernd für die Kirche!
Aber wir dürfen nicht resignieren, sondern wollen ausharren und auf Gottes Wirken bauen!


4
 
 Scotus 28. November 2022 

Aus der Krise von heute wird eine Kirche von morgen hervorgehen.

Wenn ich mir diese Kirche mit all ihren Diskussionen anschaue, sehe ich am Horizont nicht nur eine weitere Spaltung, sondern das Ende einer Institution, wie wir sie kennen. Ich teile die Intuition Benedikts XVI., wenn er über die Zukunft der Kirche sagt: "Es wird eine verinnerlichte Kirche sein, die nicht auf ihr politisches Mandat pocht und mit der Linken so wenig flirtet wie mit der Rechten. Sie wird es mühsam haben. Denn der Vorgang der Kristallisation und der Klärung wird ihr auch manche gute Kräfte kosten. Er wird sie arm machen, sie zu einer Kirche der Kleinen werden lassen. Der Vorgang wird umso schwerer sein, als sektiererische Engstirnigkeit genauso wird abgeschieden werden müssen wie großsprecherische Eigenwilligkeit."


6
 
 girsberg74 28. November 2022 
 

Limburg

darf sich glücklich schätzen, dass sein Bischof bei einem Experten noch als „mittelmäßig“ durchgeht; es gibt nämlich noch Anderes.


[@FNO „@Winne“]


2
 
 Johannpeter 28. November 2022 
 

Suspendierung und Exkommunikation des handelnden Bischofs!

Ich finde das angedachte Moratorium gut, zur Besinnung und Warnung, gegen den, in unsere Kirche eingedrungenen, antikatholischen Zeitgeist und die Relativierung der göttlichen Offenbarung, zugunsten einer modernistischen Verweltlichung unseres Glaubens.Es gibt einen Punkt oder eine rote Linie, die eine Suspendierung und Exkommunikation, für jeden abtrünnigen Bischof Realität werden sollte!


4
 
 physicus 28. November 2022 
 

Wie hältst Du es mit Rom?

Vielleicht überdenken einige bisher deutschsynodal fügsame (Weih-)Bischöfe ihre Position, wenn sie vor der Entscheidung stehen.


5
 
 golden 28. November 2022 
 

wo Latein gesprochen wird und Maria

hoch in der Achtung steht, geht es echt katholisch zu !


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 golden 28. November 2022 
 

Ich meine das nicht absolut, aber auffällig ist:


0
 
 Krysia 28. November 2022 
 

Liebe/r Menke,
Sie können das durchaus mit einem Priester besprechen, der die Messe aller Zeiten noch liest und der Amtskirche nicht angehört. Wo diese Priester wirken, ist im Internet leicht zu finden. Ich hatte die gleichen Sorgen wie Sie, fühlte mich der Sünde mit schuldig. Jetzt schlafe ich wieder besser.


6
 
 rts 28. November 2022 
 

@menke

Pater Pio sagte mit Nachdruck -wohl ahnend, welche Zeiten bevorstehen-: „Bleibt treu im Glauben unserer Väter.“
Ich mache das so, mich erschüttert da wenig.


5
 
 bibelfreund 28. November 2022 
 

Treffend

@FNO trifft es auf den Punkt, mehr bedarf es eigentlich nicht: es ist der mittelmäßige Verstand, der bei deutschen „Reform-Bischöfen“ erschreckend zutage tritt. Oder, wie ein Theologe wie Peter Hahne hinzuzufügen pflegt: „ das ist dann schon eine Beleidigung des Mittelmaßes.“ Und diese Klerikal-Herrschaften schwimmen im Gelde!


6
 
 Anaximander Ansorg 28. November 2022 
 

"Dieses Gieren nach dem Amt ist denkbar ungesund."

So ist es, und es steht schon mehrfach in den heiligen Schriften, dass ein Bischof nur widerwillig ins Amt gezerrt werden darf. Wer karrieremäßig nach dem Amt trachtet, der sei dafür ungeeignet, so die Schrift. Aber es ist ohnehin zu erwarten, dass in den nächsten Jahren peu a peu mehrere Bistümer ohne Ordinarius werden verharren müssen.


5
 
 menke 28. November 2022 
 

Mein Gewissen rebeliert immer mehr....

Ich glaube an: „Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche,“ so beten wir im Glaubensbekenntnis.
Bei vielen unserer Bischöfe, Kardinäle, Angestellten und auch dem aktuellen Papst habe ich seit einiger Zeit den Eindruck, daß es sich nicht um dieselbe Kirche handelt, an welche wir glauben. Deshalb meldet sich immer mehr mein Gewissen ob ich dieser „Kirche“ weiterhin angehören kann/darf.
Oder müsste ich nicht diese Kirche verlassen, weil es niemals die sein kann, von welcher Jesus das Haupt ist und wir dessen Glieder. Bislang habe ich keinen Seelsorger gefunden, mit dem ich mein Problem ernsthaft besprechen kann.
Spätestens zu Beginn des neuen Jahres, wenn der Synodale Weg sein zerstörerisches Werk fortsetzen sollte, muss ich mir diese Frage beantworten – ob mit oder ohne seelsorgerische Hilfe. Diese Kirche, daß habe ich für mich erkannt, dürfte niemals die unseres Herrn Jesus Christus sein.


7
 
 Jothekieker 28. November 2022 
 

Zur Macht des Geldes

Ich würde es als Bischof nicht darauf ankommen lassen, Herr Lay. Ein abgesetzter Bischof verfügt halt nur noch über seine privaten Mittel.


4
 
 golden 28. November 2022 
 

Da wir in der Gemeinschaft mit der triumphierenden Kirche die noch kämpfende Kirche bilden, soll uns

nachzustreben.


1
 
 elisabetta 28. November 2022 
 

Aufwachen, bevor es zu spät ist

Ja, genauso ist es: Es ist diese lausige Verweltlichung der Kirche, die nicht mehr auf das Wort Gottes glaubt hören zu müssen, sondern den Menschen und seine jeweilige Lebenssituation in den Mittelpunkt stellt. Die Kirche in Deutschland (und auch anderswo) krankt nicht nur, sie ist förmlich von Krebsgeschwüren befallen, die aber nicht unheilbar sind. Abkehr der Hirten von den irdischen Machtgelüsten, Umkehr zu Gott und Rückkehr zu den eigentlichen bischöflichen Aufgaben "lehren, leiten und heiligen" wären die probaten Mittel zur notwendigen Genesung.


9
 
 Uwe Lay 28. November 2022 
 

Die Macht des Geldes

Wenn nun ein deutscher Bischof eine Frau zur "Diakonin" weihte, besser gesagt diese Weihe simulierte, würde dann Romm wirklich einschreiten gegen die finanzmächtige deutsche Kirche? Ich befürchte, daß die hiesigen Bischöfe sich viel zutrauen im Vertrauen auf ihre Geldmacht in Rom!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


3
 
 Smaragdos 28. November 2022 
 

Etsi Deus non daretur

In der Tat hat bei den deutschen Bischöfen Menschenfurcht die Gottesfurcht ersetzt.


9
 
 hape 28. November 2022 

Die, die das sechste Gebot lehren sollen,

dürfen es nun selbst ignorieren.


8
 
 FNO 28. November 2022 

@Winne

Die freche Art, mit der sich Bätzing seines mittelmäßigen, aber durchaus verschlagenen Intellekts bedient, um seinen Willen durchzusetzen, empört nicht nur Konservative. Noch gestern sprach ich mit einem eher links engagierten Atheisten, den die durchschaubare Selbstdarstellung etlicher deutscher Bischöfe ebenso anwidert.


13
 

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