Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

"Bei den einen ist das todesmutig, bei den anderen ganz und gar nicht"

24. November 2022 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei der Fußball-WM in Quatar protestieren die iranische aber auch die deutsche Mannschaft und setzten ein Zeichen - die einen (Iran) müssen um ihr Leben fürchten, die anderen (Deutschen) werden könnten laut "Welt" "Weltmeister im Possenspiel" werden


Berlin (kath.net)

Die deutsche Zeitung "Welt" hat am Donnerstag mehrfach Kritik am Auftreten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Quatar und dem von deutschen Medien verursachten Theater rund um die Gay-Armbinde geübt. So erinnerte WELT-Autor Florian Sädler daran, dass die Nationalspieler des Iran und Deutschlands jeweils stumm vor ihren WM-Spielen protestierten - die Deutschen wollten gestern mit "Mund-Zuhalten" gegen eine Fifa-Entscheidung protestieren, die das Tragen der Gay-Armbinde verboten hat. "Bei den einen ist das todesmutig, bei den anderen ganz und gar nicht. Die Aktion zeigt einmal mehr, dass die Nationalmannschaft die Zeichen der Zeit nicht erkennt.", schreibt Sädler und betont, dass im Gegensatz zur Deutschen Nationalmannschaft bei den Spielern aus dem Iran, die die Hymne verweigert hat, wirklich etwas auf dem Spiel steht. Den Sportlern und ihren Familien drohen ernsthafte Konsequenzen, den deutschen Spielern droht nicht mehr als ein sportdisziplinarischer Klaps. So ein Zeichen sei nicht viel wert.


Frank Lübberding sprach in einem weiteren Kommentar schließtlich von einem "Weltmeister im Possenspiel" und meinte zum Theater in der ARD rund um die Armbinde, dass sich dort gleich sechs Experten im Fernsehstudio und im Stadion in Katar eingefunden haben und diese aufgeregt wie die Kinder vorm Weihnachtsbaum waren, welchen Protest denn die deutsche Mannschaft durchführen werde. Dazwischen gab es dann Werbung der Fluggesellschaft „Emirates“, der staatlichen Fluglinie des Emirats Dubai. Lübberding  meinte ironisch, dass die Vereinigten Arabischen Emiraten wohl für ihr Wertefundament im Geiste der „One Love Binde“ bekannt seien, sonst wär doch sicher auf diese Werbung in der ARD verzichtet worden.

Und nach fünf Stunden Berichterstattung wurde dann das "große Geheimnis" gelüftet: Beim Familienfoto hielten sich die Spieler die Hände vor den Mund. Lübberding erinnert dann auch daran, dass sich bei anderen Nationen kaum Jemand für "unsere Symbolik" interessiert. "Die wollen erstaunlicherweise Fußball spielen, so der Eindruck." "Die deutsche Niederlage gegen einen durchschnittlichen Gegner wirkte wie eine kalte Dusche auf diese deutsche Selbstgefälligkeit", schreibt der Welt-Kolumnist und meint, dass Fußball dieses journalistische Großaufgebot nicht wirklich interessiere.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz