Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  2. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  3. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  4. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  9. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  10. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  11. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  12. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  15. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt

USA: Demokratische Abgeordnete erinnert sich an ungewollte Abtreibung

14. Oktober 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Als sie bereits auf dem Operationstisch lag, entschied sich die damals 19jährige Cori Bush gegen eine Abtreibung, aber niemand hörte auf sie. Trotz dieser Erfahrung tritt sie jetzt für ein ‚Recht auf Abtreibung’ ein.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Cori Bush, Abgeordnete der Demokratischen Partei im US-Repräsentantenhaus, sprach in einem Interview von ihrer zweiten Abtreibung, die sie gerne im letzten Moment abgebrochen hätte. Ihre Bitte sei aber nicht erhört worden. Bush tritt trotzdem für ein „Recht auf Abtreibung“ ein.

„Ich erinnere mich dass ich da lag und mich umschaute ob jemand im Raum ist, der mir zuhören würde“, sagte Bush im Gespräch mit Margaret Hoover von PBS. Sie sei damals 19 Jahre alt gewesen. Im Alter von 17 Jahren hatte sie nach einer Vergewaltigung schon einmal eine Abtreibung durchführen lassen.


Bei ihrer zweiten Abtreibung habe sie zunächst gedacht, sie sei bereit. Doch als sie auf dem Operationstisch lag, dachte sie daran, dass sie dem Vater des Babys nichts von der Abtreibung gesagt habe und bekam das Gefühl, dass sie noch mehr Zeit brauche. Sie teilte dies der Krankenschwester mit, doch diese hörte nicht auf sie. Das medizinische Personal bereitete die Instrumente für die Abtreibung vor. Bush wollte die Abtreibung nicht durchführen lassen und sagte dies den Mitarbeitern der Abtreibungsklinik. Doch diese ignorierten sie und sagten ihr, sie solle sich beruhigen.

Bush sagte, sie habe den Eindruck gehabt, das medizinische Personal sei der Ansicht gewesen, sie wisse nicht was gut für sie sei. Sie habe das Gefühl gehabt, man habe ihr nicht zugehört, weil sie eine junge schwarze Frau gewesen sei.

Trotz dieser Erfahrung vertritt Cori Bush heute die Ansicht, dass Einschränkungen der Abtreibung eine Form „medizinischer Diskriminierung“ sei, welche schwarze Frauen und Mädchen daran hindere „notwendige Gesundheitsleistungen“ zu erhalten. In den letzten Tagen ist sie durch ihren Heimatbundesstaat Missouri gereist um dort für eine liberale Abtreibungsregelung zu werben. „Die Menschen müssen wissen, dass die Demokraten die Partei für Menschenrechte, für körperliche Autonomie, für reproduktive Gerechtigkeit sind, die für unsere Grundrechte kämpfen“, schrieb sie in einer Nachricht auf Twitter.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen
  2. US-Justizministerium unterstützt katholischen Orden im Kampf gegen Transgender-Gesetz in New York
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Bekannte christliche Adoptionsagentur stellt Vermittlung von Kindern an homosexuelle Paare ein
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel

Abtreibung

  1. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  2. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel

Politik

  1. Bremer Grünenpolitikerin Görgü-Philipp posiert mit Holocaust-Koffer – Rücktritt nach Eklat!
  2. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  3. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  4. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  5. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  4. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  5. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  6. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  7. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  10. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  11. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  12. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  13. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  14. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  15. Orden: Neuer Generaloberer der "Servi Jesu et Mariae"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz