Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  12. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  15. Iran: Mindestens 12.000 Tote bei Protesten gegen das Regime

USA: Demokratische Abgeordnete erinnert sich an ungewollte Abtreibung

14. Oktober 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Als sie bereits auf dem Operationstisch lag, entschied sich die damals 19jährige Cori Bush gegen eine Abtreibung, aber niemand hörte auf sie. Trotz dieser Erfahrung tritt sie jetzt für ein ‚Recht auf Abtreibung’ ein.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Cori Bush, Abgeordnete der Demokratischen Partei im US-Repräsentantenhaus, sprach in einem Interview von ihrer zweiten Abtreibung, die sie gerne im letzten Moment abgebrochen hätte. Ihre Bitte sei aber nicht erhört worden. Bush tritt trotzdem für ein „Recht auf Abtreibung“ ein.

„Ich erinnere mich dass ich da lag und mich umschaute ob jemand im Raum ist, der mir zuhören würde“, sagte Bush im Gespräch mit Margaret Hoover von PBS. Sie sei damals 19 Jahre alt gewesen. Im Alter von 17 Jahren hatte sie nach einer Vergewaltigung schon einmal eine Abtreibung durchführen lassen.


Bei ihrer zweiten Abtreibung habe sie zunächst gedacht, sie sei bereit. Doch als sie auf dem Operationstisch lag, dachte sie daran, dass sie dem Vater des Babys nichts von der Abtreibung gesagt habe und bekam das Gefühl, dass sie noch mehr Zeit brauche. Sie teilte dies der Krankenschwester mit, doch diese hörte nicht auf sie. Das medizinische Personal bereitete die Instrumente für die Abtreibung vor. Bush wollte die Abtreibung nicht durchführen lassen und sagte dies den Mitarbeitern der Abtreibungsklinik. Doch diese ignorierten sie und sagten ihr, sie solle sich beruhigen.

Bush sagte, sie habe den Eindruck gehabt, das medizinische Personal sei der Ansicht gewesen, sie wisse nicht was gut für sie sei. Sie habe das Gefühl gehabt, man habe ihr nicht zugehört, weil sie eine junge schwarze Frau gewesen sei.

Trotz dieser Erfahrung vertritt Cori Bush heute die Ansicht, dass Einschränkungen der Abtreibung eine Form „medizinischer Diskriminierung“ sei, welche schwarze Frauen und Mädchen daran hindere „notwendige Gesundheitsleistungen“ zu erhalten. In den letzten Tagen ist sie durch ihren Heimatbundesstaat Missouri gereist um dort für eine liberale Abtreibungsregelung zu werben. „Die Menschen müssen wissen, dass die Demokraten die Partei für Menschenrechte, für körperliche Autonomie, für reproduktive Gerechtigkeit sind, die für unsere Grundrechte kämpfen“, schrieb sie in einer Nachricht auf Twitter.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  4. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  5. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf

Abtreibung

  1. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  2. Menschenrecht auf Abtreibung?
  3. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  4. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden

Politik

  1. Interne Grünen-Mail nach Berlin-Blackout: „NICHT Täter*innen/Ermittlungen in den Mittelpunkt ziehen“
  2. Das große CDU-Chaos ODER wenn ein angebliches Plagiat schlimmer als Abtreibung im 9. Monat ist!
  3. Erfolg für den Lebensschutz – Kein Geld für Planned Parenthood aus US-Bundesbudget
  4. US-Repräsentantenhaus untersucht möglichen Missbrauch von Steuergeld durch Planned Parenthood
  5. Transgender-Debatte: Grüne Politikerin El-Nagashi verlässt die Partei






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  8. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz