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Mexikanische Feministin räumt ein: Zahl der Opfer illegaler Abtreibungen übertrieben

17. September 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Ein Video aus dem Jahr 2016, das jetzt aufgetaucht ist, zeigt die Feministin Marta Lamas bei einer Podiumsdiskussion.


Mexiko-Stadt (kath.net/LifeNews/jg)

Die mexikanische Feministin und Pro-Abtreibungsaktivistin Marta Lamas hat zugegeben, dass Abtreibungsbefürworter die Zahl der Frauen, die angeblich bei illegalen Abtreibungen ums Leben kommen, bewusst übertrieben haben.

Die Lebensschutzorganisation „Schritte für das Leben“ hat ein Video von einem Auftritt Lamas’ bei einer Podiumsdiskussion an einer Universität gefunden, in welchem sie einräumt, die Zahl der Toten bei Abtreibungen „in die Höhe getrieben“ zu haben, berichtet ACI Prensa. Sie hätten behauptet, dass 100.000 Frauen bei geheimen Abtreibungen sterben würden. Es habe sich herausgestellt, dass 100.000 Menschen im ganzen Land an verschiedenen Krankheiten gestorben seien. „Wir haben die Zahlen aufgebläht“, sagte sie wörtlich. „Es war ein sehr komplizierter Prozess, bei dem wir viel gelernt haben“, fuhr Lamas unter dem zustimmende Gelächter des Publikums fort.


Das Video wurde bei der Podiumsdiskussion „Gespräche über die feministische Bewegung“ am 25. Oktober 2016 an der Autonomen Metropolitanen Universität in Mexiko-Stadt aufgenommen, berichtet ACI Prensa.

Lamas unterrichtet an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (UNAM) und ist Mitbegründerin der Pro-Abtreibungsorganisation Grupo de Información en Reproducción Elegida (GIRE, dt. etwa „Gruppe für Information über wahlfreie Reproduktion“). GIRE setzt sich in Mexiko Stadt und in acht weiteren mexikanischen Bundesstaaten für die Legalisierung der Abtreibung ein.

In anderen Staaten wurde die Zahl der angeblichen Opfer illegaler Abtreibungen ebenfalls übertrieben. Dr. Bernard Nathanson war ein Abtreibungsarzt, der sich in der Pro-Abtreibungsbewegung engagiert hatte. Später wurde er Lebensschützer und gab an, dass die Zahlen, die von den Befürwortern der Legalisierung der Abtreibung genannt worden waren, weit überhöht waren.

 


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