Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Vatikan 2021 mit deutlichem Spenden-Minus

17. Juni 2022 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einnahmen von 46,9 Millionen Euro im Jahr 2021 standen Ausgaben von 65,3 Millionen Euro gegenüber


Vatikanstadt  (kath.net/KAP/red) Die Spenden für die karitativen Aufgaben des Papstes, der sogenannte Peterspfennig, liegen deutlich unter den benötigten Ausgaben. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Spenden aus aller Welt auf 46,9 Millionen Euro, wie der Vatikan (Donnerstag) mitteilte. Das war nach dem besonders schlechten Spendenjahr 2020 ein leichter Aufschwung, aber deutlich entfernt vom Vor-Pandemie-Niveau von etwa 54 Millionen Euro. Zudem lagen die Ausgaben für die Aufgaben des Papstes bei 65,3 Millionen Euro, also 18,4 Millionen über den Spendeneinnahmen. Dieses Mehr wurde demnach aus dem Vatikanvermögen finanziert. Von den Ausgaben lief der Großteil (55,5 Millionen Euro) in die Finanzierung der römischen Kurie sowie in die Mission.


Knapp ein Fünftel der Mittel ging an Diözesen weltweit, um deren Evangelisierungstätigkeiten zu unterstützen. Weitere 13,6 Prozent erhielten die Nuntiaturen, die Vatikanbotschaften. Der Anteil des Peterspfennigs, der direkt in unmittelbare Hilfsprojekte und Unterstützung floss, betrug 9,8 Millionen Euro. Das war ein deutlich geringerer Anteil, als im Haushaltsplan für 2021 budgetiert war. Ursprünglich war von 17 Millionen für direkte Hilfen die Rede gewesen. Alle Finanzquellen eingerechnet, betrugen die Spenden seitens des Vatikan im vergangenen Jahr laut der Bilanz insgesamt 35 Millionen Euro. Die meisten Spenden für den Peterspfennig kommen mit Blick auf die Diözesen derzeit noch aus den USA (13 Millionen Euro), dahinter folgen Italien (5 Millionen) und Deutschland (2,3 Millionen). Auf dem vierten Platz der größten Spender ist Korea (1,4 Millionen Euro), deutlich vor Frankreich und Spanien. Von Stiftungen aus aller Welt erhielt der Vatikan 9,8 Millionen Euro.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich  - Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der Heilige und das Tier
  3. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  6. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  7. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  10. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  11. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  12. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  13. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  14. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  15. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz