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Bischöfe von Colorado rufen Pro-Abtreibungspolitiker zum freiwilligen Eucharistieverzicht auf

8. Juni 2022 in Prolife, 6 Lesermeinungen
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„Bis zur öffentlichen Reue und dem Empfang der sakramentalen Absolution bei der Beichte bitten wir“ die katholischen Pro-Abtreibungspolitiker, „freiwillig auf den Empfang der Heiligen Kommunion zu verzichten“.


Colorado (kath.net/pl) Katholische Bischöfe aus Colorado fordern katholische Politiker, die Anfang dieses Jahres für die Gesetzgebung zum sogenannten Recht auf Abtreibung gestimmt hatten, dazu auf, „freiwillig auf die heilige Kommunion zu verzichten“. „Für die RHEA zu stimmen, war die Teilnahme an einer schwer sündigen Aktion, weil es das Töten unschuldiger ungeborener Babys erleichtert“, heißt es in dem Schreiben des der Bischöfe unter Bezugnahme auf den Reproductive Health Equity Act (RHEA). Die Bischöfe erläutern: „RHEA erlaubt Abtreibungen von der Empfängnis bis zur Geburt und aus jeglichem Grund, einschließlich der Rasse, des Geschlechts oder einer Behinderung des Kindes.“ „Die katholischen Politiker, die dies getan haben, haben sich sehr wahrscheinlich außerhalb der Gemeinschaft der Kirche gestellt.“ Der Brief wurde von unterzeichnet von Samuel J. Aquila, Erzbischof von Denver, und seinem Weihbischof, Jorge H. Rodriguez, von Stephen J. Berg, Bischof von Pueblo sowie von James R. Golka, Bischof von Colorado Spring. Die Erzdiözese Denver hat den Brief in voller Länge auf ihrer Website veröffentlicht (siehe Link unten).


„Wir haben den starken Wunsch, die spirituellen und kulturellen Auswirkungen von Gesetzen wie RHEA mit Politikern beider Parteien zu diskutieren, die sagen, dass sie katholisch sind und die Menschen in unserem Staat vertreten. Als ihre Hirten wollen wir sicherstellen, dass sie die Lehre der Kirche über den Empfang der Heiligen Kommunion und die richtige geistliche Disposition dafür verstehen. Es wurden bereits Bemühungen unternommen, mit mehreren dieser Gesetzgeber zu sprechen, aber leider sind nur sehr wenige von ihnen der Einladung zu einem Treffen gefolgt.“

Weiter schreiben diese Bischöfe: „Bis zur öffentlichen Reue und dem Empfang der sakramentalen Absolution bei der Beichte bitten wir die katholischen Politiker, die in Colorado leben oder dort Gottesdienst feiern und für RHEA gestimmt haben, freiwillig auf den Empfang der Heiligen Kommunion zu verzichten.“ Die Bischöfe weisen darauf hin, dass die „Last dieser Entscheidung“ „nicht auf den Schultern von Priestern, Diakonen oder außerordentlichen Laienkommunionhelfern“ ruhe. Vielmehr ruhe sie „auf dem Gewissen und der Seele jener Politiker, die sich entschieden haben, dieses böse und ungerechte Gesetz zu unterstützen. Wir beten, dass dieser Brief und unsere Bitte, Jesus nicht in der Eucharistie zu empfangen, die aufrichtige Reflexion und Bekehrung in den Herzen derer anspornen, die daran beteiligt waren, dass dieser schwere Akt der Ungerechtigkeit Gesetz werden konnte. Wir stellen diese Forderung nicht leichtfertig, aber da es unsere Pflicht ist, den Glauben zu bewahren und für die Seelen aller Gläubigen – einschließlich dieser Politiker – zu sorgen, müssen wir sie stellen. Wir sind immer bereit, mit jedem katholischen Politiker, auf den dies zutrifft, ins Gespräch zu kommen, und wir möchten, dass Sie wissen, dass wir regelmäßig für alle beten, die ein öffentliches Amt bekleiden.“

Link zum Brief in voller Länge im „Denver Catholic“: A Letter from the Colorado Bishops on Worthily Receiving Communion

 


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