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Linke Medien, eine Schießerei in Texas und die Kultur des Todes am Beispiel Abtreibung

4. Juni 2022 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Für linke Journalisten ist die Legalisierung der Abtreibung ein Fortschritt, der nicht hinterfragt werden darf, auch wenn seit 1973 in den USA 63 Millionen Ungeborene abgetrieben wurden.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Nach dem verheerenden Angriff eines 18jährigen auf eine Schule in Texas mit 22 Toten gibt es in den linken Medien viele Kommentare mit den erwarteten Angriffen auf die Waffenlobby. Auffallend sei aber das, worüber nicht gesprochen werde, nämlich die Kultur des Todes in den USA, zu der auch die Abtreibung zähle, schreibt Jeffrey Lord in einem Kommentar für Newsbusters.

Die New York Times und die Washington Post würden lautstark die „Waffenlobby“ in den USA attackieren und strengere Waffengesetze fordern. Eine Wortmeldung von Präsident Joe Biden sei häufig zitiert worden, der zu dem Massaker gesagt hatte: „Als Nation müssen wir uns fragen wann in Gottes Namen wir der Waffenlobby die Stirn bieten? Wann in Gottes Namen werden wir das tun, von dem wir alle aus dem Bauch heraus wissen, dass es getan werden muss?“


Was die linken Medien aber nicht erwähnen sei Zahl der Abtreibungen in den USA seit der Legalisierung. Der konservative Nachrichtensender Fox News habe die mehr als 63 Millionen Abtreibungen seit 1973 als Schlagzeile gebracht. Von 1975 bis 2012 habe es jedes Jahr mehr als eine Million Abtreibungen gegeben. Für linke Journalisten sei die Legalisierung der Abtreibung ein Fortschritt, der nicht hinterfragt werden dürfe, kommentiert Lord.

Keines der linken Medien käme auf die Idee, dass durch die Kampagnen der Pro-Abtreibungslobby die Botschaft vermittelt werde, dass das Leben eines Menschen nicht heilig und unantastbar sei. Würde jemand diesen Standpunkt vertreten, wäre dies die letzte Wortmeldung dieser Person in den großen Zeitungen und Nachrichtensendern gewesen, schreibt Lord. Das allein zeige wie viel die linken Mainstream-Medien von „Toleranz“ und „Inklusivität“ tatsächlich halten, merkt er an.

 


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