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Wissenschaftler in „Welt“: ARD und ZDF indoktrinieren Kinder, „sexualisieren aufdringlich“

2. Juni 2022 in Jugend, 11 Lesermeinungen
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Kritik: Eine kleine Anzahl von Aktivisten unterwandere mit ihrer ‚woken‘ Trans-Ideologie den ÖRR, verbreite Falschdarstellungen als vermeintlichen Stand der Wissenschaft und beschädigt das Leben von Kindern und Jugendlichen nachhaltig


Berlin (kath.net) Fünf Wissenschafter (Mediziner und Biologen) kritiseren in einem namentlich gezeichneten Gastbeitrag in der „Welt“ die Berichterstattung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur angeglichen „Vielgeschlechtlichkeit“. „Wir wollten herausfinden, ob es tatsächlich stimmt, dass in Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) die bestätigte wissenschaftliche Erkenntnis der Zweigeschlechtlichkeit infrage gestellt wird. Das war uns berichtet worden, und wir mochten es zunächst kaum glauben. Doch was wir in einigen Dutzend Sendungen des ÖRR quer durch alle Kanäle sahen, bot ein erschreckendes Bild. Wir waren uns einig: Das ist kein Journalismus mehr. Es ist nur noch eine Inszenierung von Journalismus.“

Die fünf Wissenschaftler listen einige Beispiele auf: „Angefangen von der Wissenschaftssendung „Quarks“ mit Ranga Yogeshwar bis in die zahllosen Social-Media-Kanäle hinein wurde in den von uns betrachteten Sendungen durchgängig die Tatsache geleugnet, dass es nur zwei Geschlechter gibt.“ „Im gleichen, ideologisierenden Zungenschlag liefen in diesen Serien Themen wie ‚Pronomen‘“, zum Drehen von Pornos, zu Drogen-Gruppenanalsex oder verstörende realitätsverzerrende Meinungsmache mit zweifelhaften Zahlen über eine angeblich hasserfüllte, LGBTQ-feindliche Gesellschaft“.


Die Wissenschaftler fragen, warum „biologische Fakten unberücksichtigt“ blieben? „Warum werden Kinder auf Kanälen, welche die wenigsten Eltern überhaupt auf dem Radar haben dürften, indoktriniert und – anstelle einer altersgerechten Sexualaufklärung – aufdringlich sexualisiert? …Was geschieht hier, und warum versagen augenscheinlich die Kontrolleinrichtungen wie die Rundfunk-, Fernseh- und Hörfunkräte?“

Die fünf Wissenschaftler erstellten – „schockiert“, wie sie schildern – "ein 50-seitiges Dossier zum Thema. „Unsere Zusammenstellung dokumentiert falsche Darstellungen und tendenziöse Berichterstattung, Begriffsverwirrung und Bedeutungsverschiebung: Wissenschaftler und Kritiker werden in vielen Sendungen nicht gehört, fragwürdigen „Experten“ hingegen wird unter dem fadenscheinigen Vorwand der „Toleranz“ viel Raum gegeben, derweil man auf kritische Nachfragen völlig verzichtet. Es entsteht somit ein auf widerlegbaren Falschaussagen fußendes Zerrbild der Realität, welchem Kinder und Jugendliche nun selbst in der früher harmlosen „Sendung mit der Maus“ ausgesetzt werden. Wir fordern den ÖRR dazu auf, biologische Tatsachen und wissenschaftliche Erkenntnisse wahrheitsgemäßer darzustellen.“

Die fünf Autoren forderen eine „Abkehr von ideologischer Betrachtungsweise“ (besonders beim Thema „trans“), ein Umsteuern des ÖRR und eine breite öffentliche Diskussion. Dabei gehe es „um den Einsatz von Pubertätsblockern“, um die „Gabe gegengeschlechtlicher Hormone“, um die „chirurgische Entfernung von Penis, Brust und Gebärmutter“. Sie kritisieren, dass „die psychischen und körperlich schweren und irreversiblen Folgen solcher Maßnahmen“ dabei aber „entweder überhaupt nicht geschildert oder bestenfalls nebenbei erwähnt“ werde.

Die Wissenschaftler kritiseren bsp., dass „in TV-Sendungen, Rundfunkbeiträgen und auf den Social-Media-Kanälen des ÖRR… – immer ausgehend von der Falschaussage der Vielgeschlechtlichkeit – ‚trans‘ ein Dauerthema“ sei.

Inzwischen haben sich „120 Wissenschaftler, Mediziner, Psychologen, Pädagogen und Vertreter anderer Professionen aus ganz Deutschland“ diesen Forderungen angeschlossen. Eigens unterstützt wird die Aktion auch von der Schwulen- und Lesben-Interessenvertretung LGB Alliance.

Die „Welt“  setzt in dem Gastbeitrag auch den Link auf das 50-seitige Dossier dieser Wissenschaftler.

Foto: Symbolbild zum Thema Transsexualität


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