Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. Linke US-Moderatorin Rachel Maddow gibt Rückkehr zum katholischen Glauben bekannt

‚The Satanic Temple’ will Ausnahmeregelung für sein ‚religiöses Abtreibungsritual’

18. Mai 2022 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sollten Abtreibungsverbote in den USA möglich werden, will die Organisation Ausnahmen aus religiösen Gründen erwirken. Sinn des Abtreibungsrituals sei es, jede Vorstellung von Schuld, Scham und geistigem Unbehagen abzulegen.


Salem (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die „nicht-theistische religiöse Organisation“ The Satanic Temple (TST) hat angekündigt, „aus religiösen Gründen“ Ausnahmen von möglichen Abtreibungsverboten zu beantragen, falls der Oberste Gerichtshof die Entscheidung „Roe v. Wade“ aufhebt und Abtreibungsverbote in den USA zulässig werden. TST möchte, dass seine Mitglieder auch in Zukunft ihre „religiösen Abtreibungsrituale“ überall in den USA legal durchführen können.

Der Sinn des „Satanischen Abtreibungsrituals“ sei es, jede Vorstellung von Schuld, Scham und geistigem Unbehagen abzulegen, welches eine Patientin während einer „legalen und medizinisch sicheren Abtreibung erleben könnte“. Das Ritual besteht in einer medikamentösen oder chirurgischen Abtreibung, nachdem der dritte und fünfte Grundsatz des TST rezitiert worden sind.


Der dritte Grundsatz lautet, dass der Körper nur dem eigenen Willen unterliegt, der fünfte verlangt eine Orientierung der eigenen Überzeugungen am „besten wissenschaftlichen Verständnis der Welt“.

Trotz dieser Grundsätze und der Selbstverpflichtung des TST auf ein wissenschaftliches Weltbild lehnt die Organisation verpflichtende Hinweise auf die biologische Wirklichkeit des Ungeborenen vor einer Abtreibung ab. Dazu zählt beispielsweise ein Ultraschallbild. Nach Auffassung von TST ist der Beginn des Lebens „absolut eine religiöse Meinung, und der Staat hat kein Recht, religiöse Überzeugungen vorzuschreiben“.

Die Organisation lehnt jede Regelung ab, die einen sofortigen Zugang zur Abtreibung verhindert, einschließlich Warteperioden zwischen Untersuchung und Abtreibung oder verpflichtende Beratung. Diese Maßnahmen würden den Frauen nur ein schlechtes Gewissen machen.

The Satanic Temple wurde 2013 gegründet. Trotz seiner Bezeichnung und der Verwendung satanistischer Symbole wie dem „Baphomet“ lehnt die Organisation die Vorstellung von Satan als Person ab. Satan steht für sie als „Symbol der ewigen Rebellion gegen willkürliche Autorität und Verteidigung der persönlichen Souveränität“. TST lehnt die Vorstellung einer übernatürlichen Wirklichkeit grundsätzlich ab. Trotzdem erhielt TST 2019 die steuerliche Anerkennung als religiöse Organisation. Religiöse Überzeugungen seien nicht an das übernatürliche gebunden, behauptet die Organisation.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  2. Menschenrecht auf Abtreibung?
  3. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  4. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  7. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  8. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  9. „Die Tragödie von 73 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit ist zur Normalität geworden“
  10. Polizei räumt besetzte Kirche in Flensburg






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz