Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. Wir können NICHT schweigen!
  10. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete

Kölner Psychiater Lütz zu Vorwürfen gegen Benedikt XVI.: „Das ist einfach nicht gerecht“

18. April 2022 in Aktuelles, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Manfred Lütz in „Rheinischer Post“: „Wenn Theologieprofessoren eine Minute nach der Münchner Pressekonferenz, wo sie noch keinen einzigen Satz des Gutachtens gelesen haben können, das Lebenswerk von Ratzinger für vernichtet erklären“, dann…


Düsseldorf (kath.net) „Wenn Theologieprofessoren eine Minute nach der Münchner Pressekonferenz, wo sie noch keinen einzigen Satz des Gutachtens gelesen haben können, das Lebenswerk von Ratzinger für vernichtet erklären, ist das wohl eher auf die ‚sprungbereite Feindseligkeit‘ zurückzuführen, die er schon früher beklagt hat. Das ist einfach nicht gerecht.“ Darauf macht der Kölner Psychiater und Theologe Manfred Lütz im Interview mit der Düsseldorfer Tageszeitung „Rheinische Post“ aufmerksam. Vielmehr sei es ja erstaunlich gewesen, dass man beim Gutachten „trotz akribischer Suche keinen einzigen handfesten Beweis dafür gefunden hatte, dass er von den kritisierten vier Fällen überhaupt gewusst“ habe. Man könne Ratzinger durchaus kritisieren, er tue dies auch selbst, so Lütz, doch habe er dies als „unseriös“ empfunden.


Ausgerechnet Ratzinger habe er „schon 1999 bei einer Geheimtagung der Spitzen der Kurie als den Einzigen erlebt, der nachdrücklich gegen Missbrauch vorgehen wollte“, erläuterte Lütz weiter. 2002 sei er von Ratzinger beauftragt worden, zu diesem Thema einen internationalen Kongress im Vatikan zu organisieren. Dann formuliert Lütz den markanten Satz: „Es gibt wohl keinen Menschen, der in der weltweiten katholischen Kirche mehr gegen Missbrauch unternommen hat als Joseph Ratzinger. Und das war für ihn vor allem deswegen schwer, weil er eigentlich nie Interesse an Macht gehabt hat, er hat nie Strippen gezogen, verfügte an der Kurie über keine Netzwerke.“

Lütz erinnerte auch daran, dass man Ratzinger überreden musste, Papst zu werden, so wie er zuvor schon nicht Erzbischof von München und Präfekt der Glaubenskongregation hatte werden wollen. Im Kern wollte er „immer Professor sein, Menschen den Glauben, die Theologie nahebringen“. Er „war und ist“ „ein brillanter moderner Theologe. „Seine großartige ‚Einführung in das Christentum‘ ist ein internationaler Bestseller geworden, lesenswert auch für Atheisten, die wissen wollen, aus welchen Quellen das christliche Abendland entstanden ist“. Dies habe „außerhalb missgünstiger Theologenkreise“ auch tatsächlich Beachtung gefunden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  3. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  4. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  5. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  6. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  7. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  8. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  9. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  10. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  11. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  12. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  13. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  14. Der Heilige und das Tier
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz