Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  7. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  15. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen

Ein Priester als Zeuge des Massakers der Russen in Butscha

5. April 2022 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Priester bezeugt Massaker der Russen: "Die sogenannten ,Befreier‘ kamen, um zu plündern, um auf Zivilisten zu schießen, zu töten. Hier liegen tote Menschen, viele von der Straße aufgelesen." - Russischer Außenminister wird wieder beim Lügen ertappt


Kiew-Butscha (kath.net)
Über 300 Tote sollen im ukrainischen Butscha von den Russen durch Massaker getötet worden sein. In den letzten Tagen wurde die Stadt von den Russen verlassen, beim Eintreffen der ukrainischen Armee wurden viele tote Zivilisten entdeckt, oft lagen sie in ihren Vorgärten. Viele der Opfer waren mit Kopfschüssen hingerichtet worden, viele der Toten hatten gefesselte Hände. Bewohner der Stadt haben Anfang der Woche neben der Ortskirche eine Grube ausgehoben, ein Priester hat laut "Bild" gestern Gebete an dem Massengrab verrichtet, das Massengrab ist aber viel zu klein für die vielen Toten. Viele Leichen werden derzeit in schwarzen Säcken gestapelt. Und es gibt auch offensichtlich genügend Zeugen vom Massaker der Russen, darunter auch einen Priester. Andrey ist ein Geistlicher in Butscha. Gegenüber "BILD" schildert er die Vorfälle: "Die sogenannten ,Befreier‘ kamen, um zu plündern, um auf Zivilisten zu schießen, zu töten. Wir sehen hier die Folgen. Hier liegen tote Menschen, viele von der Straße aufgelesen. Unser Friedhof ist zu klein für all die Leichen."


Gestern hatte übrigens Sergei Lawrow, der russische Außenminister, behauptet, dass alles nur von den Ukrainern inszeniert gewesen sei und in der Stadt unter Kontrolle der russischen Streitkräfte „kein einziger Einwohner" von jeglicher Misshandlung betroffen“ gewesen sei. Sein Problem: Inzwischen gibt es viele Zeugen, die die Massaker bestätigen und jetzt sogar US-Satellitenbilder, die klar zeigen, dass die Leichen in Butscha bereits vor dem russischem Abzug dort lagen. Dies berichten die "New York Times" und andere US-Medien unter Berufung auf einen Sprecher der US-Satellitenbildfirma Maxar Technologies. Ein Sprecher der Firma bestätigte, dass die Bilder klar zeigen, dass viele der Zivilisten schon vor mehr als drei Wochen getötet wurden. Das war zu der Zeit, als das russische Militär Butscha noch besetzt hielt.

Aufgrund der vorliegenden „hochauflösenden“ Bilder" und der Zeugenberichte kann man klar ableiten, dass Lawrow wieder einmal die Welt belogen hat. Der russische Außenminister hatte zu Kriegsbeginn auch behauptet, dass gegen die Ukraine kein Krieg geführt werde.

Weiterführende Links:

- BILD - VIDEO:  Das Massengrab von Butscha

- New York Times - Die Satellitenbilder von Burtscha

Foto: (c) Maxar Technologies, Satellitenbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  2. Nuntius in Kiew ermutigt zur Unterstützung der Ukrainer
  3. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  4. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  5. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  6. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  7. Papst Leo XIV. plant Ukraine-Besuch!
  8. Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw
  9. Bei Treffen mit Leo: Selenskyj lädt Papst in die Ukraine ein
  10. Kritische Analyse des US-Friedensplanes von Präsident Donald Trump






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  6. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  7. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  8. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  9. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  10. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  13. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz