Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  11. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  12. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  13. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  14. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  15. Wandern, um Leben zu retten – 450.000 Schritte für ein Ende der Abtreibung

Die wirren Prioritäten des Weihbischofs von Münster

24. März 2022 in Kommentar, 33 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kommentar von Roland Noé zu Bischof Lohmann, der am 25. März zu "Klimastreiks" aufruft, kein Herz für (ungeborene) Kinder hat und meint, dass der Krieg in der Ukraine ein Ergebnis unserer Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sei


Linz (kath.net)

Stell Dir vor, Papst Franziskus ruft weltweit für 25. März zum Gebet für die Ukraine und die Marien-Weihe von Russland und Ukraine auf. Stell Dir vor, zahlreiche Bischofskonferenzen weltweit antworten darauf, dass sie sich anschließen werden. Doch in Deutschland ticken die Uhren wieder einmal anders. Dort lädt der Münsteraner Weihbischof Rolf Lohmann zu „globalen Klimastreiks“ ein -  was für ein Unsinn ist dies eigentlich?  Und dies ausgerechnet am 25. März, dem Hochfest „Verkündigung des Herrn“

Lohmann, der in der Deutschen Bischofskonferenz für Klima- und Umweltfragen zuständig ist, erklärt dann in einer Presseaussendung sein „wichtiges Wirken“ und möchte sich aber auch mit den Menschen in der Ukraine solidarisieren. Dabei behauptet er ernsthaft, dass die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine zuletzt ein Ergebnis unserer Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sei. Wörtlich meint er: „Unser Verlangen nach Gas, Öl und Kohle treibt die erbarmungslose Ausbeutung von Mensch und Natur voran, es befeuert Kriege und wird künftig noch mehr Menschen in Leid und Verderben stürzen.“ Was für ein Humbug und wie peinlich. Nein, Hr. Lohmann, in der Ukraine ist Krieg, weil der Despot von Moskau hier ein unschuldiges Land überfallen hat, wie in den letzten Jahren übrigens schon andere Länder. In der Ukraine gibt es nicht einmal große Gas-, Öl- oder Kohlevorräte. Ein Lehrbeispiel, wie manche Bischöfe leider bei weltlichen Themen unbedingt mitreden wollen und dabei nur eine unfassbare Inkompetenz zur Schau stellen.


Der Weihbischof von Münster meint dann weiter, dass die Bewahrung der Schöpfung ein Kernbestandteil unseres Glaubens sei. Er spricht davon, dass der Schutz des Planeten und aller Geschöpfe unser Auftrag sei. Man wird hellhörig und denkt sich, dass Lohmann doch ein Herz für (ungeborene) Kinder hat und freut sich schon fast. Nein, hat er leider nicht, es geht ihm nur um „Folgen des Klimawandels“ und „Erderwärmung“. Kein Wort zum zigtausendfachen Tod im Mutterleib in Deutschland. Wenn es um hysterische Klimapanikmitmache geht, dann interessieren zehntausende tote Kinder im Mutterleib nicht, auch nicht den Weihbischof von Münster. Übrigens genau so wenig wie den Erzbischof von München, der vor einigen Tagen einen so „wichtigen Termin“ bei der Münchner Gay-Community wahrnehmen musste. Für den Marsch für das Leben in München hatte Marx keine Zeit, genau so wenig wie er in den letzten zehn Jahren auch keine Zeit für den den Marsch für das Leben in Berlin hatte. Wie schon gesagt: Zehntausende tote ungeborene Kinder sind für einige deutsche Bischöfe kein Thema. Schade!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  4. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  5. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  6. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  7. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  8. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  9. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  10. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  11. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  12. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  13. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  14. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  15. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz