
USA: Sommerlager mit Sexualaufklärung für 8-10jährige Kinder19. März 2022 in Jugend, 20 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Laut Organisatoren bietet das Programm einen ‚positiven, bejahenden Zugang zu Pubertät, menschlicher Sexualität und sozial-emotionalen Fähigkeiten ohne zwanghafte Strategien auf Grundlage von Enthaltsamkeit’. Elterngruppe warnt vor der Veranstaltung.
Indianapolis (kath.net/LifeNews/jg)
Ein Sommerlager in Indianapolis (US-Bundesstaat Indiana) soll acht- bis zehnjährige Kinder über die Verwendung von Kondomen, das „Spektrum der Geschlechter“ und sexuelle Spielarten „aufklären“.
Das Lager soll von 6. bis 10. Juni stattfinden. Auf der Internetseite der Veranstaltung auf allevents.in wird bekannt gegeben, dass Eltern, die ihre Kinder an dem Lager teilnehmen lassen wollen, an einer Orientierungsveranstaltung am 28. Mai teilnehmen müssen. Dort sollen sie „Verhaltensvereinbarungen, Anmeldungsformulare und Verzichtserklärungen“ unterschreiben. 
Das Programm biete einen „positiven, bejahenden Zugang zu Pubertät, menschlicher Sexualität und sozial-emotionalen Fähigkeiten ohne zwanghafte Strategien auf Grundlage von Enthaltsamkeit“, ist auf der Internetseite zu lesen.
Die teilnehmenden Kinder sollen nicht nach Geschlechtern getrennt werden, da nach Ansicht der Veranstalter das Geschlecht ein „Spektrum und nicht binär“ sei.
Die Facebook-Gruppe „Purple for Parents Indiana“ hat vor der Veranstaltung gewarnt. Pädophile und Menschenhändler würden mit ähnlichen Techniken vorgehen, um das Vertrauen von Kindern zu gewinnen und diese zu sexuellen Handlungen zu bewegen.
Die Internetseite auf allevents.in, auf der das Sommerlager vorgestellt wird, ist mittlerweile vom Netz genommen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |