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Bankrott der Seelsorge: Die deutschen Bischöfe und ihr neues „Seelsorgspapier“

10. März 2022 in Kommentar, 24 Lesermeinungen
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„An Stelle des Priestertums sind neue, unbestimmte Formen von ‚Leitung‘ gerückt, die natürlich im ‚Team‘ stattfinden. Dass in diesen ‚Teams‘ Priester praktisch keine Rolle mehr spielen, versteht sich von selbst.“ Gastkommentar von Joachim Heimerl


Wien-Bonn (kath.net) Wer noch daran gezweifelt haben sollte, dass die deutschen Bischöfe in puncto „Glaube und Verkündigung“ grosso modo nichts mehr zu sagen haben, möge einen Blick in das neueste Papier zur Seelsorge werfen.

Um es vorwegzunehmen: Es ist tatsächlich nur eines von vielen völlig überflüssigen „Papieren“ und als solches schlicht das „Papier“ nicht wert, auf dem es gedruckt wird. Eine Bankrotterklärung und weiter nichts.

Der Text des „Papiers“ liest sich dementsprechend nur wie die dröge und reichlich abgeschmackte „Vision“ eines Dax-Unternehmens, das sich - vergeblich - auf dem Markt der Beliebigkeiten zu positionieren versucht.

Wer dagegen bei „Seelsorge“ etwa noch an Priester oder Sakramente denkt, der wird herb enttäuscht.

Von Priestern ist praktisch keine Rede mehr, abgesehen von der Warnung vor einem „selbstreferenziellen, klerikalistischen Denken“ - was immer das heißen mag.

Ein Wort des Dankes für die Priester oder aber zur Ermutigung zum priesterlichen Dienst - Stichwort „Berufungspastoral“: Fehlanzeige.

An die Stelle des Priestertums sind hier neue, freilich unbestimmte Formen von „Leitung“ gerückt, die natürlich ausnahmslos im „Team“ stattfinden. Dass in diesen „Teams“ Priester praktisch keine Rolle mehr spielen, versteht sich nahezu von selbst.

Kurz und gut: Uns Priester braucht man nicht mehr, es gibt ja auch genug Laien – pardon: Ich meine natürlich „Lai*innen“.

Wer nicht so recht weiß, was man sich neuerdings unter diesem Begriff in der „Seelsorge“ vorstellen soll, der sei hier aufgeklärt: Darunter versteht man gemeinhin jene „Seelsorger*innen“, die mit „Damenalbe“ und buntem Halstücherl, am liebsten in Regenbogenfarben, vor allem sich selbst verkünden.

Diese „Seelsorger*innen“ sind es dann auch, von denen das „Papier“ der deutschen Bischöfe nahezu hymnisch spricht.

Diese sind es aber eben auch, die einer Studie zufolge am weitesten vom katholischen Glauben entfernt sind. Immerhin: 80 Prozent der hauptamtlichen kirchlichen Mitarbeiter teilen nicht mehr den Glauben der katholischen Kirche, und zwar überhaupt nicht! – Erst im letzten Jahr etwa ist in Potsdam eine „Seelsorger*in“ aus der Kirche ausgetreten, nachdem sie seit Jahren den Glauben aufgegeben, die Gläubigen aber weiters „seelsorgerisch“ beglückt hatte.

Im „Seelsorgspapier“ findet man dazu erwartungsgemäß kein Wort. Kein Wunder: In Deutschland ist es längst die Regel geworden, das „Seelsorger*innen“ einen schrägen Glauben predigen und im Sinne eines neuen Klerikalismus - den man in diesem Fall natürlich nicht so nennen darf - dabei hauptsächlich von einem ausgehen: von sich selbst. Jesus Christus scheint dagegen keine wirkliche Rolle mehr zu spielen, vom Glauben der Kirche ganz zu schweigen.

Wer hier meinen möchte, dies sei übertrieben, dem sei Folgendes aus der Praxis gesagt:

In München hat man beispielsweise erst im letzten Jahr seitens des Ordinariates zu einem Workshop „Gottesdienst für Frauen - das Wasser als Symbol für unser Frauenleben“ eingeladen. Wer hier auch nur im Entferntesten daran gedacht hat, dass mit dem „Wasser“ vielleicht Jesus Christus gemeint sein könnte, der ging fehl: Das Wasser blieb reines Wasser und wurde nur esoterisch „aufgeschwurbelt“. Und auch die Nachfrage beim Generalvikar, wie derartig neuheidnische Umtriebe innerhalb der Kirche möglich sein könnten, blieb erwartungsgemäß unbeantwortet.

Dazu passt auch, dass - abermals auf dem Gebiet der Erzdiözese München - gegenwärtig eine Pfarre allen Ernstes nur noch von „Lai*innen“ geleitet wird, was man dort einen „Versuch“ nennt, um nicht nicht allzu sehr mit dem Kirchenrecht zu kollidieren.

Diese „Lai*innen“ bringen es dann beispielsweise in der eucharistischen Anbetung tatsächlich so weit, nur noch über „das heilige Brot“ zu philosophieren: Von Jesus Christus, gegenwärtig im Sakrament des Altares, hört man dagegen nicht ein einziges Wort!

Was aber, so fragt man sich, kann man denn noch von einer Diözese erwarten, deren Erzbischof erst jüngst bei der Vollversammlung der Bischöfe zwielichtig vom „Tisch des Brotes“ gesprochen und damit offensichtlich das Sakrament der Eucharistie gemeint hat? - Ich denke, man darf mit Fug und Recht sagen: nicht allzu viel.

Dass es – wiederum in München – dann auch „Seelsorger*innen“ schließlich fertig bringen, Kranke mit Duftölen (wer braucht heute noch die Krankensalbung?) zu beschmieren und ihnen frei von der Leber weg die eigenen – natürlich höchst paganen – Auffassungen vom Sterben und ewigen Leben aufzutischen, das verwundert eigentlich niemand mehr.

Von all dem und noch mehr schweigt das „Seelsorgspapier“ der deutschen Bischöfe natürlich. Gleichwohl hat es all dies aber auch in der Zukunft zu verantworten. Wer das dann noch „katholisch“ nennen mag, der kann dies freilich tun. – Eine „römisch-katholische“ Seelsorge stellt sich aber sicher nicht nur ein einzelner Priester anders vor.

Dr. Joachim Heimerl (siehe Link) ist Priester der Erzdiözese Wien und Oberstudienrat.


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Lesermeinungen

 lesa 11. März 2022 

EKKLESIA DE EUCHARISTIA

Ohne Eucharistie keine Kirche und kein Erlösungswerk.
Ohne Priester keine Eucharistie.


0
 
 lesa 11. März 2022 

Samenkorn

@KatzeLisa: Das ist nicht leicht! Wie am Karsamstag. Aber der Herr IST auferstanden. Er hört Ihre Gebete. Und danke für alle Ihre Beiträge!


0
 
 SalvatoreMio 11. März 2022 
 

Seelsorge? Gebet?

@KatzeLisa: Wie mir das leidtut! Wohl ein Beispiel unter vielen! - Bei uns: wir sind gut ausgestattet mit Hauptamtlichen. "Liturgie und Anbetung" ist offenbar ein Fremdwort für sie, und der Pfarrer muss nebenbei noch die Messdiener anleiten. Aber insgesamt ist es mit dem Glauben schlecht bestellt. Wir haben Rentner zuhauf; sie haben für alles Zeit, nur nicht dafür, in der hl. Messe ins Gebet für die Kriegsgeplagten einzustimmen. Es kommt nicht 1 Person mehr als sonst.


2
 
 Chris2 10. März 2022 
 

Wer eine Kirche ohne Apostel will

und gleichzeitig ein "Frauenpriestertum", denkt eh schon irgendwie schizophren. So wie jemand, der gleichzeitig an die Propaganda der Gender- wie der der Homolobby glaubt (nichts angeboren / alles angeboren). Aber warum schließen sie sich nicht einer der abertausenden evangelischen Splittergruppen an, unter denen sicher etliche sind, in denen alle ihre Wünsche erfüllt werden? Oder machen einen eigenen Laden auf? Ich denke, es ist eine Mischung aus Bequemlichkeit (das kennt man, kennt die Leute, es ist vor Ort...), dem Wissen um die prallen Geldtöpfe, gezielter Unterwanderung (die vom Münchener Missbrauchsgutachten erwähnten Homo-Netzwerke bis in höchste Kreise des Ordinariats) und der Ahnung, dass die katholische Kirche vielleicht doch "die" Kirche Christi ist. Aber den Schluss daraus, sich am Willen Christi zu orientieren, den ziehen sie nicht, sondern versuchen, Gott ihre eigenen Vorstellungen aufzuzwingen...


5
 
 KatzeLisa 10. März 2022 
 

Seelsorge?

Seelsorge findet in unserer Pfarre nicht mehr statt, seit der alte Pfarrer in Ruhestand ging. Sein Nachfolger hatte von Anfang an psychische Probleme, die so eskalierten, daß er seit Monaten erkrankt ist. Selbst der leitende Pfarrer weiß nicht, wo er ist. Das große Haus mit Garten ist unbewohnt.
Mein Enkel sollte im Frühjahr gefirmt werden. Er meldete sich unter Vorbehalt an. Seine Gruppe hat sich ein- oder zweimal getroffen. Firmkurs: Fehlanzeige. Der Pfarrer wird die Firmung selbst vornehmen (Erzbistum Köln). Mein Enkel wird sich nicht firmen lassen. In seiner Pfarre findet seit Monaten kein Sonntagsgottesdienst mehr statt. Es gibt zwar einen Jugendreferenten, für dessen Bezahlung regelmäßig gesammelt wird, aber keine Jugendarbeit.
Das bißchen Pfarrleben, was noch existierte, hat dann Corona abgewürgt.
Ach ja, die Regenbogenfahne prangt am Kirchturm.


1
 
 girsberg74 10. März 2022 
 

Damit ist das Hauptsächlichste gesagt.

@ThomasR „die Münchner antropozentrischen Modelle“

„ … die Gläubigen akzeptieren nicht mehr die Gegenleistung der Amtskirche bzw. sind an der fragwürdigen säkularisierten Gegenleistung der Amstkirche meistens überhaupt nicht mehr interessiert.“


1
 
 ThomasR 10. März 2022 
 

eine vom Innen säkularisierte Kirche*

(bzw. vom Innen säkularisierter antropozentrisch ausgerichteter Kult , der im Widerspruch zur Kirche als Sakrament steht )

ist auch im Berufungsapostolat nicht attraktiv und trägt zum Priestermangel wesentlich bei.

Die Knaben brauchen liturgische Verhaltensmuster und starke Persönlichkeiten am Altar und ausgerechnet diese starke Persönlichkeiten werden oft zur Priesterausbildung in den diözesanen Priestersemianren nicht zugelassen, da sie das status quo gefährden und z.B. die Kommunionspenderinnen aus dem Altarraum entladen würden oder Anerkennung der EKD oder Zeugen Jehovas als weitere Kirchen widersprechen würden.

Kreis wird geschlosssen, Kirche vor Ort wird tot, eine querorientierte Pastoralassitentin kann kommnen und eine weitere Pfarre nach einem bei der Synode auf die Kosten des Kirchensteuerzahlers abgestimmten Ritus beerdigen.

www.youtube.com/watch?v=DLh2LEC-doc&t=5s


1
 
 Stefan Fleischer 10. März 2022 

Je mehr ich es mir überlege:

Hört endlich auf von "Seelsorge" zu sprechen, wenn ihr die Sorge um das psychische (oder gar das materielle) Heil der Menschen meint!
"Die Kirche lehrt, dass jede Geistseele unmittelbar von Gott geschaffen ist - sie wird nicht von den Eltern hervorgebracht - und dass sie unsterblich ist, sie geht nicht zugrunde, wenn sie sich im Tod vom Leibe trennt, und sie wird sich bei der Auferstehung von neuem mit dem Leib vereinen." (KKK 366)
Um die Sorge darum, dass diese Seele nicht "dem ewigen Tod" verfällt muss es der Seelsorge gehen. Ansonsten verdient sie diesen Ehrentitel nicht. "Alles andere wird euch hinzu gegeben werden!"


4
 
 si enim fallor, sum 10. März 2022 
 

Seelsorge als nette unbekümmerte Hobby?

Dass Menschen, die ihr Leben Gott und dem Studium der Heiligen Schrift in Treue zur Lehre der Kirche widmen, am besten geeignet sind, die Seelsorge zu leiten, versteht sich von selbst.
Das ist, in der Popsprache, die Profis.
Der Versuch, dies innerhalb der katholischen Kirche abzuschaffen, ist ein Versuch, die katholische Kirche zu zerstören.

Übrigens: Da der Artikel von DAX Firmen redet.
DAX Firmen werden von Profis geführt, nicht vom Studienabrecher oder Amateurs


2
 
 ThomasR 10. März 2022 
 

die Münchner antropozentrischen Modelle

finden sowieso bei den Gläubigen kein Gefallen.

Jedes Jahr ist in München ca seit ca 2010 ein Rekordjahr in der Anzahl der Kirchenaustritte, die Gläubigen akzeptieren nicht mehr die Gegenleistung der Amtskirche bzw. sind an der fragwürdigen säkularisierten Gegenleistung der Amstkirche meistens überhaupt nicht mehr interessiert.

Die meisten Gläubigen haben inzwischen keine Geduld mehr in priesterlosen Pfarren auszharren und auf eine Gegenleistung der Amtskirche zu warten.

Würde EB München die Liste der Gehälter von allen Ordinariatsratmitgliedern publizieren, die oft deutlich über den Gehältern der Priester und Diakone in der Seelesorge liegen, dann würde sich die Anzahl der Kirchenaustritte in München vermutlich nochmals verzenfachen. Die Höhe der Gehälter an der Ordinariatsspitze (2x bis 4xRom) ist allein die Entscheidung der Amtskirche.

Versuch das Verschulden über den Anstieg der Kirchenaustritte in München auf Kard. Ratzinger abzuwälzen ist sowieso endgültig gescheitert


1
 
 Hope F. 10. März 2022 
 

Moderne Kirche und Seelsorge

die moderne Kirche gibt mir nichts mehr. Um Seelsorge ist es in unserer Pfarrei auch nicht gut bestellt. Wer anderer Meinung ist, wird vom Pfarrer als bösartig beschimpft. Auf solch eine Kirche kann man getrost verzichten. Auch erlebe ich es immer wieder, daß Kleriker das Gespräch mit Gläubigen meiden. Ein Mal hatte ich als Jugendliche eine Frage zu Freimaurern. Diese wurde nicht beantwortet und der Pfarrer mied mich von da an. Er hat nie mehr ein Wort mit mir gewechselt!
@mimamo
Mich würde interessieren weshalb Sie zu der Überzeugung gekommen sind, daß die Männer kaputt gemacht wurden. Was verstehen Sie darunter?


2
 
 girsberg74 10. März 2022 
 

Okay, bin beeindruckt!

@winthir „14Heiligen, erwähnte girsberg74.“

Gut, für die Franken langt‘s. - Immer, wie ich lese!

Doch gilt das wirklichfür alle anderen auch, so für Marx und Bode und Bätzing etwa? Es reichte ja schon der Hl. Ägidius, dass diese auf bessere Gedanken kämen; die Befreiung von Kopfschmerz wäre irgendwann später dran.


1
 
 winthir 10. März 2022 

Viele "Papiere" sind überflüssig. das meine ich auch.

und - wenn Gott gewollt hätte, daß wir eine "Buch-Religion" werden sollten - dann hätte er uns einfach ein Buch vom Himmel schmeißen können.

Hat er aber nicht gemacht.
Er hat uns Seinen Sohn gesandt.

danke.


4
 
 winthir 10. März 2022 

14Heiligen, erwähnte girsberg74.

ich kann Dich beruhigen:

uns Franken reichen wirklich vierzehn Heilige ("Nothelfer") aus. Die kümmern sich. und nicht nur um uns Franken.

die heißen so:

• Achatius, angerufen gegen Todesangst und Zweifel
• Ägidius, angerufen zur Ablegung einer guten Beichte
• Barbara, Patronin der Sterbenden
• Blasius, angerufen gegen Halsleiden
• Christophorus, angerufen gegen unvorbereiteten Tod
• Cyriacus, angerufen gegen Anfechtung in der Todesstunde
• Dionysius, angerufen gegen Kopfschmerzen
• Erasmus, angerufen gegen Leibschmerzen
• Eustachius, angerufen in allen schwierigen Lebenslagen
• Georg, angerufen gegen Seuchen der Haustiere
• Katharina, angerufen gegen Leiden der Zunge und schwere Sprache
• Margareta, Patronin der Gebärenden
• Pantaleon, Patron der Ärzte
• Vitus (Veit), angerufen gegen Epilepsie

und - für Intereesierte, noch ein link:

Wallfahrt. in Vierzehnheiligen (ganzer Film).

So feiern wir. Messe.

www.bing.com/videos/search?q=vierzehnheiligen&ru=%2fvideos%2fsearch%3fq%3dvierzehnheiligen%26FORM%3dHDRSC3&view=detail&mid=7AED0B51D2E0EC9409407AED0B5


1
 
 winthir 10. März 2022 

Leute - regt Euch gerne ab - wenn Ihr möchtet.

also: von hier heute, und jetzt.

1) Sonne scheint. hier und jetzt (danke).

2) "Liechtensteiner Bohrhammer" brummt" sehr laut.

3) Die Mitbewwohnerinnen und Mitbewohner in unserem Haus halten das aus. ich habe schon "Danke" gesagt.

4) Mein Schwiegervater ist am Samstag gestorben (hab ich ja schon an anderer unpassender Stelle hier geschrieben). Gern dran denken (wenn Du magst): Nächster Donnerstag, ab 15:00, begraben wir ihn -

in der sicheren und gewissen Hoffnung auf eine fröhliche Auferstehung.

winthir -)


1
 
 girsberg74 10. März 2022 
 

Tagungsort 14Heiligen?

So um die 60Heiligen mehr, wäre sicherlich besser gewesen.


0
 
 kleingläubiger 10. März 2022 
 

Wie nahe wir bereits an den Visionen der Anna Katherina Emmerich über die Verwüstung der Kirche dran sind. Natürlich kennen diese Bischöfe diese nicht. Die sind ja auch mit esoterischem Blödsinn vollends ausgelastet.

In der Ukraine und in Polen beten die Menschen in der Not aufrichtig zu Gott. In Deutschland beschäftigt man sich mit Esoterik und sexueller Identität.


7
 
 ThomasR 10. März 2022 
 

@Chkhp

Ja, Sie haben Recht
Die Erstkommunionkinder die zur Erstkommunion ohne Beichte von der Amtskirche zugelassen werden, werden von der Amtskirche um das Wesen der Hlg. Kommunion gewisserweise betrogen- für die Zulassung und Vorbereitung der Kinder zur Erstkommunion ist allein der Ortspfarrer zuständig- Es ist also KLerikalismus pur.
Ein weiterer Ausdruck des Klerikalismus ist Bildung der Pfarrverbunde - jeglicher Widerstand seitens der Gläubigen wird über die Ausübung der Amtsgewalt der Kirche (=Klerikalismus) unterdrückt.
Die bis dato unabhängigen Pfarren dürfen selbst im PGR System nicht selbst entscheiden ob sie unabhängig bleiben möchten, und ob ihnen ein ausländische Priester oder ein Priester von einer altrituellen Gemeinschaft oder ein katholisch er Ostpriester statt Streichung der Pfarrerstelle in ihrer Pfarre lieber wäre.
In keinem deutschen diözesanen Priesterseminar wird die Priesterausbildung in beiden liturgischen Ordnungen des RR angeboten- Klerikalismus!


0
 
 Chkhp 10. März 2022 
 

@ThomasR

Diese Entwicklung gibt's schon viel länger. Leider ging ich schon 1974 ohne vorherige Beichte zur stehenden Hand-Erstkommunion.
Vor einigen Jahren habe ich dann die Erstkommunion meines Neffen im Institut Christus König und Hohepriester erlebt. Bei so einem Vergleich merkt man, um was man betrogen wurde und um was so viele Erstkommunionkinder bis heute betrogen werden.


6
 
 ThomasR 10. März 2022 
 

selbstreferenzielles, klerikalistisches Denken

prägte u.A. Kardinal Döpfner (R.I.P:) der nicht nur Priesterseminar in Freising unter Vorwand der Verlegung nach München 1968 auflöste (zu diesem Zeitpunkt verfügte EB München über kein geeignetes Gebäude in München das erst über 15 Jahre später gebaut wurde und Seminaristen über mehrere Gebäude in München u.A. Georgianum verteilt wurden) sondern auch erste Pastoralassistentinnen ernannte bzw. eine antropozentrische Kirche innerhalb der Kirche (per Befehl) aufbauen versuchte
Ausdruck vom selbstreferenziellen, klerikalistischen Denken ist u.A. die Erstkommunion ohne Beichte (es ist nicht Corona sondern Entwicklung der letzten 20 Jahre und hat ihre Quelle in der antropozentrischen Priesterformung in den Priesterseminaren) Auch Forderungen der DBK Sitzung in Ingolstadt 2018 über die Kommunion(ohne Beichte und ohne Anerkennung der Einheit mit Papst)sind klerikalistisch und selbstrefereniezell (Dazu kommen Äußerungen manchen DBK Mitglieder die EKD als eine weitere Kirche zu anerkennen )

www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/3461550_Erstkommunion-ohne-Beichte.html


2
 
 mimamo 10. März 2022 
 

Frug nicht Jesus schon

damals, als ER über die Erde wandelte, ob ER, wenn ER wiederkommt, noch Glauben finden würde? Die Esoterik hat die KK voll eingeholt ... und der Feminismus vor allem im Westen die Männer kaputtbekommen. Erst wollten die Frauen die Männer als beste Freundinnen und jetzt ist es auch wieder nicht genug.
Wie hat Theo Lehmann, ein evangelischer Pfarrer mit geharnischten Predigten klarer und Verkündigung gesagt: wir brauchen " notfalls feuerfeste kz-feste Christen" Ich bitte um die Gnade, sollte es soweit kommen, eine zu sein, denn diese Entwicklung wird sich fortsetzen. Ich habe den Eindruck, dass GOTT uns Menschen vorführt. Und so können wir, die wir lehramtstreu glauben, uns nur zusammentun und füreinander beten.
Und ich dachte: vielleicht wurde in Fatima deshalb das Gebet, die Bitte um Vergebung der Sünden gegeben: "O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, und bewahre uns vor dem Feuer der Hölle.."weil es zu wenig echte aufrichtige Priester geben wir für die Seelennot der Gläubigen.

www.evangelisch.de/inhalte/129930/05-01-2016/saechsischer-pfarrer-theo-lehmann-fordert-kz-faehige-christen


4
 
 Zeitzeuge 10. März 2022 
 

Bankrott der Bischöfe (Königstein!) führte zum Bankrott der Seelsorge (ohne Seele!)

Die Wurzeln liegen in den öfter zweideutigen Formulierungen des II. Vatikanums, die nach Karl Rahner
bewußt gewählt wurden, so sinngemäß WB Klaus Dick
von Köln in einem DT-Interview v. 8.12.2015!

Mehr im Link von Kard. Müller in einem älteren
Artikel!

Die Ursprünge der Leugnung des Amtspriestertum
stammen von Martin Luther, der bereits 1520
schrieb: "Alle Getauften sind wahrhaft geistlichen
Standes......."!

Mehr dazu bei Georg May:

Der Ökumenismus als Hebel der Protestantisierung
der katholischen Kirche.

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.kathnews.de/protestantisierung-des-priesterbildes


5
 
 Stefan Fleischer 10. März 2022 

Seelsorge

war früher die Sorge um das ewige Heil der unsterblichen Seele. Eine solche Seele gibt es in der modernen Theologie nicht mehr. Seelsorger sorgen sich - neben dem materiellen Heil des Menschen - um das psychische. Sie sind Psychiater, oder besser gesagt Psychohygieniker (eine genügenden psychologische Ausbildung haben sie ja nicht). So kann man bequem – direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst – auf jenen Gott verzichten, der sagt: «Ich bin der Herr, Dein Gott!» Mit einem Gott, dem es nicht so wichtig ist, ob wir uns um ihn kümmern oder nicht, der uns hilft, wenn wir es wollen, uns aber sonst tun und lassen lässt, war wir für gut und richtig halten (Glaubenssatz 4 des MTD) glaubt man den Menschen Konkurrenzprodukte zur modernen Unterhaltungsindustrie andrehen zu können. Dazu aber stören Priester nur, die noch einen ernst zu nehmenden Gott verkünden.


7
 
 Chkhp 10. März 2022 
 

Kranke mit Duftölen beschmieren..

Dazu fällt mir ein, was mir mein Seelenführer einmal gesagt hat. Wenn Sie für einen Kranken einen Priester rufen, dann sagen Sie immer, der Kranke möchte beichten,damit ein Priester kommen muss. Ansonsten kann es passieren, dass irgendeine Pastoralreferentin geschickt wird, die die Kommunion bringt oder eben so eine Pseudokrankensalbung simuliert.


5
 

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