Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  6. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl

Die Regierungsgehilfen? - Österreichische Bischöfe: Impfpflicht als letzte Möglichkeit zulässig!

7. Dezember 2021 in Österreich, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischöfe gehen auf Konfrontation zu klaren Vorgaben der Glaubenskongregation: ".. dass in der Regel die Impfung keine moralische Pflicht darstellt, und dass sie deshalb freiwillig sein muss." - Treten Impfgegner jetzt aus der Kirche aus?


Salzburg-Wien  (kath.net/KAP-ÖBK/red) Die österreichischen Bischöfe hat am Dienstag in einer Aussendung eine zeitlich befristete Impfpflicht als letzte Möglichkeit zur Bekämpfung der Pandemie als zulässig erklärt und sich damit gegen eine klare Richtlinie der Glaubenskongregation bei dem Thema "Impfpflicht" gestellt. Die Bischöfe möchten aber zur konkreten Ausgestaltung des geplanten Gesetzes "kein detailliertes Votum abgeben" und sich daher "am Begutachtungsverfahren nicht beteiligen". Die von der Regierung geplante temporäre gesetzliche Verpflichtung zur Impfung werde aus Sicht der Bischöfe als "ein schwerwiegender Eingriff in die körperliche Integrität und Freiheit des einzelnen Menschen" bezeichnet. "Sie ist daher nur dann zulässig, wenn unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um die Bevölkerung - im Fall der Pandemie das Gesundheitssystem und damit Menschenleben - zu schützen." Es liege aber letztlich in der Verantwortung der Regierenden zu beurteilen, ob die Voraussetzungen dafür vorliegen und eine temporäre Impfpflicht das jetzt angemessene Mittel zum Schutz des Gemeinwohls ist. Die Erklärung der Bischöfe, die für Katholiken natürlich nicht bindend ist, dürfte jetzt vermutlich einen Beitrag leisten, dass Impfgegner aus der katholischen Kirche austreten werden. Einige haben dies bereits im Vorfeld angekündigt. Die zahlreichen Rosenkranzgebetsaktionen, die am 8. Dezember in ganz Österreich geplant sind, wurden von den Bischöfe übrigens nicht erwähnt. (HINWEIS: Termine als PDF auf http://www.kathtube.com/player.php?id=52280 )


 

Es geht übrigens auch anders. Die kroatischen Bischöfe haben diese Wochen sich klar gegen eine Impfpflicht und gegen 2G und die Ausgrenzung von Ungeimpften ausgesprochen. Die Glaubenskongregation selbst hatte vor genau 1 Jahr eine Impfpflicht klar abgelehnt: "Gleichzeitig ist der praktischen Vernunft offensichtlich, dass in der Regel die Impfung keine moralische Pflicht darstellt, und dass sie deshalb freiwillig sein muss.", heißt es in dem Schreiben.

 

KONTAKT -  Erzbischof Lackner https://eds.at/wir/erzbischof

KONTAKT - Kardinal Schönborn: https://www.erzdioezese-wien.at/

 

Das Schreiben der Glaubenskongregation:  https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20201221_nota-vaccini-anticovid_ge.html

 

VIDEO-TIPP: Jüdischer Publizist Henryk Broder - Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: Dann antworte ich euch:  Weil sie damals so waren, wie ihr heute seid!

 

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  14. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz