SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vom Elend der Fürbitten
- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Der entschärfte Gott
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
| 
Christdemokraten für das Leben (CDL) kritisieren mangelnden Lebensschutz der Ampel26. November 2021 in Prolife, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Vorsitzende Wenzel: Die Ampel-Koalition gibt uns mit ihrer Koalitionsvereinbarung einen bitteren Vorgeschmack auf das, was wir in Bezug auf den Lebensschutz in Deutschland in den kommenden Jahren erwarten können."
Berlin (kath.net/CDL) "Die Ampel-Koalition gibt uns mit ihrer Koalitionsvereinbarung einen bitteren Vorgeschmack auf das, was wir in Bezug auf den Lebensschutz in Deutschland in den kommenden Jahren erwarten können." Das erläuterte die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL), Susanne Wenzel. Sie reagierte damit darauf, dass die neue Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP hat am Mittwoch (24.11.) ihren Koalitionsvertrag vorgestellt hat. Die darin enthaltenen Aussagen zum Lebensrecht kommentiert sie weiter wie folgt:
Offenbar hat die FDP, die am Strafrecht zur Abtreibung nicht rühren wollte, genau in dieser Frage Konzessionen an SPD und Grüne gemacht, um im Gegenzug weitreichende Lockerungen im Embryonenschutz zu erreichen.
Die im Kapitel „Reproduktive Selbstbestimmung“ festgehaltenen Vorhaben stellen in nahezu allen Punkten das Recht des Stärkeren über das Recht des Schwächeren.
Abtreibung soll künftig frei zugänglich und voll von der Solidargemeinschaft finanziert möglich sein als „verlässliche Grundversorgung“. Dafür soll eine eigens eingesetzte „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ kreativ „Regelungen des Schwangerschaftsabbruchs außerhalt des Strafrechts“ finden. Hier stellt sich doch unweigerlich die Frage, ob es künftig auch innovative Ideen für „Regelungen außerhalb des Strafrechts“ für Steuerhinterziehung und Wirtschaftskriminalität geben wird? 
Für ihre Pläne nimmt diese technokratische Koalition künftig auch noch die Solidargemeinschaft in Mithaftung, denn sie soll nach Vorstellung der Regierung Scholz künftig die Kosten für Verhütungsmittel, PID, Abtreibung etc. voll übernehmen.
Verantwortung für die Umwelt wird von der neuen Ampel-Koalition großgeschrieben. Sie muss sich aber fragen lassen, warum sie Verantwortung bei bzw. für den Menschen ablehnt.
Dieses Dreierbündnis der „Kultur des Todes“ zeigt sich einfallslos und nicht entwicklungsfähig. Die künftige Regierung unter Olaf Scholz sollte z. B. statt das Werbeverbot für Abtreibungen zu streichen, ein Konzept vorlegen, wie die hohen Abtreibungszahlen endlich spürbar gesenkt werden können. Das macht Mühe und kostet Geld. Deshalb wird die Tötung von Kindern im Mutterleib kurzerhand zur „normalen“ Gesundheitsversorgung auf Versichertenkosten umdefiniert.
Befremdlich ist auch, dass die Koalition die Ausbeutung und Benutzung des Körpers von Frauen als Gebärmaschinen durch die Legalisierung der Leihmutterschaft einführen will. Leihmutterschaft hat mit „reproduktiver Selbstbestimmung“ nichts gemein. Völlig unabhängig von den Motiven ist Leihmutterschaft immer und ausnahmslos eine Ausbeutung der Frau und der reproduktiven Funktionen ihres Körpers. Frauen und Kinder sind keine Vertragsobjekte und können nicht gespendet, verschenkt oder verkauft werden.
Ideenlos präsentiert sich die Koalition auch in der Frage der Neuregelung der Sterbehilfe, begrüßt sie doch lediglich „zeitnahe fraktionsübergreifende Anträge“ im Bundestag, mit denen eine Entscheidung herbeigeführt werden soll. Gerade mit der Regelung der Sterbehilfe werden Weichen für die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft gestellt. So sehr sich diese Koalition auch um die Umwelt und das Klima sorgt, so wenig weiß sie zum sozialen Klima der Gesellschaft Neues und Innovatives vorzulegen.
Es erscheint geradezu zynisch nach den lebens- und frauenfeindlichen Vorhaben, wenn im Absatz direkt nach diesem Kapitel die Rede von gleichen Rechten für alle, Chancengleichheit und Schutz vor Diskriminierung ist. Das gilt offenbar nach Vorstellung der kommenden Regierung nur im Hinblick auf die Verabsolutierung der Selbstbestimmung des Einzelnen, aber leider ganz bestimmt nicht für die Ungeborenen und auch nicht für Frauen. Dem durch das Bundesverfassungsgericht festgestellten Schutzauftrag des Staates für das Leben kommt die künftige Regierung Scholz in keiner Weise nach. Diese Koalition versagt hier auf ganzer Linie schon vor Regierungsantritt.“
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | JBE 28. November 2021 | | | | Anderes erwartet? Hat irgendjemand von diesem links-grünenBündmnis etwas anderes erwartet. Die Grünen schützen doch jede Platane besser als ein Menschenleben. |  3
| | | | | Chris2 26. November 2021 | | | | @antonius25 Es war auch nichts anderes zu erwarten. Die neue Familienministerin ist offenbar eine Grüne "Fundi", ähnlich der neuen Kultusministerin Claudia Roth (ja, genau die. Im Ernst.) |  2
| | | | | Lemaitre 26. November 2021 | | | | @si; Danke für den Link, wurde unterschrieben :). |  1
| | | | | antonius25 26. November 2021 | | | | Nicht nur Rückzugsgefechte CDU und inzwischen auch AfD machen immer nur Rückzugsgefechte bei diesem Thema. Wir brauchen eine Trendumkehr. Abtreibung muss schwieriger werden. Künstliche Befruchtung verboten - dann gibt es auch keine Leihmutterschaft. Und Kinder brauchen Vater und Mutter, nicht zwei Mütter oder wie jetzt im Koalitionsvertrag steht sogar bis zu 4 Eltern. |  6
| | | | | si, 26. November 2021 | | | | petition KEINE ABTREIBUNG BIS ZUR GEBURT Petition auf 1000plus.net geht bis zum Ende diesen Jahres und ist auch für Menschen aus Österreich unterschreibbar. wir verbitten uns einfach diesen wahnsinn, der so undemokratisch ist, dass man den ehemaligen Turmbau zu Babel schon fast als Kleinigkeit sehen will. man will einfach die Abtreibung bis zur Geburt einführen, und das in Deutschland. Alles weg, was klein und schwach ist? Alles weg, was minderwertig ist? ALles weg, was zu gesund für diese kranke Welt ist? Die Christdemokraten für das Leben mögen diese Petition bewerben und wir alle nicht das schlimmste erwarten, sondern einfach für das Leben kämpfen. Es gibt Menschen, die sagen, Abtreibung sei freie Entscheindung. Aber Abtreibung bis zur Geburt will .... ? praktisch niemand.
Gottes Segen uns und auch denen, die uns hassen. Aber wer "sexuelle und reproduktive Gerechtigkeit"... fordern will, obwohl er/sie weiß, dass es Lüge ist wird Gottes Segen der Gerechtigkeit auch zu spüren bekommen. www.1000plus.net/petition-keine-abtreibung-bis-zur-geburt |  3
| | | | | Herbstlicht 26. November 2021 | | | | Ampel - so oder auch anders! Was ist im Grunde die Aufgabe einer Ampel?
Sie soll die Verkehrsteilnehmer in gewisser Weise beschützen und damit Leben retten.
Und wie steht es mit der Ampel in Berlin?
Schon lange empfinde ich mehr als Unbehagen, was dies belangt.
Jetzt wird es bestätigt!
Die persönliche Sicherheit eines völlig schutz- und wehrlosen Embryos wird durch die "Ampel" aufgegeben.
Diesbezügliche Skrupel scheinen diese Leute nicht zu haben.
Auch die Tatsache, dass ausgerechnet das Familienministerium in grüne Hände geht, macht mir Angst.
Nicht der Schutz der traditionellen Familie wird ihnen ein Anliegen sein, sondern Vielfalt und Förderung aller möglichen Lebensformen.
Und so wächst in mir die Ahnung, dass künftig "Vater, Mutter, Kind" genau so wenig geschützt sein werden, wie das Kind im Leib der Mutter.
Abwarten! |  5
| | | | | Critilo 26. November 2021 | | | | "mangelnder Schutz" ist sehr zurückhaltend formuliert Es werden nämlich aktiv Bastionen (die leider lange schon zu Bastiönchen geschrumpft sind) geschleift. |  4
| | | | | Chris2 26. November 2021 | | | | Von "Lebensschutz" kann keine Rede mehr sein: Die völlig wehrlosen ungeborenen Kinder, die keinerlei Fluchtmöglichkeiten aben, werden für vogelfrei erklärt und zum Abschuss freigegeben (schon bisher knapp 100.000 jedes Jahr, also so viele, wie in D ingesamt an oder mit Corona gestorben sind). Die Kindstötungen natürlich zwangsweise von unseren Krankenkassen- und Steuergeldern finanziert. Und Werbung für Abtreibungen wird erlaubt: "Heute Black Friday Sale. 2 Schwangerschaftsgewebeabsaugungen zum Preis von einer! Fleißig, sauber und ordentlich. Gutschein 6,66 Jahre gültig! Ihr Dr. B. Gott" |  2
| | | | | Mariat 26. November 2021 | |  | Diese "Kultur des Todes" fällt uns auf die Füße! Danke Frau Wenzel für Ihr eintreten für den Lebensschutz. |  6
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Vom Elend der Fürbitten
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Einladung zur Novene zum Hl. Josef
- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- Der entschärfte Gott
|