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Churer Bischof bricht mit traditionellem Ämterverständnis

3. Oktober 2021 in Schweiz, 43 Lesermeinungen
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Joseph Bonnemain verwendet „Seelsorger“ statt „Pastoralassistent“ und schwenkt damit auf den Kurs der Bistümer Basel und St. Gallen ein. Auch die Frage, wer predigt, ist für ihn zweitrangig.


Chur (kath.net/mk)

Der Churer Bischof Joseph Bonnemain hat vergangenen Samstag in einer Predigt im Rahmen einer Sendungsfeier für Pastoralassistenten bisherige Positionen des Bistums, die es gegenüber den liberalen Bistümern St. Gallen und Basel unterschieden, aufgegeben. Diese hatten letztes Jahr – unter Aufkündigung des bisherigen Konsenses mit Chur – den Begriff „Pastoralassistent“ zugunsten von „Seelsorger“ geändert, denn „Assistent“ sei diskriminierend. Ebenfalls schlecht sei der Begriff „Laientheologe“, weil das Wort „Laie“ darin vorkomme.


Der Begriff Pastoralassistent stammt aus den 70er-Jahren und sollte zum Ausdruck bringen, dass Laien hier hilfsweise für die kirchliche Hierarchie tätig werden.

Nun ist auch Bonnemain auf den neuen Kurs eingeschwenkt: in seiner Anrede an die versammelten Pastoralassistenten spricht er zunächst von Theologinnen und Theologen, Seelsorgerinnen und Seelsorgern, Kolleginnen und Kollegen. Da er nach seiner Aussage nicht wisse (!), wie er sie richtig ansprechen solle, wolle er „Schwestern und Brüder“ verwenden. Später benutzt er noch einmal die Anrede „Seelsorgerinnen und Seelsorger“. Es gehe ihm um eine geschwisterliche Kirche von Frauen und Männern, Nichtgeweihten und Geweihten. „Für mich ist die Frage, wer in der Eucharistiefeier predigt zweitrangig“, meint der Bischof außerdem. Viel wichtiger sei die Qualität der Predigt.


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Lesermeinungen

 Norbert Sch?necker 5. Oktober 2021 

zur Seelsorgerin

Der Begriff "Seelsorger" ist meines Wissens nicht definiert.
Ich würde aber ohne weiteres sagen, dass christliche Eltern oder verantwortungsbewusste Taufpaten durchaus Seelsorger für ihre Kinder sind. Und die Mütter und Patinnen sind demnach Seelsorgerinnen.
Und dann habe ich auch kein Problem mehr damit, auch Frauen, die z.B. in Krankenhäusern das Wort Gottes verkünden und Werke der Barmherzigkeit verrichten, als Seelsorgerinnen zu bezeichnen.

Man stelle sich folgende Situation vor: in einem Krankenhaus betreut eine Laiin tagein, tagaus die Patienten. Und am Sonntag kommt dann ein Priester, zelebriert die Hl. Messe und predigt. Wieso sollte dann der Priester der Krankenhausseelsorger sein, die Frau aber die Assistentin oder Helferin? Nein: die alltägliche Seelsorge liegt bei der Frau. Nur in der Messe selbst repräsentiert der Priester in besonderer Weise Jesus Christus.
(Und die restliche Woche repräsentieren genau genommen die Kranken Jesus Christus, aber das ist ein anderes Thema)


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 Norbert Sch?necker 5. Oktober 2021 

zur Predigt

Wie gut meine Predigten sind, hängt sehr stark davon ab, wie andächtig ich das Gebet vor dem Evangelium verrichte. Dieses Gebet ist letztlich wichtiger als die Vorbereitung in den Tagen zuvor (die dadurch aber nicht überflüssig wird).

Worauf ich hinaus will: nicht die theologische Bildung ist für eine gute Predigt entscheidend, sondern der Heilige Geist! Und der kann zwar überall wirken, aber im Normalfall bedient er sich menschlicher Zeichen, besonders der ordnungsgemäß gespendeten Sakramente.
Das bedeutet, dass für eine gute, geisterfüllte Predigt die Priesterweihe doch ein Vorteil ist - vorsichtig ausgedrückt.

Bei einer Dogmatik-Vorlesung an der Universität schaut das anders aus. Die kann von einer klugen Frau ebenso gut gehalten werden wie von einem Bischof. Weil eine Vorlesung nämlich kein Gebet, keine Liturgie und schon gar kein Sakrament ist.


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 SalvatoreMio 4. Oktober 2021 
 

Beerdigungen

sind "Werk der Barmherzigkeit", kein Sakrament. Und in der Tat haben wir Gebiete, wo es ohne Laien nicht mehr geht - schon lange nicht mehr! Dass es so ist, deutet an, dass die Ehre, die Würde der Nachfolge Jesu als Priester wohl eher als unzumutbare Last betrachtet wird.


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 KMG 4. Oktober 2021 
 

"Seelsorge", "Seelsorger", "Seelsorgerin" beschreibt m.W. eine Funkton und ist keine Weihe- oder Amtsstitel. In etlichen Pfarren gibt es Plakate mit Fotos der Mitglieder des "Seelsorgeteams" der Pfarre, und hier ist durchwegs neben Pfarrer und Diakon auch die Pastoralasstistentin, der Pastoralassistent - wenn diese noch gegeben sind - zu sehen. Ich hörte noch keine Beschwerde darüber!
Bemerkenswertwert ist auch,, dass etliche bis viele der gängigen Predigtvorlagen, die es Gott-sei-Dank gibt und die den "Alltag" wesentlich erleichtern, von Theologinnen verfasst sind, das gilt auch für Predigthinweise in "Kirchenzeitungen".


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 Mehlwurm 4. Oktober 2021 

@Diadochus

Die Situation scheint bei Ihnen noch komfortabel zu sein.
Wenn hier in der Diaspora darauf bestanden wird, dass nur der Priester die Krankenkommunion spendet, dann GIBT ES KEINE KRANKENKOMMUNION.
Die paar Priester, die wir hier haben, können das nicht leisten. Irgendwie MÜSSEN sie entlastet werden.
Wie wäre es, Laien übernehmen Beerdigungen? Oder ist das auch schon wieder Amtsanmaßung? In den nächsten Jahren gehen von den wenigen Priestern, die hier noch sind, einige in Ruhestand. Dann brauchen wir die qualifizierten Laien.


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 SalvatoreMio 4. Oktober 2021 
 

Die Grundfrage: "Was ist Seelsorge"?

@Richelius: Sie geben wertvolle Hinweise: wenn das Kind weint, und die Mamma mit dem Kind darüber spricht, das ist "Sorge an der Seele"! Wenn jemand Hausbesuche macht, an Christus erinnert und zu den Sakramenten einlädt: das ist missionarischer Dienst -Seelsorge! Die vorbereitenden Dienste der Seelsorge sind das Fundament, damit das Leben und Glaube, sich entfalten können. Dieses Fundament legen Eltern, Großeltern, Lehrer, Freunde, Laien in den Gemeinden. - Dennoch ist "Seelsorger" der traditionelle Begriff für "Priester"! Was kann man da machen? Ich weiß es nicht.


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 J. Rückert 4. Oktober 2021 
 

Über Verwischungen

zu Verwirrungen. Die Sprache wird gewollt mehrdeutig. Das Overton-Fenster in Bewegung kann am Ende Kannibalismus hoffähig machen.
Und wie immer wird mit "Rosinen" gearbeitet: Der promovierte Theologe und Professor für klinische Psychiatrie 3. Grades, warum soll der nicht Seelsorger genannt werden dürfen?


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 Diadochus 4. Oktober 2021 
 

@Richelius

"Man kann also durchaus auch Laien als Seelsorger bezeichnen." Sie vermischen hier Begriffe, die getrennt gehören. Ein Laie ist kein Seelsorger. Wäre er das, so wäre das eine Anmaßung. Da Begriffe heute vermischt sind, kommt es auch dazu, dass Laien die Krankenkommunion verabreichen. Das dürften sie nicht tun, denn das ist ein Hostienfrevel. Das steht nur einem Priester mit geweihten und gesalbten Händen zu. Gut gemeint ist eben nicht immer gleichzeitig katholisch. Ich finde das nicht herabsetzend und ich selbst fühle mich nicht herabgesetzt. Herabsetzend ist die Beraubung der Ehre der Priester, die Jesus Christus an Seiner Statt eingesetzt hat.


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 lakota 4. Oktober 2021 
 

@Zeitzeuge

"Im "Ernstfall" kann sowieso nur ein Priester
gültig die Beichte abnehmen und die Krankensalbung
spenden".-

Genau das ist der Unterschied zu Seelsorgerinnen (diesen Begriff habe ich von Anfang an abgelehnt, weil sie mir das, was meine Seele wirklich braucht - die Sakramente - nicht geben können.
Das kann nur ein Priester!


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 Mehlwurm 4. Oktober 2021 

@Lämmchen

Solche gibt es leider. Mir sind auch Pastoralreferenten bekannt, da habe ich den Eindruck, sie bringen die Kirche einen gewaltigen Schritt voran- in Richtung Abgrund. Mit dabei sind aber auch leider Priester.
Mir persönlich bekannt ist ein Klinikseelsorger, der geht zu den Patienten auf die Zimmer. Wo gewünscht, bringt er den Patienten die Krankenkommunion und vermittelt den Kontakt zum zuständigen Priester, wenn die Krankensalbung erbeten wird.
Eine Freundin hatte ein Gespräch mit ihm in einer Lebenskrise. Danach wusste sie genau, wie sie in der Situation vorgeht. Das hat sie auch gemacht, und das Ergebnis war sehr gut.
Er hat eine Begabung, Situationen zu analysieren, zu benennen und gemeinsam mit dem Ratsuchenden eine Strategie zu entwickeln.


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 lesa 4. Oktober 2021 

Worte sind Brot oder Gift. Sie ordnen oder verwirren.

@Mehlwurm: Ihre Fragen sind verständlich. Wir leben gerade in einer Zeit der Verdunstung des Glaubens an die lebendige, wirksame Gegenwart des Erlösers Jesus Christus in den Sakramenten der Kirche. Diese muss neu endeckt werden, denn was wäre eine Braut ohne Bräutigam? Die Laien haben viele Charismen, ohne die die Kirche nicht als Sauerteig unter den Menschen wirsam werden könnte (bei Paulus nachzulesen). An Christi Statt gesandt, zu erlösen (z.B. von Schuld und Sünde) oder den Herrn leibhaftig gegenwärtig zu setzen im Heiligen Sakrament der Eucharistie hat nur der Priester. (ebenfalls Paulus)Er darf den Leenstrom der irche, Christus selber, zum Fließen bringen, gegenwärtig setzen.
Die Sprache ist wichtig, um die Bedeutung der von Gott gefügten Dinge zu schützen bzw. zu klären. (Deswegen ist das ausdrückliche Bekenntnis dieses Bischofs zur manipulierenden, genderverdrehten Sprache geradezu häretisch)


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 Lämmchen 4. Oktober 2021 
 

ein Theologiestudium

qualifiziert noch lange nicht zur Seelsorge - eher bringt man denen da bei, wie man Kirchenväter etc. auseinandernimmt.
M. W. ist der Begriff Seelsorger im CIC den Priestern vorbehalten und das zu recht.

Meine langjährige Erfahrung mit Krankenhausseelsorgerinnen ist leider die, dass man sie nicht zu Gesicht bekommt - wenn man nicht ihre liturgischen Veranstaltungen besucht. Besuche am Krankenbett habe ich in meinen vielfältigen Aufenthalten nur durch die ehrenamtliche Besuchsdienste erlebt.
Von Priestern weiß ich, dass es ihnen nicht ermöglicht wurde, bei Krankenhausaufenthalten zu zelebrieren, weil die Krankenhausseelsorgerinnen selber kulten wollte...

Es mag positive Ausnahmen geben, erlebt habt ich keine einzige


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 DonGiovanni 4. Oktober 2021 
 

@Mariat

Das Theologiestudium vertieft den Glauben. Aha.
Nun kommt es darauf an, wo man Theologie studiert. Für Heiligenkreuz trifft es sicher zu, dass man den Glauben vertieft, aber manche Absolventen von staatlichen theologischen Fakultäten haben den Glauben oder zumindest ihre Berufung zum Priester verloren. Wozu auch Berufung? Die deutsche Kirche will ja eh ohne Priester auskommen.


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 Zeitzeuge 4. Oktober 2021 
 

Ich danke den Dislikern für die Bestätigung meiner Kritik und hoffe, daß

diese eifrig vom hl. Sakrament der Buße Gebrauch machen, jedenfalls mehr als die Seelsorge-Hilfs-
kräfte!

Ich war einmal hier im Krankenahaus zu einer
vom (studierten!) Seelsorgehelfer geleiteten Karfreitagsliturgie, aber nie wieder werde
mit diesem Progressisten Gemeinschaft pflegen!

Im "Ernstfall" kann sowieso nur ein Priester
gültig die Beichte abnehmen und die Krankensalbung
spenden, wer diese vom Konzil von Trient definierten Dogmen bestreitet oder anzweifelt ist
vom kath. Glauben abgefallen!


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 Richelius 4. Oktober 2021 
 

@ Diadochus

Ganz so einfach ist es nicht. Die Verpflichtung zur Seelsorge kommt eigentlich jedem Getauften zu. Wenn eine Mutter ihrem Kinde die ersten Gebete lehrt, handelt sie als Seelsorger. Ebenso handelt jeder, der einen Menschen in die Kirche führt, als Seelsorger. Das ist besonders wichtig bei der Seelsorge von Menschen, die aus welchen Gründen immer nicht mit einem Priester sprechen wollen. Auch jeder geistliche Begleiter ist ein Seelsorger. Man kann also durchaus auch Laien als Seelsorger bezeichnen.
Umgekehrt ist ein schlechter Priester zwar Priester, aber kein Seelsorger.


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 Mariat 3. Oktober 2021 

[email protected]

Sie haben sehr gut ausgedrückt, was ich mit meinem Kommentar sagen wollte.
[email protected] Mehlwurm:
Was denken Sie, wie viele bereits Theologie studiert haben - ohne Priester, Religionslehrer oder Pastoralassistent/in zu sein?
Ein Theologiestudium vertieft in erster Linie den Glauben!
Sollte man nun als "Pfarrhelfer/in"( mein Vorschlag), nicht DEMÜTIG genug sein?
"Möchte der Knecht größer als der von Gott berufene Priester sein" - um wieder auf das Wort "Pfarrhelfer" zurückzukommen?

Ein Laie im kirchlichen Dienst - benötigt DEMUT. Nicht ein Amt - sondern ein aufrechtes Herz.



Gelobt sei Jesus Christus


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 Diadochus 3. Oktober 2021 
 

@Mehlwurm

Ihre Frage hat @Mariat bereits beantwortet, mit deren Antwort Sie sich nicht zufrieden geben wollen. Ein Theologe, der in einer Klinik tätig ist, darf sich gerne einen Helfer oder als Mitarbeiter im Besuchsdienst nennen, mehr nicht. Der Titel Seelsorger steht nur einem Priester zu. Das Missverständnis kommt vielleicht daher, als dass ein Priester viel mehr ist, als ein besserer Theologe. Da geht es nicht um Bildung, sondern um Vollmacht, die er von Jesus Christus erhält. Er ist durch die Vollmacht, sprich durch die Weihe, Hirte der ihm anvertrauten Seelen, die er mit den 7 Sakramenten weidet und auf saftige grüne Auen führt, sprich im Gnadenstand erhält. Das kann freilich nur der verstehen, der die geistige Dimension der Kirche als mystischen Leib Christie versteht, der den Menschen als Leib-Seele-Einheit begreift, in beständigem Widerstreit mit den feindlichen unsichtbaren Mächten des Bösen. Hier setzt der Priester an. Einem Theologen bleibt das verborgen.


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 lesa 3. Oktober 2021 

Für Bischöfe und Priester beten (Akita)

@Terrenum: Sie haben völlig recht. Wenn wir lauter solche Bischöfe hätten, gäbe es bald keine Probleme
mehr, denn Kirche hörte sich da gänzlich auf. THEO-LOGISCH und ANTHROPO-LOGISCH verkehrt.
Diabolos anstatt Logos?


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 Mehlwurm 3. Oktober 2021 

Ich bitte um eine Erklärung

Warum soll man einen
Laien
1.mit einem Theologiestudium
2.mit einer Weiterbildung in der Klinikseelsorge
3.mit dem bischöflichen Auftrag, in Klinikseelsorge tätig zu sein
4.der in einem Krankenhaus als Klinikseelsorger tätig ist,
NICHT SEELSORGER nennen?
Ich bitte um eine schlüssige Antwort. Daumen runter ist ein bisschen zu einfach. Überzeugt mich nicht.


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 Zeitzeuge 3. Oktober 2021 
 

Dieser Bischof sollte statt zeit(un)geistgerechte Sprüche zu klopfen

sich einmal Gedanken machen um die geistliche

Verfassung seiner Untergebenen, z.B. wie es

mit der hl. Beichte bei diesen bestellt ist.

Im Link Bischof Oster zu diesem Aspekt!

Da besteht wohl bei fast allen Bistümern

erheblicher Nachholbedarf!

books.google.de/books?id=8mzYCgAAQBAJ&pg=PT102&lpg=PT102&dq=beichte+pastoralassistenten&source=bl&ots=C9m7Lg9L0S&sig=ACfU3U17c9XpWd93eatt00MMSlxoo-NIf


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 ottokar 3. Oktober 2021 
 

Auch Bischöfe sollen den Vorschriften Roms folgen

Es ist römisches Gesetz, dass die Homilie dem die Eucharistie ( heilige Messe) feiernden Priester alleine vorbehalten ist. Ein Laie, und dazu gehören die Pastoralassistenten/innen oder wie immer sie sich nennen wollen, kann auf Bitten des Priesters eine Ansprache, aber nicht die Predigt halten.


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 girsberg74 3. Oktober 2021 
 

Danke! - Alles klar.

@Terrenum „Auf den Fidschi-Inseln !“


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 SalvatoreMio 3. Oktober 2021 
 

"Gottgleiche Pastoralreferentinnen"?

@Mariat: Diese Mitarbeiterinnen wurden ja einst tatsächlich "Helferinnen" genannt. Es wurde geändert mit der Begründung, "Helfer" würden eher als "unausgebildetere Hilfskräfte" angesehen. - Ich sah es als Ehrentitel an, denn "Diener" Christi sollen wir sein.
@girsberg74: Sie und auch immer mal andere, stellen diese Berufsgruppe als "Gottgleich-Seinwollende" hin: Schrecklich, wenn das so erfahren wird! Helfer sind nur dann "Halbe", wenn sie ihren Dienst mit "halbem Herzen machen"! - Und es gibt auch Priester, die lieber auf dem "hohen Ross" sitzen, statt zu dienen!


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 Diadochus 3. Oktober 2021 
 

In den Wind gesprochen

Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Worte von Bischof Joseph Bonnemain nimmt der Wind mit und irgendwann nimmt der Wind ihn selbst mit. Er wurde gewogen und für zu leicht befunden. Das gilt im Grunde genommen für jeden, der sich von der Tradition lossagt und meint, er müsse den Glauben geschwisterlich neu erfinden.


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 SalvatoreMio 3. Oktober 2021 
 

Pastoralassisenten & Co. - Kurzdarstellung für Deutschland

In Deutschland ist es so: die ersten Frauen wurden für die Seelsorge seit Anfang 1900 ausgebildet, um Priester und Gemeinden zu unterstützen. Bezeichnung: "Seelsorgehelferinnen". Ein passender Begriff, meines Erachtens. Bald nach dem Konzil wurden sie umbenannt in "Gemeindereferentinnen" bzw. "Pastoralreferentinnen" (in einigen Diözesen). Letztere Begriffe gelten noch. ("Aussistentinnen" sind die in der Berufseinführung Befindlichen). - Aber in Texten, Pfarrbriefen und sonntäglichen Fürbitten tauchen neuerdings laufend "Seelsorgerinnen" auf. Ich fürchte, dass dadurch die Unterscheidung zum Priester immer mehr verdrängt wird - und wohl auch soll?


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 J. Rückert 3. Oktober 2021 
 

Vertrauen

Nachtrag zu meinem Kommentar „Vertrauen in den Hl. Geist“: Der Prophet der Muslime wurde gefragt, ob man sein Kamel anbinden oder in Gott vertrauen solle? Mohammed soll dazu geraten haben, das Kamel anzubinden und in Gott zu vertrauen.


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 J. Rückert 3. Oktober 2021 
 

Wer nicht in einem treu ist ...

Es ist offensichtlich, aber ich sehe erst jetzt, wie parallel Bewegungen ablaufen können.
1971 wurde der Goldstandard in den USA aufgegeben. Gott als der Goldstandard der Demokratien ist schleichend verloren gegangen.
Das Vaterland gilt heute als gefährliches Relikt. Die alte Messe desgleichen.
Wofür früher Treue eingefordert wurde, das wird heute exorziert.
Die Rechnung werden wir in Kürze begleichen müssen.


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 Mehlwurm 3. Oktober 2021 

Laien können

laut Kirchenrecht mit seelsorglichen Aufgaben beauftragt werden.
Dann sind sie autorisiert in der Seelsorge tätig.
Dann ist die Bezeichnung Seelsorger korrekt.


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 Mehlwurm 3. Oktober 2021 

Hat in der Schweiz ein Pastoralassistent dieselbe Ausbildung wie in Deutschland?

Dann ist es eine hochqualifizierte Ausbildung und diese Personen sind doch in der Lage Seelsorge anzubieten. Dann ist es richtig, sie als Seelsorger anzureden.
Seelsorge ist doch nicht nur die Spendung der Sakramente, was den Priestern vorbehalten ist.
Und Kirchliche Mitarbeiter, die ein Theologiestudium absolviert haben, als Pfarrhelfer zu bezeichnen, liebe @Mariat, finde ich unnötig herabsetzend.


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 Winrod 3. Oktober 2021 
 

Die Ideologie der Gleichheit

kommt auch in der Kirche voran. Alles soll gleich sein, damit nichts mehr heilig ist.


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 Chris2 3. Oktober 2021 
 

Die Spaltung tritt immer offener zutage,

auch in der Sprache: Wer den Begriff "Seelsorger" nicht nur auf Laien erweitert, sondern völlig vom Priestertum ablöst, verändert nicht einfach nur irgendwelche Begriffe, sondern rührt an den Kern der Stiftung des Herrn. Auch sprachlich rückt die "neue" bzw. "andere Kirche" bedrohlich nahe. Beim Treffen des synodalen Irrwegs hat es dementsprechend auch zwischen Bischof Voderholzer und Bistumsvorsteher Bätzing "geknallt"...


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 J. Rückert 3. Oktober 2021 
 

Jeder sein eigener Papst

So wie es eine „Ehe für alle“ gibt, so werden nun alle Seelsorger. Diskriminierung nur noch verpflichtend erlaubt gegen „rechts“. Während die Prediger sich bisher notfalls kirchenrechtlich verantworten müssen, ist das in der „Predigt für alle“ nicht mehr so eng zu sehen. Am Ende wird der kirchliche Rechtskodex durch unbedingtes Vertrauen in den Heiligen Geist ersetzt. Bunt, vielfältig und vor allem religionsoffen ist die Zukunft der Kirche.


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 Terrenum 3. Oktober 2021 
 

@girsberg74

Auf den Fidschi-Inseln !


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 maran atha 3. Oktober 2021 
 

Das ist ja so wie wenn ein Herzchirurg eine OP-Schwester schickt, um die Operation am Herzen eines Patienten durchzuführen... sie war ja schließlich bei etlichen OPs dabei und eine gewisse Begabung hat sie auch.
Bitte liebe Priester, Bischöfe, Kardinäle - keiner wurde dazu gezwungen, ein Nachfolger der Apostel zu werden, aber wenn ihr das nun angenommen habt, dann werdet dieser Riesenverantwortung gerecht, denn das Predigen, das Wort Gottes verkünden und Missionieren ist EURE Hauptaufgabe. Alles andere sind Nebesächlichkeiten, die auf andere verteilt werden können. Kümmert euch bitte selber und persönlich um die Kernaufgabe!


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 girsberg74 3. Oktober 2021 
 

Sehr geehrtes @Terrenum,

wo haben Sie konditioniert?


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 girsberg74 3. Oktober 2021 
 

Ein „Helfer“ ist auch nur ein Halber!

Sehr geehrte @Mariat
mit Ihrem Vorschlag wird das Grundproblem von „Pastoralassistenten“ nicht gelöst, die sein wollen wie Gott - „Gott“ steht hier für „Priester“.

Bleibt Höchstens, dass man für „Priester“ ein höher situiertes Wort findet.

Bleibt als Allerhöchstes, dass ein „Priester“ - „Bischöfe“ sind (hoffentlich) auch nur „Priester“ - sich seines Amtes entäußert; bleibt letztlich, dass ein jeder der facto Priester ist. Den kirchliche Apparat fällt an Verwaltungsfachleute, falls dieser nicht auch entfallen kann.


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 hape 3. Oktober 2021 

@Terrenum

Na ja, dann hätten wir zwar weniger Problem in der Kirche, aber die Kirche wäre nicht mehr sie selbst. Stattdessen wäre sie eine NGO.


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 Federico R. 3. Oktober 2021 
 

Immerhin spricht Herr Bonnemain noch von „Kolleginnen und Kollegen“ ...

... und (noch) nicht von „Amtsschwestern und Amtsbrüdern“. Ein bisschen Unterschied muss ja noch sein.

Davon abgesehen: Von Seelsorger*innen ist schon seit einiger Zeit auch in meinem Heimatbistum und in meinem „erweiterten Pastoralraum“ die Rede, wenn es um den Einsatz von Pastoralassistent*innen und -referent*innen geht. (Das Gendersternchen wird übrigens auch in Gemeindeblättchen verwendet. Ich setzte mich passiv dagegen zur Wehr, indem ich die Zahlung des Kirchgeldes verweigere.) Dass die Bezeichnung „Assisten*in diskriminierend sei, höre ich jetzt zum ersten Mal. Dann ist’s aber auch der Begriff Diakon*in.

Eine Öffnung des Weiheamtes für Frauen könnte vielleicht der Kirche kurzfristig aus ihrer Notlage helfen. Da gäbe es durchaus Potential. Das dürfte sich aber sicherlich bald auch erschöpfen – spätestens dann, wenn die Kirchensteuer abgeschafft würde. Vielleicht schafft das in Deutschland die zukünftige Regierung aus Rot – Grün – Gelb. Könnte auf deren Agenda kommen.


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 Uwe Lay 3. Oktober 2021 
 

Ein Bischof erfüllt die Hoffnungen auf ihn!

Die Neue Züricher Zeitung schrieb in diesem Jahr (5.7.2021):Der Bischof, "der Opus-Dei-Mann, auf dem die Hoffnungen progressiver Katholiken ruhen." Diese Hoffnungen will nun dieser Bischof erfüllen. Wer hätte das von einem Mitglied des Opus Dei erwartet!Progressiv, das heiß, im Geiste der Rotte Korach (4.Mose 16) gegen die hierarische Ordnung der Kirche kämpfen!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 Mariat 3. Oktober 2021 

"Seelsorger" - ist ein AMT - das nur dem Priester zusteht!

Mein Vorschlag wäre stattdessen, den Pastoralassistenten - Pfarrhelfer zu nennen. Dies ist m. E. die richtige Übersetzung für Assistent.

Nicht der Welt anpassen - sondern Gottesdiener sein und bleiben.


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 Chris2 3. Oktober 2021 
 

Traurig.

Ein Priester ist dort also inzwischen entweder gar kein "Seelsorger" mehr - oder nur noch ein Pasti. Nicht einmal mehr die verschiedenen Bedeutungen von "Laie" kennen sie. Wer fällt wohl zuerst ganz vom Glauben ab? Der schweizerische oder die deutsche Sonderweg...


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 Honsel 3. Oktober 2021 
 

Es ist nicht zweitrangig!

Die Instruktion Ecclesiae de mysterio vom 15. August 1997 hält fest: „Die Homilie ist […] Teil der Liturgie selbst. Daher muss die Homilie während der Eucharistiefeier dem geistlichen Amtsträger, Priester oder Diakon, vorbehalten sein. Ausgeschlossen sind Laien, auch wenn sie in irgendwelchen Gemeinschaften oder Vereinigungen Aufgaben als «Pastoralassistenten» oder Katecheten erfüllen. Es geht nämlich nicht um eine eventuell bessere Gabe der Darstellung oder ein größeres theologisches Wissen, sondern vielmehr um eine demjenigen vorbehaltene Aufgabe, der mit dem Weihesakrament (sic!) ausgestattet wurde. Deshalb ist nicht einmal der Diözesanbischof bevollmächtigt, von der Norm des Kanons zu dispensieren. Es handelt sich nämlich nicht um eine bloß disziplinäre Verfügung, sondern um ein Gesetz, das die Aufgaben des Lehrens und Heiligens (sic!) betrifft, die untereinander eng verbunden sind.»

Die Schweizer Bischöfe wissen das. Erstellt Anzeige, wenn nötig geht bis nach Rom.

www.kathpedia.com/index.php?title=Homilie


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 Terrenum 3. Oktober 2021 
 

Sehr gut

hätten wir nur mehr von solchen Bischöfen, dann hätten wir gleichzeitig sehr viel weniger Probleme in der Kirche.


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