Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Weihbischof Gössl: „Mehrheit im Synodenforum will bisherige kirchliche Sexualmoral korrigieren“

29. September 2021 in Deutschland, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bamberger Weihbischof/Synodaler Weg: „Wenn die kirchliche Sexualmoral neu geschrieben werden muss auf der Grundlage dessen, was die Humanwissenschaften heute über Sexualität sagen, wird in meinen Augen eine ganz wichtige theologische Basis verlassen“


Bamberg (kath.net) Zwar sei die Gesprächsatmosphäre im Synodalforum sehr positiv, „ich habe sie nie anders erlebt. Da wurde nicht einfach eine Minderheitenmeinung unterdrückt“. „Aber bei der Diskussion im Forum wurde das mehr und mehr zerpflückt und zerstückelt. Am Schluss blieb nichts mehr übrig. Irgendwo ist ein Punkt erreicht, an dem ich sage: Das ist nicht meine Überzeugung, dem kann ich nicht zustimmen.“ So schildert der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl im Interview mit dem Bamberger „Heinrichsblatt“ seine Eindrücke bei der Mitarbeit im Forum IV „Leben in gelingenden Beziehungen“ des Synodalen Weges. Gösl hat inzwischen einen Alternativvorschlag der vom Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer unterstützten synodenkritischen Plattform www.synodale-beitraege.de unterschrieben. Falls sich allerdings der Eindruck verfestige, „dass die Ziele schon feststehen und es nur noch darum geht, sie durchzubringen, ist das nicht synodenkonform. Nach wie vor sehe ich aber die Gefahr, dass am Ende die Enttäuschung groß sein wird. Freilich kann ich nicht abschätzen, wie es ausgeht.“ Das Interview wurde in voller Länge auf die Homepage des Erzbistums Bamberg übernommen, siehe Link unten.


Zum Thema Homosexualität erläuterte Gössl in diesem Interview: „Bei homosexuellen Menschen zum Beispiel könnten wir einfach akzeptieren, wie sie leben, ohne dass wir sagen müssen, das ist jetzt gut und richtig“. Eine solche Beziehung entspräche nicht „unser[em] Verständnis von Sexualität“, denn diese sei „auf die Zeugung von Nachkommenschaft hingeordnet. Das kann man auch humanwissenschaftlich nicht abstreiten. Sicher ist das nicht der einzige Punkt, aber ein ganz wesentlicher. Da jedenfalls geht die Homosexualität am Ziel vorbei. Deshalb können wir nicht einfach sagen, homo- und heterosexuelle Beziehungen seien das gleiche.“

Das „Heinrichsblatt“-Interview in voller Länge: siehe Link

Archivfoto Weihbischof Gössl (c) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  8. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  13. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  14. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  15. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz