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Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung

15. September 2021 in Aktuelles, 104 Lesermeinungen
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Franziskus verweist auf positive Erfahrungen aus der Medizingeschichte, darunter die Polioimpfung, durch die unzählige Leben gerettet worden seien


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat Unverständnis über eine weit verbreitete Corona-Impfskepsis geäußert. Selbst im Kardinalskollegium gebe es "einige Verweigerer", sagte er am Dienstag auf dem Rückflug von Bratislava nach Rom vor mitreisenden Journalisten. Einer sei erst kürzlich an Covid-19 erkrankt, so der Papst, ohne den betroffenen US-Kardinal Raymond Burke beim Namen zu nennen. Viele Menschen hätten Angst vor den Corona-Impfstoffen, führte der Papst weiter aus. Dabei seien in der Medizingeschichte viele positive Erfahrungen mit neu entwickelten Präparaten gemacht worden. Als Beispiel nannte er die Polioimpfung, durch die unzählige Leben gerettet worden seien. Dass nun in etlichen Ländern eine solch große Skepsis herrsche, bereite ihm Sorgen, sagte Franziskus. Darüber müsse ernsthaft diskutiert werden, um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Im Vatikan indes seien - bis auf ganz wenige Ausnahmen - alle Personen geimpft. (


 

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