Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  6. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  7. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  8. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  9. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  14. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  15. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl

Kardinal Sarah: „Benedikt XVI. wird in Erinnerung bleiben als Papst des liturgischen Friedens“

12. Juli 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierter Präfekt der Gottesdienstkongregation würdigt auf seinem Facebookauftritt die Bedeutung des Motu Proprios „Summorum Pontificum“ von Benedikt XVI. - Das Statement in voller Länge in kath.net-Übersetzung


Vatikan (kath.net/pl) Der emeritierte Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Robert Sarah, würdigt auf seinem Facebookauftritt die Bedeutung von „Summorum Pontificum“, des Motu Proprios von Papst Benedikt XVI aus dem Jahr 2007. kath.net dokumentiert das Statement von Kardinal Sarah in voller Länge in eigener Übersetzung – © für die Übersetzung: kath.net.

***

"Benedikt XVI. wird in der Geschichte in Erinnerung bleiben, nicht nur als großer Theologe, sondern auch als Papst von Summorum Pontificum, als Papst des liturgischen Friedens, der durch die lateinisch-gregorianische Liturgie eine ökumenische Brücke zum christlichen Osten geschlagen hat.


Er wird in Erinnerung bleiben als der Papst, dem der Wille zur Wiedererlangung der christlichen Wurzeln und der Einheit Europas am Herzen lag und der sich gegen sinnlosen Säkularismus und die Zerstörung der europäischen Kultur gestellt hat.

Vom Motu Proprio Summorum Pontificum aus hat die Kirche trotz Schwierigkeiten und Widerständen einen Weg der liturgischen und geistlichen Reform eingeschlagen, der zwar langsam, aber unumkehrbar ist.

Trotz der kompromisslosen klerikalen Opposition gegen die ehrwürdige lateinisch-gregorianische Liturgie, die für diesen Klerikalismus typisch ist, den Papst Franziskus wiederholt anprangerte, ist im Herzen der Kirche eine neue Generation junger Menschen entstanden.

Diese Generation besteht aus jungen Familien, die zeigen, dass diese Liturgie eine Zukunft hat, weil sie eine Vergangenheit hat, eine Geschichte der Heiligkeit und Schönheit, die nicht über Nacht gelöscht oder abgeschafft werden kann.

Die Kirche ist kein Schlachtfeld, auf dem man spielt, um zu gewinnen, indem man versucht, anderen und der geistlichen Sensibilität seiner Glaubensbrüder und -schwestern zu schaden.

Benedikt XVI. hatte zu den französischen Bischöfen gesagt: „In der Kirche ist Platz für alle“ – denn wir wissen, wie wir uns gegenseitig mit Respekt behandeln und zusammenleben, indem wir den Herrn in seiner Kirche loben und in ihr bleiben.

Die liturgische Krise führte zur Krise des Glaubens. Ebenso wird uns die Achtung sowohl der ordentlichen als auch der außerordentlichen Formen der lateinischen Liturgie zu einem missionarischen Impuls der Evangelisierung führen, und wir werden endlich aus dem Tunnel der Krise herauskommen können.“

Archivfoto Kardinal Sarah (c) Paul Badde


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Richelius 13. Juli 2021 
 

@ Stanley

Das Konzil selbst stellt eigentlich keinen Bruch mit der Vergangenheit dar.
Beim Ritus 1970 ist das schwieriger. Liturgische Veränderungen gab es immer wieder einmal, nur selten in diesem Umfang. Die Hochgebete 1,2 u. 4 sind in ihrem Bestand sehr alt. Was den Rest der Messe anbelangt: So groß ist der Unterschied zwischen alter und neuer Messe nicht, solange man sich an die liturgischen Bücher hält. Nur finden es viele Priester richtig, diese zu ignorieren. Das ist aber eine Frage der Disziplin und nicht der Liturgiereform selbst.


0
 
 723Mac 12. Juli 2021 
 

Papst des liturgischen Friedens und liturgischer Einheit

Pontiikat von Benedkit XVI aber auch sein Leben und Wirken als Priester und Theologe ist auch sehr wichtiger Impuls für Treue Papst Franziskus (wie überigens Papa Emeritus selbst ist)
als Theologe motiviert Joseph Ratzinger selbst heute für die Freiheit in der theologischen Forchung und Suche nach der Wahrheit (selbst wenn es für manche als unbequem erscheint, wie die Forschung über den einizigen kirechenamtlich anerkannten Marienwunder in Deutschland , inklusive ihm folgenden kirchenamtlich anerkannten Wunderheilungen , wie in Lourdes- jeder der so eine Forschung in Deutschland aufnimmt risikeiert wenigsten fehlende Zulassung zur Priesterausbildung oder selbst Ausschluss aus der Priesterausbildung- deswegen befindet sich auch die Mariologie in Deutschland in der tiefsten Krise seit wenigstens 200 Jahren)
Die theologische wissenschaftlichen Forschung über Ereignisse in Heroldsbach müßte eigentlich auch ins Ausland übertragen werden , sonst wird in Deutschland kein Forstchritt möglich.


0
 
 Stanley 12. Juli 2021 
 

Der Novus Ordo wird von der Traditionsbewegung vollständig abgelehnt

"Vom Motu Proprio Summorum Pontificum aus hat die Kirche trotz Schwierigkeiten und Widerständen einen Weg der liturgischen und geistlichen Reform eingeschlagen, der zwar langsam, aber unumkehrbar ist."

Kardinal Sarah fasst hier noch einmal zusammen, was auch ich oft kommentiert habe, nämlich dass der Gegenstand des Motu Proprio Summorum Pontificum eben nicht die Bewahrung der lebendigen Tradition der römischen Kirche ist, sondern die langsame Anpassung des Missale Romanum von 1962 an das II. Vatikanische Konzil, welches von der Traditionsbewegung abgelehnt wird.

Reformen hat es in der Geschichte der römisch katholischen Kirche immer wieder gegeben, die Frage ist nur, welche Richtung eine Reform einschlägt.

Die Richtung der Reformen seit 1962 ist allerdings dergestalt, dass viele Priester und Gläubige sie nicht mitgehen können.

Das II: Vatikanische Konzil mit seinen Auswirkungen sowie der Novus Ordo Papst Pauls VI. stellen einen Bruch mit der Vergangenheit dar.


2
 
 Chris2 12. Juli 2021 
 

Die Mysterien von 2013

Warum ist der große Papst Benedikt vorzeitig zurückgetreten - als zweiter von 265 Päpsten in 2000 Jahren überhaupt? Und was will uns der Heilige Geist mit dem jetzigen Pontifikat sagen (oder den wahlberechtigten Kardinälen)? Vielleicht, dass wir mehr beten sollten?


4
 
 Chris2 12. Juli 2021 
 

Danke, Eminenz,

für Ihre gewohnt klaren und durch und durch katholischen Worte. Möge der gewachsene Ritus vieler Jahrhunderte (der im Kern aus der Frühzeit der Kirche stammt) dem nach dem jüngsten Konzil auf dem Reißbrett entstandenen Novus Ordo etwas von seiner Tiefe, Klarheit und Heiligkeit schenken dürfen.


3
 
 mphc 12. Juli 2021 

Vielen vielen Dank Dank Papst Benedikt XVI.

Ich habe so gerne mit ihm Messen mitgefeiert und seine Predigten und Ansprachen gehört. Wie geht er mir ab.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  4. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  7. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  10. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  11. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  14. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  15. Paris: Klassische lateinische Messe bringt eine neue Generation in die katholische Kirche

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz