Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. Die Krise des Bischofsamtes
  4. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. Der Realismus der Barmherzigkeit
  12. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  13. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  14. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  15. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"

Papst fordert syro-malabarischen Kirche zu größerer Einheit auf

7. Juli 2021 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus begrüßt Bestreben der Kirche für gemeinsame Eucharistiefeier - syro-malabarische katholische Kirche mit Rom unierte Ostkirche in Indien


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat die syro-malabarische katholische Kirche in Indien zu größerer Einheit aufgerufen. In einem am Dienstag veröffentlichten und auf den 3. Juli datierten Brief begrüßte Franziskus das Bestreben der Kirche einer gemeinsamen Eucharistiefeier, der Heiligen Qurbana. Zugleich ermahne er "alle Kleriker, Ordensleute und Laien, zum größeren Wohl und zur Einheit eurer Kirche den einheitlichen Modus der Feier der Heiligen Qurbana "zügig umzusetzen.

Die Synode der in Gemeinschaft mit dem Papst stehenden Ostkirche hatte bereits 1999 Normen für eine gemeinsame Eucharistiefeier vereinbart. Seither habe der Heilige Stuhl sich "immer wieder für einen einheitlichen Modus der Feier der Heiligen Qurbana ausgesprochen, weil er dies für einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Stabilität und der kirchlichen Gemeinschaft" hielt.


Die damals vereinbarten Normen, so heißt es im Papstschreiben weiter, hätten schon "beträchtliche Früchte getragen". Nun fordert der Papst die syro-malabarischen Bischöfe erneut nachdrücklich auf, durchzuhalten auf diesem Weg.

Neben Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen liturgischen Praktiken rumort es in der syro-malabarischen Kirche seit einigen Jahren auch aus anderen Gründen. Hintergrund sind unter anderem missglückte Immobiliengeschäfte des Oberhaupts der Kirche, Kardinal George Alencherry. Nach zwischenzeitlicher Absetzung durch die syro-malabarische Synode 2018 und einen vom Papst eingesetzten Administrator übernahm Alencherry 2019 die Amtsgeschäfte wieder.

Die syro-malabarische katholische Kirche ist eine mit Rom unierte Ostkirche in Indien. Sie führt ihre Wurzeln auf den Apostel Thomas zurück. Er soll Jerusalem um das Jahr 40 verlassen haben und einer Legende nach im Jahr 53 bzw. 70 nach Indien gekommen sein. Die Eucharistiefeier wird in der ostsyrischen Kirche als Heilige Qurbana bezeichnet.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz