Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  11. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  12. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  15. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf

Die Christuserscheinungen von Sievernich dauern an

9. Juni 2021 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gebetsaufruf für den 11. Juni. Gastbeitrag von Michael Hesemann


Sievernich (kath.net) Die Christuserscheinungen in der Voreifel-Ortschaft Sievernich (kath.net berichtete am 13.5.2021) dauern an. Tausende Gläubige in ganz Deutschland folgten dem Aufruf der Seherin Manuela S. zu einem dreistündigen Sühnegebet am 13. Mai an mehreren Gebetsstätten und Wallfahrtsorten (So etwa im fränkischen Heroldsbach oder im norddeutschen Lage (Bistum Osnabrück), wo der Pfarrer von Malgarten und einige dutzend Gläubige spontan eine dreistündige Bußprozession organisierten). Darum hatte der Herr, der Manuela S. in Gestalt des Prager Jesuskindes erscheint, sie bereits im April gebeten. Erst als es am 8. Mai in über hundert Pfarreien zu sakrilegischen Segnungen homosexueller Paare kam und vor vielen deutschen Kirchen aus Protest gegen eine Entscheidung der römischen Glaubenskongregation die Regenbogenflagge der LGBT-Bewegung wehte, wurde deutlich, weshalb ein solches „Gebet der Wiedergutmachung“ so dringend notwendig war.

Am gleichen Tag, dem 13. Mai 2021, als das Fest Christi Himmelfahrt auf den Fatima-Tag fiel, hatte Manuela S. während der Eucharistischen Anbetung eine erneute Christuserscheinung. Später notierte sie die Worte des Herrn: „Ich sehe in eure Herzen und möchte der König eurer Herzen sein. Liebt das Gebet der Wiedergutmachung; denn in diesen Tagen wurde gegen den Vater im Himmel gesündigt. Die Menschen verlieren ihre Ehrfurcht vor dem Ewigen Vater. Seht, alles habe Ich für euch gegeben, für eure Erlösung. Ich habe gelitten und gab als Lösepreis Mein ganzes Blut und letztlich Mein Wasser, als Mein Blut vollständig vergossen war.“


„Wie wird Mir Meine Liebe vergolten? Darum wünsche Ich am 11. Juni ein weiteres Gebet der Wiedergutmachung. Meine Heiligste Mutter sprach schon so oft zu euch auf der ganzen Welt. Warum sind eure Ohren und Herzen nicht offen? Ich will nicht, dass Meine Häuser zu Friedhöfen der Seelen werden. Seht, mit eurem Beten und Opfern erreicht ihr das Erbarmen des Ewigen Vaters, Meine Barmherzigkeit. Betet, opfert, tuet Buße!“

„Die Gebetsbitten werde Ich am 11. Juni in Mein Heiligstes Herz tauchen. Betrachtet Meine Worte und verschließt eure Herzen nicht. An euch liegt es, liebe Seelen. Ihr könnt das Erbarmen des Ewigen Vaters durch euer Gebet der Wiedergutmachung auf euch hinabrufen. Betet und leistet Sühne! Dass Ich zu euch spreche, ist ein Akt Meiner Barmherzigkeit; denn Ich will euch nicht verloren sehen, sondern erretten.“

Natürlich ist bei Privatoffenbarungen immer eine gewisse Skepsis angebracht. Trotz wohlwollender Behandlung durch das Bistum Aachen kann auch Sievernich erst von der Kirche anerkannt werden, wenn die Erscheinungen zu einem Abschluss gekommen sind. Auch dann wären die Botschaften keine verpflichtenden Glaubensinhalte, sondern allenfalls Denk- und Handlungsanstöße für die Gläubigen.

Allerdings gleicht der Tenor der Botschaften von Sievernich, der beständige Aufruf zu Gebet, Umkehr und Buße, den kirchlich anerkannten Botschaften etwa der Marienerscheinungen von Fatima oder der Schauungen der hl. Faustyna Kowalska, der sich der „Christus der göttlichen Barmherzigkeit“ offenbarte.

In der größten Krise der katholischen Kirche in Deutschland seit der Reformation, in die uns der fatale „synodale Weg“ und das damit verbundene Programm zur Anpassung der Kirche an den Zeitgeist geführt hat, an dem von Kardinal Marx ausgerufenen „toten Punkt“, bekommen diese Botschaften eine ganz eigene Brisanz. Sie rufen zu genau dem auf, was die hiesige Kirche momentan am dringendsten braucht: einer Selbstreinigung und einer konsequenten und kompromisslosen Hinwendung zu Christus, ihrem Alpha und Omega. Nichts kann sie mehr retten als Gottes Barmherzigkeit. Schon daher ist es sicher klug, auf jeden Fall aber notwendig, auch diesem Aufruf zu einem Tag des Gebetes und der Wiedergutmachung am 11. Juni, dem Fest des Heiligsten Herzens Jesu also, Beachtung zu schenken. Man kann dadurch nicht verlieren, sondern ausschließlich gewinnen. Denn nichts befreit und heilt uns alle mehr als das Gebet.

Foto: Die Seherin Manuela S. vor der Erscheinungskapelle neben der Pfarrkirche von Sievernich (c) Michael Hesemann

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Gott ist gut'
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  5. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  6. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  7. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  8. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  9. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  10. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  11. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  12. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz