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Ein Armutszeugnis für die Kirche Österreichs!

29. März 2021 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
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In einem Interview windet sich "Familien"-Bischof Glettler um unangenehme Fragen zum Segnungsverbot für homosexuelle Paare herum und denkt Umgehungskonstruktionen an. Eine Analyse von Michael Koder


Innsbruck (kath.net/mk) Der österreichische Familienbischof Hermann Glettler hat sich vergangenen Mittwoch in der ORF-Nachrichtensendung „ZIB Nacht“ für das Nein des Vatikan zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare bei diesen entschuldigt. „Man kann nie genug segnen“, meint Glettler, um „im Leben von Menschen etwas zu entdecken, was Gott schon in sie eingeschrieben hat, und schon zum Segen geworden ist“. Glettler hält offenbar jede Art von Sexualität für „eine große Gabe Gottes“; sofern sie in eine Beziehung eingebettet sei, „gibt es da auch etwas zu segnen“, so äußert er sich in der Langfassung des Interviews. Er betont, dass das römische Dekret für ihn keine abschließende Feststellung sei, sondern im Gegenteil einen Anstoß zu einem Lernprozess darstelle, und bittet die Moderatorin um Geduld. Der Bischof versteigt sich sogar zur Aussage, dass die Kirche vorläufig ihren Mund halten müsse.


Konkret gefragt, ob er – wie der Kärntner Bischof Josef Marketz – homosexuelle Paare segnen würde, weicht Glettler zunächst aus, mit dem Hinweis, dass solche Paare in seiner Diözese bei speziell ausgebildeten Seelsorgern in guten Händen seien. Später im Interview fügt er aber hinzu, dass er selbst keine Segnungsbitte ablehnen würde; dies sei auch die Position vieler Bischöfe und Seelsorger. Auf die Frage, ob das ein Aufruf zum Ungehorsam gegen Rom sei (was denn sonst?), versucht Glettler - nicht wirklich erfolgreich - diesen Eindruck zu vermeiden: er würde es so nicht formulieren, von ihm seien keine kämpferischen Töne zu erwarten.

Der Familienbischof verstrickt sich - in seinem eigenen „Ressortbereich“! - in offensichtliche Widersprüche, wenn er einerseits enttäuscht über die Schwierigkeit der Kirche lamentiert, gelebte Homosexualität positiv zu bewerten, und andererseits die - in seinen Worten! - „offizielle lehramtliche Feststellung“ der Glaubenskongregation irgendwie zu rechtfertigen versucht (die Kirche unterstreiche nur die Ergänzung von Mann und Frau), an diesem Spagat letztlich aber scheitert: er kann auch auf mehrmaliges Nachfragen das Segnungsverbot nicht nachvollziehbar erklären. Dies ist aber letztlich nicht verwunderlich, denn Glettler hat klargestellt, dass er die Position seiner Kirche inhaltlich nicht teilt und nicht teilen will. Vielmehr sinnt er über Umgehungskonstruktionen nach: wenn Seelsorger nicht segnen dürften, sollten das die Familien der betroffenen Paare, eingebettet in Wort-Gottes-Feiern machen, meint er. Schließlich ist auch die eingangs erwähnte Entschuldigung ein Ausdruck seines Abschieds von der kirchlichen Lehre, sonst wäre sie fehl am Platz: Wenn man etwas verteidigen will, entschuldigt man sich nicht dafür.

Es ist ein Armutszeugnis für die Kirche Österreichs, wenn ihr Vertreter, der sogar auf den Bereich Ehe und Familie spezialisiert ist, dieses sein Kerngebiet nicht verteidigen, ja nicht erklären kann. Der von Bischof Glettler eingeforderte Lernprozess sollte hier ansetzen.

 

Kontakt Bischof Glettler

 

 


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 30. März 2021 
 

Unsere Aufregung -

Es dreht sich alles um EIN Thema. Was dabei verwunderlich ist: es kam das
"NEIN" aus Rom. Verwunderlich ist eigentlich nur, dass dieses Stopzeichen überhaupt nötig war. Bischof Bätzing und andere waren von dem "Nein" jedoch völlig überrascht. Wie kann das sein? Logische Erklärung: "Sie denken und handeln schon seit langem an der Glaubenslehre vorbei.


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 Chris2 30. März 2021 
 

Es wird wie bei vielen Flugzeugkatastrophen sein:

Die meisten der wirklich großen Katastrophen hätte man kommen sehen können, wenn man die überdeutlichen Zeichen an der Wand nicht ignoriert hätte...


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 hape 30. März 2021 

Aufgabe der Bischöfe wäre es ...

Guido Horst, DT am 25.März 2021, S. 8: "Doch wenn nicht nur Theologen und Verbände versucht sind, unangenehme Glaubenswahrheiten an die angeblich wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse der heutigen Zeit anzupassen, sondern geweihte Amtsträger, die die Aufgabe haben, zu heiligen, als Hirten zu leiten und zu lehren, dann liegt so etwas wie eine „Reformation 2.0“ in der Luft.

Denn auch die erste Reformation hat die Sakramentalität der Kirche verletzt und die alte Kirchenordnung zerbrochen. Die Antwort der Glaubenskongregation ist kein lehramtlicher Holzhammer, sondern sie differenziert. Sie erklärt, was die Sakramentalien der Kirche sind und hütet sich davor, irgendein Urteil über Personen zu sprechen, die homosexuell empfinden.

Aufgabe der Bischöfe wäre es zu erklären, was die Kirche in der Sorge um gleichgeschlechtliche Paare tun kann und wozu sie keine Vollmacht hat."

www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/statt-kirchenpolitik-braucht-es-glaube;art4874,216932


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 Norbert Sch?necker 30. März 2021 

Zum Kern der Frage

Die Frage, um die es bei dieser Segnungsdebatte geht, lautet doch:
Ist homosexuelle Betätigung eine Sünde?
Komischerweise ist mir diese Frage an einen Bischof noch nicht untergekommen, geschweige denn eine klare Antwort. Ganz eindeutig ist aber hier die Lehre der Katholischen Kirche seit 2000 Jahren, bis hin zum aktuellen Katechismus, nämlich: ja!

Noch viel wichtiger als eine klare Antwort auf diese Frage wäre aber zur Zeit, die Kirche aus der sex-and-crime-Ecke rauszuholen und wieder das Evangelium zu verkünden. Immerhin sind wir in der Karwoche und feiern Tod und Auferstehung des Gottessohnes sowie die Einsetzung des Allerheiligsten Altarsakraments, die Realpräsenz Gottes in der Welt und deren Erlösung von Sünde und Tod. Gesegnetes Triduum allerseits!


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 Flo33 29. März 2021 
 

Weiter so

Bin nur gespannt , wie lange der Hergott seine Hand noch zurückhalten kann ?¿?¿?


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 gebsy 29. März 2021 

Zum Glück

kenne ich die Eltern Seiner Exzellenz als betende Glaubenszeugen.
Alle Gottgeweihten sind auf UNSERE Gebetsbegleitung angewiesen ...


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 girsberg74 29. März 2021 
 

Eiskalt, wie ein Vollstrecker eines anderen !

@hape „Was nützt es, wenn ...“

Sehr geehrter @hape, Sie haben die voll analysiert.

Entgegen meiner strikten Gewohnheit, die Nachrichten des ZDF zu meiden, kam ich gestern Abend während einer Schaltpause doch auf diesen Sender; blieb darauf, weil ein Bischof zu einem aktuellen Problem interviewt wurde.
Es war schlimm, was Herr Overbeck als ein Bischof der Katholischen Kirche von sich gab; ein luziferischer Aufstand.
Dennoch blieb ich dabei, weil man so etwas selten in Reinkultur serviert bekommt.
Nachrichtensprecher Kleber fand ich in seiner Aufgabe als von der Rolle seiend, ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er in der selben Sache agitierte; er ist mir dadurch abhanden gekommen.
Es hätte einer analogen Auseinandersetzung bedurft, um sich nicht dem Versuch einer Übervorteilung aussetzen zu müssen.


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 helveticus 29. März 2021 
 

@Stefan Fleischer

Herzlichen Dank fuer diese Perle aus Ihrer Schatzgrube!


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 golden 29. März 2021 
 

Lauheit par excellance

Der Beitrag "Segen auf solchen Menschen" ist auf zdf abrufbar.-
Ein grosser Fehler,der in den Köpfen der mainstream-Theologen gemacht wird ist:"Menschen sind keine Sünder" zu denken.Gottloses Denken ist nicht neu und endet in der "Umwertung aller Werte" (Jesaja 5,20)Neu ist übrigens auch nicht, sich der Sünde zu rühmen (Jesaja 3,8 ff.).Totale Fehlanzeige ist aber die Theologische Bildung der Protagonisten.


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 hape 29. März 2021 

Was nützt es,

wenn das Lehramt zwar tut, was es soll, die Ortskirchen aber den Gehorsam verweigern?

Analog zu Bf. Glettler hat in D soeben Bf. Overbeck dargelegt, dass es auch bei ihm keine Suspendierung nach Segnung homosex. Paare geben wird. Das ist Gehorsamsverweigerung und indirekte Aufstachelung seiner Priester, das Gegenteil dessen zu tun, was das Lehramt lehrt, das damit seiner Autorität beraubt wird.

Statt einer Katechese, wird der Ball sofort über die Medien-Bande gespielt. Overbeck wählt nicht etwa den theol. Diskurs. Er wirbt nicht etwa um Verständnis für das Lehramt. Stattdessen wirft er sofort eine der größten Empörungs- und Propaganda-Maschinen gegen Rom an, die es gibt: das ZDF-heute-Journal.

Dabei verweist er auf diffuse "Stimmen" in der Weltkirche und beim Synodalen Weg, die ebenfalls "nach vorne gehen" wollen. Diesen "Stimmen" billigt Overbeck mehr Autorität zu, als dem Lehramt. – Das ist Spaltung, statt Einheit. Offene Rebellion, am Vorabend des nächsten Schismas.


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 ThomasAquinas 29. März 2021 

"Glettler hält offenbar jede Art von Sexualität für „eine große Gabe Gottes“; sofern sie in eine Beziehung eingebettet sei, „gibt es da auch etwas zu segnen“, so äußert er sich in der Langfassung des Interviews." Grundgütiger, hat Herr Glettler das mal komplett durchgedacht, was er damit legitimieren und gutheißen würde bzw. könnte?!


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 girsberg74 29. März 2021 
 

Kann man es jemandem verübeln,

wenn er sich die Frage stellt,
ob die, die segnen wollen,
nicht genau von der selben Sorte sind wie die,
die den Segen begehren?


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 golden 29. März 2021 
 

"SOWOHL ALS AUCH"

strecken wir uns im Gebet zu Gott um Hilfe aus !
Gestern (heute journal/Bischof von Essen)wurde von Herrn Klever gefragt, wie man sich bischöflicherseits und von seiten pastoraler Mitarbeiter zur Frage der Segnung stellen würde,zumal der Herr Bischof einst Gegner der Homo-Segnung gewesen sei ? Zur Antwort, s.o.
Als schlichter Mensch verstehe ich : Alles geht !Ich schaue nach im gesamten Neuen Testament,ja in der gesamten Hl. Schrift.Da steht,wir sollen aus sündhaftem Verhalten umkehren, auf GOTT hören.
Samt unserer Kirchenführung stehen wir, menschlich geschrieben, unter Gruppendruck,unter PRESSURE -Groups hin zu civil-religiöser Konformität.Dieser auch mediale Druck auf einzelne Menschen wird verstärkt, bis dass wir nachgeben.Wir wissen,es sind SCHEINerfolge Satans, doch diese sind für unsere Augen erschreckend."Bewahre uns, Gott !"


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 Robensl 29. März 2021 
 

Bei Corona ist man ganz genau, aber bei Sexualität geht fast alles

Man kann gar nicht so viel essen, wie man ....

Und Herr Familienbischof: wegen Corona sind Familien teils seit einem Jahr zerrissen, können sich z.B. Enkel und Grosseltern wegen faktisch geschlossener Grenzen oder Besuchsverbote kaum/selten treffen. (Homosex.) Partnerschaften haben es hier sogar teils leichter als eien Eltern-(erw.)Kind-Beziehung. Ich hab von Ihnen dazu noch keine Kritik gehört.


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 Wiederkunft 29. März 2021 
 

Der Gipfel

Der Gipfel der österreichischen Haltung stellt leider Kardinal Schönborn in der Pressestunde gestern dar. Er meinte auf die Frage der Segnungen mit bösem Gesicht: "Die in Rom sollten nicht soviel über Sexualität reden und alles was verboten ist, sondern mehr über die Liebe!" Also 1. musste Rom sich endlich zu Wort melden, da es ja gerade in der deutschen Kirche drunter und drüber geht, uind 2. was will man noch alles im Nahmen der Liebe rechtfertigen? " Wer mich liebt hält meine Gebote!" Man verdreht das Wort Gottes, aber jeder Gläubige sollte wissen, dass es nur Einen gibt, der verdreht, lügt und sich Gottes Größe aneignen will. Es ist der Vater der Lüge, der Satan!!!


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 lesa 29. März 2021 

Mutter Kirche schützt ihre Kinder trotz umnachteter Bischöfe und Kardinäle

Wir müssen den Diabolos aus den Köpfen und Herzen einiger unserer abgefallener Hirten hinausbeten. Sie können nicht einfach abgesetzt werden (was eigentlich richtig und notwendig wäre - mitsamt unserem Kardinal)Ist der nun gänzlich umnachtet? Er betreibt heute schlimmste Irreführung in der Tageszeitung: Wenn es nach ihm geht, soll "Unsere Mutter Kirche" das Wort Gottes ändern, "er kenne nämlich einige gut funktionierende Homopaare". Na schön. Dann heben wir das Wort Gottes auf. Und der Rest, der seelisch-geistig und auch materiell verelendet und der ewigen Seligkeit verlustig geht und vor allem der im Wort Gottes geoffenbarte Wille Gottes geht den Kardinal nichts an.
All dieser Abfall von Bischöfen, Priestern und Kardinälen ist allerdings angesagt.
Betn, beten, beten ...


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 Winrod 29. März 2021 
 

Eurer Ja sei ein Ja, und euer Nein ein Nein!


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 Stephaninus 29. März 2021 
 

@Stefan Fleischer

Ein wunderbares Zitat, haben sie dank dafür. Viel Segen für die Karwoche


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 Evagrius 29. März 2021 
 

Regenbogenfahne

Es sind nicht nur die Bischöfe, die ein Armutszeugnis abgeben. Vor etlichen Pfarreien weht zum Zeichen der "Solidarität" die Regenbogenfahne. Komisch, gestern haben wir im Gottesdienst noch gesungen: Heiliges Kreuz sei unsere Fahne!


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 leodorn 29. März 2021 
 

Die Brutusse des Vatikans (Schönborn und Co.) treiben die Spaltung der katholischen Kirche voran. Aber der Vatikan, indem der seine „Weltkirche“ unter das Primat der UNO und dessen Welcome-Politik stellt, treibt seinerseits eine Spaltung voran: Merke: wie zuviele Hunde des Hasen Tod sind, sind zuviele Spaltungen das Ende eine noch leidlich vereinigten Institution. Hat aber „Merkel alles richtig gemacht“, steckt der Vatikan mit einem Europa auf Selbstmord-Kurs unter einer Decke.
Also machen sich die Brutusse, die Altes und Neues Testament einstampfen oder radikal umschreiben wolle/müssen, noch einer schändlichen Tat schuldig.
Auch das Spalten ist eine Büchse der Pandora.
LD


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 Stefan Fleischer 29. März 2021 

Entschuldigung - hier der Satz

"Les exemples vivants ont bien plus de pouvoir ; un prince dans un livre apprend mal son devoir."


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 Stefan Fleischer 29. März 2021 

Auch hier gilt natürlich

Wer seinen Vorgesetzten nicht gehorcht kann doch logischerweise nicht erwarten, dass seine Untergebenen ihm gehorchen. Der berühmte Satz aus EL Cid von Cornaille hat auch in Bezug auf das schlechte Beispiel seine Gültigkeit.


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 grumpycath. 29. März 2021 
 

Alles schön mal da gewesen

Die Bibel beschreibt es im Buch Exodus, wie Aaron, der Bruder Mose's und Priester(!) der Israeliten auf Wunsch und Druck des Volkes beim längeren Ausbleiben des Mose vom Gottesglauben abweicht und einen Götzen, das Goldene Kalb, herstellt und anstelle Gottes verehren lässt.


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 Michael 58 29. März 2021 
 

Ergänzung zum meinem vorherigen Post

Weil die Formulierung missverstanden werden könnte: Bezüglich Verstößen gegen gegen das Lehramt vor allem in Fragen der Keuschheit ist natürlich nicht die private Lebensführung der Bischöfe gemeint!


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 Michael 58 29. März 2021 
 

Keine Konsequenzen für Bischöfe

Seit Jahrzehnten erleben wir Ungehorsam vieler Bischöfe gegenüber verschiedenen Aspekte des kirchlichen Lehramtes gegen lehramtliche Äußerungen - im besonderen in Fragen der Keuschheit-, das Ignorieren liturgischer Missbräuche usw.. Und es hat nie - zumindest öffentlich wahrnehmbare -Konsequenzen oder Rügen gegen diese Bischöfe gegeben. Also was wird sein - großer Theaterdonner und die Bischöfe und auch die Priester , die sich offen gegen ein lehramtliche Äußerung des Papstes stellen können ungestört weitermachen wie bisher. Auffällig ist natürlich auch, dass viel der Bischöfe sehr wohl Gehorsam einfordern, wenn es um deren eigene Anordnungen geht. Der Glaubwürdigkeit der Kirche und des Lehramtes wird damit massiv geschadet. Nochmals: Ohne Konsequenzen für revoltierende Bischöfe ist das alles nur Theaterdonner.


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 laudeturJC 29. März 2021 

Die modernistischen Landes-/Staatskirchen

im freien Fall, Beschleunigung gemäss Masse, bis zum Aufprall. Gut ist der kathol. Glaube noch bei einigen Gemeinschaften bewahrt...


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 Chris2 29. März 2021 
 

Kirchsnpaltung 'nur' in Ländern deutscher Zunge

oder weltweit? Das wird sich in den nächsten Jahren weisen. Verhindern kann sie nur noch intensives Gebet oder ein massive Intervention aus Rom (dann eher Kirchennichtnursteueraustritte)


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 SalvatoreMio 29. März 2021 
 

Der Eckstein ist Christus -

er hat uns ein Haus erbaut, seine Kirche, weil er weiß, dass wir unseren Weg durch die Zeit nicht bewältigen ohne diese Gemeinschaft. Sie ist auferbaut aus vielen kostbaren Steinen; ein jeder von uns ist so ein Stein. Wer aber nicht mehr betet, die Gegenwart Christi in den Sakramenten für nicht nötig hält; das Haus verlässt, hinterlässt eine Lücke. Feuchtigkeit dringt ein und nagt auch am übrigen "Mauerwerk". Bischöfe und Priester sind besonders große Steine. Wenn sie es nicht mehr für nötig erachten, nicht mehr fähig sind, uns in erster Linie Christi großes Erlösungswerk ins Herz hineinzuschreiben, sind sie morsche Steine, durch deren Ritzen der Wind pfeift und die schließlich zu nichts mehr nütze sind. Mit ihren selbsterdachten Lehren wollen sie uns Menschenfreundlichkeit verkünden. Christus war und ist nicht so: er weiß, dass wir klare Regeln brauchen, die auch Opfer erfordern, und er hat sie uns gegeben. Wer anders lehrt, ist eine falsche Schlange und verabreicht uns tödliches Gift


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 Vergilius 29. März 2021 
 

Das ist kein Armutszeugnis,

das ist eher ein Zeugnis dafür, dass den Vertretern der Kirche mittlerweile gute Presse und damit volle Kirchensteuerkassen wichtiger sind als manches andere.


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