Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

"Was ist Toleranz?"

20. März 2021 in Kommentar, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gastkommentar von Claudio Tessari, Laie und Familienvater aus dem Bistum Chur


Chur (kath.net) Die Ablehnung der Glaubenskongregation zur Segnung Gleichgeschlechtlicher Paare, hat wiedermal hohe Wellen geschlagen. Wie intolerant ist doch die katholische Kirche. Das ist doch nicht mehr zeitgemäss.

Doch was heisst überhaupt TOLERANZ? Das Wort kommt aus dem Lateinischen von tolerare und bedeutet erdulden, ertragen. Und hier ist in der heutige Zeit das Hauptproblem leider auch unter vielen Christen. Sie können diesen Begriff nicht mehr richtig verstehen. Man hat in der 2000 jährigen Geschichte der Christen immer andere Religionen, andere Ideologien toleriert. Eben man hat sie geduldet und ertragen, man hat sie aber NIE gutgeheissen.

Der Heilige Augustinus hat hier schon die klare Unterscheidung gemacht. Liebe den Sünder, aber hasse die Sünde. Wenn wir Menschen mit homosexuellen Neigungen tolerieren, dann heisst das aber noch lange nicht, dass wir die Sünde, die gelebte Homosexualität gutheissen können, denn das kann kein Christ welcher sich auf die Bibel beruft, denn sie ist ein Gräuel für GOTT. (3Mo 18,22 ). Die Kirche ist keine Institution, welche nach Lust und Laune die Lehre ändern kann.


Heute heisst es, vor allem aus dem deutschen Sprachraum, die Lehre müsse sich weiter entwickeln. Aber was heisst das genau? In der Zeit der Kirche hat sich die Lehre entwickelt, aber immer zu einem tieferen Verständnis, nie jedoch zu einer anderen Lehre. Wie kann der allwissende GOTT, eine Lehre zeitlich begrenzen? Das ganze Alte Testament war die Vorbereitung, für das Kommen des Herrn, der ja selber sagt, er habe das Gesetz erfüllt. Und hier liegt heute das falsche Verständnis. Man möchte die Lehre der Zeit anpassen, und argumentiert immer mit dem Begriff: tolerant.

Der Papst, die Bischöfe, die Priester, sind Diener Gottes, ein Diener kann nicht einfach die Anweisungen des GOTTES abändern oder anpassen. Wenn was früher falsch war heute richtig ist, und was früher heilig war, heute falsch ist, dann ist die Offenbarung Gottes nicht vollkommen. Wir müssen wieder den Begriff Toleranz im richtigen Kontext erkenne und sehen.

In der Kirche heisst es immer, es braucht Toleranz für die Liberalen wie die Konservativen. Aber oft wird darunter etwas ganz anderes verstanden als es ist. Der Liberalismus und Sozialismus wurden von der Kirche als Irrlehre verurteilt, wenn man zu den Liberalen tolerant ist, dann heisst das aber noch lange nicht, dass man ihre Ansichten teilt. Genau so ist das bei der Homosexuellen. Jede homosexuelle Person, kann einen Segen für sich als Mensch erhalten, aber es wäre eine Perversion, wenn man eine Sünde, gutheissen würden, und sie segnen würde. Ideologien wie Gender, müssen zwar erduldet werden, da es ja eine Meinungsfreiheit gibt, aber niemals können solche kranken Ideologien von Christen, noch von der Kirche gutgeheissen werden, wie auch nie andere Religionen gutgeheissen werden können, ausser die christliche, die katholische Religion, welche von Gott geoffenbart wurde.

Jesus lehrt uns für die Feinde zu beten. Für was sollen wir beten? Dass sie uns verfolgen? Dass sie uns ihre Irrlehren aufzwingen, ihre gottlosen Ideologien oder das sie sich bekehren? Beten wir heute am Tag des Hl. Josef zusammen mit der Muttergottes, der Besiegerin aller Häresien, für die Bekehrung aller Sünder und Irrenden. Den gemäss dem Hl. Thomas von Aquin, ist das die grösste Tat der Nächstenlieben. Amen

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  6. „Nicht der Sturm hat das letzte Wort – Christus hat das letzte Wort. Amen.“
  7. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  8. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  9. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  10. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  13. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  14. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  15. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz