Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Evangelische Kirche ehrt Kommunistin mit „Thema-Gottesdienst“

9. März 2021 in Chronik, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rosa Luxemburg stand für eine gewaltsame Machtübernahme der Arbeiter ein und war damit Wegbereiterin der kommunistischen Diktaturen, weshalb Bestsellerautor Peter Hahne die Geschichtsvergessenheit der EKD kritisiert.


Hamburg (kath.net/mk) Die evangelische Auferstehungskirche in Hamburg-Lurup hat vergangenen Sonntag einen „Thema-Gottesdienst zum 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg“ gefeiert. Unter der Überschrift „Mensch sein ist vor allem die Hauptsache“ wurde mit folgenden Worten zur Veranstaltung eingeladen: „Ein Gottesdienst über eine Sozialistin? Ja! Die Ehrung einer bedeutenden Frau, die uns heute noch Inspiration sein kann. Das Leben Rosa Luxemburgs als politischer Denkerin und Revolutionärin und einer zugleich sehr feinsinnigen Frau ist facettenreich und faszinierend. Unbeirrt ging sie ihren eigenen Weg.“


Heftig kritisiert wurde dieser Gottesdienst vom Bestsellerautor und ehemaligen ZDF-Moderator Peter Hahne. Hahne ist selbst langjähriges Mitglied des Rates der evangelischen Kirche in Deutschland und meinte gegenüber der Jungen Freiheit, dass sich hier geballt das ganze Elend der heutigen Kirche zeige: es werde eine Ideologie (gemeint: der Kommunismus) gefeiert, die Millionen von Christen auf dem Gewissen habe. Die Geschichte der DDR, aber auch die Gulags und Guillotinen anderer kommunistischer Diktaturen hätten die Veranstalter ausgeblendet.

Rosa Luxemburg, Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands und Befürworterin der russischen Oktoberrevolution von 1917, ist eine sehr umstrittene Figur der deutschen Arbeiterbewegung des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Während sie von sozialistischen Kreisen wie eine Märtyrerin für soziale Gerechtigkeit verehrt wird, verweist etwa die Konrad-Adenauer-Stiftung auf Luxemburgs tiefe Abneigung gegenüber der parlamentarischen Demokratie und ihrer Befürwortung einer gewaltsamen Machtübernahme durch das Proletariat. Die Institutionen des demokratischen Verfassungsstaates habe sie als „Werkzeug der herrschenden Klasseninteressen“ mit Verachtung gesehen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  14. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz