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Aufbrechen in die Deutschkirche

25. Jänner 2021 in Kommentar, 51 Lesermeinungen
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Der Vorsitzende der CDU-nahen Konrad- Adenauer- Stiftung, Norbert Lammert, empfahl der Deutschen Kirche, sich von der Bevormundung des Vatikans zu lösen, damit der synodale Weg sein angestrebtes Ziel erreiche - Der Montagskick von Peter Winnemöller


München (kath.net)

Der Vorsitzende der CDU-nahen Konrad- Adenauer- Stiftung, Norbert Lammert, empfahl der Deutschen Kirche, sich von der Bevormundung des Vatikans zu lösen, damit der synodale Weg sein angestrebtes Ziel erreiche. Die Konrad- Adenauer- Stiftung ist eine politische Stiftung, die zum einen ein politischer Think-Tank ist, zum anderen aber auch der politischen Bildung dient. Eine Studienstiftung, die Stipendien vergibt ist der Stiftung beigeordnet. Dem Vorstand der Stiftung gehört neben zahlreichen prominenten CDU-Mitgliedern auch der Vorsitzende des „ZdK“, der CDU-Politiker Thomas Sternberg, an.

Schon der von Lammert benutzte Begriff der „Deutschen Kirche“ zeigt an, dass eines der impliziten - bislang weitgehend unausgesprochenen - Ziele des synodalen Weges eine Trennung von Rom bedeutet. Sicher sollte man das keinem Bischof unterstellen, der am synodalen Weg von DBK und „ZdK“ teilnimmt. Bis zum eindeutigen Beweis des Gegenteils ist bei Bischöfen der Kirche immer von einer Einheit mit dem Bischof von Rom, dem Papst der katholischen Kirche, auszugehen. Innerhalb der deutschen Theologenschaft muss man aber ebenso wie innerhalb des deutschen politischen Katholizismus feststellen, dass es eine sehr starke Los-von-Rom-Bewegung gibt.

Diese Bewegung manifestiert sich ferner im deutschen Funktionärskatholizismus, dessen oberstes Gremium das „ZdK“ darstellt. Die Stoßrichtungen des politischen Katholizismus, Verbandskatholizismus und Funktionärskatholizismus sind faktisch kongruent. Zumindest hinsichtlich der Ziele gibt es sehr starke Deckungsbereiche, die natürlich mit Blick auf die  jeweiligen Hauptanliegen variieren. In der Trennung von römischer Bevormundung treffen sich die Ziele aller Protagonisten. Natürlich würde man das gerne kaschieren oder gar Rom in Abhängigkeit zur „Deutschen Kirche“ bringen, denn über ein historisches nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt (den Heiligen Stuhl) zu verfügen und völkerrechtliche Verträge schließen zu können, ist nicht zu verachten. Auch Linkskatholiken finden sowas attraktiv.


Dennoch: Rom stört. Man hatte sich vom angeblichen "Reformpapst" Franziskus eine Menge erhofft, was sich im Laufe der Zeit als immer weniger mit den Zielen des deutschkatholischen Aufbruchs zu Deckung bringen ließ. Kein Frauenpriestertum, keine Zweit-, Dritt-, Viert-Verheiratung Geschiedener, keine Ehe für alle und keine Interkommunion. Franziskus hat nicht wie erwartet geliefert. So fällt er zunehmend in Ungnade und erleidet ein schlimmeres Schicksal als seine Vorgänger. Während man „denen“ nichts anderes zutraute, ist Franziskus die große Enttäuschung. Also muss die Bindung an Rom endlich fallen. Andere Leitungsstrukturen müssen her.

Die jüngst aus Rom abgelehnten Ansinnen der Deutschkirche zeigen sehr deutlich die Ziele des synodalen Weges auf. Es geht darum, Lehre und Praxis der Kirche an den gesellschaftlichen Mainstream anzupassen und die Kirche politisch steuerbar zu machen. Das Postulat von Lammert, demokratische Strukturen in der Kirche einzuführen, bedeutet nichts anders als eine politische Steuerbarkeit. Mit der Kirche ist das nicht vereinbar, denn demokratische Prozesse gehorchen dem Primat der Mehrheits- nicht aber der Wahrheitsfindung. Sie sind durch eine Führungsclique lenkbar und bilden deren Willen ab, indem sie simulieren, dies sei der Wille des Volkes.

So kann die Deutschkirche auch in der Zukunft dem jeweiligen Mainstream geschmeidig angepasst werden, indem einfach politisch nachjustiert wird. Das Erfolgsmodell der evangelischen Landeskirchen zeigt den Weg, in den eine Deutschkirche gehen wird. Es geht abwärts. Und darin liegt auch der Grund für die Bestrebungen, die katholische Kirche so umzubauen, dass sie die Rolle übernehmen kann, die über Jahrzehnte die evangelischen Landeskirchen hatten. Sie waren nützlich als zeitgeistgesteuerte Moralinstitution. Doch niemand benötigt eine Polit- und Funktionärskirche. Das gilt für die EKD, deren Bedeutung heute schon praktisch bei Null liegt, das gilt ebenso für eine Deutschkirche, die aus der katholischen herauf metamorphosiert wird.

Schon heute ist der Zustand der Kirche so erschreckend, dass sie immer weniger attraktiv und bedeutsam für das eigene Leben erscheint. Eine vollends dem Staat nützliche und politisch steuerbare Kirche, braucht niemand außer den Funktionären und den Angestellten, die Gehalt und Pfründe aus eine Steuern zu erheben berechtigen Körperschaft des öffentlichen Rechts ziehen.

In sich gesehen ist das Postulat von Norbert Lammert logisch und konsistent. Der Weg in die Deutschkirche wird allerdings nicht so ohne weiteres gehen. Die gläubigen Katholiken werden diesen Weg nicht mitgehen. Die Gefahr der Verwirrung ist groß. Die Gefahr ist groß, dass die Deutschkirche ad hoc auf evangelische Dimensionen zusammenfällt, wie ein misslungenes Soufflé.

Wo aber ist die Kirche des Herrn zu finden, wenn die konkret vor Ort existierende Sozialgestalt samt Teilen der Hierarchie von der Einheit abfällt? Das wird unschön und schmerzhaft werden. Da der synodale Weg aber ohne Wenn und Aber sein Ziel sucht, wird eine Trennung sehr wahrscheinlich kommen, von der allerdings derzeit niemand wird sagen können, wie das aussehen kann.

Das Postulat von Norbert Lammert und ganz besonders dessen Bezug auf den synodalen Weg wirft ein grelles Licht auf den politischen Aspekt der „Los-von-Rom“-Bewegung. Denn das ist Fakt: die katholische Lehre geht dem Zeitgeist derart gegen den Strich, dass er zwingend dem Heiligen Geist den Fehdehandschuh hinwerfen muss. Für Katholiken gibt es keinen Zwang, sich der neuen Deutschkirche anzuschließen. Wir bleiben einfach katholisch und sammeln uns dort, wo wir die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche vorfinden. Es gibt geistliche Gemeinschaften, katholisch gebliebene Pfarreien, Klöster, die Gemeinschaften der Tradition, starke Glaubensorte und vieles, was wir vielleicht noch gar nicht kennen. Die dafür Verantwortlichen stehen vor der großen Aufgabe zu sammeln. Egal, wie viele sich von der Einheit trennen, der Kirche ist Bestand verheißen.


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Lesermeinungen

 grumpycath. 30. Jänner 2021 
 

Natürlich der katholische Schriftsteller: Martin Mosebach

Ich mag ihn eigentlich nicht besonders, aber hier mit dieser Einschätzung gebe ich ihm weitgehend recht.
Zu dem m. E. für die Kirche verhängnisvollen Einfluß der Politiker (übrigens nicht allein von der Union) kommt die seit nunmehr seit über einem Jahrzehnt eklatante Schwäche der (Amts-)Kirche selbst - nicht zuletzt durch den immer weiter vor sich hinbrennenden Skandal um sexueller Missbräuche durch Kleriker in vergangenen Jahrzehnten.

Das lähmt geradezu nicht nur den Klerus sondern auch uns einfache Gläubige.

Wer will sich denn hierzulande noch gern und freudig zu solch einer Organisation bekennen, für sie sich engagieren oder - Hand aufs Herz - gar im Extremfall bereit sein zu einem Martyrium?


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 grumpycath. 30. Jänner 2021 
 

Zitat von Martin Mose ach aus einem Interview in "DIE TAGESPOST" :

"Ich muss gestehen, dass ich gerade die engagierten Katholiken unter den CDU-Politikern besonders fürchte. Ihr Einfluss auf die Entwicklung der Kirche ist verhängnisvoll. Eigentlich alle von Ihnen nur ein paar Namen: Süssmuth, Laurien, Geissler, Teufel, Blüm, Schavan, Beck haben den publikumswirksamen antirömischen Affekt genährt und die Kirche nach den Opportunitäten einer politischen Partei betrachtet. Sie haben den Einfluss, den man ihnen in der Kirche gewährt hat, vor allem für ihre tagespolitischen Interessen genutzt – als Musterdemokraten eben auch dort Demokratie fordernd, wo sie wesenhaft nichts zu suchen hat. Nach dem II. Vaticanum spätestens ist der politische Katholizismus ein Unglück für die Kirche gewesen. Ich könnte mir deshalb nichts Besseres vorstellen, als dass die CDU ihr überflüssiges "C" streicht und ihren Anspruch, in kirchlichen Fragen mitzureden, aufgibt."


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 leibniz 28. Jänner 2021 
 

Bitte, liebe DDR 2.0- Staatskirche, spaltet euch ab, damit wir endlich aus dieser deutsch-nationalen pseudokatholischen "Kirche" austreten können!


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 grumpycath. 27. Jänner 2021 
 

Vater unser-(Lied-)Text nach N. Lammert

Der Text von Norbert Lammerts Vaterunser-Übersetzung lautet:

„Unser Vater im Himmel! / Groß ist dein Name und
heilig. / Dein Reich kommt,
Wenn dein Wille geschieht, /
Auch auf Erden. / Gib uns das, was wir brauchen. / Vergib uns, wenn wir Böses tun und Gutes unterlassen. / So wie auch wir denen verzeihen wollen, / Die an uns schuldig geworden sind. / Und mach uns frei, wenn es Zeit ist, /
Von den Übeln dieser Welt.“


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 SalvatoreMio 27. Jänner 2021 
 

Herr Lammert - neue Vater-Unser-Version

@ottokar: beim Nachschauen fiel mir auf, dass es sich offenbar um den Text für eine Vertonung handelt. Ich bin nicht gerade versiert, doch bei einer Vertonung für Chöre werden Texte doch wohl immer ein wenig anders gebracht - oder? Auf jeden Fall darf es nicht ohne Feingefühl und Respekt geschehen.


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 stephanus2 26. Jänner 2021 
 

Norbert Lammert..

..war ein Schulkamerad meines Bruders. Vor ca. 10 Jahren oder so haben die Klassentreffen gefeiert,und zwar imZDF-heute Studio, keine Ahnung warum. Mein Bruder - selbst erfolgreich-war mächtig stolz, zeigte danach Fotos herum, es war immerhin der Bundestagspräsident dabei...Gut, bringt nicht viel, nur als kleine Anekdote !:) Noch an @lesa, ich stimme aus vollem Herzen zu, der Austausch, z.B. hier, ist enorm wichtig !Lammert kommt erstmal recht nett und anständig rüber früher,und neulich las ich "Das Böse zeigt sich mit anständigem Gesicht". Womit ich ihn nicht 'verteufeln' will; gar viele wissen wirklich nicht, w a s sie tun.


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 Thomasus 26. Jänner 2021 
 

Novene

Herr Lammert sollte eine 9tägige Novene zum Hl. Geist
beten.
Er verwechselt immer wieder die Kath Kirche mit einer Partei .


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 Aschermittwoch 26. Jänner 2021 
 

Verwechslung

Nicht die katholische Kirche von Deutschland ist bevormundet. Hingegen sollte Norbert Lammert bevormundet werden, bevor er weiteren Blödsinn anstellt.


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 SalvatoreMio 26. Jänner 2021 
 

Für alles zuständig!

Ja,@ ottokar! Wir sind jetzt für alles zuständig! Wir müssen sogar das Klima retten, nachdem wir soviel kaputt gemacht haben. Daher können wir Gott auch nicht mehr folgen, ihm nicht mehr danken und nicht mehr zur Ruhe kommen. Wir nehmen Gottes Stelle ein. Und wenn es ans Sterben geht, legen wir uns nicht in Seine Hände, sondern legen die Spritze an. - Eines dabei ist klar: Hinter dem greisen Simeon bleiben wir weit zurück. Er konnte noch sagen: "Jetzt kann ich in Frieden sterben, denn meine Augen haben Dein Heil gesehen!"


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 ottokar 26. Jänner 2021 
 

Wohin treibt unsere Gesellschaft?

Abtreibung ist Menschenrecht ; lebenslanges Zusammenleben in Ehe widerspricht dem Zeitgeist ; Homoehe ist vom Gesetz her geregelt und daher normal; Geschlechterunterschiede soll es juristisch und sprachlich nicht mehr geben, Abendmahl ist das Gleiche wie Eucharistie, Zölibat und Beichte sind überflüssig und Verweigerung von Frauenpriestertum widerspricht dem Grundsatz der Gleichberechtigung . Wie stellen wir uns doch gegen Gottes Schöpfungswillen , wie missbrauchen wir die uns gegebene Freiheit! Katholische Kindererziehung im strengen Sinn ist garnicht mehr möglich, da in den allermeisten Fällen weder das Elternhaus noch die Schulen Hilfestellung geben.Die Gesellschaft stellt humanitäres Handel vor christliches Handeln und verdrängt, ja verlacht ,weil der Mensch ja alles vermag und dazu keinen Gott braucht,jeglichen Glauben.Deshalb ist auch für die Beendigung einer Seuche inzwischender Mensch, nicht der allmächtige Gott zuständig.


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 Norbert Langenfeld 26. Jänner 2021 

Von der CDU lösen

Als Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung distanziere ich mich von der dummen Aussage des Vorsitzenden. Nicht von Rom sollte sich die Kirche in Deutschland lösen, sondern vom Schmusekurs und von den Verflechtungen mit der CDU.


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 ottokar 26. Jänner 2021 
 

Lammer hat noch als Bundestagspräsident seine geänderte Fassung des Vaterunsers postuliert

Das Vater Unser, das wir täglich besten und zu beten gelernt haben entstammt wörtlich aus dem Munde unseres Herrn Jesus Christus. Daher gehört viel Dreistigkeit und Überheblichkeit dazu die Worte unseres Herrn zu korrigieren, weil man meint es besser zu wissen. Es sind jene Leute die immer meinen zu wissen, was Jesus heute gesagt hätte.Und genau die gleiche masslose Überheblichkeit ist es vorzuschlagen, wir sollten uns von Rom, unserer von Jesus Christus gegründeten Kirche loslösen, weil die dort immer noch nicht begriffen haben, dass evangelisches Abendmal und katholische Eucharistie doch dasselbe seien.Die dort-das ist unsere römisch katholische ,von unserem Herrn eingesetzte Kirche, vertreten durch unseren Papst.Es ist wiedereinmal so weit: "Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf".Und dann wundern wir uns über Corona......


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 lesa 26. Jänner 2021 

Der Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut (Eph 6)

@JP2B16: Danke. Was die sich denken? Es ist zu fürchten, dass sie vom Machtstreben, die liberale, "Los von Rom" (="Los-von Gott und seinen aus Liebe zu unserem Heil geschenkten Weisungen")- Agenda durchzusetzen, so besessen sind, dass sie nicht mehr fähig sind, sich informieren und nachdenken zu WOLLEN. Auch nicht über die Geschichte. Jede Spaltung bringt auch politische Zerwürfnisse, mitunter grausame Kriege, hervor.
Das sind Widerstände vom bösen Feind. Der Zerspalter setzt alles daran. In der Offenbarung des Johannes ist die Rede von der Synagoge S…s.
Da hilft nur Gebet um Befreiung. Aber auch der Austausch z.B. hier ist enorm wichtig.


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 Chris2 26. Jänner 2021 
 

Lammert bei "katholisch.de"

@JP2B16 Danke für den Hinweis. Besonders nett: "Lammert kritisiert fortdauernde Kirchenspaltung. Ökumene - Nach Auffassung des ehemaligen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert gibt es keine wirklichen Glaubensunterschiede mehr, die eine Spaltung der Kirchen bei Eucharistie und Abendmahl rechtfertigen würden."
Abgesehen davon, dass es absurd ist, zu behaupten, es mache keinen Unterschied, ob man an eine Wesensverwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi glaubt oder niocht, ist es der selbe Mann, der gerade fordert, endlich die nächste Kirchenspaltung in Deutschland zu begehen. Grotesk...


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 Zeitzeuge 26. Jänner 2021 
 

Lieber crumpycath.,

danke für Ihre Rückantwort; zum Thema "Deutscher
Katholizismus" anbei eine Mini- Auswahlbibliographie:

Heinz Hürten: Kurze Geschichte des deutschen
Katholizismus 1800-1960,
gute Basisinfo!

Dorothea u. Wolfgang Koch: Konrad Adenauer -
Der Katholik und sein
Europa
(Top,vgl. Link!)

Anton Rauscher: Der soziale und politische
Katholizismus 1803-1963
2 Bde., Taschenbücher, sehr
empfehlenswert!

In den bekannten Antiquariatsforen sind die vorg.
Bücher preiswert erhältlich!

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte und Ihnen
sowie Ihrer lieben Gattin sowie allen hier
einen gesegneten Tag!

d-nb.info/1038398878/04


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 JP2B16 26. Jänner 2021 
 

...und erinnert an Georg Heinrich Ritter von Schönerer und sein bekanntes Zitat: ...

"Ohne Juda, ohne Rom bauen wir Germaniens Dom". Von Schönerer galt bekanntlich dem Mann in jungen Jahren als Vorbild, der die Schreckensherrschaft über Deutschland und Welt brachte mit all seinen unsäglichen Folgen, die wir heute in Form einer allgegenwärtigen politisch linksideologischen Gesinnungsdiktatur, die für sich das Alleinstellungsmerkmal beansprucht, das einzig wahre Bollwerk im Kampf gegen Nationalismen zu sein (dabei aber verdrängt, subtil dieselben perfiden Methoden (Lügen und Denunzierung) der Nazischergen einsetzt, um ihr Ziel unbedingt zu erreichen) erleiden müssen.

www.kath.net/news/69262


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 Peter Pen. 25. Jänner 2021 
 

Transmontanist

Was haben die alle gegen Rom? Die Versuchung des Relativismus dient der Rechtfertigung der fragmentarischen Lebensverhältnisse, die allenthalben um sich greifen. Der HERR will uns durch seine Kirche zur Fülle des Lebens führen. Der KKK führt en detaille für alle Lebensbereiche aus, wie wir unser Leben mit Gottes Hilfe heiligen können. Rom ist der Garant dafür, dass wir unsere Gebrochenheit nicht durch Mehrheitsentscheidungen zum goldenen Kalb machen. Danke, Rom. Es ist daher Folgerichtig, dass sie sich in der Versuchung eine eigene Kirche bauen wollen. Ich aber bleibe katholisch.


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 myschkin 25. Jänner 2021 
 

Katholisch sein

ohne Rom und Papst, das ist wie Wiener Schnitzel ohne Panade, sage ich als Deutscher.


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 grumpycath. 25. Jänner 2021 
 

Danke, lieber Zeitzeuge,

für Ihre Erinnerungen an das Wirken mancher ehemaliger Unionspolitiker in der Vergangenheit.

Wer erinnert sich z. B. auch noch an das vor 10 Jahren von Norbert Lammert neu formulierte und damals in Buchform veröffentlichte "Vater unser" unseres Herrn Jesus Christus.

Schon bezeichnend, dass hier ein deutscher Politiker offenbar meinte, den Herrn selbst aktualisieren und verbessern zu müssen.

Mich jedenfalls erinnert sowas eher an des Herrn seinerzeitige Warnung vor 2000 Jahren vor falschen Messiassen und Christussen in fernen künftigen Zeiten.


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 Diadochus 25. Jänner 2021 
 

Hochmut

Norbert Lammert hat den luziferischen Hochmut eingeatmet, wie schon einst Martin Luther. Am Felsen Petrie ist schon so manches Floss zerschellt.


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 maran atha 25. Jänner 2021 
 

Ja klar, wenn man unbedingt möchte!

Schon mal darüber nachgedacht, dass in Deutschland viele Vatikan-treue katholische Ausländer leben, die hierzulande auch Kirchenteuer zahlen (Kroaten, Polen, Italiener etc.). Wenn sich die deutsche Kirche von Rom abspalten würde, würden diese garantiert weiterhin dem Papst die Treue halten und nicht einem deutschen Verein. Die Mitgliederzahl würde sehr schrumpfen!


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 Chris2 25. Jänner 2021 
 

Das schlimme ist, dass millionen Gläubige mitgerissen werden,

wenn der fort-schrittliche Teil der Kirche in Deutschland geht. Schisma? Aber nein, "nieeemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" zwischen sich und der Weltkirche. Man wird am Ende des aktuellen Irrweges mit Ansage einfach ein paar Dinge ein klein wenig anders sehen, als die Kirche. Und natürlich wird man keine "Priesterinnen" "weihen", aber man wird die Aktivitäten dieser sich automatisch selbst exkommuniziert habenden Damen (und die derer, die sie geweiht haben) in den Pfarreien und Bistümern stillschweigend dulden. Und natürlich werden es nur "symbolische" Scheidungszeremonien sein, die Ehe bleibt selbstverständlich unauflöslich. Und "grün-grünschschwarz" wird alles tun, diese Rebellen zu decken. Doch irgendwann wird es Rom zu bunt werden und man wird die ersten öffentlich exkommuinizieren. Und dann rappelt es im Karton, dass die Schwarte kracht. Immerhin muss (spätestens) dann niemand mehr ein schlechtes Gewissen wegen der Kirchen(d)steuer haben...


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 7.Oktober1571 25. Jänner 2021 
 

Los von Rom

Los von Rom! – des Satans Hymne!
Los von Rom! – das Schlachtgejohle
Der Trabanten seiner Krone.
Los von Rom! Im Weltendrama
Der Verruchten Ziel und Spott.
Welch ein Schauspiel! – Millionen
Heulen diesen Satanssang,
Gellend durch der Erde Zonen
Nimmt der Fluchschrei seinen Gang.
Todeslosung! – Nie verhallen
Wird sie in der Zeiten Flucht.
Los von Rom! so wird es schallen,
Bis uns wiegt der Heimat Bucht.

Welch ein Anblick! – Romas Zinnen
Ruh`n auf ew`gem Felsgestein;
Unter allen Königinnen
Strahlt sie jugendschön allein.
Ninive ist hingesunken;
Sions Pracht zerfiel in Staub;
Tyrus, Babel, siegestrunken,
Wurden der Zerstörung Raub.
Welch ein Bild – Roms Hasser bleichen
In dem Moderstaub der Zeit,
And`re steh`n auf ihren Leichen,
Für den Teufelskampf bereit.
Welche Scharen, - welch ein Heulen
Um der Kirche Sonnendom,
Niemals wanken ihre Säulen, -
Tönt`s auch schrecklich: Los von Rom!

(gefunden in: www.marianisches.de


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 myschkin 25. Jänner 2021 
 

Da aber hat der Herr Lammert

die Katholiken in Deutschland unterschätzt. Die Anhänglichkeit der allermeisten deutschen Katholiken an die römisch-katholisch Kirche ist unverbrüchlich. Da mögen verbandsmäßig tätige Christen in Deutschland eine verblendete Wahrnehmung haben, weil sie sich halt in ihrer jeweiligen Blase bewegen. Die einfachen frommen Katholiken aber schauen gerne nach Rom, selbst wenn sie sich über manches wundern und ärgern, was sie dort beobachten. Nach wie vor gilt aber: Indem auch wir in Deutschland lebenden Katholiken aufs Petrusamt des Papstes schauen, erleben wir uns allesamt der Weltkirche zugehörig und wir fühlen uns nicht als kuriose deutsche Provinzheinis, die wir ohne Rom und Papst unzweifelhaft wären.


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 physicus 25. Jänner 2021 
 

Demut ist die Therapie

Man hört immer wieder solche Wortmeldungen - wie hier die Lammertsche - von Leuten, die seit Jahrzehnten politisch sozialisiert wurden und offenbar ihre politische Brille nicht absetzen können.

Die Therapie lautet „Demut“. Dann könnte man den eigenen politischen Machbarkeitswahn erkennen und man würde nicht auf den Gedanken kommen, eine Loslösung von vatikanischer „Bevormundung“ zu fordern.


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 SalvatoreMio 25. Jänner 2021 
 

Römisch-katholisch - was ist denn das?

Man muss annehmen, dass die Mehrheit der Deutschen mit katholischem Taufschein das Handeln und die künftigen Wege deutscher Bischöfe "absegnen" und mitrennen würde, da diese, wie Herr Lammert und die Maria2:0-Damen schließlich den Zeitgeist erkannt haben! Hauptsache, die Kirche erfüllt weiterhin die gewünschten Dienstleistungen! Das genügt, da wir bereits so weit abgedriftet vom Katholisch-Sein, dass wir gar nicht mehr wissen, was Katholisch-Sein ist. Und Schützenhilfe wird auch Herr Biden leisten, wie man bereits merkt. - Uns fehlt ein Bischof Dyba, der unerschrocken sagt, wo's längs gehen muss - aber in mehrfacher "Ausführung" - sonst überlebt er nicht.


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 JP2B16 25. Jänner 2021 
 

... leider auch einer der "Deutschen Spitzbuben" ...

Man gebe "Lammert" als Suchbegriff auf "katholisch.de" ein und spätestens dann weiß ein jeder, wes Geistes Kind er ist.

@Schimmelreiter
Der Vergleich mit der kindlichen Trotzphase: eine sehr treffende "Psychoanalyse". Der immer gern gemachte Hinweis, doch in die Evangelische Kirche zu wechseln, läuft aus genau diesem Grund stets ins Leere.

@StephanSy
Sehr richtig!  Die mit Verweis auf den Mehrheitswillen listige Umkehr der Beweislast. Subtil wird längst kolportiert, dass es die unbelehrbaren "Romtreuen" sein werden, die sich von der Jesu gestifteten Gemeinschaft der Gläubigen abspalten, SEINEN Willen, der dem (opportunistischen) Wollen des Menschen ja nur wohlgesonnnen sein kann, partout nicht tun wollen - genüsslich wurden die Schlagzeilen längst formuliert.

@lesa,
Hervorragend zitiert! Fragen darf man: was denken sich eigentlich diese "Propheten", wenn sie auf diese Schriftworte hingewiesen werden?


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 JBE 25. Jänner 2021 
 

Einmal mehr!

Einmal mehr will Deutschland der Welt (jetzt der katholischen Welt) zeigen was richtig und was falsch ist. Schade um eine einst blühende, wahrhaft katholische Kirche, die bei Verfolgung des jetzt eingeschlagenen Weges wohl auseinanderbrechen wird. Die Verantwortlichen für diesen Irrweg sind auch klar zu benennen. Kein Gläubiger Katholik möchte wohl in der Haut dieser Bischöfe stecken, die solche Irrlehren zu verantworten haben.!


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 SalvatoreMio 25. Jänner 2021 
 

"Quo vadis?" Dove andate?

@encense: Sie brauchen Aufklärung, ob nicht alle Priester "fahnenflüchtig" werden. Das wüsste ich auch gern. -
Wir haben vorhin den Rosenkranz zum Hl. Geist gebetet


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 Uwe Lay 25. Jänner 2021 
 

Was Herr Lammert fordert,

das existiert doch schon als "Altgläubige Katholiken", die sich inzwischen zu einer reinen Zeitgeistsurfgemeinschaft gewandelt hat. Aber alle Diozösen Deutschlands von Rom abzutrennen, um eine zeitgeistgemäße Sekte zu gründen, gefällt wohl manchem Synodalen dieses Irrweges. Denn genau genommen verbindet den "Synodalen Weg" mit der Römisch-Katholischen Kirche nur noch eins, die Ablehnung alles Katholischen!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 Stefan Fleischer 25. Jänner 2021 

Entscheidend wird sein

ob und wie unsere Kirche - oder wenigstens die noch römisch-katholischen Christen - wieder zum ganzen, ungeschönten und unzensurierten Glauben zurückfinden und die Furcht ablegen, ihn zu verkünden, ob man ihn hören will oder nicht. Solange wir immer noch (immer mehr?) uns bemühen, den Glauben mittels PR-Mitteln statt mit Überzeugung zu verkaufen, wird auch der "kleine Rest" noch immer kleiner werden.


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 lesa 25. Jänner 2021 

Lüge ist, was die falschen Propheten in meinem Namen verkünden

Die Kirche gibt es nur in der Kontinuität in der Sendung von Christus her. Diese Leute täuschen sich, sie bauen auf Sand und fügen auch sich selber großen Schaden zu. Von dem Süppchen, das sie kochen, wird keiner satt: "Lüge ist, was die Propheten in meinem Namen verkünden. Ich habe sie weder gesandt noch beauftragt, und dennoch laufen sie. Erlogene Visionen, leere Wahrsagerei und selbst erdachten Betrug verkünden sie euch." (Jer 14, 14)


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 hape 25. Jänner 2021 

Übrigens: es kommt noch schlimmer!

Lt. Tagespost wirft der ÖAK dem Vatikan neuerdings theologische Defizite vor. Zur Erinnerung: Der ÖAK forderte, tatkräftig unterstützt von Bf. Bätzing, in dem Papier "Gemeinsam an Tisch des Herrn" die Interkommunion. Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation schickte daraufhin der DBK „Lehrmäßige Anmerkungen“. Die wiederum zeigt sich uneinsichtig und wirft Rom jetzt vor, dort habe man theologische Defizite.

Es ist unfassbar, mit welcher bodenloser Selbstgerechtigkeit sich die deutsche Theologie ins katholische Abseits manövriert. Im Fußball gäbe es da nur eins: rote Karte und die ganze Mannschaft aus dem Spielbetrieb entfernen. Und zwar solange, bis sie wieder bereit ist, sich an die weltweit gültigen katholischen Spielregeln zu halten.

www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/oekumenischer-arbeitskreis-wirft-vatikan-theologische-defizite-vor;art4874,215390


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 GerogBer 25. Jänner 2021 

Ich erinnere mich

an die Heilige Messe mit Papst Benedkt XVI. im Berliner Olympiastadion im Jahr 2011. Eine Handvoll Menschen durfte die Heilige Kommunion direkt vom Papst erhalten. Es war ausgemacht, dass ausschließlich die Mundkommuinon gespendet werden sollte. Nur Lammert scherte aus und hielt seine Hände hin......


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 Zeitzeuge 25. Jänner 2021 
 

Römisch-katholische Politiker im eigentlichen Sinne sind absolute

Raritäten, wie z.B. Prof.Dr. Werner Münch als
einsamer Rufer in der "Zeit(un)geistwüste!

Der ehemals rührige politische Katholizismus ist
so gut wie nicht mehr vorhanden; die Abspaltungs-
tendenzen wurden auf dem Essener Katholikentag 1968 (!) bereits vollzogen d.d. Ablehnung von
"Humane vitae", Präsident war damals Berhard Vogel, der später zu den Gründungsmitgliedern
von "Donum vitae" gehörte, die von EB Dyba
"Geschenk des Todes" wg. der Beratungsscheine
für Abtreibungen genannt wurde und etliche "kath."
Politiker in ihren Reihen hatte und hat!
Lammert hielt auch die Festrede 2009 "10 Jahre DV"! Wer so zeit(un)geistverliebt ist, will natürlich auch eine "andere", angepaßte Kirche.

Nur: Die gottgewollte Heilsanstalt Ecclesia
catholica wäre das nicht mehr, sondern
eine schismatische und häretische sog.
"Nationalkirche", GOTT bewahre uns davor!


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 StephanSy 25. Jänner 2021 
 

Da hat niemand hat die Absicht, sich abzuspalten...

denn man hält sich selbst für den Nabel der Welt. Man wird immer weiter beteuern, das man auf keinen Fall ein Schisma wolle und bedauern, dass "Rom sich abgespalten" hat.

Dann wird man sich als erstes die Milliarden der Deutschen Kath. Bistümer unter den Nagel reißen.

Man wird froh sein, wenn die störende Minderheit getreuer Katholiken nicht mitmachen will und aus dem Verein aussteigt.

Denn der Kulturkampf gegen die verbliebenden "Sekte der Romkatholiken" wird um vieles einfacher als sein als gegen die "Volkskirche".

Zu diesem Zweck wird im Hintergrund bereits die Grundgesetzänderung der Kinderrechte vorbereitet. Der Kinderentzug wird dann ein effektives Mittel gegen die in der Regel kinderreichen frommen Katholiken sein.


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 Winrod 25. Jänner 2021 
 

Was der Vorsitzende der DU-nahen Stiftung hier fordert,

ist so ziemlich dasselbe, was atheistische Systeme immer versucht haben, um die katholische Kirche zu spalten und zu schwächen ( in Nicaragua, in der CSSR, in Nazideutschland, in China ), nämlich die Nationalisierung und Loslösung der Kirche von Rom.
Weiß Herr Lammert, in welcher Nachfolge er mit seiner Forderung steht?


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 Herbstlicht 25. Jänner 2021 
 

anmaßend und arrogant!

Es kann tatsächlich eine Zeit kommen, dass

"geistliche Gemeinschaften, katholisch gebliebene Pfarreien, Klöster, die Gemeinschaften der Tradition, starke Glaubensorte und vieles, was wir vielleicht noch gar nicht kennen",

zu unserem Fluchtpunkt wird.
An einer "Deutschkirche" jedenfalls habe ich kein Bedarf.
Privat mag er denken, was er will, aber als ehemaliger Politiker überstrapaziert Norbert Lammert seine Fach-Kompetenz, wenn er öffentlich der katholischen Kirche den Weg zeigen will, den sie einzuschlagen habe.


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 hape 25. Jänner 2021 

Was Lammert da fordert,

ist so ziemlich das Gegenteil von der Entweltlichung, die seinerzeit BXVI. gefordert hatte. Stattdessen fordert Lammert noch mehr Verweltlichung. Das ist völlig daneben. Mit der Kirche, aus deren Mutterschoß ich meine Taufe empfangen habe, hat die Lammert-Kirche nichts mehr zu tun. Wie blind muss Lammert sein, wenn er hofft, ernsthafte Katholiken würden ihm folgen? Schuster, bleib bei deinem Leisten. Norbert Lammert, bleib bei deiner Politik. Von der Kirche verstehst Du nichts.

O du mein Heiland, hoch und hehr, dem sich der Himmel beuget,
von dessen Liebe, dessen Macht die ganze Schöpfung zeuget:

Christus, mein König,
Dir nur allein schwöre ich die Liebe lilienrein,
bis in den Tod die Treue!

Nicht alle Welt und ihre Pracht, Engel und Menschen nimmer,
o Herr mich scheidet nichts von dir; dein eigen bleib' ich immer.

Meine Treue wird niemals einem Herrn Lammert, Herrn Sternkopf oder einer Frau Flachsbarth gelten! Wie kann man nur so anmaßend sein, wie diese Leute!


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 garmiscj 25. Jänner 2021 

Schwierige Zeiten

Leider ist "Rom" auch nicht mehr immer Garant für die Kontinuität der unverfälschten Lehre. Mir scheint, dass dort zu viele linksliberale "U-Boote" in wichtigen Gremien aktiv sind. Der Herr hat versprochen, dass seine Kirche nicht untergehen wird - ich vertraue vollends, dass der Heilige Geist alles zum Besten führt.


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 Chris2 25. Jänner 2021 
 

@nicodemus

Wobei auch Rom, auch der 266. Papst, an die Gebote und Weisungen Gottes und an die Dogmen gebunden ist. Die über 23 Ecken suggerierte Aufhebung der Unauflöslichkeit der Ehe* beispielsweise ist natürlich null und nichtig.
---
* Spontaninterviews des Papstes zum Kommentar eines Bischofs zu einer Fußnote zu einem päpstlichen Lehrschreiben sind keine lehramtlichen Äußerungen - zumal zu einem Thema, zu dem sich bereits Christus selbst mehrfach äußerst klar geäußert hatte


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 Schimmelreiter 25. Jänner 2021 

Erde an Lammert

die Alt-Katholiken gibt es bereits seit rund 150 Jahren. Sind sie mit ihren "fortschrittlichen" Ideen so marginal, dass man sie gar nicht wahrnimmt? Warum rennen die ewig Unzufriedenen dort nicht die Türen ein?
Es sind wieder die Kinder in der Trotzphase (heute heißt das Autonomiekonflikt): Nicht das Haben, das Erwerben ist wichtig. Das kleine Kind braucht nicht die gleiche Schippe wie das andere Kind, um Buddeln zu können, es muss die selbe Schippe haben und sie wegnehmen. Das gleiche ist nicht das selbe! Allerdings sind die kleinen Kinder noch nicht für ihr Handeln verantwortlich. Die großen Kinder schon. Somit geht es also nicht um Frauenpriestertum, Zölibat und das ganze Gelabbere, es geht nur um die Zerstörung des Vorhandenen. Wäre es da, wäre es völlig uninteressant.


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 Chris2 25. Jänner 2021 
 

Warum nicht gleich "Deutsche Christen"?

Ach so, das ist historisch bekastet. Na dann, viel Vernügen im Schisma, Herr Lammert. Wie fühlt es denn so an, wenn man Millionen Katholiken zu Häresie und letztlich Kirchenspaltung auffordert?


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 ThomasR 25. Jänner 2021 
 

Umsetzung der Aussagen des Pontifikates von Papst Franziskus zum Lebensschutz in Deutschland dringen

Eine Kirche, die auf dem Abstand von Rom baut ist für die Gläubigen nicht attraktiv und Folge sind Tausende Kirchenaustritte (u.A. jedes Jahr in München).
München hat in der letzen Zeit das Vermögen von 3 namhaften Frauenklöstern übernommen (davon Altomünster inkl. Baugrundstücke im Sandgrubenfeld Zwangsenteignung) - in keinem Kloster wurde eine neue Gemeinschaft angesiedelt - kein ehemaliges Klostergebäude wurde in ein Frauenhaus für ungewollt schwanger gewordene jugendliche und sozial schwache Mütter umgewandelt. Trotz Tausende Abtreibungen im Erzbistum München jedes Jahr.
Die Einkünfte aus der Vornahme der Abtreibungen (direkt, oder indirekt z.B. aus Vermietung an eine Abtreibungspraxis) unterliegen für Kirchenmietglieder auch Besteuerung mit Kirchensteuer- geht noch schlimmer?
Quo vadis ecclesiae?

Als romtreue Katholiken gelten inzwischen vor Allem die Anhänger vom alten Ritus.


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 lakota 25. Jänner 2021 
 

Hallo Herr Lammert,

gründen Sie doch Ihre "Deutsche Kirche" und nehmen Sie Ihre Gesinnungsgenossen mit, samt Kardinal Marx und denen, die ihm auf seinem synodalen Irrweg folgen.

Ich und viele andere bleiben Römisch-Katholisch!


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 MariaMutterDerKirche 25. Jänner 2021 
 

Ida Friederike Görres' Buch ,,Im Winter wächst das Brot",1970

empfehle ich heiß und innig. Sie beschreibt eigentlich die Zustände vor 1970. Aber es ist so aktuell, treffend für die Gegenwart. Und Ihre Sprache ist ein Genuß.


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 MariaMutterDerKirche 25. Jänner 2021 
 

Schuster, bleib bei Deinen Leisten

Und dasselbe empfehle ich auch den Herrschaften im ZdK. Keine Ahnung, warum da so viel fachfremdes Personal drinsitzt!


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 Federico R. 25. Jänner 2021 
 

"Aufbrechen in die Deutschkirche" heißt ...

... mit anderen Worten:

"Aufbrechen ins Schisma"!


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 bernhard_k 25. Jänner 2021 
 

Super!

"Denn das ist Fakt: die katholische Lehre geht dem Zeitgeist derart gegen den Strich, dass er zwingend dem Heiligen Geist den Fehdehandschuh hinwerfen muss."

Bravo!

Eine äußerst treffende Einschätzung von Winnetou Winnemöller ;-)


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 encense 25. Jänner 2021 

Angenommen

die Deutsche Kirche löst sich von Rom (dass es früher oder später dazu kommen wird, zeichnet sich ja schon ab), was machen dann diejenigen, die Rom treu bleiben? Kirchensteuer mässig...Sakramenten mässig?
Ich mache mir jetzt schon Gedanken darüber. Ich hoffe mal, dass nicht alle Priester "fahnenflüchtig" werden!

Könnte mich diesbezüglich jemand ausklären?


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 nicodemus 25. Jänner 2021 
 

Danke, Herr Peter Winnemöller! Nightvefer!

Ja, ein "Gutmensch", ein Katholik, der die Kirche Jesu Christi "liebt", und sie daher zusammen mit dem s.g. Synodalen Weg, verändern will - das ist unser ehemalige Bundestagspräsident, dieser Norbert Lammert!
Ich brauche keine DeutschKirche! Halten Sie sich zurück, hr. Lammert, Ihren Senf brauche ich noch weniger!
Für mich ist Rom der Taktgeber - nicht Sie!


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