Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  4. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  12. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  13. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. „Gesellschaftliche Zeitbombe“: BKA-Studie warnt vor Radikalisierung junger Muslime in Deutschland

Er gab ihnen das Gesetz des Lebens zum Erbe

8. Mai 2021 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Theologie des Leibes als Blog - Von C. Klaus - Siebzehnter Blog-Beitrag


Wien (kath.net)

Die Theologie des Leibes offenbart uns den wunderbaren Plan Gottes für die Liebe zwischen Mann und Frau. Einer ewigen Liebe, in der jeder zum Geschenk für den anderen wird. Gott möchte uns die Fülle der Liebe und des Glücks schenken.

Durch Verhütung kann die Sexualität scheinbar ohne Verantwortung und ohne Bindung gelebt werden. Dadurch wird aber auch oft die Sexualität von der Liebe getrennt und mehr zur Lustbefriedigung benützt. Ist unsere Gesellschaft wirklich glücklicher geworden, seit es Verhütungsmittel gibt? Oder hat sie sich immer mehr von dem ursprünglichen Plan Gottes für die menschliche Liebe entfernt? Es verbreitet sich zunehmend eine Mentalität nach dem Motto: „Warum soll ich noch heiraten, wenn ich alles auch so haben kann?“ Wirklich alles? Wo bleibt die Fülle des Lebens, die Gott uns schenken möchte, wenn immer weniger Menschen ganz „ja“ zueinander sagen, wenn es immer mehr Trennungen und zerbrochene Herzen gibt? Aber die Verhütungsmentalität bringt noch ein anderes Problem mit sich: kein Verhütungsmittel ist zu 100 Prozent sicher. Wenn dann ungewollt ein Kind entsteht, ist oft der nächste Schritt die Abtreibung.


Bei jeder Abtreibung gibt es zwei Opfer. Das Kind, das sein Leben verliert, und die Mutter. Zum  Post-Abortion-Syndrom, unter dem Frauen nach Abtreibungen leiden, gehören Depressionen, Schuldgefühle und Alpträume.

Zwanzig Prozent der Paare haben einen unerfüllten Kinderwunsch. Wie sehr würden sie sich über ein Adoptivkind freuen. Aber durch die Abtreibungen gibt es auch fast keine Adoptivkinder mehr. Die abgetriebenen Kinder fehlen in unserer Gesellschaft, in der es immer mehr ältere Menschen als Kinder gibt. Doch die Kinder sind die Zukunft und sie werden eines Tages für die Älteren sorgen.

Das Thema des Lebensschutzes war ein großes Anliegen von Johannes Paul II. Ich bin Kinderärztin und habe das Glück in einem Fach tätig zu sein, in dem den Kollegen der Wert des „Lebens von Anfang an“ bewusst ist. Denn jeder Kinderarzt hat irgendwann auf der Neonatologie um das Leben von einem sehr kleinen Menschen gekämpft, der ohne intensivmedizinische Versorgung nicht überlebensfähig wäre.  Dabei ist es offensichtlich, dass ein Mensch von Anfang an ein Mensch ist, egal wie klein er ist. Daher sind auch meine nicht-gläubigen Kollegen der Meinung, dass Abtreibung eine Kindstötung ist. In meiner Jugend habe ich bei „Jugend für das Leben“ mitgearbeitet. Meine Motivation dafür war der Gedanke, wie viele Babys in unserem Land durch die Abtreibung sterben müssen und wie viele Menschen es gibt, die dieses große Unrecht in unserer Gesellschaft ignorieren. Das hat mich an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert, in der sicher auch viele Menschen in unserem Land von den Konzentrationslagern und ihren Gaskammern gewusst haben, aber nicht den Mut hatten, etwas dagegen zu sagen oder zu tun. Denn sie hatten Angst um ihr eigenes Leben. Wer sich heute für den Lebensschutz einsetzt, muss zwar sein Leben nicht riskieren, aber er kann andere Leben retten. Und er ist eine Stimme mehr, die unsere „moderne und humane“ Gesellschaft eines Tages wieder wirklich menschlicher machen wird. Nämlich dann, wenn es so viele Stimmen dafür gibt, dass sie auch die Politik nicht überhören kann. Die Arbeit für den Lebensschutz ist sehr gesegnet und bringt auch im eigenen Leben viele Früchte wie tiefe Freundschaften zwischen den Lebensschützern. Ich möchte diese Jahre des gemeinsamen Einsatzes für etwas so Wichtiges und Gutes und auch die Pro-Life-Märsche etc. in meinem Leben nicht missen und daher gerade die Jugendlichen dazu ermutigen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  2. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  3. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  4. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  5. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  6. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  7. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit
  8. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  9. Papst Leo XIV.: „Von den Berufungen ist die Ehe eine der edelsten und höchsten“
  10. ‚Mädelsabend in der Moschee‘: Seminarreihe für Mädchen und Frauen ab 13 zur Vorbereitung auf die Ehe






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  6. Vom Elend der Fürbitten
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  11. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  12. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  13. Der entschärfte Gott
  14. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  15. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz