Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Nicht mehr ernst zu nehmen
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen

Frankreich: Katholische Bischöfe rufen wegen Bioethikgesetz zu vier Tagen Fasten und Gebet auf!

15. Jänner 2021 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein ungewöhnlicher Schritt: Französische Bischofskonferenz kritisiert aktuell diskutierten Bioethik-Gesetzentwurf massiv und versucht, die Katholiken Frankreichs wachzurütteln. Von Petra Lorleberg


Paris (kath.net/pl) Vier Tage des Fastens und Betens angesichts der ethischen Zumutungen, die der Bioethik-Gesetzentwurf enthält, der am 2. Februar zur zweiten Lesung in den Senat zurückkehren wird. Das ist die Reaktion der Französischen katholischen Bischofskonferenz. Der erste Tag des in Kursform aufbereiteten Protests beginnt am heutigen Freitag, es beinhaltet neben dem Fasten auch biblische Texte zum Reflektieren sowie Gebetseinladungen, der Kurs kann allein oder in der Familie absolviert werden. Der Kurs trägt den Namen: „Die Blindheit verlassen“. Die französischen Bischöfe informieren dazu: Die Gesetzesvorlage berge ernsthafte Risiken für unsere Gesellschaft, indem sie die Ordnung der menschlichen Zeugung stört, indem sie Rechte am Kind eröffnet statt die Rechte des Kindes zu verteidigen, und sie organisierte Forschung an menschlichen Embryonen ermöglicht, die deren Integrität nicht respektiert. Die französischen Bischöfe fragen: „Erleben wir nicht eine weit verbreitete Blindheit gegenüber der Würde jedes Menschen, der kostenlos entstanden ist und brüderlich begrüßt werden muss?“ Darüber berichtet das französische katholische Nachrichtenportal „aleteia“.
 


Der Gesetzentwurf beinhaltet die Ausweitung der assistierten Reproduktion auf Paare von Frauen und auf alleinstehende Frauen. Diese Technik war bisher heterosexuellen Paaren mit pathologischer Unfruchtbarkeit vorbehalten. Weiter erlaubt der Gesetzentwurf, dass befruchtete Eizellen außerhalb der medizinischen Notwendigkeit erhalten bleiben, sowie Erleichterungen im Bereich der Forschung am Embryo ... Die Kirche kritisiert seit mehreren Monaten heftig die „Exzesse“ und die „Regression“, die ihrer Meinung nach dieses Gesetz zur Achtung der Menschenwürde sind.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  4. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  5. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  6. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  7. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  8. Bischof Erik Varden: Zum Gedenken an König Harald V. (1937–2026)
  9. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"
  10. Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht
  11. „Hinter mir her!“ – Der Weg führt ins Leben
  12. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  15. Synodalität aus der Tradition - Teil 2

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz