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Überlegungen zu einer Reform der Papstwahl. Eine Geschichte

14. Jänner 2021 in Aktuelles, 43 Lesermeinungen
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Zur Komplexität der Wahl des Bischofs von Rom in der heutigen Zeit. Die Gefahr von Formen moderner Simonie. Ein wesentlicher Beitrag von Walter Kardinal Brandmüller. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/wb/as) Es herrscht ein „Lockdown“ in vielerlei Hinsicht, was aber nicht dazu führen darf, dass Wesentliches, ja dramatisch Geschichtliches aus dem Blick gerät.

 „Die vorgestellten Überlegungen sollten dem Ziele dienen, den sakralen Charakter des Papst-Amtes deutlicher zum Ausdruck zu bringen, das der Kirche Jesu Christi konstitutiv eingestiftet ist, die nicht vergessen darf, dass sie zwar ‚in der Welt’, nicht aber ‚von der Welt’ ist.“

***

Von Walter Kardinal Brandmüller

Folge jenes welt- und heilsgeschichtlichen Prozesses, in dessen Verlauf aus den Anfängen zu Jerusalem und Rom die heute den Erdkreis umspannende – deshalb „katholische“ – Kirche entstanden ist, war – und ist – jene Spannung, in der nunmehr römisches Zentrum und geographische Peripherie zueinander stehen. Sie ist jener Spannung zu vergleichen, die zwischen den beiden Brennpunkten der Ellipse besteht.

Im Falle der Wahl eines Papstes wird diese in besonderem Maße wahrnehmbar, wird wirksam, ist der Papst als Petrus-Nachfolger doch sowohl Bischof von Rom wie auch Oberster Hirt der Weltkirche.

Die hier zu stellende Frage lautet also, in welcher Weise nicht nur die Kirche von Rom, sondern auch die Kirche außerhalb des römischen Zentrums, die Peripherie, an der Papstwahl beteiligt werden soll bzw. kann. Eine Frage, die die Wahrung der Einheit der Kirche unter einem Obersten Hirten unmittelbar betrifft.

*

Nachdem Papst Nikolaus II. (1059) die Papstwahl den römischen Kardinälen vorbehalten hatte, wurden seit Papst Viktor II. mehrfach Äbte oder Pröpste, sodann auch Inhaber bedeutender Bischofssitze auch außerhalb Italiens zu Kardinälen und damit zu Papstwählern erhoben. Dabei blieb es auch nach dem großen missionarischen Ausgriff auf die Neue Welt seit dem 15. Jahrhundert, bis Pius IX. im Jahre 1875 den Erzbischof John McCloskey von New York, und Pius X. den Erzbischof von Rio de Janeiro, Joaquim Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti 1905 mit dem Roten Hut auszeichneten.

Mit diesen beiden Ernennungen setzte eine Entwicklung ein, die zu beträchtlicher Zunahme der Zahl der Kardinäle führte, die durch Sixtus V. auf 70 festgesetzt worden war.

Damit war in der Tat auch die Internationalisierung des Heiligen Kollegiums eingeleitet, die schließlich unter Papst Franziskus zur besonderen, ja nahezu ausschließlichen Berücksichtigung der kirchlichen Peripherie geführt hat, die nun durch etwa dreiunddreißig Kardinäle aus Asien und Ozeanien repräsentiert wird. Im Gegenzug dazu blieben die Inhaber traditioneller europäischer Kardinalssitze wie Mailand, Turin, Venedig, Palermo und Paris, jetzt auch Neapel,   ohne den „Roten Hut“. Es wäre – auch aus ekklesiologischen Gründen – den eigentlichen Motiven und Absichten jener offenkundig hier zum Ausdruck kommenden antieuropäischen Regie nachzuspüren.

Die Zahl der im Konklave wahlberechtigten Kardinäle war durch Johannes Paul II. auf 120 ausgeweitet worden. Zweck dieser Vermehrung war – und ist – es, dass die geographische Weite der Kirche sich auch in Zahl und Herkunftsländern der Papstwähler ausdrücken könne. Folge dieser und der nachfolgenden Entwicklung ist es jedoch, dass die hundertzwanzig Papstwähler, sofern sie von der Peripherie kommen, zumeist sich zum ersten Mal in den Vor-Konklave-Konsistorien sehen und deshalb, wenn überhaupt, so doch nur geringe Kenntnis des Kardinalskollegiums und damit der Kandidaten haben. Auf diese Weise kam und kommt keine wirkliche Bekanntschaft der Wähler untereinander zustande – womit eine wesentliche Voraussetzung für eine verantwortliche Stimmabgabe im Konklave nicht gegeben ist.

Hinzu kommt die offenkundige Spannung zwischen römischem Zentrum – Kurie – und Ortskirchen, die, dann und wann recht emotional empfunden, eine gewisse Belastung für das Wahlgeschäft darstellt.

Mit diesen Feststellungen ist zugleich eine Reihe von Fragen aufgeworfen, die sowohl Konzeption und Struktur des Kardinalskollegiums als auch Wähler und zu Wählende betreffen.

Im Folgenden soll nun versucht werden, mögliche Antworten auf die genannten Fragen zu finden.

I

Deren erste betrifft die Konzeption des Kardinalskollegiums, die von der Spannung zwischen den beiden Polen Rom und Weltkirche, Zentrum und Peripherie bestimmt ist. Eine Spannung, die sich historisch in dem Maße aufgeladen hat, in dem die Ausbreitung der Kirche zuerst im Mittelmeerraum, dann in Europa fortgeschritten ist, und nunmehr, nach dem Ausgreifen der Mission auf die übrigen Kontinente, einen Grad erreicht hat, der die Institution des Kardinalskollegiums und dessen Strukturen problematisch erscheinen lässt.


Um die damit gestellten Fragen anzugehen, bedarf es des Blickes in die Geschichte:

Das Kardinalskollegium hat seinen Ursprung im Klerus der Stadt Rom, der aus den Bischöfen der (meist sieben) suburbikarischen – also im Umkreis von Rom gelegenen – Bistümer, aus den Pfarrern der römischen tituli und den Diakonen der städtischen Diakonien bestand. Es war Papst Nikolaus II., der nach den Turbulenzen des Saeculum obscurum durch seine Bulle In nomine Domini vom Jahre 1059 erstmals rechtliche Normen für die Papstwahl festsetzte. Demnach wählten die Kardinalbischöfe nach Beratung mit den Kardinalpriestern und -diakonen den Papst, worauf der übrige Klerus samt dem Volk per Akklamation zustimmte.

Die Bindung des päpstlichen Amtes an den römischen Bischofssitz ist Folge des Martyriums des Apostelfürsten und seines Begräbnisses in Rom. Die Tatsache aber, dass Petrus in Rom gewirkt, hier   das Martyrium erlitten hat und ebenda begraben wurde, ist nicht einfach Ergebnis einer Kette von historischen Zufällen. Der gläubige Blick wird hierin vielmehr die lenkende Hand der Göttlichen Vorsehung erkennen. Jedenfalls kommt der Tatsache des Martyriums und des Grabes Petri in Rom konstitutive theologische Bedeutung zu – und damit der Ecclesia Romanaüberhaupt. Dies war schon Überzeugung des Märtyrerbischofs Ignatius von Antiochien, der um die Wende zum 2. Jahrhundert in seinem viel und kontrovers diskutierten Brief an die Kirche Roms schreibt, diese führe zu Rom den Vorsitz über die Kirche. So ist die Bezeichnung der Kirche von Rom als Προκαθημένη τῆς Ἀγάπης zu übersetzen, während Formulierungen wie „Vorsitz in der Liebe“ etc. in die Irre führen. Wie der Wortgebrauch in den übrigen Ignatius-Briefen beweist, ist Ἀγάπη im Zusammenhang einfach mit „Kirche“ zu übersetzen. So schreibt Ignatius etwa „es grüßt   euch die Ἀγάπη von – und es folgt der Name einer Stadt. Hier aber steht Ἀγάπη   ohne Ortsnamen, was also „Kirche“ überhaupt, schlechthin bezeichnet, über die die römische Gemeinde den Vorsitz führt.

Nicht anders der hl. Irenäus von Lyon um 200, der der Römischen Kirche wegen ihrer Gründung durch Petrus und Paulus eine potentior principalitas, d.i. eine machtvolle Leitungsgewalt zuschrieb. Kurzum: die Bindung des Petrinischen Primats an die Stadt der Apostelgräber (nicht: Reichshauptstadt!) ist ursprüngliche Überzeugung der Kirche, die bis ins 16. Jahrhundert auch unbestritten war.

Das Kardinalskollegium hingegen wurzelt im Klerus der Stadt Rom und wählt deshalb seit Nikolaus II. (1059) auch den Bischof von Rom, der zugleich Oberster Hirte der gesamten Kirche ist.

In der Tat haben die Päpste bis heute versucht, diesen historischen Vorgaben gerecht zu werden, indem neu ernannten Kardinälen   aus der Peripherie jeweils römische Titelkirchen zugewiesen, und sie so in den Klerus der Stadt Rom eingegliedert wurden.

Dabei handelt es sich freilich eher um eine zeremonielle Fiktion, die zwar keinen Kardinal wirklich zum Clericus Romanus, dennoch aber zum Wähler des Bischofs von Rom macht.

Gegen diese Sicht mag immerhin eingewendet werden, dass auf die oben beschriebene Weise in der Tat bedeutende Bischofssitze in aller Welt durch den Kardinalshut ihrer Bischöfe und ihre römische Titelkirche enger an das Zentrum gebunden würden und dadurch die Einheit der Weltkirche sichtbar gemacht und gestärkt werde. Indes bedurfte es für eine solche Bindung keineswegs dieser Fiktion, da eben diese Rom-Bindung bereits der Sinn und Zweck der Palliumsverleihung an alle Inhaber von Metropolitansitzen ist.

II

Nun also geht es darum, beide Aspekte des Petrusamtes, den ortskirchlichen und den weltkirchlichen auch in der Art und Weise der Papstwahl recht gewichtet im Einklang miteinander zur Geltung zu bringen. Ausgangspunkt für entsprechende Überlegungen könnte der Gedanke sein, dass Wahlrecht und Wählbarkeit, also aktives und passives Wahlrecht, keineswegs notwendigerweise deckungsgleich sein müssen.

Schon nach heute geltendem Recht verlieren Kardinäle mit dem vollendeten 80. Lebensjahr zwar ihr aktives, merkwürdigerweise jedoch nicht das passive Wahlrecht. Überdies konnte und kann bis heute ohne Weiteres ein Nicht-Kardinal zum Papst gewählt werden. Der letzte Fall, dass ein Nicht-Kardinal gewählt wurde, ereignete sich bei der Wahl des Erzbischofs von Bari Bartolomeo Prignano im Jahr 1378, der den Namen Urban VI. annahm.

Es geht alsdann darum, zu fragen, in welcher Weise die Spannung zwischen den beiden genannten Brennpunkten der „Ellipse Kirche“ in der Art und Weise der Papstwahl angemessenen Ausdruck finden könnte.

Bei einem solchen Versuch ist zunächst festzuhalten, dass nicht der Papst auch Bischof von Rom ist, sondern vielmehr umgekehrt, der Bischof von Rom auch Papst ist. Bei dessen Wahl geht es deshalb darum in der Tat zunächst um die Wahl des Petrus-Nachfolgers auf dem Römischen Stuhl. Diese aber ist ureigenste Aufgabe, Recht der Kirche von Rom. Das heißt, dass diese Wahl ursprünglich   und zunächst dem Klerus – und Volk – von Rom zukommt.

Die Papstwahl, obgleich also zuerst eine römische Angelegenheit, betrifft dann aber auch die gesamte Kirche. Dass deren weltumspannender Charakter dabei im allgemeinen Bewusstsein bei der Wahl eines Papstes mehr ins Gewicht fällt als die Bedürfnisse und Interessen der römischen Ortskirche ist allerdings ebenso evident.

III

Die Frage lautet deshalb, in welcher Weise bei der Wahl des Nachfolgers auf die Sedes Romana die beiden Momente der Bindung des Amtes an die Stadt Rom und der universale Charakter des Petrus-Amtes ausgewogenen Ausdruck finden könnten.

Bisher jedenfalls kommt dabei nahezu ausschließlich der universalkirchliche Aspekt zur Geltung, was zur Folge hat, dass die Päpste ihre Aufgaben als Bischöfe von Rom eher als sekundär betrachten und jeweils einem Kardinalvikar, der Titular der Lateranbasilika – also der eigentlichen Kathedrale des Papstes – ist, ihre bischöflichen Aufgaben delegieren.

Um besonders dem weltkirchlichen Aspekt des Petrusamtes zu entsprechen, wurde auch schon vorgeschlagen, den Vorsitzenden der nationalen Bischofskonferenzen Stimmrecht im Konklave einzuräumen. Aber, davon abgesehen, ist mit Nachdruck zu betonen, dass nationale Bischofskonferenzen keineswegs ein genuines ekklesiales Strukturelement bzw. Organ darstellen, eine solche Lösung würde der Bindung des Stuhles Petri an die Stadt Rom nicht gerecht! Nicht in irgendwie gearteter Ausweitung des Stimmrechts im Konklave ist also die Lösung des Problems zu suchen.

Sie dürfte hingegen in der angedeuteten Entkoppelung von aktivem und passivem Wahlrecht zu finden sein. Wäre es also denkbar, das Wahlrecht nach wie vor einem – dann aber erheblich verschlankten und wirklich römischem – Kardinalskollegium vorzubehalten, während zugleich der Kreis der Wählbaren weltkirchlich ausgeweitet würde? Dieser Modus hätte überdies den Vorteil, dass es so einem Papst nicht mehr leicht möglich wäre, die Wahl seines Nachfolgers durch gezielte Kardinalkreationen zu konditionieren.

Natürlich könnte dann der Kreis der wählbaren Kandidaten nicht einfach den gesamten Episkopat umfassen. Es wären jedenfalls für die Wählbarkeit objektive, institutionelle Kriterien zu formulieren, um den Kreis der Wählbaren sinnvoll zu beschränken. Zu diesen müsste es zwingend gehören, dass ein Kandidat für wenigstens ein Quinquennium ein höheres Amt in der römischen Kurie – Sekretär oder Untersekretär – bekleidet habe. Damit wäre sichergestellt, dass die Kandidaten den Wählern aus persönlichem Umgang bekannt wären, während die ersteren persönliche Kenntnis und Erfahrung mit Strukturen, Geschäftsgang und Problemen der Kurie besäßen. Auf diese Weise würde der Kreis der Kandidaten eingegrenzt, zugleich aber dem universalen Aspekt des Petrinischen Primats Rechnung getragen. Die Notwendigkeit nicht nur oberflächlicher Kenntnis und Erfahrung der Römischen Kurie wird einsichtig, wenn man die in den cann. 349, 353 und 356 umschriebenen Aufgaben der Kardinäle ins Auge fasst,   die, sei es einzeln, sei es im Konsistorium, dem Papst mit Rat und Tat zur Seite stehen sollten.

Was nun die Zahl der Wähler betrifft, wäre deren Verringerung leicht möglich, da es dabei nicht mehr um eine angemessene Repräsentation der Weltkirche gehen müsste, die ja durch die genannte Regelung bereits gegeben wäre. Jedenfalls könnte selbst die von Sixtus V. festgesetzte Zahl von 70 Papstwählern unterschritten werden.

Dass die derzeitige Zahl von 120 wahlberechtigten Kardinälen, von denen nicht wenige, wenn nicht die Mehrzahl, ohne römische Erfahrung sind, sehr problematisch ist, ist allzu offenkundig.

Die genannten Aufgaben angemessen wahrzunehmen bzw. ihren Anforderungen gerecht zu werden ist indes selbst unter den modernen kommunikationstechnischen Bedingungen kaum möglich, wenn mit Vorzug Inhaber von Bischofssitzen zu Kardinälen kreiert werden, die „an der Peripherie“ gelegen sind.

Gerade im Hinblick darauf ist zu bedenken, dass unter gegebenen Umständen die Anreise der Wähler nach Rom schwierig oder gar unmöglich sein könnte. So etwa wurde in den beiden letzten Jahrzehnten der Flugverkehr mehrfach wegen kilometerhoher Aschenwolken infolge von Vulkanausbrüchen eingestellt. Nicht weniger behindert die Corona-Pandemie den internationalen Reiseverkehr. Nicht auszuschließen sind auch politische Entwicklungen, die die Reisefreiheit von Konklaveteilnehmern behindern könnten.

Aus solchen oder ähnlichen Gründen könnte bei der großen Zahl wahlberechtigter und zugleich zur Teilnahme an der Wahl verpflichteter Kardinäle die von einem „unvollständigen“ Kollegium vorgenommene Wahl in Frage gestellt werden: eine für die Einheit der Kirche aufs Äußerst bedrohliche Situation.

Ein vergleichbares Szenarium wäre jedoch dann nicht zu befürchten, wenn die Wähler sich ohnehin an Ort und Stelle befänden.

Ein weiteres Problem ergibt sich aus der gegenwärtigen Zusammensetzung des Kardinalskollegiums.

Wenn, wie dies derzeit üblich geworden ist, die Mehrzahl der Kardinäle aus zum Teil entlegenen Gegenden der Weltkirche kommt und eben deshalb keine oder nur geringe Kenntnis von Personen und Verfahrensweisen der römischen Kirche besitzt, könnten sie ihrer Stellung bzw. gegebenenfalls dem Päpstlichen Amt und den damit gegebenen Anforderungen kaum gerecht werden.

Hinzu kommt dabei der Umstand – nochmals sei es gesagt –, dass die Wähler einander – und damit die Kandidaten – vielfach nicht persönlich kennen. Damit fehlt aber eine wesentliche Voraussetzung für eine verantwortbare Stimmabgabe. Was also ist die Folge davon?

In einer solchen Situation kommt es auf jene Meinungsführer an, denen es gelingt, ihre längst bestimmten Kandidaten bzw. beabsichtigten Wahlmanöver den weniger Informierten nahezubringen. Es kommt dann zu Blockbildungen, wobei die Einzelstimmen mehr oder weniger Blanko-Vollmachten sind, die dann entschlossenen „Wahlmännern“ überlassen werden. Solche Vorgänge und Verhaltensweisen folgen aber den Gesetzen und Mechanismen, die Gegenstand der Soziologie sind. Die Wahl des Papstes, des Nachfolgers des Apostels Petrus, des Obersten Hirten der Kirche Gottes hingegen, ist ein in hohem Maße religiöses Geschehen, für welches ebensolche Normen gelten.

Dass in diesem Zusammenhang dennoch mehr oder weniger reichliche Geldströme aus mitteleuropäischen Quellen in ärmere Gegenden fließen, damit deren stimmberechtigte Kardinäle sich im Konklave dem Geber verpflichtet fühlten, ist zwar offensichtlich, doch sittlich verwerflich. Es gibt in der Tat derartige Formen von moderner Simonie.

Es dürften solche Überlegungen gewesen sein, die Papst Johannes Paul II. bewogen haben, simonistische Machenschaften nach wie vor mit der Exkommunikation zu bedrohen. Zugleich aber erklärte er die Gültigkeit einer so zustande gekommenen Wahl, um die Rechtssicherheit und damit die Einheit der Kirche zu sichern (Universi Dominici Gregis Nr. VI, § 78).

*

Die vorgestellten Überlegungen sollten dem Ziele dienen, den sakralen Charakter des Papst-Amtes deutlicher   zum Ausdruck zu bringen, das der Kirche Jesu Christi konstitutiv eingestiftet ist, die nicht vergessen darf, dass sie zwar „in der Welt“, nicht aber „von der Welt“ ist.


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 18. Jänner 2021 
 

Werter discipulus,

Beim letzten Satz Ihrer Antwort bin ich ganz
Ihrer Meinung.

Was den ersten Teil betrifft: Darüber könnten wir
stundenlang diskutieren, die Krise des Abendlandes
begann wohl bereits mit den Nominalisten, z.B.
Ockhams "Logicae", dann, in sehr groben Linien
gezeichnet Luther, Kant, Hegel, Marx und von diesen Strömungen blieben auch viele katholische
Intellektuelle nicht verschont, auch nicht von
Renan, Strauss, Harnack u. Bultmann, um aus dem
Stehgreif einige Namen zu nennen. Das führte zum
Modernismus, der zwar von St. Pius X. eingedämmt,
aber nicht vollständig eliminiert werden konnte.
Über Marechal ging es dann zu Rahner, auch
"Humani generis" wurde nach 1958 nicht mehr voll-
ständig v.d. kath. Theologen rezpiert, die dann
auch, grob gesagt, Bultmann & Co. integrierten.
1968 kam dann auch in Deutschland das moraltheol.
Schisma d.d. "Königst.Erkl." Und ROM unternahm
nicht viel gegen diesen Neomodernismus. Wieso?

Uns bleibt das, was Sie im letzten Satz gesagt
haben: DEUS lo vult!


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 discipulus 18. Jänner 2021 
 

Werter Zeitzeuge,

vielen Dank für Ihre Beiträge. Daß wir uns in einem neuen saeculum obscurum befinden, denke ich auch. Viel schwieriger zu beantworten finde ich allerdings die Frage, wann es begonnen hat. 1914? 1922? 1945? 1950? 1958? 1963? 1970? 2013?

Nun, vielleicht müssen wir diese Frage heute gar nicht beantworten, sondern dürfen das getrost den Kirchenhistorikern der Zukunft überlassen. Wichtig scheint mir nur, daß wir darauf vertrauen, daß das Licht der Wahrheit auch in dunklen Zeiten leuchtet: überall wo das hl. Meßopfer gefeiert wird, in den klugen Worten weiser Hirten, an Orten wie Heiligenkreuz, und daß wir uns selbst bemühen, dieses Licht in die Dunkelheit unserer Zeit hineinzutragen.


1

0
 
 Zeitzeuge 16. Jänner 2021 
 

Berichtigung und Ergänzung:

Korrekter formuliere ich wie folgt:

"...das gilt auch angesichts der schrecklichen,

seit über 50 Jahren andauernden Kirchenkrise....."

Dafür im Link zusätzlich ein kath.net-Artikel

über Papst Hadrian VI., der 1523 im Reichstag

zu Nürnberg ein Breve verlesen lies, das auch

ungeschminkt die Mitschuld von Päpsten an den

innerkirchlichen Wirren vermittelt!

kath.net/news/28862


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 Zeitzeuge 16. Jänner 2021 
 

Auch die Aktivitäten der "St. Gallen-Gruppe" hat GOTT zugelassen,

mehr darüber im Link!

Aber die göttliche Verheissung, daß die hl. kath.

Kirche als gottgewollte Heilsanstalt auf Erden

unvergänglich ist (Math 16,18) bleibt bestehen,

das gilt auch für die seit über 50 Jahren an-

dauernde, schreckliche Kirchenkrise (das sog.

Saeculum obscurum (Baronius) dauerte von

882-1046!).

Kyrie Eleison! Christe Eleison!

www.kathpedia.com/index.php?title=St._Gallen-Gruppe


5

0
 
 Zeitzeuge 16. Jänner 2021 
 

Unfehlbares Konklave? Gibt es nicht!

Im Link ein aufschlußreicher Art. a.d. CNA
zum Thema!

Ein Dogma des Konzils von Trient besagt, daß
GOTT die schlechten Werke des Menschen lediglich
zuläßt (DH 1556), das gilt auch für die Wahl eines
schlechten, unwürdigen Papstes.

Daß es solche öfter gegeben hat, beweist ein
Blick in die Papstgeschichte.

Maßstab für die Kardinäle ist neben deren
pers. Rechtgläubigkeit auch deren Verkündigung
der unverfälschten und unverkürzten, überlieferten
kath. Glaubens- und Sittenlehre, diese sollen sie
notfalls bis auf's Blut verteidigen, aus solchen
Kardinälen ist der Papst zu wählen, egal welcher
Nation er angehört!

de.catholicnewsagency.com/article/unfehlbares-konklave-0404


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 discipulus 15. Jänner 2021 
 

Historischer Fehler

Leider enthält die interessante Abhandlung von Kardinal Brandmüller einen bedauerlichen historischen Fehler:

"die Bindung des Petrinischen Primats an die Stadt der Apostelgräber (nicht: Reichshauptstadt!) ist ursprüngliche Überzeugung der Kirche, die bis ins 16. Jahrhundert auch unbestritten war."

Das stimmt so nicht. Gerade während des Großen Schismas gab es zahlreiche Überlegungen, den päpstlichen Primat von Rom zu trennen. In den Schriften von Pierre d'Ailly, immerhin Kardinal und großer Theologe, etwa (vielleicht auch bei Johannes Buridanus, da bin ich mir aber nicht sicher) wird explizit gesagt, daß nicht notwendigerweise der römische Bischof Papst sein müsse. Zum Glück hat sich diese Position nicht durchgesetzt, denn es ist, wie Kardinal Brandmüller richtig schreibt, der römische Bischof, der Papst ist, nicht der Papst, der römischer Bischof ist.


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 Flo33 15. Jänner 2021 
 

Crumpycath

Sehr gut .
Oh Hl.Geist , DU Seele meiner Seele , ich bete dich an , leite , lenke , führe ...
Erquicke mich mit deinen 7 Gaben , und 12 Früchten ... Zeige mir auch , was in meinem Leben , auf dieser Welt ... richtig und falsch ... gut und böse ist ...


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 phillip 15. Jänner 2021 
 

Konklave und Wirken des Heiligen Geistes, Scican, mich dünkt, (1/2)

... dass Sie die Bedeutung der Freiheit des Menschen, des Wirkens des Heiligen Geistes und des Buches Hiob nicht erfassen. Mich plagen keine Zweifel, dass der Heilige Geist für all jene, die ihn aufrichtig herbeirufen, „die verheißene Gewissheit der göttlichen Gegenwart“ ist. Mir ist auch bewusst, dass die Versuchung nicht gering ist, Handlung (hier die Wahl Bergoglios) – so wie Sie offensichtlich – bloß durch Kausalität zu erklären; für die konkrete Handlungssituation war aber noch anderes bestimmend, nämlich die Frage, wie der Einzelne in seiner Handlung tatsächlich ausgerichtet war. Auch für ein Konklave muss gelten, dass der, der den Heiligen Geist aufrichtig anruft, sich der Treue Gottes gewiss sein kann. Eine Konklave sehe ich nicht als bloß säkulären Wahlakt, der Heilige Geist wirkt aber gewiss nicht dergestalt, dass er das Handeln der Kardinäle ersetzt; wählen müssen sie schon selber. Es wäre aber wohl auch denkbar und der Freiheit der Entscheidung entsprechend, dass …


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1
 
 phillip 15. Jänner 2021 
 

Konklave und Wirken des Heiligen Geistes, Scican, mich dünkt, (2/2)

… der Heilige Geist bei der Mehrheit der Wähler bloß „atmosphärisch“ anwesend gewesen ist. Ob, und wenn ja, wer in dem im Jahre 2013 stattgefundenen Konklave tatsächlich und aufrichtig den Heiligen Geist angerufen und nach einer göttlichen Eingebung gewählt hat, das weiß wohl nur Gott selbst – und vielleicht noch Sie!? Ich jedenfalls nicht! Es ist auch müßig, jetzt noch darüber Gedanken darüber - egal in welche Richtung auch immer - anzustellen. Tatsache ist für mich aber auch, dass Wahlverfahren konkreten Regelungen unterliegen, und nicht wenige Vorkommnisse sowohl im Vorfeld des als auch im Konklave 2013 selbst begründete Zweifel an einer gültigen Wahl und die Annahme einer bloß atmosphärischen Anwesenheit des Heiligen Geistes bei einer Mehrheit als zutreffend aufkommen lassen. Aber noch einmal: was solls! Ich bin mir gewiss, dass Gott die Wahl Bergoglio mit Hinweis auf Hiob zu mindestens zugelassen hat, bin aber zuversichtlich, dass diese Glaubensprüfung bald ein Ende haben wird.


5

1
 
 grumpycath. 15. Jänner 2021 
 

@scican

Zu Ihrem Einwurf, dass doch d. Hl. Geist im Konklave wirke - und es deshalb angeblich nicht auf d. persönlichen Kenntnisse und Einschätzungen d. Papstwähler hinsichtlich etwaiger Kandidaten ankomme:

1.) Nun, zum eine verweise ich auf unfähige oder wirklich (sittlich) schlechte Päpste wie z. B. Alexander VI. - alle vom Hl. Geist so bei d. Wahl bei den Wählenden inspiriert?

2.) Seit meiner Kindheit und frühesten Jugend bin ich selbst ein großer Verehrer d. Hl. Geistes - der dritten Person des lebendigen Gottes.
So habe ich stets VOR besonders wichtigen Entscheidungen und Prüfungen IHN immer vertrauensvoll um Hilfe und Beistand und die Eingabe der richtigen Gedanken bei mir angerufen - und bin NIE von IHM enttäuscht worden.
Deshalb: Zur persönlichen Nachahmung empfohlen!

Aber:
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass der Hl. Geist mir nicht geholfen hätte, wenn ich mich nicht selbst vorher nach besten Kräften, Wissen und Gewissen auf die betr. Situation/Prüfung etc. vorbereitet hätte.


8

0
 
 mphc 15. Jänner 2021 

@scican

Nach der Lehre des hl. Thomas von Aquin handelt Gott-die Erstursache meist durch Zweitursachen-die Menschen. Ich würde das so ausdrücken: Er gibt jedem Menschen eine Lebensaufgabe. Wenn dieser sich verweigert, dann beruft er später andere Menschen. Mein Beispiel dafür ist Martin Luther. Gott hat ihn mit vielen Talenten wie einer großen Redegabe ausgestattet um die Kirche zu erneuern. Er hat sie aber gespalten. Daraufhin hat Gott die Gründer des Jesuitenorden berufen und viele andere.
Und nochmals: Wir glauben, dass Gott den Menschen mit Freiheit ausgestattet hat, weil ein Mensch ohne Freiheit kann nicht lieben, das wäre eine Affenliebe. Wenn aber der Mensch anders entscheidet gegen Gott? Was macht Gott dann? Fährt ER mit "Donner und Granaten" drein?

www.grin.com/document/309753


6

0
 
 RAP 15. Jänner 2021 
 

Argumentation nicht zwingend Teil III

Man lernt sich nicht erst im Vorkonklave kennen. Durch die modernen Kommunikationsmittel mag man zwar die anderen Mitkardinäle nicht perönlich kennen, aber man weiß doch, wie sie theolgoisch ticken und was deshalb von einem Pontifikat zu erwarten wäre. Ich bin überzeugt, dass jeder Kardinal weiß, wen er wählen würde.
Auch die Funktion der Papstmacher wird wohl überschätzt. Jeder Kardinal hat sicher so viel Selbstbewusstsein, dass ihm niemand zu sagen braucht, wen er wählen soll.
Im übrigen kann man da auch ruhig auf den Heiligen Geist vertrauen.
Fazit: Wünschenswert wäre eine noch viel stärkere und schnellere Internationalisierung des Kardinalkollgeiums, damit deutlich wird, dass die Kirche keine europäische Einrichtung ist!


5

1
 
 RAP 15. Jänner 2021 
 

Argumentation nicht zwingend Teil II

Auch die weiteren angeführten Argumente sind nicht zwingend: Mangelnde Kurienerfahrung? Mit guten Führungsqualitäten kein Problem, zumindest nicht bei Johannes Paul II. Umgekehrt: Der kurienerfahrene Benedikt XVI hatte so seine Probleme mit der Kurie und hat sich daran seine Zähne ausgebissen. Fast scheint das Gegenteil besser: Ein von außen kommender Papst tritt erst mal unbeleckt von kurialen Seilschaften sein Amt an. Und schließlich hat jeder Erbischof Erfahrung mit seiner bischöflichen Kurie.
Auch das Argument, dass der Modus eines lediglich römischen Kardinalskollgeiums einem Papst es verunmöglichen würde durch gezielte Ernennungen auf seinen Nachfolger Einfluss zu nehmen ist ein schwaches Argument: zum einen: Was ist so gefährlich daran? Und zum zweiten: Wenn er dann die entsprechenden römischen Ämter besetzt (oder wer sollte das sonst machen?), hat er es auch wieder in der Hand.
Auch das Argument des geringen persönlichen Kennenlernens ist ein eher schwaches Argument:


4

0
 
 RAP 15. Jänner 2021 
 

Argumentation nicht zwingend

Die von Walter Kardinal Brandmüller vorgetragenen Argumente sind weder zwingend noch überzeugend. Schon die Fakten sind schief: Wo sind die 33 Kardinäle aus Asien und Ozeanien? Fakt ist, dass von den momentan 128 wahlberechtigten Kardinälen derzeit nur 20 aus Asien und Ozeanien kommen. Vielleicht hat der Autor auch die nichtwahlberechtigten Kardinäle mitgezählt, was aber argumentativ falsch wäre, wenn sonst von den Wahlberechtigten die Rede ist. Im Übrigen hat sich in den letzten 30 Jahren bei der Internationalisierung des Kardinalkollegiums fast nichts mehr getan: Waren am 1.7.1991 noch 23 Italiener wahlbrechtigt, sind es jetzt 24. Die Amerikaner machten Juli 1991 33 aus, heute 34. Asiaten und Ozeanier statt damals 13,3% heute 16,6%, auch keine berauschende Veränderung in immerhin 30 Jahren. Dass traditionelle Kardinalssitze europäischer und italienischer Erzbischossitze ohne "roten Hut" sind, liegt teils daran, dass noch wahlberechtigte Vorgänger dieser Erzbischöfe im Amt sind.


4

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 scican 15. Jänner 2021 
 

@mphc

Sind Sie sich eigentlich bewusst, was das heißt, was Sie schreiben?
>Wenn Menschen offen sind für das Wirken des Heiligen Geistes,
dann kann ER wirken, sonst nicht.<

Das heißt konsequent zu ende gedacht:
Gott kann nicht ohne Menschen handeln.
Er kann nur handeln, wenn sich Menschen zu seinen Marionetten machen.
Er kann nicht aus sich heraus handeln, somit kann es keine Wunder geben.

In letzter Konsequenz: Kein Gott ohne Menschen.

Denken Sie einmal darüber nach.


2

4
 
 J. Rückert 15. Jänner 2021 
 

Der Hl. Geist weht, wo man will

Als die Bischöfe in den USA zu ihrer Herbstversammlung 2018 zusammen kamen, stand das Thema Missbrauch in der Agenda oben auf. Es ging zum einen um den Missbrauch von Kindern, zum anderen aber auch um Homosexualität unter Priestern, auch in Priesterseminaren. Da pfiff plötzlich der Hirte in Rom durch die Finger, und wie Hirtenhunde gehorchten die Bischöfe.
Bei der Frühjahrsversammlung dann in Rom, wurde das eine Thema gestrichen.
Offenkundig ist eine derart papozentrierte Kirche eine Fehlentwicklung.

Manche Worte des Herrn wurden erweitert und machten eine ungeheure Karriere („Du Petrus, und alle deine Nachfolger …“), andere wurden aber ignoriert („Mein Reich ist nicht von dieser Welt“).
Und immer soll das dem Wirken des Heiligen Geistes entsprungen sein.


5

0
 
 mphc 15. Jänner 2021 

@scican und andere

Wenn Menschen offen sind für das Wirken des Heiligen Geistes,
dann kann ER wirken, sonst nicht.
Wir wissen ja, dass Gott dem Menschen die Freiheit zur Entscheidung gegeben hat. Meines Wissens sind Kardinäle auch Menschen.


7

1
 
 scican 15. Jänner 2021 
 

@phillip Interessant!

SIE WISSEN also ganz genau, dass die Wahl 2013 nicht im Sinne des Hl.Geistes war ???
Oder dass er sich geirrt hat ???


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 scican 15. Jänner 2021 
 

@Flo33

Woher WISSEN Sie das?


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 phillip 15. Jänner 2021 
 

Zum Poster Scican fällt mir Lukas 22, 31ff ein

Lk 22,31 Simon, Simon, der Satan hat verlangt, dass er euch wie Weizen sieben darf.
Lk 22,32 Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.
Lk 22,33 Darauf sagte Petrus zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir sogar ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.
Lk 22,34 Jesus erwiderte: Ich sage dir, Petrus, ehe heute der Hahn kräht, wirst du dreimal leugnen, mich zu kennen.

Ich bin mir gewiss, dass, wäre seinerzeit bei der Wahl (und auch jetzt) ein Hahn zugegen (bzw zugegen gewesen), er hätte im Jahr 2013 bestimmt vor und nach der Wahl gekräht (bzw würde immer noch krähen). Ich hoffe immer noch auf den Eintritt dessen, was Jesus in 32,32 ausdrückt!


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 Flo33 15. Jänner 2021 
 

Scican

Hallo Freunde Gottes , Scjcan , wir schreiben 2o21 und leben in der Endzeit , nicht vergessen


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 Adamo 14. Jänner 2021 
 

St. Gallen Mafia

@Smaragdos, Sie haben vollkommen recht!

Genau dasselbe wollte ich gerade schreiben.

"Seit dem letzten Konklave wissen wir ja, dass der Papst eh nicht in Rom, sondern in St.Gallen gekürt wird".

Genau so war es aber und jetzt meckert hier jeder unzufrieden an den Anordnungen und Äusserungen von PF herum, wobei ich nur an einige unserer erstklassigen Kardinäle Meissner, Zen und Müller etc. nenne, wie PF mit ihnen umgesprungen ist und wie er den Verbrecherkardinal McCarrick hofierte.

Nicht zuletzt auch das unselige China-Abkommen, von Kard.Parolin gefördert, dass unsere chinesischen Mitchristen in ein noch tieferes Unglück stürzte.

So etwas darf sich nie mehr wiederholen!


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 scican 14. Jänner 2021 
 

@grumpycath. und andere

Ich dachte immer, dass der hl. Geist die Kardinäle im Konklave führt.
Ist das jetzt nicht mehr wahr?
Haben Sie so wenig Glauben und Vertrauen in den Geist Gottes?
Ich bin entsetzt.


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 Adamo 14. Jänner 2021 
 

St.Gallen-Mafia

@Smaragdos, Sie haben vollkommen recht!

Das Gleiche wollte ich soeben schreiben:
Seit dem letzten Konklave wissen wir ja, dass der Papst eh nicht in Rom sondern in St.Gallen gekürt wird.
Und genau so wars, jetzt meckert fast jeder an den Ausführungen von diesem PF herum.


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 Hilfsbuchhalter 14. Jänner 2021 

"Vorsitz der Liebe"

Die Spannung zwischen den beiden Brennpunkten der "Ellipse Kirche" ist angemessenen, solange die Kirche von Rom und nicht beispielsweise die deutsche, österreichische oder Schweizer Bischofskonferenz das Sagen hat. Denn der Bischof von Rom ist auch Papst. Und nicht umgekehrt.


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 berno 14. Jänner 2021 
 

Einer schon bestehenden Übermacht der Kurie damit zu begegnen, dass nur die Kurie wählen darf und dazu noch nur Kandidaten, die selbst Teil der Kurie (gewesen) sein müssen, erschließt sich mir nicht direkt.


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 Flo33 14. Jänner 2021 
 

WirrWarr

Egal , entscheiden tut der Hl. Geist , lässt er einen schlechten Papst zu , hat es ein Ziel ...


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 grumpycath. 14. Jänner 2021 
 

@Feingold

Falls es stimmt, das Johannes Paul II. erst die regelmäßigen Zusammenkünfte der Kardinäle ins Leben gerufen hat, so ist dieses m. E. Doch richtig und wichtig, damit diese sich kennenlernen und einander einschätzen können.

Nur so ist für den einzelnen Kardinal m. E. ein verantwortungsvolles und fundiertes Votum möglich - sonst wäre der Willkür Tür und Tor geöffnet und der Zufall könnte entscheiden.

Natürlich einhalten solche nun schon seit Jahren ausstehenden weltweiten Zusammenkünfte der Kardinäle, dass es ggf. auch kritische Fragen oder gar einzelne krit. Statements an der Amtsführung des Papstes geben könnte und dieses an die Öffentlichkeit gelangt.

Aber was und wie sinnvoll ist denn ein Kollegium der Kardinäle, das während eines Pontifikats nicht tagt?

Ein Popanz!


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 Chris2 14. Jänner 2021 
 

Dass man Kandidaten nicht kennt

erinnert an die vielen Wähler, die sich nicht für Politik interessieren und Freiheit, Sicherheit und Wohlstand für gottgegeben und ewig halten, nur, weil es im Westen 75 Jahre lang geklappt hat (OK, in den letzten 5 Jahren immer weniger). Der Osten hatte seine Diktatur ja noch vor 30 Jahren und die SED (Stasi, Mauerschützen, politische Gefangene...) sitzt bis heute in den Parlamenten, in Thüringen regiert sie sogar von Merkels Gnaden ("Diese Wahl muss rückgängig gemacht werden!"), womit sich der Kreis zu Merkels Rolle in der letzten DDR-Regierung schließt. Diese Wähler also merken im letzten Moment, dass sie irgendwie doch wählen sollten und machen brav ihr Kreuz, wie man es ihnen befiehlt. Oder sie informieren sich wenige Wochen oder gar Tage vor der Wahl, was ungefähr so sinnvoll ist, wie eine Sightseeintour für Blinde in den Bergen bei Nacht und Nebel. Das perfekte Spielfeld für wohlvorbereitete linke Aktivisten bei "Pizza Connection (Politik)", "St. Gallen Mafia" & Co...


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 myschkin 14. Jänner 2021 
 

Das Problem,

einander kennenzulernen, sollte angesichts der modernen Kommunikationsmedien nicht überschätzt werden. Freilich sollten nicht noch mehr fürs Konklave berechtigte Kardinäle erhoben werden. 120 Mitglieder dieses Gremiums sind gerade noch überschaubar. Das ist m. E. aber die Maximalgrenze, um sich unter Würdigung der Einzelpersonen zu orientieren.


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 Schimmelreiter 14. Jänner 2021 

Vorauswahl

Wenn man ein verpflichtendes Kurienamt einführt, muss man doch nur die Ämter mit den Wunschkandidaten besetzen, um so eine Vorauswahl des nächsten Pontifex zu treffen. Diese Idee halte ich für nicht sehr sinnvoll. Den rest der Weltkirche auszubooten halte ich für sehr unfair. Im Vergleich benimmt sich die europäische Kirche wie ein Kind in der Trotzphase, das stets seinen Kopf durchsetzen will, wohingegen die Kirche in Südamerika, Afrika oder Ostasien wie eine brave Schulklasse erscheint, die auch dann weiter an den Aufgaben arbeitet, wenn der Lehrer den Raum verlässt, um Kreide zu holen. Vermutlich hätte Jesus selbst keine Chance, weil er nie in Rom war! Dass die Kandidaten einander kennen und einschätzen können müssen, steht außer Frage, aber dann muss man das besser organisieren und keinen zwei-Klassen-Katholizismus einführen (mit den Deutschen sogar drei Klassen).


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 Smaragdos 14. Jänner 2021 
 

Sankt Gallen Mafia

Seit dem letzten Konklave wissen wir ja, dass der Papst eh nicht in Rom, sondern in Sankt Gallen gekürt wird...


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 scican 14. Jänner 2021 
 

@Stefan Fleischer

Und auch hier besteht die Gefahr, das der moralische-therapeutische-Deismus (MTD) hier Einzug hält und dabei das Grundübel der heutigen Situation erkennbar wird,
denn dieses Grundproblem unseres Glaubens, vor dem wir heute stehen, ist der Paradigmenwechsel von gottzentriert zu Menschenzentriert.
Die Lösung kann nur in einer Refokussierung auf Gott bestehen.


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 Stefan Fleischer 14. Jänner 2021 

Es ist richtig und wichtig

dass diese ganze Problematik wieder einmal aufgeworfen wird. Auch der Ansatz einer Trennung von aktivem und passivem Wahlrecht scheint mir eine durchaus mögliche Variante. Aber meines Erachtens braucht es noch eine eingehende, alle möglichen Folgen und Auswirkungen umfassende Diskussion.
Die Schwierigkeit dabei dürfte sein, dass die weltlichen und spirituellen Aspekte und Wünsche sehr schwer unter einen Hut zu bringen sein werden, besonders in unserer heutigen Zeit, wo die Verweltlichung sehr weit fortgeschritten ist und deswegen auch Macht- und Prestigedenken stark ins Spiel kommen werden. Solange wir nicht wieder ganz bewusst Gott ins Zentrum von allem stellen, also auch in dieser Frage, scheint mir eine für die ganze Kirche nützliche Lösung nur sehr schwer zu finden sein.


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 Flo33 14. Jänner 2021 
 

Päpste

Meine Meinung , recht "viele" Päpste wird es eh nicht mehr geben , vor der 2.Ankunft Jesu


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 Veritatis Splendor 14. Jänner 2021 

Das Problem ist überhaupt nicht die regionale Ausweitung ...

...sondern der extrem links- und weltlastige Umbau des K-Kollegiums.

Der Mensch Franziskus denkt, aber Gott lenkt dennoch: ich hoffe und bete nach diesem Schlingerpontifikat kommt wieder ein Felsenmann, der die Scherben bzw. die Herde wieder sammelt & heilt.


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 grumpycath. 14. Jänner 2021 
 

Wie sollen Kardinäle verantwortungsvoll wählen,

wenn sie einander kaum oder nie persönlich in Rom begegnet sind und über mögl. Kandidaten praktisch nichts wissen?

Ich jedenfalls verstehe es überhaupt nicht, warum die Kardinäle nicht in den letzten 7 Jahren regelmäßig in Gänze oder zumindest wechselnd zu großen Teilen zu Konsistorien zusammenkommen?

Fürchtet der amtierende Papst vielleicht kritische Fragen oder Äußerungen zu seiner Amtsführung oder einzelner seiner Entscheidungen?

Das von Herrn Feingold propagierte Verfahren ist doch eine Lotterie!


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 HeikeSti 14. Jänner 2021 
 

Sehr seltsam!

Bei einer derartigen Wahlprozedur hätten es weder der hl. Johannes Paul II. noch der Diener Gottes Johannes Paul I. noch der hl. Johannes XXIII. noch der hl. Pius X. etc. auf den Stuhl Petri geschafft. ... Damit sich die Kardinäle persönlich besser kennenlernen wäre es sinnvoll, diese regelmäßig zu Konsistorien nach Rom einzuladen, wo der Austausch der Kardinäle unter Vorsitz des Papstes möglich wäre.


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 JohannesPius 14. Jänner 2021 
 

Die Wahl ist in der Tat ein geistliches Geschehen

Im Grunde stimme ich den Überlegungen Kardinal Brandmüllers in sehr vielem zu. Allerdings stellt sich mir die Frage, wieso er, obgleich selbst von der Wahl des römischen Pontifex als "in hohem Maß religiösem Geschehen" sprechend, die ebenfalls seit Jahrhunderten in der Kirche lebendige Auffassung des Wirkens des Heiligen Geistes so sehr außer Acht lässt. Viele Argumente, die er dankenswerterweise vorbringt, führen eben lediglich in politisch-soziologische Überlegungen und lassen die theologisch-spirituelle Dimension links liegen. Ferner ist nicht einzusehen, wieso ein Papst selbst mehrere Jahre ein höheres Kurienamt bekleidet haben muss. Natürlich ist es von entschiedenem Vorteil, den "Apparat" zu kennen. Doch gibt es in der Geschichte der Päpste nach meiner Kenntnis sowohl dafür als auch für "kurienfremde" Päpste sowohl lobenswerte als auch weniger lobenswerte Beispiele.


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 Norbert Sch?necker 14. Jänner 2021 

menschliche Pläne und Gottes Geist

Anlässlich der 80-Jahre-Regel sagte damals ein betagter Kardinal sinngemäß etwa: "Wenn wir einen Papst wählten, dann beteten wir um den Heiligen Geist und stimmten danach ab. Mir wäre neu, dass der Heilige Geist ab dem 80. Geburtstag aufhört zu wirken." Ähnliches könnte man über den obigen Artikel sagen: auch die besten Mechanismen können nur wirken, wenn dem Heiligen Geist Platz geboten und auf ihn vertraut wird. Bei detaillierten Arbeitsplänen, Managementmethoden, Pastoralkonzepten usw frage ich mich stets: vertrauen wir noch auf den Heiligen Geist?
Das möge nicht als Angriff auf Kardinal Brandmüller missverstanden werden. Natürlich soll er sich Gedanken machen. Zusammen mit dem Heiligen Geist können diese dann fruchtbar werden. Aber ohne Heiligen Geist bleiben sie Menschenwerk und bleiben unfruchtbar.


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 Dr Feingold 14. Jänner 2021 
 

diese Idee

quasi das Wahlkollegium auf die in Rom anwesende Kardinäle zu beschränken würde in der Weltkirche nicht akzeptiert außerdem schafft das 2 Klassen von Kardinälen
es wäre besser bei den Kopten zu lernen da wird aus einer Terna ausgelost
Also die 3 Kardinäle mit den meisten Stimmen
wären mögliche Kandidaten und ein Kind zieht den Namen in öffentlicher Zeremonie
@grumpycath
Sie tuen den Papst unrecht Arbeitsitzungen des Kardinalskollegium sind eine Erfindung von Johannes Paul II und die gab es davor auch nicht


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 grumpycath. 14. Jänner 2021 
 

Sehr interessante und bedenkenswerte Darlegungen Kardinal Brandmüllers

Ich stimme ihm zu, dass es sehr problematisch ist, wenn sich Kardinäle nicht zuvor persönlich kennengelernt haben, bei einer anstehenden Papstwahl wirklich kompetent und verantwortungsvoll einem Kandidaten ihre Stimme zu geben.

Das geht mir/uns übrigens seit Jahren auf der Pfarrei ebene ebenso, denn wir kennen zumindest die neuen Kandidaten für Pfarreirat oder Kirchenvorstand allenfalls vom persönl. Ansehen bei einer einmaligen kurzen Vorstellung in einem Gottesdienst oder im Pfarr rief. Neben dem Bild vielleicht noch Alter, Beruf und Familienstand - für mich jedenfalls für eine verantwortliche Stimmabgabe zu wenig, so dass nicht nur ich darauf seit Jahren verzichte.

Dem amtierenden Papst kann ich übrigens den Vorwurf nicht ersparen, dass er es seit Jahren konsequent unterlässt, das gesamte derzeitige Kardinalskollegium einzuberufen - denn auch bei solchen regelmäßigen Konsistorien könnten sich die Kardinäle untereinander kennenlernen.

Allerdings gäb's auch kritische Fragen!


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 bruder chris 14. Jänner 2021 
 

Ein sehr komplexes Thema...

ohne mich wirklich in den Einzelheiten auszukennen, im Unterschied zu seiner Eminenz Walter Kardinal Brandmüller, möchte ich einen anderen Gedanken einbringen:
Wäre es nicht sinnvoll, das bisherige Vorgehen bei zu behalten, aber die Gemeinschaft der Kardinäle zu stärken.
Zum Beispiel durch regelmäßige Treffen, gemeinsame geistliche Tage (Exerzitien und ähnliches) bei denen es auch zum (geistlichen) Austausch kommen könnte?
Es würde der Communio dienen und natürlich auch dem gegenseitigen Kennenlernen und Vertrauen lernen.
Nur so ein Gedanke....


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