Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

„Die Entrüstung aus konservativen Kreisen ließ nicht lange auf sich warten“

7. Jänner 2021 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das „offiziell nicht offizielle“ DBK-Portal kann offenbar nicht nachvollziehen, warum bei vielen Christen das mit „Amen und a-women“ endende Gebet eines Demokraten im Repräsentantenhaus auf Kritik stößt. Kommentar von Petra Lorleberg


Washington DC. (kath.net) „Die Entrüstung aus konservativen Kreisen ließ nicht lange auf sich warten.“ Das schreibt „katholisch.de“ im Artikel über den Aufreger „Wortspiel als Hommage an Rekordzahl von Frauen im Kongress gedacht - ‚A-women‘ als Gebetsschluss: US-Abgeordneter fühlt sich missverstanden“. Das „offiziell nicht offizielle“ (aber mit viel Geld mitfinanzierte) Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz zitiert Emanuel Cleaver, US-Abgeordneter (Demokratische Partei) und ordinierten Pastor der United Methodist Church, der sich in US-amerikanischen Medien „zutiefst enttäuscht“ äußerte, dass sein „Gebet von einigen fehlinterpretiert und missverstanden wurde, um einem Narrativ zu entsprechen, das Ressentiments und eine größere Spaltung in Teilen unserer Gesellschaft schürt“. Es werde versucht, seine Botschaft an Gott zu verdrehen und den Politiker herabzusetzen, statt dass man über die Bitten um Heilung der Gesellschaft und über die Abkehr von der zunehmenden Spaltung nachzudenke, berichtete das Internetportal. Allerdings unterschlug das DBK-Portal gänzlich den Hinweis auf den ausführlicheren Gebetsschluss: „Darum bitten wir im Namen des monotheistischen Gottes, Brahma, Gott, wie er unter vielen Namen und in vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen bekannt ist. Amen und A-Frau“, kath.net hat bereits berichtet (Link). Das DBK-Internetportal schrieb dann wörtlich: „Cleavers Worte lösten eine Flut von Kritik aus konservativen Kreisen aus, die ihm vorwarfen, die Bedeutung von ‚Amen‘ missverstanden zu haben und es im Rahmen der Gender-Debatte zu missbrauchen.“


Das DBK-Internetportal erläutert nicht deutlich genug, dass nicht alles, wo dem Wortklang nach scheinbar das Wort „Mann“ anklingt, gleich Diskriminierung der Frau oder konservative Kräfte gewittert werden sollten. Im Fall des „Amen“ gibt die Etymologie des Wortes einfach NULL Bezug zum Wortstamm „Mann“ her, weder in den europäischen Sprachen noch im Hebräischen, aus dem das Wort „Amen“ stammt. Die Zuordnung der Kritik zu „konservativen Kreisen“ ist obendrein eine Zumutung. Könnte man bitte die Welt auch von der Bonner Heinrich-Brüning-Straße aus etwas differenzierter betrachten?

Das schreibe ich übrigens, obwohl ich von Jugend an sehr efrauzipiert bin und durchaus empfindlich gegen Benachteiligung von uns Frauen. Moment… „efrauzipiert“? War da was???

Foto (c) katholisch.de/Twitter/Screensot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz