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US-Demokrat gendert im Repräsentantenhaus das Wort Amen: „amen and a-women“

5. Jänner 2021 in Aktuelles, 41 Lesermeinungen
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Emanuel Cleaver versteigt sich beim Eröffnungsgebet des Repräsentantenhauses – Er ist ausgerechnet ein ordinierter freikirchlicher Pastor - VIDEO - Von Petra Lorleberg


Washington DC. (kath.net/pl) Nicht alles, was nach „Mann“ klingt, kann man auch in „Frau“ gendern. Diese Erfahrung macht nun der US-amerikanische Kongressabgeordnete Emanuel Cleaver (Demokratische Partei). Cleaver, der ordinierter Pastor der United Methodist Church sowie Freimaurer ist, formulierte bei der konstituierenden Sitzung des neugewählten 117. Kongresses der Vereinigten Staaten am Sonntag ein Gebet. Dabei formulierte er als Gebetsschluss: „Darum bitten wir im Namen des monotheistischen Gottes, Brahma, Gott, wie er unter vielen Namen und in vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen bekannt ist. Amen und A-Frau.“ Wörtlich sagte er „Amen und a-women“, also „Ein Mann und eine Frau“.


Cleaver übersah dabei völlig, dass das Wort „Amen“ sich nicht von „Mann“ herleitet, sondern aus dem Hebräischen stammt und „so ist es“ bedeutet“. Das hebräische Wort für „Mann“ oder „Mensch“ lautet „Adam“ oder auch „isch“, das Wort für „Frau“ ist „chawa“" „ischa“. US-Medien berichten, dass sie auf ihre Presseanfrage an Cleaver von ihm keine Antwort bekommen hätten.

Auf Twitter verlinkte Cleaver das Video des Gebets mit den Worten und schrieb u.a. dazu: „Es war mir eine Ehre, das Eröffnungsgebet für den 117. Kongress zu sprechen.“ Allerdings erhält er eine wahre Flut von Kritik an seinen Schlussformulierungen. Pastor Ryan Kiblinger schreibt beispielsweise: „Sehr geehrter Kongressabgeordneter, Pastor der UMC [United Methodist Church] bin ich schockiert darüber, dass Sie nicht wissen, dass Amen ein hebräisches Wort ist, das ‚so sei es‘ bedeutet. Es hat nichts mit Geschlecht oder Männlichkeit zu tun. Ich glaube, Sie haben in gutem Willen einen Fehler gemacht, als Sie Ihr Gebet heute beendet haben, aber bitte korrigieren Sie ihn.“ Andere Twitteruser kritisieren die Verwendung des Namens „Brahma“, der einer der „Hauptgötter“ des Hinduismus ist.

 

 

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