Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  8. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  9. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  10. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  11. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  12. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  13. Realitätsverlust im Bistum Chur
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

US-Demokrat gendert im Repräsentantenhaus das Wort Amen: „amen and a-women“

5. Jänner 2021 in Aktuelles, 41 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emanuel Cleaver versteigt sich beim Eröffnungsgebet des Repräsentantenhauses – Er ist ausgerechnet ein ordinierter freikirchlicher Pastor - VIDEO - Von Petra Lorleberg


Washington DC. (kath.net/pl) Nicht alles, was nach „Mann“ klingt, kann man auch in „Frau“ gendern. Diese Erfahrung macht nun der US-amerikanische Kongressabgeordnete Emanuel Cleaver (Demokratische Partei). Cleaver, der ordinierter Pastor der United Methodist Church sowie Freimaurer ist, formulierte bei der konstituierenden Sitzung des neugewählten 117. Kongresses der Vereinigten Staaten am Sonntag ein Gebet. Dabei formulierte er als Gebetsschluss: „Darum bitten wir im Namen des monotheistischen Gottes, Brahma, Gott, wie er unter vielen Namen und in vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen bekannt ist. Amen und A-Frau.“ Wörtlich sagte er „Amen und a-women“, also „Ein Mann und eine Frau“.


Cleaver übersah dabei völlig, dass das Wort „Amen“ sich nicht von „Mann“ herleitet, sondern aus dem Hebräischen stammt und „so ist es“ bedeutet“. Das hebräische Wort für „Mann“ oder „Mensch“ lautet „Adam“ oder auch „isch“, das Wort für „Frau“ ist „chawa“" „ischa“. US-Medien berichten, dass sie auf ihre Presseanfrage an Cleaver von ihm keine Antwort bekommen hätten.

Auf Twitter verlinkte Cleaver das Video des Gebets mit den Worten und schrieb u.a. dazu: „Es war mir eine Ehre, das Eröffnungsgebet für den 117. Kongress zu sprechen.“ Allerdings erhält er eine wahre Flut von Kritik an seinen Schlussformulierungen. Pastor Ryan Kiblinger schreibt beispielsweise: „Sehr geehrter Kongressabgeordneter, Pastor der UMC [United Methodist Church] bin ich schockiert darüber, dass Sie nicht wissen, dass Amen ein hebräisches Wort ist, das ‚so sei es‘ bedeutet. Es hat nichts mit Geschlecht oder Männlichkeit zu tun. Ich glaube, Sie haben in gutem Willen einen Fehler gemacht, als Sie Ihr Gebet heute beendet haben, aber bitte korrigieren Sie ihn.“ Andere Twitteruser kritisieren die Verwendung des Namens „Brahma“, der einer der „Hauptgötter“ des Hinduismus ist.

 

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  14. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  15. Der entschärfte Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz