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Wollte kein ‚Pride’-T-Shirt tragen: Starbucks kündigt christliche Mitarbeiterin

1. Dezember 2020 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Die ehemalige Mitarbeiterin hat die Kaffeehauskette verklagt. Starbucks habe von ihr verlangt, gegen ihre religiöse Überzeugung zu handeln, wirft sie dem Unternehmen vor.


Newark (kath.net/jg)

Betsy Fresse aus Newark (US-Bundesstaat New Jersey) wirft ihrem ehemaligen Arbeitgeber Starbucks vor, sie wegen ihrer christlichen Überzeugungen gekündigt zu haben. Sie hat die Kaffeehauskette deshalb geklagt, berichtet die New York Post.

 

Fresse war zu Beginn des Jahres 2019 in ein Lokal in der Stadt Glen Ridge versetzt worden, wo sie als Barista arbeitete. Im Juni sah sie in dem Lokal eine Schachtel mit T-Shirts mit dem Aufdruck „Pride“, einem Slogan der Homosexuellenbewegung. Sie fragte, ob sie eines dieser T-Shirts tragen müsse. Ihr Vorgesetzter sagte ihr, sie müsse dies nicht tun.


 

Als Christin sei sie davon überzeugt, dass eine Ehe nur von einem Mann und einer Frau geschlossen werden könne. Das lehre auch die Bibel. Hätte sie ein T-Shirt mit der Aufschrift „Pride“ während ihrer Arbeit tragen müssen, hätte dies gegen ihre religiösen Überzeugungen verstoßen. Es sei ihre Überzeugung, dass alle Menschen Jesus brauchen und jeder Christ dazu berufen ist, seine Mitmenschen zu lieben und mit Respekt und Mitgefühl zu behandeln. Das gelte unabhängig von deren religiösen oder sonstigen Ansichten, heißt es in der Klageschrift.

 

Betsy Fresse wurde trotz der Zusicherung ihres Vorgesetzten vom Bezirksmanager von Starbucks gekündigt. Im Kündigungsschreiben wurde ihr vorgeworfen, sie habe zentrale Werte des Unternehmens verletzt. Außerdem habe sie gesagt, ihre Kollegen würden „Jesus brauchen“, als sie das T-Shirt erhalten habe. Das Unternehmen setze seine Werte um, wenn es sich Inklusion und Diversität zu eigen mache und von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektive lerne, schrieb das Unternehmen.

 

Mit ihrer Klage möchte Betsy Fresse ihren entgangenen Verdienst, Strafschadenersatz und ihre Anwaltskosten zugesprochen bekommen. Sie möchte darüber hinaus eine Verfügung erwirken, die es Starbucks untersagt, religiöse Überzeugungen seiner Mitarbeiter zu missachten.

 

Das Unternehmen bezeichnete in einer Stellungnahme gegenüber der New York Post Fresses Vorwürfe als haltlos. Die Kleidungsvorschriften würden von den Mitarbeitern nur verlangen, eine grüne Schürze zu tragen. Darüber hinaus müssten sie keine Kleidungsstücke tragen, die sie nicht selbst ausgewählt hätten, sagte ein Sprecher.

 


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Lesermeinungen

 Matityahu 5. Dezember 2020 
 

Nie wieder Starbucks. Keine Toleranz für Firmen, die ihre Mitarbeiter wegen ihres christlichen Glaubens diskriminieren. Genug ist genug!


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 Fatima 1713 2. Dezember 2020 
 

"Von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven lernen"

Nur bloß nicht von Christen!


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 Jose Sanchez del Rio 2. Dezember 2020 

Wer intolerant

...gegenüber Christen ist, der wird an mir auch kein Geld mehr verdienen. So einfach ist das. Finito Starbucks !


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 Chris2 1. Dezember 2020 
 

Sind das die mit dem Schonvorcoronapappbecher

für wasweißichwieviele Euros? Offenbar lag mein Instinkt richtig, denn die Kette kenne ich nur aus der Werbung. Man kann auch ganz gut ohne die teuren Produkte intoleranter Aktivistengeldmacher à la Fritz Cola leben...


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 J. Rückert 1. Dezember 2020 
 

Geßlerhüte

Wer den Geßlerhut nicht grüßt wird ausgestoßen.
Wer dem "Kaiser" nicht Weihrauch spendet ist ein Hasser und Hetzer.


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 hape 1. Dezember 2020 

Wieso werden christliche Werte ausgegrenzt?

Es klingt wunderbar politisch korrekt, wenn das Unternehmen schreibt, es setze seine Werte um, indem es sich Inklusion und Diversität zu eigen macht. Das könnte auch die Caritas so gesagt haben. Ebenso, wenn es von sich sagt, es lerne von Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven.

Aber, so frage ich mich, wenn das Unternehmen so stolz und konsequent seine Werte umsetzt, wieso weigert es sich dann, von der christlichen Perspektive zu lernen? Bei der christlichen Perspektive scheint die Unternehmenskultur irgendwie einen blinden Fleck zu haben. Eine Art toten Winkel, der die Christen von aller Inklusion ausschließt.

Wieso wird die christliche Erfahrung so dargestellt, als sei sie menschenfeindlich? Hat man noch nichts vom christlichen Gebot der Nächstenliebe gehört? Gerade die christlichen Werte waren es doch, welche nicht nur die USA, sondern die westliche Kultur insgesamt groß gemacht haben.


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