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Freiburger Erzbischof Burger: Lambertus ist „bis in die Gegenwart hinein Vorbild“

14. September 2020 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Der Freiburger Stadtpatron sei „einer, für den die Gebote Gottes, der Glaube der Kirche und die Treue zu ihr, nicht zur Disposition standen“.


Freiburg (kath.net/pef) Erzbischof Stephan Burger feierte am Sonntag (13.09.) zum Gedenken an den Stadtpatron von Freiburg, den heiligen Bischof Lambertus von Lüttich, ein Pontifikalamt im Freiburger Münster. Der heilige Lambertus sei „einer, für den die Gebote Gottes, der Glaube der Kirche und die Treue zu ihr, nicht zur Disposition standen“ betonte Burger in seiner Predigt. So bleibe der Heilige „bis in die Gegenwart hinein Vorbild“.

Der Erzbischof hob den oftmals aufgezeigten „Spannungsbogen“ zwischen Glaube und Kirche hervor. So werde teilweise „die Botschaft Jesu als Kontrastprogramm zur Kirche verstanden“, eine „Entfremdung zwischen dem persönlichen Glaubensvollzug und der Kirche als Institution“ wahrgenommen. Dieses Spannungsfeld aufzulösen, den „persönlichen Glauben, Glaubensgemeinschaft und Institution wieder zusammenzubringen“, könne nur mit zwei Grundhaltungen gelingen, „um was es uns als Gläubige wie Verantwortliche immer gehen sollte: Um die Treue zu den Geboten Gottes und um die Gemeinschaft im Glauben. Beides gehört zum Auftrag der Kirche, beides will sich in der Kirche verwirklichen.“ Er betonte: „Das Größere dahinter sehen wollen, diese Gemeinschaft als die von Gott zusammen Gerufene zu verstehen, die gemeinsam an Gott festhält und zu seinen Geboten steht, ist Aufgabe und bleibt Aufgabe des Einzelnen wie auch der Gemeinschaft der Gläubigen sowie der Verantwortlichen insgesamt.“


Heiliger Lambertus – Stadtpatron von Freiburg

Etwa 450 Jahre nach der Beisetzung Bischof Lamberts in der neuen Kathedralkirche von Lüttich war ein Freiburger zum Bischof von Lüttich ernannt worden: Rudolf von Zähringen. Er brachte 1191 die Kopfreliquie des heiligen Lambertus nach Freiburg, die nach seinem Tod zunächst in der oberen Burgkapelle auf dem Freiburger Schloßberg und ab 1366 im Freiburger Münster aufbewahrt wurde. Seit dieser Zeit wird Bischof Lambertus von Lüttich als Stadtpatron von Freiburg verehrt.

Die Büste des Heiligen Lambertus wurde zum Gedenktag im Altarraum des Freiburger Münsters aufgebaut. Zum Jubiläumsjahr der Stadt Freiburg sollte sie einen neuen Platz in der Grafenkapelle auf der Nordseite im Kirchenschiff erhalten. Aufgrund der aufwendigen Organisation, die durch die Corona-Pandemie pausieren musste, wird die Büste des Heiligen dort nun im kommenden Jahr aufgestellt.

Pressefoto Erzbischof Burger (c) Roger Kupfer Erzbistum Freiburg


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Lesermeinungen

 lesa 15. September 2020 

Aufhören, die Sprache des Antichrists zu bedienen

Liebe@Herbstlicht: Wie ist so geistliche Verdummung und Verarmung möglich? (Ersatz des Wortes "Gott" durch "Gendersternchen"?) Früchte der Gendergehirnwäsche "Verstört sind meine Kinder, denn der Feind ist stark" (Klagelieder)
Ja, Sie haben recht, an das Hirtenherz zu appellieren. Sie sollen Vorangehen mit dem guten Beispiel: Aufhören mit Kniefällen vor der Gendersprache. Auch das gehört in unserer Zeit zum christlichen Zeugnis. Und zwar als erstes, denn die Sprache vermittelt das ABC des Glaubens und ermöglicht die Identifikation mit dem Abbild Gottes und daher mit der tiefsten Personwürde. Genderspeech entwürdigt den Menschen. Wahrheit ist der Kern unseres Glaubens. Der Verzicht auf Wahrheit zeigt sich in der Sprache. Die Früchte sind nicht schön.
"Seid ihr noch ganz be Trost?" (Peter Hahne)


2
 
 lesa 15. September 2020 

Das licht verbreiten, die FÄULNIS enfernen!

Dass ein Bischof das erkennt und öffentlich formuliert, ist in deutschsprachigen Landen schon viel. „um was es uns als Gläubige wie Verantwortliche immer gehen sollte: Um die Treue zu den Geboten Gottes und um die Gemeinschaft im Glauben. Beides gehört zum Auftrag der Kirche, beides will sich in der Kirche verwirklichen.“ Er betonte: „Das Größere dahinter sehen wollen, diese Gemeinschaft als die von Gott zusammen Gerufene zu verstehen, die gemeinsam an Gott festhält und zu seinen Geboten steht, ist Aufgabe und bleibt Aufgabe des Einzelnen wie auch der Gemeinschaft der Gläubigen sowie der Verantwortlichen insgesamt.“ Danke, Herr Bischof!
Beten wir für die noch nicht erblindeten Hirten, dass sie konsequent auch für diesen Glauben eintreten und sich nicht länger von einigen verwirrten Damen auf einen Weg zwingen lassen, der Ausbreitung von Fäulnis und Zerfall bedeutet mit jedem Tag, an dem er nicht gestoppt gehört.


2
 
 Herbstlicht 14. September 2020 
 

Was ist z.B. Erzbischof Burger´s Meinung hierzu?

Die Katholische Studierende Jugend will "Gott" nur noch mit Gendersternchen schreiben.
Wäre Februar oder März würde ich es für einen Fastnachtsscherz halten.
Nichts ist zu absurd und bizarr, als das es nicht doch geschehen könnte.
Es ist nur noch erschreckend!

Das ganze nachzulesen in:
https://www.katholisch.de/artikel/26874-gott-mit-genderstern-dogmatikerin-eckholt-kritisiert-ksj-kampagne

oder auch:

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/katholische-jugend-gott/


3
 
 Adamo 14. September 2020 
 

Zwischen Erzbischof Burgers Praxis mit dem Mitmischen bei den synodalen Bischöfen

und seinem Gedenken an den Hl.Lambertus klaffen echt riesige Welten!

Wie kann ein Erzbischof diese beiden gegensätzlichen Praktiken nur unter einen Hut bringen?

Verstehe das wer es wolle. Ich verstehe es nicht.

@Lilia, Sie haben diesen unsinnigen Gegensatz auch erkannt.


5
 
 Lilia 14. September 2020 
 

Da sollte sich EB Burger dringend ein Beispiel am hl. Lambertus nehmen,

und dem Synodalen Weg schleunigst den Rücken kehren!!
Kein einziger Heiliger hätte diesen Unsinn mitgemacht!!


8
 

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