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Bätzing: Voderholzers Protestbrief ist angekommen, Vorwurf des Verfahrensfehlers wird geprüft

4. September 2020 in Aktuelles, 28 Lesermeinungen
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DBK-Vorsitzender kündigt für Ökumenischen Kirchentag 2021 eine neue Form der konfessionsübergreifenden liturgischen Mahlgemeinschaft an – „Domradio“ bezeichnet Vatikan-Instruktion als „umstritten“, nicht aber den „Synodalen Weg“. Von Petra Lorleberg


Bonn (kath.net/pl) Der Protestbrief des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer (siehe Link) sei beim Synodalpräsidium angekommen, es werde geprüft, ob es Verfahrensfehler gegeben habe, die nicht der Satzung entsprächen. Das sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, vor Journalisten, wie der „Bayrische Rundfunk“ berichtete. Voderholzers Kritik am Vorbereitungstext zu „Frauen in der Kirche“ und seinem Zustandekommen sollen beim Synodalen Weg diskutiert werden. Bätzing vertrat, dass man beim Synodalen Weg alle Standpunkte hören wolle und ein transparentes Verfahren anziele.


 

Für den für Mai 2021 angesetzten Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt kündigte Bätzing eine neue Form der konfessionsübergreifenden liturgischen Mahlgemeinschaft an, berichtete das „Domradio“ anhand eines Berichtes der Katholischen Nachrichtenagentur KNA.

 

Bätzing kritisierte außerdem das Vatikan-„Papier“ (gemeint ist die offizielle, ausführliche Vatikan-Instruktion „Instruktion: Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“, siehe Link) als einen „Rückfall in eine ängstliche, kasuistische Engführung von Rechtsnormen, die uns bei den Herausforderungen, vor denen wir stehen, nicht besonders hilft“, zitierte das „Domradio“. Außerdem kritisierte Bätzing, dass man auf das „Papier“ „unvorbereitet“ gewesen sei“.

 

Das Kölner „Domradio“ übernahm in seiner Darstellung den Ausdruck „umstritten“ für das sogenannte „Papier“ des Vatikans zum Synodalen Weg, es findet sich wörtlich der Satz: „Mit Blick auf den innerkirchlichen Reformprozess Synodaler Weg unterstrich der Bischof, dass das umstrittene Vatikan-Papier zu Pfarreien-Reformen am Freitag Diskussionsthema bei den fünf Regionenkonferenzen sein werde.“ Der Synodale Weg selbst wurde allerdings weder beim „Domradio“ noch bei der Vorlage der KNA als „umstritten“ abgewertet. Es stellt sich – nicht zum ersten Mal – die Frage: Wie objektiv sind eigentlich unsere offiziellen katholischen Medien?

 

Archivfoto Bischof Bätzing (c) Bistum Limburg

 


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Lesermeinungen

 Chris2 5. September 2020 
 

"Denn Sie wissen, was sie tun"

Demnächst auch in Ihrem Pfarr-Kino...


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 Gaston 5. September 2020 

@ Gewitterwolke

Wollt auch Ihr gehen?

So schmerzhaft es manchmal sein kann: Ubi Petrus ibi Ecclesia.


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 Lilia 5. September 2020 
 

@stephanus2

Auch das neue Gotteslob wurde bereits im Hinblick auf die schöne neue Kirche herausgegeben. So wurden Lieder, die ein konservatives Kirchenverständnis beinhalteten, bewusst herausgestrichen, bzw. stark verändert und dem Zeitgeist angepasst und neue Lieder mit progressiven Texten, wie z.B. "Vertraut den neuen Wegen...", hinzugefügt.
Auf diese Weise werden die Gläubigen unmerklich von allen Seiten einer permanenten Gehirnwäsche unterzogen.


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 SalvatoreMio 5. September 2020 
 

Starre Denkmuster müssen aufgebrochen werden -

@Stephanus2:wer sich mit dem Thema "Synodaler Weg" nicht beschäftigt und nicht mit dem Internet, merkt nicht, wie wir unterschwellig "bearbeitet" werden. Im Nachbarbistum Osnabrück ist es ebenso: " Veränderung und Neuerung" sind Kampfesworte geworden; und Fürbitte ist wichtig für die Traditionalisten, die in "starren Denkmustern" verhaftet sind. - Manch einer weiß aber gar, was mit all dem wirklich gemeint ist!


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 einsucher 5. September 2020 
 

Beschlussverfahren

Damit ein Beschluss des Synodalen Weg Gültigkeit bekommt, müssen 2/3 der anwesenden Bischöfe zustimmen. Dann muss jeder Bischof es in seiner Diözese diesen in Kraft setzen. Und dann muss auch noch eine Zustimmung aus Rom kommen. Oder anders gesagt, nicht jeder Beschluss kommt zustande. Auch hat bei jedem Beschluss Rom jederzeit die Möglichkeit den gefassten Beschluss abzulehnen, selbiges gilt auch für jeden Bischof in seiner Diözese, bzw. wenn ein Beschluss keine 2/3 Zustimmung der anwesenden Bischöfe hat, ist der Beschluss erledigt.
Ich bin in gewisser Weise ziemlich gelassen, was den Synodalen Weg an geht.

Woher ich mein Wissen habe? Von einer Teilnehmerin, die in einer Pfarre über den Synodalen Weg berichtet hat.


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 stephanus2 4. September 2020 
 

Ich war heute abend..

...in der Nachbargemeinde in Münster in einer Werktagsmesse. Dort gehe ich nicht mehr hin. Gesprochen wurde zu : "liebe Zuhörerinnen und Zuhörer" statt "liebe Gemeinde". Beschworen wurde die "Mahlgemeinschaft" statt das heilige Messopfer. Aus dem heutigen Evangelium wurde herausgelesen, dass Jesus zu Veränderung und Neuerung aufruft.Und dass er und seine Jünger das Leben genossen haben. Eine Fürbitte war für die, die "starren Denkmustern und Traditionen verhaftet sind".
Auch von Messbesuchen im Dom kenne ich die Nahelegung des Synodalen Weges.


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 Gewitterwolke 4. September 2020 
 

In der Tagesschau wurde heute Abend auch der Synodale Weg thematisiert. Es wurden Frauen mit Transparenten gezeigt die den Zugang für Frauen bis in die höchsten kirchlichen Ämter fordern. Auf einem Transparent wollte eine sogar Päpstin werden. Diese Damen kamen offenbar von der modernistischen Organisation "Wir sind Kirche" und ähnliches. Ich bin bestürzt darüber wie die Modernisten unsere Kirche verändern und umgestalten wollen. Ich bin sehr traurig wie sich die Kirche schon verändert hat und sich noch weiter verändern wird. Ob das dann noch "meine" Kirche sein wird? Aber wohin sollen wir gehen? Zum Glück habe ich in meiner Nähe eine Kapelle der Piusbruderschaft,.


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 lesa 4. September 2020 

Glaube – nicht nur Plausibilitäten, sondern Geist und Leben

@wedlerg: Ja, es handelt sich nur um eine sehr kurze Passage, die klar stellt, was der Amtsgnade des geweihten Priesters zugehörig ist, und die das Sakrament vor Verwischungen und Übergriffen schützt, die das Wirken des Hl. Geistes in der Kirche verhindern können. Und das will man der Kirchenführung verbieten! Dankbarkeit statt Murren und Protest wäre angesagt, dass das Lehramt auch in dieser schwierigen Zeit seine Aufgabe erfüllt und die Kirche vor dem Zerfall schützt!
Wie aktuell ist das Wort Jesu: "Der Geist ist es, der lebendig macht. Das Fleisch nützt nichts. Meine Worte sind Geist und Leben. Aber es gibt einige unter euch, die nicht glauben. Da zogen sich viele Jünger zurück ... Da fragte Jesus die Zwölf: "Wollt auch ihr weggehen?" (Joh 6)


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 carolus romanus 4. September 2020 

Ehrlicher wäre es

Wenn anstelle eines „Verfahrensfehlers“, der völlig unglaubwürdig ist, eine Verfahrensmanipulation geprüft würde.
Ist das Vertrauen einmal gebrochen, dann weiß man wenigstens mit wem man es zu tun hat.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er sogleich...


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 SalvatoreMio 4. September 2020 
 

Sprachrohr Bischof Bätzing

Bischof Bätzing ist nur Sprachrohr für viele andere, die ebenso denken wie er. Das ist deutlich erkennbar an Äußerungen einiger Bischöfe. Und sie wussten, wen sie wählten. Leider ist das so!
Ja, und warum schweigt Rom?
Hofft man auf Umkehr?
Will man den totalen Bruch vermeiden? Wer weiß!


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 Lilia 4. September 2020 
 

Damit ja keiner auf die Idee kommt,

die geplante konfessionsübergreifende, liturgische Mahlgemeinschaft zu stören, wurde just im Vorfeld schon mal die Mundkommunion verboten.


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 girsberg74 4. September 2020 
 

In dieser Sache eine letzte Frage an JP2B16:

Habe alles gelesen, doch die Lust verloren, mich mit dem zu befassen, was Bischof Bätzing meint. Eigentlich mache ich mit meinem Desinteresse schon den Platz frei für die Interessen von Bischof Bätzing und Konsorten. Doch ich kann nicht anders.

Es tut mir leid, dass ich andere Poster vielleicht entmutige.

Die Frage: Wie hängt in diesem Falle die Anrede „Exzellenz“ mit dem allgemeinen Verständnis von Exzellenz zusammen?


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 Winrod 4. September 2020 
 

Sehr geehrter Herr Bischof Voderholzer,

machen Sie "Nägel mit Köpfen" und lassen Sie sich nicht eingemeinden! ES geht um die Wahrheit! Ihre Kollegen im Bischofsamt haben den Widerstand nötig.


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 ottokar 4. September 2020 
 

Ich staune,

dass sich bei dieser fatalen Entwicklung innerhalb der deutschen katholischen Kirche , angetrieben von der Mehrheit der Deutschen Bischofskonferenz, keine mächtige vatikanische Stimme erhebt. Es ist doch davon auszugehen, dass man in Rom weiss, was sich in D abspielt.Und gibt es dort nicht verantwortliche Menschen,welche uns Gläubige mit klaren warnenden Worten bestärken und beistehen könnten? Kraft des päpstlichen Amtes könnte die gegenwärtige synodale , die Einheit der Kirche zerstörende Entwicklung auch untersagt werden.Zumindest wäre im Augenblick zu erwarten, dass die mehr als frechen Erwiederungen von Herrn Bätzing , "man sei ja nicht gefragt worden" , was die Leitungsfunktion der Priester in einer Pfarrei anbelangt, von Rom aus scharf gerügt werden.Solange von Rom ,ausser den beiden bekannten Briefen, nichts zu hören ist, fühlen wir Gläubigen, die an der wahren Una Sancta festhalten, uns alleine gelassen.


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 wedlerg 4. September 2020 
 

Ziemlich verlogen

Bischof Bätzing hat mit seinem Statement sich selbst schwer geschadet.

Denn mit der Aussage "Rückfall in eine ängstliche, kasuistische Engführung von Rechtsnormen, die uns bei den Herausforderungen, vor denen wir stehen, nicht besonders hilft“ hat er eine platte Formulierung von Papst Franziskus ("ängstliche, kasuistische Engführung von Rechtsnormen") anbiedernd zitiert, ohne gleichzeitig zu sagen, worin denn diese angebliche Kasuistik bestehen solle.

Wer die Instruktionen des Vatikan gelesen hat, wird dort keine Kasuisitik finden. Es werden einige Rechtsnormen des Kirchenrechts zitiert und subsumiert, aber das wars dann auch. 95% des Textes sind indes fromme und kluge Grundsatzüberlegungen ohne rechtliche Bindung. Ich sehe keinen einzigen Fall von kasuisitischer Betrachtung.

Wenn man so inhaltsleer und dreist diskutiert und an die Presse geht, geht das selten am Ende gut.


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 JP2B16 4. September 2020 
 

Sehr geehrte Exzellenz Bischof Georg, in dem Kontext Synodalforum III ...

...werden Sie mit der Verteidigung Ihrer Position, daß man "alle Standpunkte hören wolle" zum Advokaten einer egozentrischen Haben-Wollen-Haltung und nicht der sicher gottgefälligeren Haltung der Demut. Übersehen Sie tatsächlich, dass hinsichtlich der Bedeutung der konkreten Ausgestaltung Seines Vermächtnisses, dem alle Ehre des Volkes Gottes gebührt, nur einer Person das Prädikat des "Wollens" zusteht? Nämlich der des "Erblassers" Jesus Christus, "eines Wesens mit dem Vater"! Sein Wille und seine Versicherung, sein "Erbe", dass uns der Geist stets in die ganze Wahrheit führt, gilt es ohne Wenn und Aber anzunehmen und nicht sophistisch und dazu mit intellektuell unredlicher Argumentation dessen Ausgestaltung infrage zu stellen, als hätte sich der "Erblasser" geirrt. Welch' ein satanischer Hochmut, einen Irrtum oder eine kulturelle Bedingtheit zu unterstellen und das Wirken des Hl. Geist zu verniedlichen. Diese Ausgestaltung der Erblassung ist Teil der Schöpfungsordnung! Punkt.


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 Smaragdos 4. September 2020 
 

Konfessionsübergreifende liturgische Mahlgemeinschaft?

"Für den für Mai 2021 angesetzten Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt kündigte Bätzing eine neue Form der konfessionsübergreifenden liturgischen Mahlgemeinschaft an".

Na prima, die katholische Kirche ist ja bekanntlich ein Labor, wo jeder Bischof herumexperimentieren kann, wie er will. Willkommen in der Brave New Church von Herrn Bätzing! Bei ihm wird endlich alles möglich, was vorher verboten war.


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 Salvian 4. September 2020 

Ein schmutziges Spiel

So lobenswert Bischof Voderholzers Protest ist, war es m. E. ein Fehler, ihn in erster Linie gegen die Verfahrensweise zu richten. Schon jetzt ist klar, dass es an den Beschlussvorlagen des Synodalen Wegs höchstens kosmetische Änderungen geben wird. Die Gläubigen, die, wie @lesa so treffend bemerkt hat, die Offenbarung nicht für eine beliebige auswechselbare Meinung halten, sollen möglichst elegant über den Tisch gezogen werden. Wer dabei nicht mitmacht, wird am Ende als unbelehrbarer Ewiggestriger dastehen. Deshalb sollte Voderholzer Mut fassen und mit einem Ausstieg aus diesem schmutzigen Spiel ein unübersehbares Zeichen setzen. Jedes weitere Zuwarten wird den Schaden noch mehr vergrößern.


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 Chris2 4. September 2020 
 

Hauptsache, das Verfahren stimmt?

Der Glaube bzw. die Ergebnisse all der Sitzungen sind demnach wahlweise egal oder ohnehin schon längst feststehend. Wir haben vom umstrittenen "Synodalen Weg" sogar schon schwarz auf weiß, dass die Beschlüsse auch gegen die Lehre der Kirche verstoßen dürfen. Einfach nur "nicht hilfreich" - oder die dreist bereits Jahre zuvor angekündigte zweite Kirchenspaltung auf deutschem Boden?


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 Eselchen 4. September 2020 
 

Wie schon gesagt, es geht weder um Glauben oder guten Stil

Es geht hier nur um Teilhabe an Macht und den dazugehörigen Pfründen.
Es ist vor allem ein speziell deutsches Thema. Fast keine andere Kirche in der Welt, hat so viele Nicht-Geweihte in gut bezahlten Ämtern wie die Deutsche. Was machen die jetzt alle, wenn man die Dekanate abschafft und Pfarreien auf 10% der Anzahl eindampft? Die Treffen sich dann alle in neuen Super-Dekanaten (Pastoralen Räumen) und müssen Ihre fürstlichen Gehälter weiter rechtfertigen. Also muss es jetzt irgendwelche Machtpositionen geben und wenn man sie erfinden muss. Das hat Null und Nichts mit Glauben oder Kirche zu tun. Vergiß Theologie und Niveau! Hier kämpfen Menschen um Ihr wirtschaftliches Überleben! Die werden aber alle schon weniger, Gott sei Dank. Jesus regelt das mit seinem schärfsten Schwert. Mit der Zeit!


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 ottokar 4. September 2020 
 

Was ist eigentlich die Aufgabe eines apostolischen Nuntius?


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 Sol 4. September 2020 
 

Alle Standpunkte sollen gehört werden

Mein Standpunkt ist, dass der "Synodale Weg" sofort zu beenden ist. Ich gehe davon aus, dass viele Katholiken diese Meinung teilen. Bischof Bätzing möge dies bitte zur Kenntnis nehmen und die entsprechenden Konsequenzen ziehen.


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 lesa 4. September 2020 

Der Glaube ist keine Meinung. Man EMPFÄNGT ihn vom Auferstandenen

Alle Meinungen hören ist das Eine. Aber bis jetzt unterscheidet dieser vernebelte Bischof nicht zwischen Meinung und Offenbarung Gottes und Lehre der Kirche, sondern er vertritt beinhart die Meinungsdiktatur des mainstreams.


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 hape 4. September 2020 

@Konrad Georg

Lt. Bf. Bätzing sollen alle Meinungen gehört werden. Das lässt sich natürlich leicht sagen, wenn man auf Mehrheitsentscheidungen abzielt und zuvor durch gesinnungskorrekte Selektion der Teilnehmer die Mehrheitsverhältnisse so konfiguriert hat, dass das von vornherein schon feststehende Ergebnis nicht in Gefahr ist. Das hat die ideologische Qualität eines Politbüros des Zentralkommitees einer sozialistischen Einheitspartei.

Sehr beunruhigend auch die Ankündigung von Bf. Bätzing zum bevorstehenden Ökumenischen Kirchentag. Dort soll eine neue Form der konfessionsübergreifenden liturg. Mahlgemeinschaft zur Anwendung kommen, die sich am Konsenspapier kath. und ev. Theologen vom September 2019 orientiert.

Danach soll es dem Gewissen der einzelnen Gläubigen überlassen werden, ob sie an der Mahlfeier der je anderen Konfession teilnehmen oder nicht. Als ob das Hl. Messopfer dasselbe sei, wie ein ev. Abendmahl! Das wäre die Relativierung einer schweren Sünde aus dem Munde eines Bischofs!

www.katholisch.de/artikel/26754-bischof-baetzing-voderholzer-kritik-wird-thema-beim-synodalen-weg-sein


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 lesa 4. September 2020 

Es geht nicht nur um mangelhafte Theologie, sondern um Häresie

Die Instruktion aus Rom lässt an Differenziertheit und Einfühlung in die pastorale Situation nichts zu wünschen übrig. Aber der gute Hirte sichert den Existenzgrund der Kirche, weil freche, gewalttätige Übergriffe passiert und Priester aus ihrer Aufgabe gedrängt wurden von selbsternannten "Kirchenführern". Da will ein Bischof der Kirchenleitung verbieten, den Wesenskern der Kirche zu schützen, nämlich die Sakramentalität der Kirche.
Diese kirchenzerstörerischen Äußerungen von B. Bätzing zeigen, dass er um die Lehre der Kirche nicht weiß oder auf sie pfeift oder beides. Hier sind ein weiteres Signal, dass dieser Häresieweg mitsamt solchen Bischöfen auf der Stelle gestoppt gehört.
"Es gibt Ungehorsame und Schwätzer. Ihnen muss man den Mund stopfen, weil sie viele mitreißen." (vgl Tit)
Möge Rom aufwachen. Jeder Tag, an dem sich häretisches Gedankengut einpflanzt, ist ein Schaden. Welch einen Sinn könnte ein Dialog mit Leuten haben, die die Grundlage der Kirche, die Offenbarung ablehnen?


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 lakota 4. September 2020 
 

Unbeirrt bergab...

"Spielt es denn für Bf. Bätzing keine Rolle, dass die sehr differenzierte theologische Reflexion auf die Frage der Einsetzung der Sakramente ignoriert wurde? "
Genau das habe ich mich auch gefragt!

Und dann.."kündigte Bätzing eine neue Form der konfessionsübergreifenden liturgischen Mahlgemeinschaft an".
Wie soll das denn aussehen?


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 Konrad Georg 4. September 2020 
 

Hatte der Hochwürdigste Herr Traumtänzer

das Lehramt schon fest in Fulda installiert, weil er jetzt überrascht feststellen muß, daß Rom ihn nicht gefragt hat?
Und sogar widerspricht.

@ hape
Ideologen sind sehr schnell ungnädig und bös, wenn man ihnen dagegen redet.


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 hape 4. September 2020 

Ist das alles?

Zum den beiden anderen Vorwürfen von Bf. Voderholzer hat Bf. Bätzing nichts gesagt?

Spielt denn es für Bf. Bätzing keine Rolle, dass die sehr differenzierte theologische Reflexion auf die Frage der Einsetzung der Sakramente ignoriert wurde?

Spielt für Bf. Bätzing auch der Argumentationsstil keine Rolle, der jedes theologische Niveau vermissen lässt?

Enttäuschend, das Bf. Bätzing zu diesen Vorwürfen nichts sagt. Offenbar hat er es nötig, sich diesbezüglich hinter der Meinung anderer zu verstecken.


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