Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Die große Täuschung
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Studie zur US-Spaltung: Nicht die Rechten, sondern die Linken rückten ab
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Erzbischof Koch/Twitter: „Interessant auch, dass @MonsignoreCorpa @ErzbistumBerlin blockiert hat“

24. August 2020 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf dem offiziellen Twitterauftritt des Berliner Erzbischofs verteilt das Presseteam Seitenhiebe - UPDATE: Antwort der Erzbischöfen Pressestelle - Kommentar von Petra Lorleberg


Berlin (kath.net/pl) „Interessanter Artikel. Interessant auch, dass @MonsignoreCorpa @ErzbistumBerlin blockiert hat.“ So kommentiert Erzbischof Heiner Koch auf Twitter einen Blogbeitrag des promovierten Germanisten und Bloggers Tobias Klein, der auf Twitter unter dem Pseudonym „Monsignore Corpa“ twittert, wie jeder, der ihm folgt, schnell feststellt. Vorausgegangen war ein Blogbeitrag Kleins zu einem „katholisch.de“-Zerriss der Weihe des Erzbistums Berlin an die heiligsten Herzen Jesu und Mariä des Erzbistums Berlin zum Hochfest Mariä Himmelfahrt. Klein hatte in seinem Blogbeitrag unter dem Titel „Horrendum est – oder: Wer hat Angst vorm Retrokatholizismus?“ u.a. geschrieben: „Man kann häretisch.de für die Veröffentlichung dieses dümmlichen Elaborats im Grunde nur dankbar sein; besonders den letzten Satz – ‚Wenn wir aber nur die Kultformen einer fremd gewordenen Vergangenheit reaktivieren, steht es nicht gut um die Zukunftsfähigkeit der Kirche‘ – feiere ich ohne Ende ab…“. In der bischöflichen Leitung des Erzbistums Berlin war man über den derben Zerriss auf dem „offiziell nicht offiziellen“ DBK-Internetportal vermutlich nicht allzu amüsiert gewesen. Deshalb kann es durchaus als erfreulich gelten, dass Erzbischof Heiner Koch auf Twitter einen Beitrag teilt und kommentiert, der die Grundsatzkritik des DBK-Portals an dieser Weihe kritisch durchleuchtet. Obendrein, da der Blogger Klein kein Unbekannter ist, sondern auch selbst zum Erzbistum Berlin gehört und auch beim Kölner „Domradio“, bei der Würzburger „Tagespost“ und bei „kath.net“ immer wieder Beiträge beisteuert.


Doch es irritiert die nachgeschobene Bemerkung, „dass @MonsignoreCorpa @ErzbistumBerlin blockiert hat“. Unter dem Tweet des Erzbischofs finden sich kritische Kommentare. Peter Esser schreibt: „Ich bin nun wirklich dafür, dass Redaktionsbeiträge für einen Erzbischof oder eine andere Person des Öffentlichen Lebens namentlich gekennzeichnet werden. Ein wenig mehr Souveränität, bitte.“ Peter Winnemöller versucht zu vermitteln: „Vielleicht kann sich @ErzbischofKoch bei einer Tasse Kaffee von @MonsignoreCorpa erzählen lassen, wie es dazu kam. Manchmal ist ein persönliches Gespräch die beste Idee.“ Doch ein weiterer Twitteruser reagiert auf Winnemöllers Vorschlag mit: „Das würde evtl. zur Folge haben das @ErzbischofKoch dann erfahren würde wie sich seine Angestellten hier verhalten. Die Frage ist ob er das will!“ Ein anderer User schreibt auf Twitter: „Seit wann gehört es zum guten Stil einer Pressestelle, Informationen darüber wie ein User seine Nutzererfahrung gestaltet an die Öffentlichkeit zu tragen?“

Doch wer hat nun die umstrittene Bemerkung geschrieben? Der Twitterauftritt erscheint mit dem Foto des Erzbischofs. In der Info wird man informiert: „Hier twittert (noch) nicht der Erzbischof von Berlin persönlich, er ist es aber tatsächlich. https://erzbistumberlin.de/impressum/“. Damit wirkt der Auftritt offiziell, d.h., offenbar handelt es sich nicht um einen Fakeauftritt, sondern tatsächlich um einen Auftritt offiziell im Namen des Berliner Erzbischofs. Wer den Auftritt betreut, wird nicht näher geschrieben, vermutlich ist die Pressestelle unter der Leitung von Pressesprecher Stefan Förner dafür verantwortlich.

Wer auch immer den oben zitierten Tweet geschrieben hat, muss sich fragen lassen, ob er sich wirklich sicher ist, dass er im Namen des Erzbischofs von Berlin ausgerechnet so twittern sollte.


UPDATE:

Auf die kath.net-Anfrage antwortet der Pressesprecher des Erzbistums Berlin, Stefan Förner, folgendermaßen: „Vielen Dank für Ihre Anfrage, die wiederum mich erstaunt, u.a. auch, weil sie nicht ganz korrekt ist.

Dass Dr. Tobias Klein alias @MonsignoreCorpa @ErzbistumBerlin (und eben nicht den Erzbischof!) blockiert hat, ist aufgefallen, weil wiederum jemand @ErzbistumBerlin in seinem Retweet erwähnt hat.

Damit war es nicht mehr möglich, den Tweet zu einem bemerkenswerten Beitrag von @MonsignoreCorpa zur Weihe des Erzbistums entsprechend zu retweeten.

Daher habe ich den Umweg über @ErzbischofKoch gewählt und dies begründet.

Es steht jeder und jedem frei, andere Twitterseiten zu blockieren. Ich verantworte beide Twitterseiten - @ErzbischofKoch und @ErzbistumBerlin – und führe keinen „Kleinkrieg“ und stelle niemand an den Pranger.

Zu @ErzbischofKoch heißt es hier:  „Hier twittert (noch) nicht der Erzbischof von Berlin persönlich, er ist es aber tatsächlich. https://erzbistumberlin.de/impressum/“

Und zu @ErzbistumBerlin: „Katholische Kirche in Berlin, Brandenburg und Vorpommern https://erzbistumberlin.de/impressum “

Es sind also die Urheber und Eigentümer der Seiten hinreichend benannt.

Wenn ich mich in früheren Zeiten mit @MonsignoreCorpa auseinandergesetzt habe, dann als @foerner, sollte ich diese Unterscheidung nicht durchgehalten haben, so bin ich für einen Hinweis dankbar, das müsste ich richtigstellen, bzw. mich dafür entschuldigen.“
 

Petra Lorleberg auf Twitter folgen!

Foto (c) Erzbistum Berlin/Twitter/Screenshot

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum Berlin

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Den 25.11.2024 notieren als den Todestag des Altarraums – nach langem, qualvollem Leiden. RIP“
  3. Berlin ist seit Sonntag um eine 'evangelische' Kirche reicher
  4. Der Erzbischof von Berlin ist rücktrittsreif!
  5. Berlin: Priester niedergeschlagen und während der Messe angegriffen
  6. „Souveränität im Umgang mit Kritik sieht aber wohl doch anders aus“
  7. Diese „Weihe ist Hingabe des Erzbistums Berlin und seiner Menschen an Jesus und Maria“
  8. Erzbistum Berlin plant Weihe „an das Heiligste Herz Jesu und Mariä“
  9. Erzbistum Berlin dementiert Fake-News über Erzbischof Koch
  10. 'Das sieht man auch in der evangelischen Kirche'






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz