Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  12. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  13. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Menschenrechtsgruppe ruft zur Rettung der aramäischen Sprache auf

17. März 2004 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zum Filmstart von "Die Passion Christi" beginnt auch eine Unterschriftenaktion gegen die Diskriminierung der aramäischen Sprache in der Türkei.


Frankfurt am Main (www.kath.net / igfm) "Rettet die aramäische Sprache!" Dazu ruft die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) anlässlich des Starts von Mel Gibsons "Die Passion Christi" auf. Der Film läuft am Donnerstag, 18. März, in Österreich, Deutschland und der Schweiz an. Das im Film verwendete Aramäisch, die Sprache Jesu, wird insbesondere in den auf die Antike zurückgehenden syrisch-orthodoxen Klostern des Tur Abdin in der Südost-Türkei gepflegt.

Die Lehre der aramäischen Sprache ist behördlich verboten, die Sprache sei vom Untergang bedroht, warnt die IGFM in einer Presseaussendung am Mittwoch. "Durch eine Anerkennung als immaterielles Weltkulturerbe kann sie jedoch gerettet werden." Die IGFM hat nun eine Unterschriftenkampagne für die Anerkennung des Armäischunterrichtes und des Minderheitenstatus der aramäischen Christen in der Türkischen Republik gestartet. "Das am 6.Oktober 1997 ergangene Lehrverbot durch den zuständigen Provinzgouverneur Fikret Güven von Mardin besteht bis heute fort", erklärt dazu Karl Hafen, Geschäftsführender Vorsitzender der IGFM.

Zwar wird der Unterricht für die zur Zeit rund 70 Schüler in bedeutenden Klöstern und Bischofssitzen wie Mar Gabriel und Deyr-ul-Zafaran geduldet, das bleibende Unterrichtsverbot dränge jedoch Schüler und Klosterschulen in eine gefährliche Illegalität. Die IGFM fordert die sofortige Aufhebung des Aramäisch-Lehrverbotes und eine offizielle Anerkennung der entsprechenden Ausbildungsstätten.

Durch das Verbot der aramäischen Sprache werde die Religionsfreiheit hinsichtlich des "Rechtes auf Lehre, Ausübung des Gottesdienstes und Vollziehung von Riten" (Art. 18 AEMR) massiv verhindert, kritisiert die IGFM. Dies gilt insgesamt für die Minderheitenrechte der noch rund 15.000 assyro-aramäischen Christen in der Türkei, denen unter anderem der Bau eigener Kirchen verwehrt wird. Karl Hafen: " Ein Antrag der Türkei, das Aramäische, die Sprache Jesu, als 'immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe' anerkennen zu lassen, wäre eine Geste für die weltweite Christenheit und die gesamte Menschheit."



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Türkei

  1. Katholisch sein in Istanbul - Philip und Diana erzählen
  2. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  3. Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca wollte in Iznik mit Papst Leo reden
  4. Papst Leo XIV. in Ankara gelandet
  5. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren eröffnet
  6. "Lasst uns weiterhin auf Gott und Seine heilige Vorsehung vertrauen"
  7. Erster Kirchen-Neubau in Türkei seit 100 Jahren vor Eröffnung
  8. Christlicher Missionar aus Türkei ausgewiesen
  9. Chalki-Wiedereröffnung: Orthodoxer US-Bischof appelliert an Erdogan
  10. Laschet verbietet der Presse Fragen zu „Ditib“






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  5. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  6. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  7. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  8. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  9. Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier
  10. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  11. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  12. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. Im Puls des Herzens Gottes
  15. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz