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BDKJ richtet Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ein

31. Juli 2020 in Jugend, 4 Lesermeinungen
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Der „Bund der Deutschen Katholischen Jugend“ hat am Wochenende in einer Hauptversammlung die Einrichtung der Kommission beschlossen.


Bonn (kath.net) „Das Schweigen der Betroffenen beenden.“ Das zählt zu den eigens genannten Zielen der Kommission, die gemäß Beschluss einer Online-Hauptversammlung des BDKJ eingerichtet wird. „Aufdecken, welche Taten, Täter*innen sowie Mitwissende und Vertuschende es gab.“ Die Kommission soll aus gewählten Experten und Expertinnen bestehen, von denen mindestens vier aktuell kein Mandat im BDKJ haben, sowie weitere BDJK-Fachleute. Hinzugezogen werden sollen außerdem Fachleute aus entsprechend spezialisierten Einrichtungen. „Der BDKJ ist sich seiner Verantwortung im Kontext der ‚Aufarbeitung sexualisierter Gewalt‘ bewusst. Aufarbeitung umfasst weit mehr als das, was durch die bisherige Präventions- und Interventionsarbeit bedacht wird. Hierzugehören beispielsweise eine Anerkennungskultur, ein kritisches Hinterfragen der eigenen Strukturen und eine fundierte Analyse durch externe Personen. Ausgangspunkt für alle Bemühungen der Aufarbeitung sind für uns die Perspektive und die Bedürfnisse von Betroffenen sexualisierter Gewalt“, heißt es im Antrag zur Einrichtung der Kommission wörtlich.
 


 


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Lesermeinungen

 hape 31. Juli 2020 

Schön und gut.

Wenn wir schon bei der Aufklärung von Missbrauch sind, da gäb's noch was anderes aufzuklären: Berufskatholiken, die ihren Unterhalt damit verdienen, die Kirche schlecht zu machen, sollten gelegentlich auch mal den Missbrauch aufklären, den sie mit dem Lehramt der Kirche betreiben.


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 Zeitzeuge 31. Juli 2020 
 

Das "K" im sog. BD"K"J ist eine Verhöhnung des eigentlich Katholischen

Dieser "Bund" ist einer der Hauptzerstörer der

kath. Sexualmoral, ich verweise, verlinken möchte

ich das nicht, auf die sog.

Argumentationshilfe zum Umgang mit der kirchlichen Sexuallehre

Dieser Bund treibt sein Unwesen seit Jahrzehnten

unter den Augen und mit finanzieller

Unterstützung pflichtvergessener deutscher

Bischöfe, jetzt wollen diese antikatholischen

Menschen die beklagenswerten Missbrauchsfälle

eindeutig für ihre Zwecke instrumentalisieren -

und die Mehrzahl, hoffentlich

gibt es Ausnahmen, der medienängstlichen

DBK-Bischöfe wird schweigen oder sogar noch

Unterstützung zusagen!

Custos quid de nocte?


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 Andrzej123 31. Juli 2020 
 

"Mitwissende""

"Aufdecken welche.. Täter*innen sowie Mitwissende und Vertuschende es gab.“

Aus Erinnerung der "Sexual Politik" des BDKJ in den 70ern ist die Antwort einfach:

"Mitwissende" sind ALLE Mitglieder und Mitarbeiter des BDKJ aus jener Zeit.

Das hiess damals nicht "Missbrauch", sondern "Befreiung der Sexualität".

Bzgl "Transphilie", mit der heute zahllose Kinder, Jugendliche u.a. in ähnlichem Umfang beschädigt werden, sind "Mitwissende" ALLE derzeitigen Mitglieder und Mitarbeier des BDKJ.

Es nennt sich heute "Gendersensibilität", "Inklusion" usw.

Gegenrede gegen die jeweils aktuellen ideologischen Dampdwalzen war zu allen Zeiten nicht ganz einfach.


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 Stefan Fleischer 31. Juli 2020 

Vielleicht sollte

der BJKD (und viele andere Institutionen, Gremien, Theologien und Hirten) sich einmal überlegen, welche Verantwortung sie selbst an der Versexualisierung unserer Jugend (und der ganzen Gesellschaft) tragen, insbesondere dadurch, dass sie die Gebote Gottes, ja Gott selbst, bis zur Unkenntlichkeit verharmlosen. Mit einem Gott, der alles absegnet, was sich für uns gut anfühlt, und auch sonst all unsere Sünden bedingungslos unter den Teppich seiner grenzenlosen Barmherzigkeit wischt, ist dem Problem nicht beizukommen.


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