Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  11. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  12. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen
  15. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“

China: Keine Sozialhilfe, so lange christliche Symbole in der Wohnung sind

28. Juli 2020 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einigen Städten Chinas sind die lokalen Behörden angewiesen, Kreuze, religiöse Symbole und Bilder aus den Wohnungen von sozial schwachen Personen zu entfernen. Falls diese nicht kooperieren, erhalten sie keine finanzielle Unterstützung mehr.


Peking (kath.net/lifesitenews/jg)

In mehreren Städten der Volksrepublik China müssen Sozialhilfeempfänger christliche Symbole und Bilder aus ihren Wohnungen entfernen, wenn sie weiter staatliche Unterstützungen erhalten wollen.

 

Die von der kommunistischen Partei Chinas kontrollierten lokalen Behörden hätten die Anweisung, an Stelle von Kreuzen, religiösen Symbolen und Bildern Bilder von Mao Tse-tung und Xi Jinping anzubringen. Sie würden den sozialen Status der unterstützungsbedürftigen Bürger ausnutzen, um den christlichen Glauben zu unterdrücken, schreibt Bitter Winter, ein Magazin, das über Menschenrechte und Religionsfreiheit in China berichtet.


 

Ein Mitglied einer christlichen Gemeinschaft berichtete, wie Vertreter der Stadt in sein Haus eingedrungen seien, alle religiösen Symbole abgenommen und durch ein Portrait von Mao Tse-tung, des kommunistischen Gründungsvaters der Volksrepublik China, ersetzt hätten. Verarmte religiöse Haushalte müssten der Kommunistischen Partei gehorchen, wenn sie weiter Geld erhalten wollten, schreibt Bitter Winter.

 

Aus der Stadt Weihui in der Provinz Henan wird berichtet, dass eine Frau, die Sozialhilfe vom Staat empfangen hat, im April 2020 von den Behörden der Stadt aufgefordert wurde, ein Dokument zu unterzeichnen, in dem sie ihrem christlichen Glauben abschwört und alle christlichen Symbole in ihrem Haus zu zerstören. Nachdem sie sich geweigert hatte, wurde die Sozialhilfe gestrichen. In einer anderen Stadt traf eine ältere Christin das gleiche Schicksal, nachdem sie den Erhalt ihrer Sozialhilfe mit den Worten „Gott sei Dank“ kommentiert hatte. Sie erhält nun kein Geld mehr vom Staat.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  2. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  3. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  4. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  5. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  6. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  7. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz

China

  1. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  2. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  3. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  4. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  5. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  6. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  7. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  12. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz