Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Einige sähen mich lieber tot'
  3. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  4. Genderkompatible Monstranz
  5. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  6. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  7. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  8. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  9. Impfpflicht für Messbesucher in kanadischer Erzdiözese
  10. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  11. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  12. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  13. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  14. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  15. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa

Bedeutendes frühchristliches Heiligtum in Kairo restauriert

14. Juni 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Örtliche Tradition nennt St.-Georgs-Katakomben als vorübergehende Heimstätte der Heiligen Familie - Patriarch Theodoros II. würdigt Unterstützung durch Präsident al-Sisi.


Kairo (kath.net/ KAP)

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist ein bemerkenswertes frühchristliches Heiligtum restauriert worden. Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Alexandrien und ganz Afrika, Theodoros II., weihte dieser Tage die neue St. Phanourios-Kapelle in den St. Georgs-Katakomben ein. Ein Traum sei wahr geworden, sagte Theodoros II. bei der Göttlichen Liturgie in den nun wieder öffentlich zugänglichen Katakomben, wie das Portal "OrthodoxTimes.com" (Freitag) berichtete.

 


Die Katakomben seien eine Erinnerung an die frühchristliche Christenverfolgung, meinte der Patriarch. Die örtliche Tradition reiche aber noch weiter zurück: So werde der Ort über den Katakomben, wo die Rundkirche des St.-Georgs-Klosters steht, als vorübergehende Heimstätte der Heiligen Familie nach der Flucht nach Ägypten, aber auch als Stätte des Martyriums des Heiligen Georg verehrt. Die nunmehrige Liturgie in der Kapelle St. Phanourios sei eine Botschaft der Nächstenliebe und des Friedens für alle Völker, sagte Theodoros II. Er dankte zugleich dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi für dessen Unterstützung des orthodoxen Patriarchats von Alexandrien.

 

Als er vor einigen Monaten den Entschluss zur Renovierung fasste, hatte der Patriarch die St.-Georgs-Katakomben als "Treffpunkt von Religion, Kultur und Geschichte" bestimmt. Schon vor fünf Jahren war die Rundkirche des St.-Georgs-Klosters nach der umfassenden Restaurierung neu geweiht worden. Beim Weihegottesdienst im April 2015 waren damals auch der griechische Präsident Prokopios Pavlopoulos und der orthodoxe Erzbischof von Athen, Hieronymos (Liapis), anwesend. St. Georg ist die einzige Rundkirche Ägyptens, vermutlich wurde sie im 10. Jahrhundert unter Nutzung der Strukturen eines römischen Festungsturms erbaut.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Adamo 15. Juni 2020 
 

Die St. Georgskatakomben in Kairo waren die vorübergehende Heimstätte der Heiligen Familie.

Die Flucht der Hl.Familie nach Ägypten wurde in Math.2,13 nur kurz erwähnt.

Jeder stelle sich einmal klar vor Augen:
Die Entfernung von Bethlehem über Elath nach Kairo beträgt etwa 740 km.

Legt man 25 km Fußmarsch pro Tag zu Grunde und das ist sehr viel, so macht das 30 Tage ohne Rasttage.

In der Nacht ohne große Vorbereitung aufgebrochen.
Wie haben sie übernachtet, woher haben sie Essen und Trinken für sich und Futter für den Esel in der Wüste erhalten? Fragen über Fragen.

Das alles haben Maria und Josef mit dem neugeborenen Kind Jesus zu Fuß durch eine unwirtliche Wüste bis nach Kairo überstanden!


0

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  2. Tunesiens Krise aus Kirchensicht "kein Staatsstreich, aber Notfall"
  3. Wer will „auf Augenhöhe“ in leere Kirchen blicken?
  4. Kirchen-Kartoffeln in Corona-Zeiten
  5. Das Verschwinden der kirchlichen Eheschließungen
  6. Altabt Henckel-Donnersmarck: "Kirche in Europa ist erschlafft"
  7. Norwegen: Arme Kirche in reichem Land

Ägypten

  1. Ägypten legalisiert 1.800 kirchliche Gebäude
  2. Ägypten: „Ich habe Mitleid mit den Tätern“
  3. Keine Angst vor Corona
  4. Ägypten: Wegen Pandemie keine öffentlichen Ostergottesdienste
  5. Ägypten: Bisher knapp 1.200 Kirchen "legalisiert"
  6. Katharinenkloster auf der Sinai-Halbinsel besser zu erreichen
  7. Ägypten: Regierung legalisiert weitere christliche Kirchengebäude







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. 'Einige sähen mich lieber tot'
  7. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  10. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  11. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  12. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  13. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  14. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"
  15. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz