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Coronavirus: Stephansdom und Salzburger Dom verzichten auf Weihwasser

27. Februar 2020 in Österreich, 35 Lesermeinungen
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Stephansdom und Salzburger Dom setzen auf Hygienemaßnahmen, um Ansteckungsgefahr zu verhindern - Österreichische Diözesen in engem Kontakt mit Gesundheitsbehörden


Salzburg (kath.net/KAP) Der Wiener Stephansdom und der Salzburger Dom haben wegen des Coronavirus Vorsichtsmaßnahmen veranlasst: Um eine Übertragung des Covid-19-Virus möglichst zu verhindern haben beide Touristenmagnete das Weihwasser aus den Weihwasserbecken entfernen lassen. Es sei ein "erstes symbolisches Zeichen, da das Weihwasserbecken für viele Gläubige und Touristen die erste Kontaktstelle im Dom ist", und um die Dombesucher zu beruhigen, erklärte Christian Herrlich, Kanzleileiter der Dompfarre im Gespräch mit Kathpress. Als zusätzliche Maßnahme seien alle Priester und Kommunionspender dazu angehalten, sich vor und nach der Messe die Hände zu desinfizieren. Man wolle aber keine "Panikmache" betreiben, betonte Herrlich.

Maßnahmen gegen eine Epidemie sollten stets "abgestimmt und nicht aus der Hüfte geschossen" erfolgen, erklärte auch der Wiener Diözesansprecher Michael Prüller. Die Erzdiözese sei im Kontakt mit den Gesundheitsbehörden, um umgehend auf deren Aufforderung entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, betonte Prüller: Bis jetzt habe es aber noch keine Aufforderung vonseiten der Behörden gegeben.


Nach Recherche der Kathpress verhalten sich auch die anderen Diözesen Österreichs ähnlich. "Wir sind in engem Kontakt mit den zuständigen Stellen im Land Tirol und werden zum gegebenen Zeitpunkt entsprechende Maßnahmen setzen", meinte etwa Michael Gstaltmeyr, Pressereferent der Diözese Innsbruck.
Auch die Diözese Linz befinde sich aktuell in Abstimmung mit der Landessanitätsdirektion. Zum jetzigen Zeitpunkt seien aber noch keine Maßnahmen geplant, informierte Diözesansprecher Michael Kraml. Man könnte sich nach derzeitigem Gesprächsstand aber eine zweistufige Vorgangsweise vorstellen: Anfangs sollten allgemeine Empfehlung und Information über sinnvolle Verhaltensweisen erfolgen; erst als zweite Maßnahme wolle man Anordnungen bezüglich Weihwasser, Mundkommunion und Friedensgruß über das Ordinariat an die Priester und Pfarren geben.

Als Teil des Bundesheers halte sich das Militärordinariat in Bezug auf das Covid-19-Virus an die vom Bundesheer empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneempfehlungen, hieß es seitens der Militärdiözese. Darüber hinaus seien derzeit aber keine Einschränkungen von Messfeiern und anderen liturgischen Handlungen vorgesehen.

Salzburger Dom setzt auf Hygienemaßnahmen

Weiter gehende Maßnahmen hat bislang nur der Salzburger Dom gesetzt. Damit die stark frequentierte Kirche "bestmöglich 'Corona-sicher' gemacht" wird, verzichte man dort auf die Mundkommunion und den Händedruck beim Friedensgruß, erklärte Domkustos Johann Reißmeier in einer Aussendung am Mittwoch.

Bis auf Weiteres werden bei der Kommunion die Hostien nur mehr in Hände gelegt, so Reißmeier. Wer die Kommunion spendet, müsse zudem im Vorfeld die Hände desinfizieren. Um Körperkontakt zu vermeiden, rät die Erzdiözese beim Friedensgruß einstweilen zu einem Nicken oder Verbeugen statt dem Händeschütteln. Als weitere Hygienemaßnahme desinfizieren Mesner im Dom mehrmals pro Tag jene Stellen, die Gottesdienstbesucher oder Touristen häufig berühren, beispielsweise Türklinken und Handläufe. Die Erzdiözese Salzburg hat betont, dass sich diese Maßnahmen nur auf die Domkirche beziehen. Eine Ausweitung auf andere Kirchen sei derzeit nicht notwendig.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 priska 5. März 2020 
 

@myriam

Solange ich die Heilige Kommunion bekomme werde ich auf Jesus den Leib des Herrn nicht verzichten. Wie klein ist bei manchen der Glaube ,das man meint wenn man zur Kommunion geht den Virus holt, wobei eigentlich Jesus die Menschen heilt. Ich glaube fest daran das man sich bei der Kommunion egal Mund oder Hand nicht anstecken kann..Ihr Rat ist gut gemeint aber für einen Gläubigen Menschen nicht tragbar!


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 myriam 5. März 2020 
 

Corona Virus wird u.a. durch Tröpfchen übertragen!

Laut Ärzten wird dieser Virus besonders durch die sog. Tröpfchen Ansteckung übertragen. Konkret: Aus dem Mund kommen beim atmen immer auch Dämpfe, die bei kaltem Wetter sehr klar sichtbar werden. Wir atmen sie ständig aus. Wer also infiziert ist und zur Mundkommunion geht, bietet dem armen Pfarrer seine Viren direkt an und zwar auf die Hand. Mit dieser Hand greift er dann wieder in den Kelch, holt die nächste Hostie heraus und gibt sie dem nächsten Gläubigen. Wer also infiziert ist, schädigt den Pfarrer direkt und zusätzlich verbreitet er den Virus (natürlich ungewollt) weiter. Wollen wir DAS? Vielleicht ist jetzt doch der Moment gekommen, für eine gewisse Zeit ganz auf den Empfang der Kommunion zu verzichten und dafür um so intensiver GEISTIG Tag und Nacht in Kommunikation und Kommunion mit JESUS zu bleiben.


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 Diasporakatholik 1. März 2020 
 

@antony

In meinem Erzbistum wird die Handkommunion als sicherere Form drr Kommunionspendung propagiert:
Wer unbedingt Mundkommunion möchte, solle sich am Ende der Warteschlange einreihen - wahrscheinlich aus eben den hier von Tricerotops genannten Gefahren, die meine Frau übrigens bestätigt.

Übrigens kann man den direkten Handkontakt mit der Türklinke der Kirchentür vermeiden, indem man die Klinke mit Handschuhen anfasst und diese anschließend auszieht.

Ich lasse mir übrigens die hl. Kommunion in den linken Handteller legen, mit dem ich ja keine Türklinke anfasse und nehme daraus die konsekrierte Hostie mit Daumen und Zeigefinger, um sie zum Mund zu führen.

M.E. so kein zu großes Infektionsrisiko.

Ich selbst würde übrigens unbedingt zur Anschaffung und Verwendung des eigenen persönlichen Gotteslob-Gebetbuch raten, statt die ausliegende Gebetbücher zu verwenden.


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 supernussbi 1. März 2020 

Gesegnetes Mineralwasser

Lieber Mitbruder Sch?necker
Sie haben schon recht. Deshalb segnen wir hier schon seit vielen Jahren in der Osternacht auf deutsch (alter Ritus) mit dem Osterwasser auch 1500 1/2 Liter Petflaschen Mineral. Und nun ab dieser Woche segnen wir zusätzlich solches Trinkwasser. Man muss den Gläubigen Entgegenkommen. Ebenso hab ich darauf hingewiesen, wie man würdig sowohl Hand- als auch Mundkommunion machen könne und vorläufig das Opfer erst nach dem Schlussgebet bzw. während des Liedes aufgenommen werde. Und dass die Gläubigen zukünftig beim Hereinkommen nach dem Kreuzzeichen auch noch ihre Hände desinfizieren könnten.


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 priska 29. Februar 2020 
 

@Lilia

Ich weiß,aber mein Kommentar habe ich eigentlich aus Frust geschrieben wegen der Angstmacherreich ,ich habe keine Angst vor der Ansteckungsgefahr von der Hostie wie kann man auch ,vor dem Leib Jesus auch Angst haben .Ich war Gestern auch bei der Kommunion knieend Mundkommunion mir ist aufgefallen das diese form des Kommunizieren die Hygienischste ist ,den der Priester hatte vorher die Hände gewaschen ,und er hatte niemanden berührt ,und vor unseren Herrn ist es auch die angemessene Haltung ,denn Jedes Knie soll sich beugen jede Zunge soll bekennen das Jesus ist der Herr. Für viele ist dieser Virus eine Willkommene Sache ,die , die Mundkommunion abschaffen wollen ,vielen ist das ein Dorn im Auge ,sie wollen Jesus empfangen wie ein normales Brotstück ,und dann sagen Sie mit dem Herzen ist das wichtigste-Stimmt auch aber wenn wir auch mit dem Körper zum Beispiel niederknieen , ist auch unser Herz dabei.Ich habe dazu nichts mehr zu sagen.


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 Norbert Sch?necker 29. Februar 2020 

Danke für die kreativen Ideen!

Jetzt gab es hier schon zwei kreative Ideen:

1) Gesegnetes Desinfektionsmittel im Weihwasserbecken:
Gefällt mir an sich, danke! Segnen kann man natürlich alles. Es besteht aber die Gefahr einer Verwirrung bei den Gläubigen, die Wasser erwarten und dann etwas anderes erhalten. Und: hoffentlich trinkt es niemand (was bei Weihwasser gelegentlich vorkommt).

2. Asperges zu Beginn jedes Gottesdienstes, solange kein Weihwasser beim Eingang steht:
Ist doch völlig offensichtlich! Dass ich da nicht selbst sofort daauf gekommen bin. Danke! Nur: Die lieben Christen, die mal kurz zum Beten in die Kirche kommen, haben nichts davon.

In der Kirche, in der ich tätig bin, steht beim Eingang auch ein großer geschlossener Weihwasserkessel mit Zapfhahn. Wer eine Flasche mitnimmt, kann sich unbedeklich Weihwasser mitnehmen.


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 Lilia 29. Februar 2020 
 

@priska

Sie vergessen, dass der Empfang der Hl. Kommunion das wirksamste Mittel gegen alle Viren und Krankheiten ist - vorausgesetzt natürlich, dass man im Stand der heiligmachenden Gnade kommuniziert - sonst ist das Gegenteil der Fall.
Und dazu muss man nun mal in eine Kirche gehen und an der Hl. Messe teilnehmen!


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 Ihr Priester lasst uns nicht allein! 28. Februar 2020 
 

Noch ein Vorschlag:

Der Priester könnte die Gläubigen mit Weihwasser besprengen,wodurch sie letztlich noch einen größeren Nutzen hätten.


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 Triceratops 28. Februar 2020 
 

Ich möchte all jenen,

die so sehr auf Gottvertrauen und gegen "weltliche" Vorsichtsmaßnahmen plädieren, empfehlen, am kommenden Sonntag in der Messe besonders gut zuzuhören, wenn das Evangelium (Mt 4,1-11) gelesen wird. Und dann sollten sie sich besonders Mt 4,7 zu Herzen nehmen.


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 Chris2 28. Februar 2020 
 

Viren kommen und gehen

und mit an Grenzen sichernder Wahrscheinlichkeit werden wir sie überleben. Andere Dinge sollten uns weitaus mehr beunruhigen, beispielsweise die bewusst vorangetriebene Spaltung unserer Gesellschaft, der Verlust der Inneren und äußeren Sicherheit, die Islamisierung (Macrons ehem. Innenminister warnte, Europa werde in 5 Jahren islamisch sein und er selbst hat den Kampf gegen die "Hydra" aufgenommen) sowie der von Merkel aktiv begonnene bzw. passiv begleitete wirtschaftliche Abstieg auf Feldern, in denen wir zu den technologisch führenden Nationen gehörten (Atomkraft, Automobilindustrie). Und Corona könnte auch noch dem letzten Feld, dem Maschinenbau, schwer schaden, wie Wirtschaftsgebäude melden. Was bleibt? Der 75 Jahre nach Kriegsende doch noch umgesetzte "Morgenthauplan", Deutschland zu einem reinen Agrarstaat zu machen...


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 Rolando 28. Februar 2020 
 

Kirchental

In Fatima sagte die Muttergottes, wenn die Menschen weiter sündigen, sich nicht bekehren, kommt ein neuer schlimmerer Krieg. Dann zum Heilsplan, die Herzensgebete, die in den Schützengräben gebetet wurden, selbst Atheisten verfassten da herzzerreißende Gebete, wären wohl ohne diese Situationen nicht gebetet worden. Gott lässt Dinge zu, um die Seelen zu retten, nicht den irdischen eh verwesenden Leib. Der Blick muß in die Ewigkeit gehen, erst dann werden Katastrophen und Leiden sinnvoll. Es gibt das Leid, welches zur Umkehr führt, auch das stellvertretende Leid Unschuldiger, heiligmäßig Lebender, als Sühne. Der Herr hat alles im Blick, es passiert nichts, was er nicht zulässt.


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 spes unica 28. Februar 2020 
 

@priska

Nein, es ist nicht am vernünftigsten, wenn Sie den Gottesdienst nicht mehr besuchen, das wäre zumindest zum jetzigen Zeitpunkt eine völlige Überreaktion. Befolgen Sie im Gottesdienst wie im Alltag einfac die grundlegensten Hygieneregeln und Sie schützen sich nicht nur vor Coronaviren, sondern auch vor allen möglichen anderen Krankheitserregern, die viel häufiger sind:
1. Handhygiene (regelmäßig Händewaschen, mindestens 20 Sekunden mit Seife und warmem Wasser)
2. Vermeiden von Berührungen Hände-Gesicht
3. Husten und Niesen nicht in die Hand (Taschentuch oder Ellbogen)
4. Abstand von Menschen, die Symptome von Atemwegserkrankungen zeigen.
5. Wunden abdecken
6. Auf ein sauberes Zuhause achten
7. Lebensmittelhygiene beachten (Kühlung, Waschen von Obst und Gemüse, Vermeidung von Kontakt von rohem Fleisch mit anderen rohen Lebensmittel, ausreichende Erhitzung von tierischen Produkten)
8. Geschirr und Wäsche regelmäßig und ausreichend warm spülen und waschen
10. regelmäßig lüften


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 priska 28. Februar 2020 
 

@Kirchental

Ich gehe auch nicht mit verbundenen Augen betend durch die Welt und weiß was gespielt wird . Vor lauter Angst vor diesen Virus, ist am besten man geht gar nicht mehr in die Kirche, den wenn man die Kirchentür aufmacht hat man schon den Virus in der Hand,die Kirchenbänke sind voll Vieren ,das Gotteslob wäre auch zu entfernen ,wird von Händen geblättert von hineingießt wurde vielleicht sind ein paar Nasenbohrer auch dabei? Die Kollekte darf auch nicht eingesammelt werden ,Geld was um die ganze Welt geht, aber man sagt ja, Geld stinkt nicht!Ja ja die Angst mache ist ein Luder ,so kann man Kirchengänger auch verscheuchen. Ich bin mir beim überlegen ob ich den Gottesdienst zu Hause mit KTV.feiere dort kann ich auch Geistig Kommunizieren .Ansteckungsgefahr null.Und ist am vernünftigsten?


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 Kirchental 28. Februar 2020 

@gloria.olivae Danke ebenfalls für die Stimme der Vernunft

Ich geh ja auch nicht mit verbundenen Augen betend über die Straße, weil Gott nur zulässt, dass ich überfahren werde, wenn es in seinem Heilsplan steht.

Liebe Leute, ich hab mit dem Heilsplan im Virus meine echten Probleme. Gott schickt die Seuche? Welches Gottesbild steckt denn da dahinter?

Und wer genug betet, wird gerettet? Wer stirbt, hat zuwenig gebetet? Gott ist doch nicht käuflich? Wieviel Rosenkränze kostet eine Grippe?

Ich vertraue auch auf die Macht des Gebetes. Hab sie auch in der Familie und am eigenen Leib schon erleben dürfen. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht, denke ich!


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 Rolando 28. Februar 2020 
 

Antony

Entscheidend ist der Glaube, ich wollte damit aufzeigen, das die Keime/Viren, nur dort wirken, wo Gott es in seinem Heilsplan zulässt, um eine Umkehr zu erwirken, die ja meist erst in großer Not erfolgt.


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 gloria.olivae 28. Februar 2020 

Fides ET ratio

Liebe Leute, seid doch vernünftig. Zu meinen, dass die Segnung (egal in welchem Ritus) Keime im Wasser abtötet, ist hanebüchener Unsinn.

Unser Herrgott hat uns das Geschenk des Glaubens UND der Vernunft gemacht. Also vertrauen wir auf seine Hilfe und schalten wir gleichzeitig unsere Vernunft nicht aus.


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 antony 28. Februar 2020 

@ spes unica: Danke für den vernünftigen Beitrag.

Manche Beiträge nach dem Motto, an geweihtem Wasser kann man sich nicht anstecken, erinnern mich sehr an den kürzlichen Fall in Österreich, bei dem die Eltern eines Kindes verurteilt wurden. Das Kind litt an chronischer Pankreatitis, die Eltern setzten auf Gebet STATT medizinischer Vernunft (geht doch auch beides) und das Kind starb.

Ähnliches vor einigen Jahren in den USA:
http://kath.net/news/24184

Es gibt durchaus Fallberichte, dass durch Weihwasser Keime in Krankenzimmer eingeschleppt wurden und zu zusätzlichen Infektionen führten.


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 antony 28. Februar 2020 

@ Rolando: Die Leute in Lourdes litten ja auch vermutlich nicht an den Keimen, die im Wasser waren..

Dass die Becken mit Massabielle-Wasser nicht steril sind, überrascht nicht. Dass Menschen dabei gesund werden, ist ein gut dokumentiertes Wunder.

Aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Sollen die Leute nicht gesund werden, weil Keime im Wasser sind?

Soll man aufgrund dieser Erfahrungen sinnvolle Schutzmaßnahmen beiseite lassen?

Wenn im Massabielle-Wasserbecken Keime wären, die beim Durchschreiten zu ernsthaften Erkrankungen führen, würden vermutlich die Gesundheitsbehörden einschreiten.


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 priska 28. Februar 2020 
 

Eine solche Panikmache ,ja die was gegen der Mundkommunion sind die werden wohl Feiertag haben ,habe es erlebt wie ein Priester es Frohlockend veröffentlicht hat! Wie schmerzlich ist es für diejenigen die Ehrfürchtig knieend und Mundkommunion gegangen sind.Mich macht das nur traurig wie mit den Gläubigen umgesprungen wird..aber das Geld darf man schon angreifen ?Für mich ist das alles ein Hohn!


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 spes unica 28. Februar 2020 
 

Gottvertrauen vs. Eigenverantwortung?

Der Hl. Ignatius von Loyola sagt es so: Handle so, als ob alles von dir abhinge, in dem Wissen aber, daß in Wirklichkeit alles von Gott abhängt.


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 Rolando 28. Februar 2020 
 

Gottvertrauen

In Lourdes beobachtete ein Ärztin die Kranken, die durchs Wasser gehen, sie untersuchte das Wasser, es waren alle Krankheitskeime drinn, die sie kannte, trotzdem wurden Leute gesund.


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 Diadochus 28. Februar 2020 
 

Gottvertrauen

Seit ich den Rosenkranz habe, habe ich keine Angst mehr. Das Coronavirus berührt mich nicht. Ja, wo bleibt das Gottvertrauen? Für solche Maßnahmen habe ich kein Verständnis. Das ist doch genau die Medizin, die wir brauchen. Es fehlt an Weihwasser. Es fehlt an Segenskraft. Sollen doch andere darüber spotten, und das als naiv abtun. Ich vertraue auf den Herrn. Ich vertraue auf die Mutter des Herrn. Ich vertraue auf die Segenskraft Seiner Diener.


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 supernussbi 28. Februar 2020 

Warum nicht Desinfektionsmittel segnen?

Vor Jahren hatte ich auf Anraten und Spenden eines Arztes persönlich die Weihwassergefässe mit gesegnetem Desinfektionsmittel gefüllt, während andere Pfarreien alles trocken liessen. Niemand hat es bemerkt oder Kommentare abgegeben. Selbstverständlich würde/werde ich jetzt Desinfektionsspender besorgen.


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 Fischlein 27. Februar 2020 
 

In einer privaten Offenbarung in Italien

hat Maria vor Viren aus China gewarnt.
Am 28. September 2019 soll Maria in Trevigno Romano gesagt haben, dass aus China Krankheiten kommen werden, die durch Viren verursacht werden.
Als Gegenmittel wurde Rosenkranzgebet, hl. Messe empfohlen.
Quelle: https://www.lareginadelrosario.com/2019/09/messaggi-settembre-2019.html?m=1


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 [email protected] 27. Februar 2020 
 

Wo bleibt das GOTTVERTRAUEN?

Ich habe den Artikel in der Heute Zeitung gelesen und mich gefragt, wo bleibt das Gottvertrauen bei den Priestern. Sie predigen uns ja immer wir sollen Gott vertrauen. Und ich finde, wenn ich das predige muss ich das auch leben sonst bin ich unglaubwürdig. Also ich habe keine Angst vor Corona, nehme Weihwasser aus dem Weihwasserbecken und bekreuzige mich, gebe beim Friedensgruß die Hand und ich glaube fest daran, dass der allmächtige und liebende Gott mich vor dem Virus beschützen wird und wer weiß vielleicht auch 100 Jahre alt werden lässt und mich dann friedlich entschlafen lässt. Dabei bin ich nur eine kleine aber gläubige Christin. Jesus selbst sagt ja "Fürchtet Euch nicht..." unzählige Male in der Bibel ist es zu lesen.


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 Aquilinus 27. Februar 2020 
 

Kölner Dom

Die Tagesschau meldet, dass im Kölner Dom die Mundkommunion verboten wurde, außerdem gibt es dort kein Weihwasser in den Weihwasserbecken mehr und es soll nicht mehr zum Friedensgruß aufgerufen werden.


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 UtVideam 27. Februar 2020 

Jetzt erst recht

In den Gebeten zur Weihwassersegnung gemäß des alten Rituales (außerordentliche Form) heißt es ausdrücklich: "Was immer in Haus und Wohnung der Gläubigen mit diesem Wasser besprengt wird, soll frei bleiben von Unreinheit und bewahrt werden vor Schaden. Der Hauch ansteckender Krankheit habe dort keinen Platz, keinen Platz verderbliche Luft." Also nicht weniger, sondern mehr (kraftvoll geweihtes) Weihwasser ist nötig.


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 stephanus2 27. Februar 2020 
 

@Fischlein

Wie herrlich wären groß angelegte Bußprozessionen in allen christlichen Ländern.- Es klingt vielleicht naiv, aber ich dachte : "Weihwasser verbieten ? Warum ? Wie sollen in geweihtem, gesegnetem Wasser denn Viren überleben? "


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 Chris2 27. Februar 2020 
 

Allen, die sich Sorgen machen,

sei das "Handbuch des Übelebens" von Karl Leopold von Lichtenfels empfohlen. Neben Tipps und Checklisten für alle möglichen Szenarien kann man sich damit auch viele grundlegende Fertigkeiten wieder aneignen, die unsere Großeltern vielleicht noch beherrschen, wir aber verlernt haben. Pointe: Sogar Gebete wie der Rosenkranz werden dem Leser erklärt. Sehr löblich...


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 Triceratops 27. Februar 2020 
 

@Antony

Besonders den Empfängern sollte man die richtige "Technik" beibringen, denn wie ich schon des öfteren von Priestern gehört habe, bekommen die recht oft - unwillkürlich und sicher nicht mit Absicht - beim Kommunionspenden die Finger abgeschleckt (ein Grund, warum vielen Spendern die Handkommunion lieber ist).


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 Aquilinus 27. Februar 2020 
 

Deutsche Bischofskonferenz

Die DBK hat Hygienemaßnahmen herausgegeben. Es wird zur Vorsicht gemahnt, aber Verbote gibt es nicht:

https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/mahnung-zur-vorsicht/


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 Fischlein 27. Februar 2020 
 

Als in Rom die Pest ausbrach,

hat Papst Gregor die Menschen zur Busse aufgerufen und große Bussprozessionen organisiert. Als am 3. Tag eine Prozession am Grab von Kaiser Hadrian vorbeiging, hat der Papst und andere Menschen den Engel gesehen, der das Schwert in die Scheide gesteckt hat. Die Pest war aus.
In der Zeit von Hl. J. Bosco hat die Pest auch in Turin gewütet. Der Heilige hat die Jugendlichen versichert, wer gut beichtet und die hl. Kommunion empfangt, der kann zu den Kranken gehen. Keiner wurde angesteckt.
Heute sind viele klug und aufgeklärt. Die Erfahrung des Glaubens aber schwindet und deshalb folgt man verschiedenen Anordnungen, die vom Glauben nichts sagen können.


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 antony 27. Februar 2020 

Korrekt durchgeführte Mundkommunion sicherer als Handkommunion!

Das Coronavirus bleibt mehrere Tage auf unbelebten Oberflächen infektiös. Die Türklinke der Kirche wird von tausenden Besuchern angefasst.
Problem: Coronavirus auf Türklinke + Mundkommunion = Infektion.
Bei einer technisch einwandfrei gespendeten und empfangenen Mundkommunion kommt es nicht zum Kontakt Spender-Empfänger. Sofern der Spender sich z. B. vor der Zelebration die Hände gründlich wäscht, gibt es hier keine Infektionsgefahr.

Bei Handkommunion wäre eine vergleichbare Sicherheit nur dann gegeben, wenn der Empfänger nach Betreten der Kirche die Hände desinfiziert (ich habe bisher in keiner Kirche Desinfektionsmittelspender gesehen).

Wäre eine gute Gelegenheit, Spendern und Empfängern die richtige "Technik" der Mundkommunion zu vermitteln und diese als epidemiologisch sicherste Methode zu praktizieren.


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 Einsiedlerin 27. Februar 2020 
 

Immer dabei

Ich habe Weihwasser immer zu Hause und wenn ich unterwegs bin, habe ich fast immer ein Fläschchen in der Handtasche für Notfälle. Sehr praktisch ist auch die kompakte Prayerbox von Kirche in Not.


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 Stefan Fleischer 27. Februar 2020 

verzichten auf Weihwasser

Ich habe ser viel Verständnis für diese Massnahme. Aber wäre das nicht die Gelegenheit, den Gläubigen wieder einmal diese Art der Frömmigkeit zu erklären? Dann könnte man ihnen empfehlen, das Weihwasser, wie es früher in katholischen Häusern üblich war, mit nach Hause zu nehmen und z.B. beim Weggehen und /oder Nachhausekommen zu nehmen. Dies wäre- wie auch der Gebrauch von Stossgebeten - für unsere Beziehung zu Gott sehr nützlich.


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