Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

'Diese Todsünde ist die Nichtzahlung der Kirchensteuer'

21. Jänner 2020 in Aktuelles, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polnische Wochenzeitung "wPolityce" übt scharfe Kritik an katholischer Kirche in Deutschland: "Eine Institution, deren Hauptbindemittel nicht der Glaube, sondern das Geld ist"


Warschau (kath.net)
In Polen hat zu Weihnachten Grzegorz Gorny in der polnische Wochenzeitung "wPolityce" scharfe Kritik an der synodalen Kirche in Deutschland geübt und den deutschen Kardinälen, Bischöfen und Theologen vorgeworfen, dass diese viele Handlungen durchsetzen möchten, die seit den Anfängen des Christentums als inakzeptabel galten und die nicht länger als Sünde angesehen werden sollten. Hier geht es um z. B. darum, homosexuelle Beziehungen zu segnen oder Menschen die Eucharistie zu geben, die in nicht-sakramentalen Beziehungen leben. "All dies passiere im Namen der Barmherzigkeit, - wie viele deutsche Geistliche sagen – denn die Kirche kann niemanden ausschließen und der Sinn ihres Handelns sollte 'Begleitung', 'Unterscheidung' und 'Einbeziehung' sein." "Das klingt alles sehr schön, hält aber der Konfrontation mit der Realität nicht stand. Denn es gibt eine Sünde, die einen Gläubigen Katholiken definitiv aus der Gemeinschaft der Kirche ausschließt. Diese Todsünde ist die Nichtzahlung der Kirchensteuer."


Gorny kritisiert dann, dass diese Menschen in Deutschland wie Abtrünnige behandelt werden. "Geld erweist sich daher als das Hauptbindemittel der deutschen Kirche. Sie können abtreiben, gegen Jesus lästern, nicht an die Existenz Gottes glauben - es spielt keine Rolle: Sie sind immer noch ein Mitglied der Kirche und können (wie die Praxis zeigt) ohne Probleme die Kommunion erhalten. Wenn Sie sich jedoch weigern, Geld zu zahlen, werden Sie sofort aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen. Hier gibt es keine Gnade mehr, die Kasse muss stimmen."

Dann erinnert der Autor an eine Statistik, aus der hervorgeht, dass nur 16,2% der Westdeutschen an den allmächtigen Gott als eine Person glauben. "Kann man also sagen, dass die deutsche Kirche eine Glaubensgemeinschaft ist, auch wenn eine überwältigende Mehrheit ihrer Mitglieder die Grundwahrheiten des Glaubens nicht akzeptiert oder gar verleugnet? Was verbindet sie eigentlich? Sie haben nur eines gemeinsam: Geld. Wenn Sie nicht in der Gemeinschaft der Kirchensteuer-Zahlenden sind, sind Sie nicht in der Kirche, auch wenn Sie alle ihre Dogmen anerkennen. Nicht der Glaube, sondern das Geld ist daher das Grundprinzip für die Ordnung des kirchlichen Lebens in Deutschland. Eine Kirche, die auch heute noch eines der einflussreichsten Subjekte der katholischen Welt ist."

Die Stellung der Deutschen beruhe aber nicht auf geistliche Stärke. Denn die Gotteshäuser seien entvölkert, das sakramentale Leben verschwindet und die Menschen glauben nicht an die Grundwahrheiten des Glaubens. "Der Einfluss dieser Institution wird durch ihre materielle Macht bestimmt." Grzegorz Gorny erinnert dazu an 7-Milliarden-Jahresbudget der katholischen Kirche in Deutschland. Mit dieser riesigen Summe werde erlaubt, nur mehr in katholische Eliten in anderen Ländern zu investieren. "Die begabteren Kleriker aus Lateinamerika zum Beispiel erhalten oft Stipendien an den theologischen Fakultäten deutscher Universitäten und kehren später, getränkt mit modernistischen Neuheiten aus Deutschland nach Hause zurück."

Der Vertreter des Kirchensteuer Zahlers ist laut dem Autor das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Dies sei eine Art "säkulares selbsternanntes Parlament", das immer radikalere Veränderungen fordere. Diese haben weder mit der Bibel noch mit der Tradition aber viel mit der Ideologie der säkularen Vernunft zu tun . "Es ist kein Wunder, dass dieses Komitee Änderungen fordert, die mit der katholischen Religion unvereinbar sind, da es eine Gemeinschaft repräsentiert, in der nur 16,2% der Mitglieder an einen persönlichen Gott glauben." "Kirche in Deutschland - eine Institution, deren Hauptbindemittel nicht der Glaube, sondern das Geld ist", schreibt Gorny


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirchensteuer

  1. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
  2. Wie die Diözese Bozen-Brixen ‚Kirchenaustritte’ handhabt
  3. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  4. Es reicht
  5. BKU-Vorsitzender stellt deutsches Kirchensteuersystem in Frage
  6. Evangelische Bischöfin: Heutiges Kirchensteuermodell eine 'Mit-Ursache von Kirchenaustritten'
  7. 2019: Neues Rekordhoch bei Kirchensteuereinnahmen in Deutschland
  8. Hahne: Kirchen sollten für 2 Monate auf die Kirchensteuer verzichten!
  9. #Corona Auswirkungen für die deutschen Bistümer werden dramatisch
  10. Der deutsche Kirchensteuerirrsinn







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz