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Kardinal Kasper zum 'Synodalen Weg': Bin sehr skeptisch

2. Dezember 2019 in Deutschland, 19 Lesermeinungen
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Laut Kasper seien gewisse Maximalforderungen in der Weltkirche und bei den Gläubigen in anderen Ländern, „die ja auch nicht alle dumm sind“, noch nicht vermittelbar.


Rom (kath.net)
Der römische Kurienkardinal Walter Kasper zeigt sich in einem Interview mit dem Kölner „Domradio“ skeptisch über den umstrittene „Synodalen Weg“ und erklärt, dass am Anfang gar nicht klar gewesen sei, was das Wort „Synodaler Weg“ bedeute. Er hoffe, dass es in den Foren gute Diskussionen geben und man aufeinander hören werde und nicht einfach Maximalpositionen austausche. „Sonst geht das schief. Man muss jetzt hoffen, dass dieser Zug, der ja im Grunde abgefahren ist, dass das gut geht. Ich bin aber immer noch persönlich sehr skeptisch. Wenn das nicht gelingt, dann wird am Schluss die Enttäuschung viel, viel größer.“ Laut Kasper seien gewisse Maximalforderungen in der Weltkirche und bei den Gläubigen in anderen Ländern, die ja auch nicht alle dumm sind, noch nicht vermittelbar.


Kardinal Kasper war bis 2010 Präsident des Rates zur Förderung der Einheit der Christen gewesen und zuvor der Bischof der süddeutschen Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Doktoranteninterview - Walter Kardinal Kasper & Nchumbonga George Lekelefac on Ecumenism



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Lesermeinungen

 Chris2 3. Dezember 2019 
 

Nicht die erste rassistische Äußerung dieses Kardinals,

Beim letzten Mal hatte er die Kirche in Afrika sogar die ganz offen genannt, denn er wähnte sich unter seinergleichen...


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 tuennes 3. Dezember 2019 
 

Diese Maximal-Forderung ist auch mir in Deutschland nicht vermittelbar und wird es auch nicht werden. Da braucht man nicht andere vorschieben.


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 Hadrianus Antonius 3. Dezember 2019 
 

Flapsig

"...Skeptisch..."
"...Am Anfang war unklar, was damit gemeint war..."
"...keine Maximalpositionen austauschen..."
"...sonst geht das schief"
"...Der Zug ist abgefahren..."
"Hoffentlich geht das gut..."
"Wenn das nicht gelingt, wird am Schluß die Enttäuschung viel, viel größer sein..."
"...Maximalforderungen sind welteit nicht durchsetzbar..."
"...Die anderen sind auch nicht dumm...":
das könnte auch das Gebrummel eines älteren Wehrmachtsgenerals mit Bauchschmerzen vor der Schlacht von Stalingrad gewesen sein.
On les aura


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 Eremitin 3. Dezember 2019 
 

jetzt noch nicht vermittelbar,

heißt, wir arbeiten daran, bald wird es auch die Weltkirche verstehen, da ja einige "nicht dumm" sind( andere wohl schon) ...das sagt alles! Alle eben eine Frage der zeit! Schlimm...


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 Federico R. 2. Dezember 2019 
 

Reichlich dünn, ...

... was hier im kath.net-Bericht als Kardinalswort zu lesen ist. Vom "Haustheologen" des amtierenden Papstes hätte man Substanzielleres erwartet. Walter Kasper stellt die Frage, welche Maximalforderungen bei dieser zunächst zweijährigen und wahrscheinlich recht kostspieligen Veranstaltungsreihe AUSGETAUSCHT werden sollen. Publik geworden sind bislang nur jene Forderungen, die die Veranstalter selbst in den Raum stellen. Und die sind in der Tat maximal bis zum „Geht nicht mehr“. Natürlich, denn dafür wurde der Synodale Weg ja installiert. Und jene treibenden Kräfte, die dahinterstehen, wollen ja nicht etwa nur eine „andere“, eine „neue“ Kirche. Sie wollen - unausgesprochen, aber definitiv - eine protestantisierte Kirche. Nichts anderes.

Daher der dringende Rat: Den Arbeitgeber wechseln und die in der Tat dringend notwendige Erneuerung der Kirche den wertkonservativen, noch glaubenstreuen Katholiken und natürlich vorab den zuverlässigen und verantwortungsbewussten Hirten überlassen.


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 Tisserant 2. Dezember 2019 

Die Muppet Show hat bessere und ehrlichere Darsteller, als diese Show.

Katholische Kirche in Deutschland, in weiten Teilen eine linksgrüne Propaganda Institution.
Links liegen lassen.


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 Johann Martin 2. Dezember 2019 
 

Nicht die "Lebenswirklichkeit", sonder der Heilige Geist bringt die Rettung.

Die frühe Kirche dachte nicht im Traum daran, ihre Verkündigung nach der damaligen "Lebenswirklichkeit" zu richten. Im Gegenteil, sie führte die Menschen in der Kraft Gottes auf den Weg der Heiligkeit - und sie überwandt das heidnische Denken und Treiben, wenn auch unter großen Opfern. Genau auf diesem Weg könnte heute eine "Erneuerung der Kirche" aussehen. Gebe Gott, dass unser Bischöfe das endlich erkennen.


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 lesa 2. Dezember 2019 

Glaube oder "Position"?

Wenn der Fokus auf "Positionen" liegt, die entweder "schon" oder "noch nicht vermittelbar sind, geht es nicht mehr um den GEOFFENBARTEN GLAUBE, den wir empfangen durften und der uns zum Bezeugen anvertraut ist GELEGEN oder UNGELEGEN (Hl. Paulus).

Die Notre Dame hat gebrannt, und ein Priester, der dabei sein Leben riskierte, rettete die Eucharistie.

Haben wir denn noch Zeit für "Positiönchen"


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 Smaragdos 2. Dezember 2019 
 

Mein Krampf

"Der Synodale Weg der deutschen Kirche" oder "Mein Krampf".


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 Smaragdos 2. Dezember 2019 
 

"... dann wird am Schluss die Enttäuschung viel, viel größer.“

Nun, die Enttäuschung ist absolut vorprogrammiert, weil die Prämissen dieses Weges schon falsch sind, d.h. die Themen, die angeblich die Ursachen der Kirchenkrise sind und die in den Foren besprochen werden sollen: Macht, Sex, Frauen, Priester. Diese Diagnose entspringt einer verweltlichten Sicht der Kirche und führt unweigerlich zu noch mehr Verweltlichung, bis die Kirche ganz und gar protestantisch geworden ist. Reformation 2.0 eben, aber diesmal auf synodalem Weg.

Eigentlich müssten die glaubenstreuen Katholiken eine Gegensynode organisieren mit den wahren Themen und Lösungen: Glaube, Gebet, Katechese, Treue zum Lehramt, Neuevangelisierung, Stärkung der Priesteridentität. Allein diese Themen würden der Kirche helfen, aus der Krise zu kommen.


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 Gambrinus 2. Dezember 2019 
 

Man achte auf die Wortwahl

..."noch nicht vermittelbar" .... aber wir arbeiten dran... in fünf Jahren isses soweit


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 Critilo 2. Dezember 2019 
 

Na, das ist ja nett,...

...dass er "nicht alle" als dumm darstellt.


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 leibniz 2. Dezember 2019 
 

Danke, Bernhard Joseph.
Und nicht einmal das soziale Engagement ist echt. Es wird auch immer mehr zu einer Show.


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 Bernhard Joseph 2. Dezember 2019 
 

Liebe leibniz!

Das Elend der Theologie in unserem Land ist, das sie eben keine Theologie im eigentlichen Sinne mehr ist. Der Schein ersetzt das Sein!

Der "Synodale Weg" offenbart, dass ein nicht geringer Teil der deutschen Bischöfe längst vom Glauben abgefallen ist, wobei man die Institution Kirche noch erhalten möchte und dazu neue Aufgaben erfindet, die dann natürlich im Sozialen anzusiedeln sind.

Die klammheimliche Umgestaltung der Kirche in eine NGO ist das eigentliche Motiv des "Synodalen Weges", nur will man das eben nicht ganz so deutlich sagen, damit auch die noch treu glaubenden Katholiken ihrer Steuerpflicht nachkommen und so der ewigen Verdammnis entgehen ;)!

Entsprechend werden aus Lehrschreiben dann Leerschreiben, also inhaltslose Deklarationen des Zeitgeistes, die jeglichen Sinnbezuges entbehren. Das einzige was zählt, ist die Gruppenzugehörigkeit, definiert durch die gemeinsam vertretene links-grüne Ideologie. Wer diese nicht teilt, wird gruppendynamisch exkommuniziert!


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 Selene 2. Dezember 2019 
 

Der "synodale Weg"

ist ein schwammiger Begriff und kirchenrechtlich nicht abgedeckt, kann also keine verbindlichen Entscheidungen treffen, auch nicht für Deutschland.

Zumindest keine Entscheidungen von Tragweite. Und am Ende kann jeder Bischof sowieso selbst für seine Diözese entscheiden.

Also viel Lärm um nichts.


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 Bernhard Joseph 2. Dezember 2019 
 

Werte Tonika!

Also dass die DBK mit ihrem "Synodalen Weg" und ideologischer Unterstützung durch Fangruppen wie Maria 2.0 und "Wir sind Kirche" besonders gerissen oder gar geschickt vorginge, kann ich nicht feststellen.

Im Gegenteil, das ganze Vorgehen ist an Plumpheit, ja theologischer Niveaulosigkeit eigentlich nicht mehr zu unterbieten.

Das einzige "Argument", das die DBK in die Waagschale werfen kann, ist das Geld, üppigst fließend aus der Kirchensteuer.

Es ist eine leider nicht untypisch deutsche Haltung, zu meinen, man dürfe bevormunden, wenn man den Zahlmeister spielt.

Kardinal Kasper könnte mit seiner Befürchtung recht behalten, dass genau das eben nach hinten losgehen kann, zumal die besagten Fangruppen derart fanatisiert sind, dass ihnen jedes Talent zur geschickten Strategie abgeht.


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 Bernhard Joseph 2. Dezember 2019 
 

@alphonsus

Das ist mir auch sofort aufgefallen, zumal Kard. Kasper damit seine Aussage: „die ja auch nicht alle dumm sind“, geradewegs wieder relativiert, denn offensichtlich ist er ja der Meinung, dass den hohen Grad der theologischen Reflexion, wie er sich angeblich im "Synodalen Weg" ausdrücke, von den deutschfernen Katholiken eben NOCH nicht verstanden wird.

Es ist immer wieder amüsant, wie von progressiven Hirten in D theologischer Tiefflug als intellektuelle Großtat verkauft wird. Ich würde das mal eine äußerst peinliche DBK Hybris nennen.

Von Kardinal Marx z.B. habe ich in den letzten Jahren nur noch theologische Belanglosigkeiten, ja theologisch Inkohärentes vernommen.


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 alphonsus 2. Dezember 2019 

NOCH nicht vermittelbar

das sagt doch alles ...


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 Tonika 2. Dezember 2019 
 

Mit anderen Worten, man muss noch gerissener, geschickter vorgehen um die Demontage voranzubringen.


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