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‘Sünden gegen die Umwelt’ könnten Teil kirchlicher Lehre werden

17. November 2019 in Weltkirche, 27 Lesermeinungen
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Papst bei Treffen mit Internationaler Vereinigung für Strafrecht im Vatikan: Justiz lässt zu oft "Verbrechen der Mächtigsten, besonders die Großverbrechen der Unternehmen" unbeachtet.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus erwägt, "Sünden gegen die Umwelt" als eigenes Vergehen in die offizielle katholische Lehre einzuführen. Das gab das Kirchenoberhaupt bei einem Treffen mit der Internationalen Vereinigung für Strafrecht am Freitag im Vatikan bekannt. Zugleich forderte der Papst vor den Juristen eine konsequente Bestrafung von Unternehmen und Körperschaften für Umweltverschmutzung. Wörtlich sprach er von einem "Ökozid".


Franziskus warf der Justiz vor, sie lasse "die Verbrechen der Mächtigsten, besonders die Großverbrechen der Unternehmen", unbeachtet. Die "organisierte Kriminalität" des globalen Finanzwesens machte er für die Überschuldung von Staaten und für "die Plünderung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten" verantwortlich. Weiter verurteilte der Papst die Spekulation mit staatlichen Schuldtiteln, die keine Rücksicht nehme auf die Folgen für ganze Volkswirtschaften.

Es handle sich um "Delikte, die die Schwere von Verbrechen gegen die Menschheit haben", so Franziskus. Er begründete dies mit der Inkaufnahme von Hunger, Armut, erzwungener Migration und Tod durch vermeidbare Krankheiten sowie von Umweltkatastrophen und der Auslöschung indigener Völker.

Die Internationale Vereinigung für Strafrecht (Association Internationale de Droit Penal, AIDP) hält von Donnerstag bis Samstag ihren 22. internationalen Kongress in Rom. Er steht unter dem Thema "Strafrecht und Unternehmen".

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Ad Verbum Tuum 19. November 2019 

Dilemma & Paradoxon

Einerseits im Sinne von "Du sollst die Schöpfung bewahren" verstanden, liegt ein wahres, gutes Anliegen dahinter. Gleichwohl, wer soll das verstehen, wo doch Schöpfer, Schöpfung, Verantwortung vor dem Ewigen nicht (mehr) akzeptiertes Gemeingut sind? Wer also ist der Adressat? In der aktuellen Situation fühlen sich doch hauptsächlich die unterstützt, die mit dem Schöpfer und mit dem Menschen als Krone der Schöpfung NICHTS anfangen können, denen deshalb das rechte Maß fehlen muss.
Das rechte Maß zu definieren dürfte selbst der Kirche schwer fallen... ist es der ursprüngliche Zustand? Der textilfreie Mensch als Hirt und Gartenbauer? Jedes menschliche Tun, verändert seine Umwelt, beeinflusst sie, hinterlässt ein "verletztes" Vorher. Es gibt also kein Sein, kein Leben des Menschen, das seine Umwelt nicht "schädigt", es ist alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
Objektiv schlecht nur: Umweltschädigung um der Umweltschädigung willen ... Das geht auch ohne Sündenkataster.


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 Herbert Klupp 18. November 2019 
 

Das ist alles nur

linkes Systemdenken, im Gegensatz zu Jesu Lehre, die immer den EINZELNEN meint, und die Vergebung anbietet( und mehr, Befreiung, ewige Herrlichkeit ) anstatt "Strafen" für Unternehmen. Wie blöde ist das denn alles abgeglitten ?


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 in dubio 18. November 2019 
 

Klartext

Das freut sicher viele Foristen hier! Der Papst redet Klartext!

Danke, Heiliger Vater!


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 Chris2 18. November 2019 
 

Ich hoffe sehr, dass "schwere Umweltsünder"

das auch bisher schon gebeichtet haben und ihr Altöl nie wieder in den Waidboden laufen lassen.
Aber wird man dann künftig exkommuniziert, wenn man die "falschen Entscheidungen" in der Wirtschaft trifft? Und wer bewertet, ob es sich dabei um eine Sünde gegen "Mutter Erde" handelt? Der Papst spontan? Ein eigenes Umweltsündendikasterium im Vatikan? Greenpeace? Das unfehlbare Lehramt der Hl. Greta von Schweden?


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 Chris2 18. November 2019 
 

Die pöse Autoindustrie?

@Federico R.: Ich darf Sie darüber informieren, dass die Grenzwerte in den USA so gesetzt wurden, dass unsere Diesel sie mit technischen Mitteln gar nicht einhalten konnten, obwohl sie allen anderen Selbstzündern weltweit "10-15 Jahre voraus" sind! Das sagt sogar ein "Opferanwalt" in der TV-Doku "ausgedieselt"!
(Ich vermute, man wählte die Werte so, dass die sparsamen und wohl auch saubereren deutschen Motoren mit etwa 1/3 weniger Hubraum die an den Hubraum gebundenen Schadstoffgrenzwerte verfehlen mussten. Das wäre also reiner Protektionismus unter dem Deckmantel des Umweltschutzes!).
Nach der (praktisch CO2-neutralen) Atomenergie wird nun auch die Autoindustrie in die Tonne geklopft, und die Politik gießt auch noch ständig Öl ins Feuer. Bleibt nur noch der ohnehin vielfach bereits fremdübernommene Maschinenbau - und auch der schwächelt in der aktuellen Krise.
> Die linkssozialistische Agenda "Morgenthauplan statt Marshallplan" der Rache Honeckers läuft...


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 Montfort 18. November 2019 

Ich hab's!

Das 11. Gebot muss lauten: "Du sollst aus dem wertvollen Holz des amazonischen Regenwaldes keine Pachamamapapa-Gotzenstatuen schnitzen und sie schon gar nicht per Flugzeug nach Rom bringen lassen!"

Der "ökologische Fußabdruck" der Pachamamapapa-Götzen ist enorm! ;-)


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 Montfort 17. November 2019 

Glaubt der Papst denn, dass es "neue Sünden" gibt?

Die Sünden der Menschen sind "alt" wie eh und je.

Doch wehe den Seelsorgern, die nicht fähig sind, die Bedeutung der 10 Gebote oder des Hauptgebotes der Liebe den Menschen verständlich und ihre arelevanz für das alltägliche Leben deutlich zu machen. Oder die gar klein beigeben angesichts des Drucks der Mächtigen, der "öffentlichen Meinung oder der Medien.

Wo die Kirche die "göttliche Gerechtigkeit" in Gewissensbildung, Verkündigung und tätigem Vorbild-Sein in den Tugenden vernachlässigt, darf sie nicht von der Justiz als "weltlicher Gerechtigkeit" mehr Moral erwarten oder fordern als von sich selbst.


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 Leo2019 17. November 2019 
 

Sünde

Also das passt doch eigentlich ganz gut zur Anbetung von Mutter Erde


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 Kostadinov 17. November 2019 

Das klingt jetzt leider...

eher nach kommunistischer Internationale als nach katholischer Kirche.


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 hape 17. November 2019 

Wie jetzt?

Die Idolatrie-Sünde wurde doch gerade erst wegrelativiert! Wenn man aber schon Idolatrie mit der simplen Aussage "ist nicht so, wie es aussieht" wegrelativieren kann, wieso klappt das nicht bei der Ökosünde?


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 Diadochus 17. November 2019 
 

Aprilscherz

Das kommt mir vor wie ein Aprilscherz. Der Papst hat echt Humor. Er meint den Quatsch wirklich ernst. Als ob wir ewig hier blieben. Unsere Heimat ist im Himmel.


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 Herbstlicht 17. November 2019 
 

befremdende Idee!

Eine Bitte:
Mögen sich die Geistlichen, incl. Papst, doch bitte mehr um das Seelenheil der Menschen kümmern.
Gott kommt in der heutigen Welt immer mehr abhanden und Jesus fragt, ob er noch Glauben findet, wenn er wiederkommt.

Umweltsünden anzuprangern ist Sache der dafür Verantwortlichen.
Die Verursacher nötigenfalls zu sanktionieren, auch dann, wenn es sich um finanzstarke und einflussreiche Konzerne handelt, ist Sache des Staates und seiner Gerichtsbarkeit.

Verantwortungsbewusste und gläubige Menschen werden sowieso von sich aus ihren Beitrag dazu leisten, die Schöpfung zu bewahren.
Umweltsünden in den Katechismus aufzunehmen empfinde ich als seltsam, dies würde m.E. auch seine Besonderheit und seinen Charakter verändern.


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 Zeitzeuge 17. November 2019 
 

Werter Winrod! "..nicht mehr so wichtig erscheinen lassen..!

Das sehe ich genauso!

Die Beichtstühle würden dadurch nicht
umlagerter werden, da ja dann auch die
anderen Sünden gebeichten werden müßten!

Wer soll diese Sünden in die Kategorien
"Todsünde" - "läßliche Sünde" einordnen?

Soll vielleicht der päpstliche Umweltberater und Agnostiker Schellnhuber
die Beichtspiegel ergänzen?

Der würde (inkompetenterweise) "Klimaskepsis" sicher als "Kapitalsünde"
deklarieren!

Ich sehe die Idee doch als Apassungsversuch an den Zeit(un)geist an!

Denn, wer z.B. einen Bachlauf durch
Einleiten eines umweltschädl. Stoffes verunreinigt begeht schon jetzt
die Sünde der Verursachung eines wirtschaftlichen Schadens gegen den Besitzer des Baches bzw. die Allgemeinheit
und unter Umständen Tierquälerei in einem größeren Ausmaße.

Dafür reichen aber die (kaum noch genutzten) Beichtspiegel aus!

Die tägl. Verstöße, gerade auch
von Politikern gegen das Naturrecht
anzuprangern als geistige Umweltverschmutzung, das wäre eine
viel wichtigere Aufgabe f.d. Papst!!


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 Bernhard Joseph 17. November 2019 
 

@Winrod

Wir leben im Zeitalter der sich verabsolutierenden Ideologien. Je mehr dem Menschen der Sinn des Daseins abhanden kommt, desto mehr klammert er sich an politische Heilslehren, die letztlich aber immer unerfüllt bleiben, weil sie von einem falschen Menschenbild ausgehen.

Wo sich heute der Mensch das Paradies schaffen will, findet er sich unversehens in der Hölle der eigenen Unzulänglichkeiten wieder. Die Erbsünde war eben kein kleiner Betriebsunfall.


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 wedlerg 17. November 2019 
 

Teil 2

Überbevölkerung war für Ehrlich die große KAtastrophe - angeblich könnte die Welt nicht mehr als 1 MRd Menschen ernähren (heute sind es 7-8 Mrd und wir haben weniger Hunger denn je).

Also war Ehrlich für eine hohe Kindersterblichkeit zu der auch das Verbot von DDT beitrug. Zudem postulierten seine Mitstreiter, dass DDT Vergiftungen durch Anreicherungen im Nervensystem erzeugen würde, krebserregend sein und daher verboten werden müsse. All diese Behauptungen konnten nicht belegt werden.

Dass DDT sicher nicht ganz harmlos ist, hat nie jemand bestritten, dass es aber ohne Ehrlich 5-6 Mio weniger DDT-Tote gegeben hätte, ist traurige geschichtliche Realität. DDT tötet nicht und macht nicht krank, wenn es richtig angewendet wird.

Ehrlichs Umweltideologie war hingegen tödlich.

VOn Ehrlichs engagement für die Abtreibung ganz zu schweigen: die kostete noch mehr MEnschen das LEben.

Umweltaktismus ist geschichtlich gefährlich gewesen - und heute gefährlicher denn je.


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 Tisserant 17. November 2019 

Greta die Heilige der Klimasekte hat PF in ihren Bann gezogen und mir scheint, der Sozialismus ist endgültig im Vatikan angekommen.
Amazonas Synode, Pachamama, Klimaglaube, Sozialismus die neuen Heilsbringer in der grünen Kirche.
Ich habe eine interessante Erfahrung hinter mir, ein Wochenende mit Damen der feministischen Theologie.
Dort sagten mir Pastoralreferent innen, die im Auftrag des Bistums Kurse abhalten, dass Maria 2.0 und die Amazonas Synode das Wichtigste in diesem Jahr seien.
Darüber hinaus wurde uns von ihnen erläutert, dass Jesus nie geweiht bat und keine Diakone und Priester wollte, deshalb sind alle Weihen ungültig.
Maria Magdalena sei die wahre Apostolin.
Männer haben Frauen, seit dieser Zeit in der Kirche unterdrückt und deshalb brauchen Frauen diesen nicht zu folgen.
Auch ist es egal ob man evangelisch oder katholisch ist, besonders die Eucharistie ist eine Fehlentwicklung.
Das ist das Ergebnis der Amazonas Synode. Jetzt kommt so etwas an die Macht.


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 wedlerg 17. November 2019 
 

alles schon mal dagewesen

Die Umwelthysterie erinnert an die 60er und 70er JAhre. Auch damals hatten Umweltaktvisiten und Wissenschaftler ihrer eigenen Vorstellungen von einer heilen Welt.

Protagonist war u.a. Paul Ehrlich, der gegen Überbevölkerung und das Insektizit DDT zu Felde zog.

Er war Teil einer KAmpagne, die DDT praktisch weltweit verboten hat (zuerst in USA, dann international). Das Ende vom Lied waren Millionen toter Kinder in Entwicklungsländern, gestorben an MAlaria, weil Umweltideologien das Verbot von DDT etablierten und ihnen das Leben von armen Kindern scheißegal war.

Ehrlich war einer der perversesten Verfechter des DDT Verbots. Ihm war offensichtlich klar, dass es ohne DDT mehr Tote geben würde. Aber er war Verfechter einer natürlichen Auslese. Sprich: Wenn von 10 Kinder nur 2-3 überleben, steigt die Überbevölkerung nicht und die Lebenserwartung der Überlebenden bleibt hoch.

21sci-tech.com/Articles_2010/Spring_2010/Special_Report_DDT.pdf


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 Bernhard Joseph 17. November 2019 
 

Werter Stefan Fleischer!

In der Tat ist da ein klassenkämpferischer Unterton nicht zu überhören. Betrachtet man sich die Fakten, was die größten Verschmutzer der Umwelt sind, dann steht da das kommunistische China an erster Stelle.

Der chinesischen KP, die direkte Verantwortung für unendliches Leid trägt, hat der Papst aber gerade die chinesischen Katholiken ausgeliefert.

Die Zerstörung der Umwelt ist eine direkte Folge des allgemeinen Abfalls vom Glauben und da liegt eben die Sünde.

Der Atheismus führt in letzter Konsequenz immer in den Nihilismus und damit verbunden ins Zerstörerische.


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 Winrod 17. November 2019 
 

Wir erleben doch alle,

wie sich das ökologische Bewusstsein zum Absolutum machen möchte und wie viele Christen meinen, sie seien gute Christen, wenn sie nur umweltbewusst leben. Zum Christsein gehört aber mehr dazu, meine ich.


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 ottokar 17. November 2019 
 

11.Gebot: Du sollst die Umwelt nicht schädigen!

Es enthalten doch bereits die 10 Gebote alle Hinweise und Aufforderungen zum Erhalt des Wohls für den Nächsten. Allein die Nächstenliebe und die Selbstliebe
( liebe Deinen Nächsten , wie Dich selbst) beinhalten den Auftrag für unser Wohl zu sorgen und den anderen vor Schaden zu schützen. Damit ist m.E. auch gefordert , die Umwelt zu unserem Vorteil , für unsere Gesundheit, für unser Wohlergehen zu schützen.


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 Zeitzeuge 17. November 2019 
 

"..............nicht mehr so wichtig erscheinen


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 Winrod 17. November 2019 
 

Mir ist nicht wohl

bei diesem Vorhaben, denn ich fürchte, die Umweltsünden könnten eines Tages die Verstöße gegen die Zehn Gebote in den Schatten stellen und diese als nicht mehr so wichtig erscheinen lassen.


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 Federico R. 17. November 2019 
 

(3)

Darf ich davon ausgehen, dass die geneigten Leser meines Postings Teil 2 den ganz leicht ironischen Tenor herausgehört haben? Wenn nicht, ist es auch gut so.

@Stefan Fleischer ist voll zuzustimmen und vielleicht mit dem Jesus-Wort aus der Bergpredigt weiterführend zu ergänzen: „Selig seid ihr Armen, denn das Reich Gottes ist euer ...“ Und noch einen Schritt weiter zum besseren Verständnis (nach Joh. 18,36): „Mein Königtum (Reich) ist nicht von dieser Welt; wäre es von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft ...“


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 wedlerg 17. November 2019 
 

@Federico R.: schöne Satire!


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 Stefan Fleischer 17. November 2019 

Ich frage mich

was es bringt, wenn man irgendwelche "neuen" Sünden proklamiert, während man praktisch tatenlos zuschaut, wie sich das Schuld- und Sündenbewusstsein des Einzelnen wir der Gesellschaft via "Lebensrealität" immer mehr in Luft auflöst.
Im Übrigen dürfte ein klassenkämpferischer Unterton den an sich wichtigen Anliegen mehr schaden als nützen. Die "Reichen" igeln sich deswegen in ihre Verteidigungpositionen ein, die "Armen" leiten für sich daraus einen Grund ab, sich selber als gerechtfertigt zu fühlen.


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 Federico R. 17. November 2019 
 

(2)

Hat p.Franziskus nunmehr die Einrichtung eines internationalen Öko-Gerichtshofs im Blick - vielleicht unter vatikanisch-jesuitischer Führung? Der Vatikan verfügt ja über höchst erfahrenes Personal in den Bereichen Justiz, Wirtschaft, Finanzen.

Also, dieser Papst ist wirklich und in keiner Weise ein politischer Papst. Wer das behauptet, diffamiert das Oberhaupt der katholischen Kirche.


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 Federico R. 17. November 2019 
 

In seiner Rede dürfte der amtierende Papst ...

... sich vor allem der Agenda der real existierenden marxistisch-sozialistisch ausgerichteten Befreiungstheologie bedient haben. Allerdings, soweit richtig informiert, wird bereits jetzt leitenden Führungspersonen z.B. im Bereich der Autoindustrie wegen deren übler Vergehen der Prozess gemacht. Übrigens völlig zurecht.

Aber wie sieht es da z.B. mit dem berüchtigten fernöstlichen Datenklau aus? Auch hier werden kriminelle Akte im Bereich Wirtschaft/Finanzen vollzogen, die durchaus ökologische Auswirkungen haben. Und in Sachen Luftverschmutzung etc. sieht es in jenem Riesenreich auch nicht eben vorbildlich aus. Dann auch noch die Frage, wie stark z.B. arme afrikanische Staaten von der Ausnutzung ihrer Bodenschätze durch Fernost profitieren? Geht es den Afrikanern jetzt besser?
(Fortsetzung)


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