Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Boris Palmer warnt vor „Extinction Rebellion“

9. Oktober 2019 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grüner OB von Tübingen: „Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass Klimaschutzbewegung in Fahrwasser von Extremisten gerät. Rechtsstaat und Demokratie sind nicht verhandelbar. Punkt. Wer es anders will, kann ja in China den Klimaschutz durchsetzen“


Berlin-Tübingen (kath.net) „Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass die Klimaschutzbewegung in ein Fahrwasser von Extremisten gerät. Rechtsstaat und Demokratie sind nicht verhandelbar. Punkt. Wer es anders will, kann ja in China den Klimaschutz durchsetzen. Nichts dagegen.“ Das schreibt der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) auf Facebook in Reaktion auf Twitteraussagen der politischen Aktivistin Jutta Ditfurth. Die stark linksorientierte und auch selbst nicht unumstrittene Ditfurth hatte auf Twitter ausdrücklich vor „Extinction Rebellion“ gewarnt. „Extinction Rebellion“ (XR) ist nach Einschätzung Ditfurths „keine »gewaltfreie Klimabewegung« sondern eine religiöse-gewaltfreie esoterische Sekte, welche an die Apokalypse der baldigen »Auslöschung der Menschheit« glaubt und »Selbstaufopferung« empfiehlt“. „Extinction Rebellion“ schüre „Emotionen, die den Verstand vernebeln, wenn sie z.B. behaupten »Wir sind die letzte Generation der Menschheit vor der Auslöschung«“. „XR kooperiert und wird auch finanziert von Kapitalfraktionen, die ein Interesse an einer manipulierbaren Klimabewegung haben, die bei der PR, der Vermarktung und der gesellschaftlichen Durchsetzung vermeintlich umweltfreundlicher Produktionslinien und politischer Projekte nützlich“ sei. Dabei wolle XR „nicht aufklären sondern Stimmung schaffen. XR setzt auf Hyperemotionalisierung und ist intellektuellenfeindlich. Dafür wird gemeinsam geweint und meditiert.“ XR ziele „vor allem auf junge Leute und emotionalisiert sie“, man versuche, „rauschhafte Ängste vor der Zukunft zu erzeugen und spricht von der Bereitschaft der »Selbstaufopferung«“.


Palmer kommentierte diese Einschätzungen Ditfurths mit den Worten: „Jutta Ditfurth versenkt Extinction Rebellion, dass es eine Freude ist“. Dann warnte er, dass sich hier nämlich „neue Allianzen“ auftun würden. „Und weil jetzt wieder behauptet wird, das sei AfD und schade dem Klimaschutz: Besonders gefährlich ist es, ein edles Anliegen zu verabsolutieren und sich dadurch selbst zu ermächtigen.“

Zuvor hatte Palmer schon in einem anderen Beitrag darauf hingewiesen, dass „die übergroße Mehrheit der Menschen in Deutschland“ wolle, dass „jetzt wirksame Klimaschutzpolitik gemacht wird. Aber noch mehr Menschen wollen, dass unsere Demokratie erhalten bleibt. Das Anliegen des Klimaschutzes wird diskreditiert, wenn es nun von Radikalen gekapert wird“. Er warnte: „Wer jetzt Rebellion predigt, der ruiniert das Klima, weil wir handlungsunfähig werden und uns heillos zerstreiten. Wer jetzt Rebellion predigt zerstört nicht das System, sondern die Chance, aktiven Klimaschutz voranzubringen. Wer jetzt Rebellion predigt, der sorgt dafür, dass das Klima garantiert kippt - gesellschaftlich und metereologisch.“

Pressefoto - Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer


(c) Stadt Tübingen/Gudrun de Maddalena


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Umwelt

  1. US-Investmentfonds rücken von ESG Agenda ab – EU setzt weiter darauf
  2. Ex-Energieminister der USA: Grüne verbreiten ‚Falschinformationen’ über Atomkraft
  3. Kurienkardinal meint: Greta Thunberg auf Linie der katholischen Lehre
  4. ‘Sünden gegen die Umwelt’ könnten Teil kirchlicher Lehre werden
  5. NO JOKE: Kirche von Schweden erklärt Greta zur Jesus-Nachfolgerin
  6. Palmer an Thunberg: „Nein, wir haben deine Jugend nicht zerstört“
  7. Papst wendet sich gegen Leugnung des Klimawandels
  8. „Ja, läutet bitte die Glocken – auch für das Leben!“
  9. "Religion" Klimarettung?
  10. Bartholomaios: Waldbrände gefährden weltweites Ökosystem






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Nicht spektakuläre Gesten sondern kleine Taten der Treue

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz