Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Die Zukunft des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens

4. Februar 2004 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei einem Seminar auf der Insel Malta hat sich der Orden intensiv mit seiner Aufgabe und Rolle für die Zukunft auseinandergesetzt.


Malta (www.kath.net, cz) Das Glaubensleben muss gefestigt, die Gemeinschaft der Ordensritter und Damen gestärkt und das soziale Engagement vertieft werden. Das Ordenscharisma der "Verteidigung des Glaubens und der Obsorge für die Armen", seit der Gründung der Gemeinschaft vor über 950 Jahren unverändert bestehend, soll wieder in den Mittelpunkt seines Wirkens gestellt werden. Mit diesen Ergebnissen schloss der Souveräne Malteser-Ritter-Orden sein Strategieseminar ab, das vom 28. Jänner bis zum 1. Februar auf der Mittelmeerinsel Malta, dem früheren Stammsitz des Ordens, stattgefunden hat.

In zehn Arbeitsgruppen setzten sich über 200 Mitglieder des Ordens aus der ganzen Welt mit dessen aktueller Situation und Aufgaben für die Zukunft auseinander. Die behandelten Themen berührten unter anderem die Spiritualität des Ordens, seineJugendarbeit, seine Hilfswerke und deren Engagement für die Ärmsten in aller Welt, die besondere Berufung eines Malteser-Ritters oder einer Ordensdame,aber auch die externen Kommunikationsstrategien und vieles mehr. Ritter und Damen sowie Ordensgeistliche aus Singapur, Uruguay, Mexiko, den USA, Frankreich, Italien, Österreich, England Polen, Tschechien und vielen anderen Ländern,konnten in intensiven Diskussionen nicht nur ihre Erfahrungen austauschensondern auch den Gemeinschaftsgeist vertiefen.

Ein wichtiger Höhepunkt des Treffens war die große Ordensmesse inder Co-Kathedrale von Valetta, der maltesischen Hauptstadt, die von vier Erzbischöfen, darunter dem Ordensprälaten Erzbischof Acerbi, zelebriert wurde. DerStaatspräsident von Malta begrüßte in seiner Ansprache den Orden und sprach in bewegenden Worten von dessen "Heimkehr in seine angestammte Heimat". Erst vor kurzem hat der Orden von der Republik Malta das berühmte Fort St. Angelo übergeben bekommen, für 90 Jahre die größteBefestigungsanlage der Insel, betreibt dort jetzt unter anderem seine Akademie.

Das Oberhaupt des Ordens, gleichzeitig Staatsoberhaupt des unabhängigenVölkerrechtssubjektes, das der Orden darstellt, seine Eminenz und Hoheit, derFürst und Großmeister, Fra Andrew Bertie, richtete einen dringenden Appell anseine Ordensbrüder und Schwestern, die Spiritualität nicht zu vernachlässigenund die Tuitio Fidei (Wahrung des Glaubens) genauso ernst zu nehmen, wie das Obsequium Pauperum (Hilfe den Bedürftigen).



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz