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Benedikt XVI. mahnt neue Kardinäle zur Treue

7. Oktober 2019 in Weltkirche, 81 Lesermeinungen
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Neue Kardinäle und Papst Franziskus haben dem früheren Kirchenoberhaupt Benedikt Besuch abgestattet - 92-Jährige mahnte Kardinäle zu Treue gegenüber dem Papst - VIDEO


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die neuen Kardinäle und Papst Franziskus haben dem früheren Kirchenoberhaupt Benedikt XVI. (2005-2013) einen Besuch abgestattet. Nach der Zeremonie der Kardinalserhebung im Petersdom am Samstag begaben sich die 13 neuen Purpurträger und Franziskus zum Wohnsitz Benedikts XVI. in den vatikanischen Gärten, wie das Presseamt mitteilte. Der 92-Jährige mahnte die Kardinäle demnach zu Treue gegenüber dem Papst und erteilte ihnen gemeinsam mit Franziskus den Segen.


Auch Franziskus hatte in seiner Predigt zuvor auf die besondere Treueverpflichtung der Kardinäle angespielt. Viele "illoyale Verhaltensweisen von Kirchenmännern" beruhten darauf, dass sie kein Gespür für selbst empfangenes Mitleid hätten, sagte er.
Von den seit Samstag 128 Kardinälen, die zur Teilnahme an einer Papstwahl berechtigt sind, wurden 67 und damit mehr als die Hälfte von Franziskus ernannt. 43 erhielten ihren Kardinalstitel von Benedikt XVI., 18 noch von Johannes Paul II. (1978-2005). Bis Mitte Oktober verlieren allerdings noch vier Purpurträger altersbedingt ihr Stimmrecht im Konklave.

Papst Franziskus besucht mit den neuen Kardinälen den emertitierten Papst Benedikt XVI.


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto: Archivbild


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 12. Oktober 2019 
 

Werte lesa!

Danke für Ihre Antwort!

Ich finde, daß es wichtig ist, in dieser
unbestreitbaren Kirchenkrise auf überlieferungstreue, lehramtliche Texte
sowie auf weiterführende, adäquate kath. Literatur hinzuweisen.

Ich wünschen Ihnen und allen hier bei
kath.net einen gesegneten, besinnlichen
Sonntag!

Schließen möchte ich mit dem Tagesgebet
des morgigen Sonntags aus dem Missale
Romanum;

HERR, unser GOTT!

DEINE Gnade kommen uns zuvor und begleite uns,

damit wir DEIN Wort im Herzen bewahren

und immer bereit sind, das Gute zu tun.

Darum bitten wir durch Jesus Christus,

DEINEN SOHN, unseren HERRN und GOTT,

der in der Einheit des HEILIGEN GEISTES

mit DIR lebt und herrscht in Ewigkeit.

Amen!


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 lesa 12. Oktober 2019 

Nur einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen.

Werter @Zeitzeuge: Danke für Ihren Kommentar und für den Link! Welche Schätze haben Sie uns da schon weitergegeben! Es ist einfach nötig, sich zu befassen mit den Fragen, und Ihre Literaturhinweise und Links sind eine große Hilfe!
"Nur das Christentum ist d i e
Voll-Offenbarungsreligion per se,
da sich hier GOTT selbst durch die
Menschwerdung seines Sohnes als
als der Gott der dreifaltigen Liebe(F. Courth) geoffenbart hat!"
Mit großer Dankbarkeit und Freude teile ich mit Ihnen diese Überzeugung. Im Alltag ergeben sich seit Jahren Einzelgespräche mit Menschen. "Aber es ist doch gleich, welchen Glauben man hat. Wir können doch nicht behaupten, die anderen hätten nicht auch "den wahren Glauben". Dann heißt es Zeugnis geben. Jesus Christus sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Joh 14) Wir müssen diesen Glauben, den auch wir von anderen empfangen haben, ebenso weitergeben und bezeugen durch klare Verkündigung. Darum ist die Wortwahl nicht nebensächlich.


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 lesa 12. Oktober 2019 

Vertrauen wir fest auf die Fürsprache der Mutter des Wortes

Werter @Zeitzeuge: Danke für Ihre Ausführungen und Hinweise! Ja, immer wieder: "Allein den Betern" Werter @Sebi 1983: Danke für die Anregung, die Sie uns ausgerechnet am Abend des 11. Oktober geben, dem Fest der Mutterschaft der Seligen Jungfrau Maria! In jeden Rosenkranz dieses Anliegen mit hineinnehmen. Maria ist "die Mutter Wortes" (Kibeho)Nicht von ungefähr hat sie sich gerade in dieser unserer Zeit (1981) so geoffenbart. Diabolos kämpft gegen das Wort, gegen den fleischgewordenen Logos wie vielleicht nie zuvor. Ein geistiger Kampf, der, wie Ruanda zeigt, sich leibhaftig austoben kann. Treue zum geoffenbarten Wort wäre der Schutz! Aber die neue Eva, Seine und unsere heilige Mutter, wird der Schlange den Kopf zertreten. Sie will und kann helfen, aber sie braucht unsere Gebete.
AVE MARIA!


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 Zeitzeuge 11. Oktober 2019 
 

Werte lesa,

Die besagte Stelle bzgl.
des "Pluralismus der Religionen"
ist ein Beispiel für dringend notwendige
Korrekturen, AL, um noch ein Beispiel zu nennen,! in gewissen Passagen gehört auch hierzu, die Verkündigung,
auch des Papstes, muß absolut eindeutig
katholisch sein im Sinne der auch ihn
verpflichtenden Lehrüberlieferung!

Viel Hoffnung auf eine zeitnahme Korrektur habe ich aber leider nicht!

Zum Abschluß zitiere ich den hl. Luigi
Orione, der am 26.6.1913 sagte:

"Der Modernismus und Semimodernismus
kann nicht so weitergehen.

Früher oder später führt er zu
Protestantismus oder Schisma in der
Kirche, das das schrecklichste sein
wird, das die Welt je gesehen hat."

(Schriften, Bd, 43, S. 53, zit.
v. R. de Mattei i.d. Corresp. Romana
v. 1.5.2019)

Allein den Betern kann es noch gelingen!

Täter werden n i e den Himmel zwingen!

Ich wünsche Ihnen und allen hier einen
besinnlichen Abend und eine gesegnete
Nacht!


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 proelio 11. Oktober 2019 
 

Man kann nur hoffen...

dass Benedikt XVI. erkennt, welch großen Schaden er mit seinem Rücktritt der katholischen Kirche zugefügt hat.


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 Sebi1983 11. Oktober 2019 
 

@lesa

Ja, da sagen Sie viel Wahres. Dazu kommt noch, dass in der aufgeheizten Situation bei vielen die Bereitschaft zum wirklichen Zuhören verloren gegangen ist. Und das wäre doch der erste Schritt zu einem gegenseitigen Verstehen und dann auch zu einem richtigen Verständnis von Gehorsam.

Ja, der Hl. Geist tut Not. Das richtige Anliegen für den Rosenkranzmonat Oktober.


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 lesa 11. Oktober 2019 

Der Hl. Geist möge vor subtil eindringenden Ideologien schützen!

Werter @Sebi 83: Danke für Ihre differenzierte Antwort! "die würdigende Haltung der katholische Kirche zu Elementen der Wahrheit in nichtchristlichen Religionen (siehe Nostra aetate 2)" ist wichtig u. ergibt sich aus dem Evangelium. Danke für die Darlegungen zum Verbindlichkeitsgrad. Die Rezeption der Ausdrucksweise erfolgt aber auf einer wohl zum Großteil nicht reflektierten Ebene. Nicht einmal alle Theologen studieren genau! Wie Sie selber auch anmerken, kann man nicht erwarten, dass das Gros gewisse Ausdrücke im Sinne der Wahrung der geoffenbarten Glaubenslehre interpretieren. Wir leben im Zeitalter rasanter Nachrichtenverbreitung, und die Leute prägen sich auf der Stelle das ein, das sie gerne heraushören wollen. Wie die zweifelhafte Stelle in AL in der Praxis umgesetzt wurde, wissen wir auch. Wie Kurienerzb. G. Gänswein sinngemäß sagte: Je vernebelter die geistige Situation ist, desto klarer und unmissverständlicher muss die Kirche sprechen. Beten wir viel um den Hl Geist!


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 lesa 11. Oktober 2019 

Zweideutigkeiten entsprechen nicht dem Verkündigungsauftrag

@Sebi 1983: Gerne verteidige ich Papst Franziskus aus gegebenen Anlässen. Aber die Zweideutigkeiten (z.B. in der von Ihnen zitierten Erklärung und in AL) gehören m.E. dringend berichtigt, weil sie von den Gläubigen in einem Sinn ausgelegt werden können, der nicht der Offenbarung Jesu Christi entspricht und somit das Heil der Menschen gefährden und Spaltungen erzeugen.


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 Sebi1983 10. Oktober 2019 
 

@Tonika

Wie soll man mit jemanden diskutieren, der nicht einmal willens oder fähig ist, den Text, um den es geht, richtig zu zitieren? --- Sinnlos!

Hier der offizielle Text von der Homepage des Vatikans:
"Die Freiheit ist ein Recht jedes Menschen: ein jeder genießt Bekenntnis-, Gedanken-, Meinungs- und Handlungsfreiheit. Der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Ethnie und Sprache entsprechen einem weisen göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist der Ursprung, aus dem sich das Recht auf Bekenntnisfreiheit und auf die Freiheit, anders zu sein, ableitet. Deshalb wird der Umstand verurteilt, Menschen zu zwingen, eine bestimmte Religion oder eine gewisse Kultur anzunehmen wie auch einen kulturellen Lebensstil aufzuerlegen, den die anderen nicht akzeptieren."
http://w2.vatican.va/content/francesco/de/travels/2019/outside/documents/papa-francesco_20190204_documento-fratellanza-umana.html


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 Tonika 10. Oktober 2019 
 

@Sebi1983

Die Abu Dhabi-Erklärung im Wortlaut:

"Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rasse und der Sprache werden von Gott in seiner Weisheit gewollt.“

Dieser Satz ist in sich selbst falsch und widerspricht der Göttlichen Offenbarung, weil Gott uns geoffenbart hat, dass Er keine verschiedenen Religionen will. Sie verniedlichen und verharmlosen diese Erklärung als ein Friedensaufruf.

Der Papst braucht keine Aussagen machen, die im Widerspruch zum Wort Gottes stehen, wenn er zum Frieden aufrufen will.

Sie lehnen sich weit aus dem Fenster, wenn Sie glauben die Mehrheit der Katholiken, wissen diese Erklärung vom Papst schon richtig einzuordnen.

Auch wenn bloß eine Minderheit diese Erklärung für ein Dogma hielte, ist es trotzdem unverantwortlich und irreführend vom Papst, so ein Schreiben zu unterzeichnen.

Es ist traurig wie Sie agieren, indem Sie schwere Versäumnisse des Papstes verharmlosen.


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 lakota1 10. Oktober 2019 
 

@Bücherwurm

Danke für den Hinweis auf den Artikel, den ich nicht mehr im Gedächtnis hatte.
Ich wäre die Letzte, die es jemandem vorwerfen würde, wenn er aus gesundheitlichen Gründen nicht knien kann, ich hatte selber jahrelang Probleme mit den Gelenken.
Sie müssen es mir aber zugestehen, daß ich mich wundere, wenn P.Franziskus es fertigbringt (siehe Video) auf Knien von einem Politiker zum anderen zu rutschen, aber keine Kniebeuge beim Hochgebet macht.
Übrigens habe ich Joh.Paul II und Benedikt viel Liebe und Vertrauen entgegengebracht. Als P.Franziskus gewählt wurde hatte ich ein offenes Herz und wollte auch ihm so entgegenkommen, daß ich es nicht kann, liegt nicht an mir.
Vielleicht hätte es sogar funktioniert, hätte ich kath.net nicht entdeckt. Denn dann wüßte ich nichts über Dubia, Abu Dhabi, Amazonas-Synode ect. ect.
Manchmal frage ich mich wirklich, ob es nicht besser wäre ich erführe nicht soviel. Andrerseits könnte ich jetzt auch nicht beim "Kreuzzug des Gebets" mitmachen.


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 Sebi1983 10. Oktober 2019 
 

@Bücherwurm --- VIELEN DANK

Vielen Dank für den Link zu einem ausgezeichneten Kommentar.

Dem ist nichts hinzuzufügen!


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 bücherwurm 10. Oktober 2019 

@Lakota: zum Thema Knien/Papst Franziskus

darf ich Ihnen meine nicht mehr ganz taufrischen (aber immer noch gültigen) Bemerkungen hier zur Kenntnisnahme empfehlen:

www.kath.net/news/43558


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 lakota1 10. Oktober 2019 
 

@Sebi1983

Es tut mir leid, aber "augenzwinkernd" kann ich es nicht sehen, wenn ein Papst vor allem und jedem auf die Knie gehen kann, nur nicht vor dem Sohn Gottes.
Joh.Paul II kniete nach jedem Flug hin und küsste den Boden des Landes, richtig!...da hatte ich aber nicht das geringste Problem - weil er eben auch vor unserem Herrn Jesus Christus kniete, das ist der Unterschied.
Wir hatten mal kurzzeitig einen Pfarrer, der z.Bsp. beim Friedensgruß händeschüttelnd durch die ganze Kirche rannte - das hätte ich hingenommen, wenn er nicht auf der anderen Seite den Tabernakel grundsätzlich ignoriert hätte, niemals eine Kniebeuge machte und damit unseren Heiland mißachtete.
Einem Priester - vom kleinen Dorfpfarrer bis hin zum Papst - der überall knien kann, nur nicht vor dem Sohn Gottes, mißtraue ich, dem nehme ich nicht ab, daß er wirklich an Christus glaubt. Aber das ist meine persönliche Einstellung, die niemand teilen muß.


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 Sebi1983 10. Oktober 2019 
 

@Lakota1

Nun der Fußkuss, den der Papst zum Zeichen der Demut durchführt, hat eine gewisse Tradition.

So kniete etwa der hl. Paul VI. 1975 vor einem Vertreter des Patriarchen von Konstantinopel nieder und küsste ihn mit der Bitte um Vergebung die Füße. Dieser Papst war es auch, der - so schrieb er damals - die Entführer Aldo Moros auf Knien anflehte, diesen frei zu lassen, was leider nicht geschah.

Papst Johannes Paul II. kniete bei seinen Auslandsreisen nieder und küsste den Boden seines Gastlandes.

Der Fußkuss, den Papst an einem afrikanischen Politiker vornahm, war verbunden mit der flehentlichen Bitte um Frieden. Ich fand es sehr bewegend.

Was mich wie Sie allerdings auch befremdet ist die Kniebeuge, die er beim Einsetzungsbericht des Hochgebets unterlässt. Vielleicht trifft hier das augenzwinkernde Theologenbonmont zu, wonach Jesuiten viele Stärken hätten; die ars celebrandi der Liturgie gehöre aber nicht dazu ;-)))


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 Zeitzeuge 9. Oktober 2019 
 

Korrektur: Denn nur so können alle Zweifel bzgl. Diskontinuität zur kath.

Glaubens- und Sittenlehre beseitigt werden.

Papst Franziskus ist mein 7. Papst,
ich hätte nie gedacht, jemals einen
Papst mit soviel "theologischen Fragezeichen" zu erleben.

Allein den Betern kann es noch gelingen!


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 Zeitzeuge 9. Oktober 2019 
 

Der Schlußsatz lautet vollständig:

Denn nur so können alle Zweifel bzgl.
einer Diskontinuität an der kath. Glaubens- und Sittenlehre beseitigt werden!

Auch "Amoris Laetita" muss im Sinne
der alle Katholiken)innen, inkl. Papst,
verpflichtenden kath. Glaubens- und Sittenlehre überarbeitet werden, die
korrekte Beantwortung der "Dubia" ist
höchst überfällig!

d31u237qp3lps7.cloudfront.net/wp-content/uploads/2018/09/Die-Freude-der-Liebe.pdf


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 Zeitzeuge 9. Oktober 2019 
 

Habe versucht den Beitrag a.d. richtige Stell zu kopieren!

eitzeuge vor 2 Minuten
Bei der Betrachtung der theologischen Qualifikationen
dürfen wir natürlich auch die entsprechenden Zensuren nicht vergessen!

Ich kenne keinen Papst aus den vergangenen Jahrhunderten, der soviel
theologische Unklarheiten, bis hin
zum Häresieverdacht, z.B. in der Abu
Dhabi-Erklärung und durch die Nichtbeantwortung der Dubia, produziert hat wie Papst Franziskus.


Um Klarheit zu schaffen wäre er verpflichtet, die "Abu Dhabi" Erklärung
zu widerrufen und theologisch korrekt
zu formulieren, die "Dubia" im Sinne
der auch ihn verpflichtenden überlieferten kath. Sittenlehre klar
u. eindeutig zu beantworten und die
häretischen Passagen in den "Scalfari-
Interviews theol. korrekt richtig zu stellen, ausserdem erinnere ich an gewisse Passagen/Fußnoten in "Amoris Laetitia", warum vermeidet er diese unbedingt erforderliche Klarstellungen?

Sicher nicht nur ich erwarte solche
Korrekturen, denn nur so können alle Zweifel bzgl. einer
Diskontinuität zur kath. Glaubens- und
Sitten

www.kath.net/news/60862


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 Pilgrim_Pilger 9. Oktober 2019 
 

Fakten sprechen für sich

@Sebi1983 vermutlich haben Sie noch nie von der 'Tafelrunde von St. Gallen' gehört, vorherige Absprachen und Verpflichtungen bezüglich des Konklave im Bezug auf einen Kandidaten sind laut Konklaveordnung des Heiligen Papst Johannes Paul II. strengstens verboten.

'Die Tafelrunde von St. Gallen, die Franziskus zum Papst machte'

Einfach 'googeln' und lesen

Der ehemalige Bischof von Brüssel, Kardinal Godfried Danneels, hat die Existenz der 'Tafelrunde von St. Gallen' gegenüber des belgischen Historiker Jürgen Mettepenningen anlässlich seiner Biografie (592-seitiges Buch) des Erzbischofs von Brüssel, Kardinal Godfried Danneels bestätigt.

'St. Galler ''Mafia'' steuerte die Papst-Wahl'

Einfach 'googeln' und lesen

Godfried Danneels ist zwischenzeitlich verstorben.


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 HeikeStir 9. Oktober 2019 
 

Hallo Alpenglühen! Hallo Richrose!

Hallo Alpenglühen! Ob das so ist, weiß ich nicht. Ob es irgendwelche Absprachen von irgendwelchen Wählern gegen hat, kann schon sein. Wer kann sagen, ob das bei anderen Wahlen nicht auch schon so gewesen ist? Und vor allem: Macht das die Wahl automatisch ungültig? Hab bislang noch von keinen Experten gehört, dass das so ist.

Hallo Richrose: Also für mich ist 13 die Zahl von Fatima. Kann also nur Segen darauf liegen!


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 Sebi1983 9. Oktober 2019 
 

@Alpenglühen

Danke für Ihre Rückmeldung an mich. Dann hören wir doch den Papa emerito im O-Ton zu seinem Nachfolger:
"Der Papst ist der Papst, gleich wer er ist." (Letzte Gespräche mit Peter Seewald, S. 52)

Zur Wahl seines Nachfolgers: "Als ich den Namen hörte, war ich zuerst unsicher. Aber wie ich dann sah, wie er einerseits mit Gott redete, andererseits mit den Menschen, da war ich wirklich froh. Und glücklich." (S. 53)
Zur Frage, ob es einen Bruch zu seinem Pontifikat gibt, antwortet Benedikt: "Nein. Ich meine, man kann natürlich Stellen missdeuten, um dann zu sagen, jetzt es ganz anders herum. Wenn man Stellen herausnimmt, isoliert, kann man Gegensätze konstruieren, aber nicht, wenn man das Ganze sieht. Es gibt vielleicht neue Akzente, natürlich, aber keine Gegensätze" (S. 58).

Und dann zur Frage, ob er zufrieden ist mit dem Nachfolger: "Ja. Eine neue Frische in der Kirche, eine neue Fröhlichkeit, ein neues Charisma… das ist etwas Schönes." (S. 59)

Ich denke, das ist eindeutig ...


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 Sebi1983 9. Oktober 2019 
 

@JBE

Da ich nicht im Konklave dabei war - Sie vermutlich auch nicht - kann ich nicht beurteilen, ob die Regeln Johannes Pauls II. grob verletzt wurden.

Auf das Geraune in Internetforen oder das wichtigtuerische Gerede von Kardinälen, die sich selbst und ihre Bedeutung zu wichtig nehmen, gebe ich wenig.


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 JBE 9. Oktober 2019 
 

@Sebi 1983

Sie glauben doch nicht allen ernstes,wenn P.Benedikt,Kardinal Burke,Müller oder Brandmüller Zweifel hätten an der Papstwahl von K.Bergolio sie dies öffentlich verkünden würden.Klar ist aber,dass die Regeln des Hl.Johannes Paul bezüglich der Papstwahl grob verletzt wurden.


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 Pilgrim_Pilger 9. Oktober 2019 
 

Gehorsam und Treue zum Papst aber vor allem zu Gott

Warum ist der schwer kranke Papst Johannes Paul II nicht zurückgetreten?

Papst Johannes Paul II. hat allen Spekulationen über seinen möglichen Rücktritt erneut eine Absage erteilt. Er wolle im Amt bleiben, 'solange es der Herr will' 18. Oktober 2003 um 13:29 Uhr

https://rp-online.de/panorama/ausland/papst-will-nicht-zuruecktreten_aid-8863497

Der heilige Papst Johannes Paul II. wusste das ein vom Heiligen Geist berufener Papst (als Vater der Kirche) nicht zurücktreten darf. Von einer Vaterschaft kann man nicht zurücktreten.

Ein neuer Papst wurde seit urvordenklicher Zeit von einem Konklave erst nach dem Tod seines Vorgängers gewählt. (Coelestin V. war eine Trotzwahl, weil er sich bei den Kardinälen über die Nichtwahl eines Papstes beschwerte. Er war für das Amt des Papstes in keiner Art und Weise geeignet, was zu seinem 'Rücktritt' führte.)

Wie hat sich Jorge Mario Bergoglio nach Seiner Wahl zum Papst der Stadt Rom und dem Erdkreis vorgestellt?

Als Bischof von Rom
Noch Fragen?


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 DamianBLogos 9. Oktober 2019 
 

@Zeitblick

Ja, ich kann mir auch kaum einen Reim darauf machen, welche heilsgeschichtliche Bedeutung es hat, dass Seine Heiligkeit Benedikt XVI. 2013 auf den aktiven Dienst, nicht aber auf das petrinische Amt verzichtet hat.
Am ehesten hilft mir Psalm 2 beim Verständnis dieses Geheimnisses.
Es scheint mir ein Wirken des Verwirrers zu geben, wenn heute viele Gläubigen glauben, es könne einen häretischen Papst geben, und so den Glauben an die Verheißung Christi verlieren, dass die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwinden werden.
Erinnere dich an die Worte des Herrn: Wird der Menschensohn, wenn er kommt, noch Glauben finden auf Erden?
Wenn der Herr am Rosenmontag 2013 seinen Stellvertreter auf Erden eine solch eigenartige Verzichtserklärung abgeben lässt, wenn der Blitz im Petrsdom einschlägt, wenn Papst Benedikt danach auf die Frage nach dem immer noch weißen Gewand erklärt, es habe in Rom gerade kein schwarzes gegeben - welch andere Erklärung kann es geben als Psalm 2,4?
Christus vincit!


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 Alpenglühen 8. Oktober 2019 

@HeikeStir - Nun, das ist eben gerade die Frage, ob P.F. tatsächlich

„sauber“ gewählt wurde. PP JP. II. hat die Wahlbestimmungen ganz klar formuliert: „Es ist strikte untersagt, zu Lebzeiten des Papstes vor dem Konklave irgendwelche Absprachen zu treffen, welcher Kardinal konkret gewählt wird.“
Nach den Äußerungen von Kard. Danneels zu urteilen u. dem Kap. I von „Der Diktatorpapst’, wurde eindeutig gegen diese Bestimmung verstoßen.
Weitere Fragen: Wer hätte 2013 die Möglichkeit gehabt, diesen Verstoß offiziell festzustellen u. die Wahl dann für ungültig zu erklären? Hätte das ggf. noch während des Wahlverfahrens erfolgen müssen? Oder könnte das auch noch heute = 2019 erklärt werden?
@Sebi1983 - Papa Benedikt hat bereits beim Abschiedstreffen mit den Kardinälen erklärt: Zitat „Und unter euch, unter dem Kardinalskollegium, ist auch ein künftiger Papst, dem ich bereits heute meine unbedingte Ehrerbietung und meinen unbedingten Gehorsam verspreche.“
„Künftiger Papst!“ Das hätte genauso Kard. Burke, Sarah, Dolan, Woelki, usw. sein können.

www.kath.net/news/40319


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 Diadochus 8. Oktober 2019 
 

@Sebi1983

Also, für mich spielt es keine Rolle, welches lehramtliche Gewicht die Abu-Dhabi Erklärung nun hat. Da müssen wir nicht differenzieren. Tatsache ist, dass der Papst die Erklärung billigt und unterschrieben hat. Tatsache ist, dass der Papst mit vollem Wissen eine Häresie unterschrieben hat. Das zählt. Auch wenn die Erklärung kein Dogma ist, ist das ein gewaltiger Hammer, ein unerhörter Vorgang. Von Verrat möchte ich nicht sprechen.
Noch zu @serafina, es wundert mich auch, dass Papst Franziskus Papst Benedikt XVI. den Ring küsst. Ich dachte, das sei für Papst Franziskus unhygienisch. Er wolle das nicht.


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 Tonika 8. Oktober 2019 
 

@Sebi1983 Was verstehen Sie unter Gehorsam?

"Ich rufe gerade eben NICHT zum Kadabergehorsam auf, wenn ich auf das unterschiedliche Gewicht päpstlicher Äußerungen hinweisen."

Dann hören Sie wie einige User bitte damit auf, Katholiken, die offen Franziskus kritisieren zu beschuldigen ungehorsam und respektlos zu sein.

Die Abu Dhabi- Erklärung ist nicht bloß ein Aufruf zur Geschwisterlichkeit mit Nichtchristen, sondern die Erklärung stellt für den Glauben fundamentale Aussagen aus der Heiligen Schrift über Erlösung und Gott, auf den Kopf.

Es ist für mich unbegreiflich wie im Zeichen des Gehorsams und Respekts für den Papst, schwerwiegende Entscheidungen und Skandale bagatellisiert und Kritiker, die den Verursacher des desolaten Ist-Zustands beim Namen nennen, angeprangert werden.

Ich halte mich an Paulus und glaube nicht, dass ein Papst über alle jede Kritik erhaben ist und sich keine berechtigte Kritik oder Korrektur gefallen lassen muss.

Was verstehen Sie eigentlich unter Gehorsam?


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 Sebi1983 8. Oktober 2019 
 

@Kirchental @JBE

Wer, der wirklich ernst zu nehmen wäre, zieht denn die Gültigkeit der Wahl von Kardinal Bergoglio zum Papst in Zweifel?

Weder der Papa em. Benedikt XVI., noch Kardinal Müller, noch Kardinal Brandmüller. Selbst Kardinal Meisner oder Kardinal Burke, die beim Konklave persönlich dabei waren und Papst Franziskus durchaus kritisch gegenüberstanden, haben niemals die Gültigkeit von dessen Wahl in Frage gestellt.


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 Tonika 8. Oktober 2019 
 

Gehorsam und Treue zum Papst und der Papst als Garant für den Schutz der Lehre gehören zusammen.

Was Sie, Sebi und andere vergessen, ist die Tatsache, dass Katholiken zum Gehorsam gegenüber dem Papst verpflichtet werden, da der Papst als Garant für den Schutz der Lehre vor Verwässerung, Angriffen, Experimente und Irrlehren fungieren sollte: Damit sollte verhindert werden, dass Katholiken sich den Glauben nach Gutdünken basteln konnten und die Kirche zerteilt wird. Aber genau das versäumt Franziskus massiv. Im Gegenteil, er fördert noch dass die kath. Kirche und der Glaube zerteilt werden.


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 Tonika 8. Oktober 2019 
 

@Sebi1983, wer A sagt muss auch B sagen.

Die Abu Dhabi- Erklärung ist kein Huster vom Papst oder ein unverbindliches Interview. Seine Wahl von ultra- liberalen Kardinäle ist auch kein Huster, da sie den Umbau der Kirche zementiert soll, wie es Kasper schon stolz andeutete. Sie und einige User haben Kadavergehorsam gegenüber Franziskus eingefordert, also müsst ihr auch mittragen, wenn kein Stein mehr auf den anderen steht und das Antlitz der kath. Kirche verstümmelt wird.

Sich jetzt damit herauszureden, dass nicht alles, was der Papst sagt, ein Dogma sei, gilt nicht.

Also Sebi, Selene, myschkin ihr müsst jetzt die Abu Dhabi- Erklärung in Gehorsam akzeptieren. Damit seid ihr zwar gehorsame Schafe von Franziskus, die jedoch den Boden des Evangeliums verlassen haben.

Nennt mich unkatholisch aber ich gehorche lieber Christus und sage Nein zu der Abu Dhabi- Erklärung, auch wenn sie vom Papst selbst kommt.


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 zeitblick 8. Oktober 2019 

Niemand hat das Recht zu gehorchen

Zuerst danke an mischkin für die AW: Ergänzend zur Diskussion ist mir heute ein für mich passendes Zitat von Hanna Arendt untergekommen: „Niemand hat das Recht zu gehorchen“ Es stammt aus einem Interview 1964 bzgl des Eichmanns-Prozesses. Sie erklärte warum es mit Hilfe von Kant unmöglich ist, sein Gewissen und seine Verantwortung auf einen Vorgesetzten zu übertragen.
Erläuternd dazu fand ich den Satz:
„Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!“ (ein Satz, der Bertold Brecht zugeschrieben wird, aber eine verkürzte Fassung eines Lehrwortes von Papst Leo XIII. 19.Jhd.)


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 myschkin 8. Oktober 2019 
 

@Zeitzeuge, @Sebi 1983

Besten Dank für Ihre Ausführungen. Sie verdeutlichen, dass eine Zwei-Päpste-Herrschaft überhaupt nicht gegeben ist.


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 Zeitzeuge 8. Oktober 2019 
 

Anbei im Link eine Info über den Status des Emeritus,

daraus ist zu ersehen, daß Kardinal Brandmüller mit seiner Kritik an dieser
Bezeichnung für den ehemaligen Papst
Benedikt XVI., dessen Rücktritt ich nach
wie vor bedauere, Recht hat, da z.B.
in Deutschland ein em. Professor weiter
Vorlesungen halten kann und weiter Prüfungen abnehmen darf!

www.fernuni-hagen.de/arbeiten/personalthemen/beamtenangelegenheiten/emeriruhesynopse.shtml


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 Sebi1983 8. Oktober 2019 
 

@myschkin

Emeriti gibt es auch im kirchlichen Bereich. Wenn der Papst etwa den Rücktritt eines Bischofs mit 75 Jahren annimmt, dann wird dieser Bischof emeritus.

Das Problem liegt wohl konkret daran, dass es in der Neuzeit keinen Präzidenzfall für den Rücktritt eines Papstes gab (das geht bis hin zu Details wie etwa Kleidung, Anrede usw.). Diese Fragen grundsätzlich zu diskutieren, wäre zu Lebzeiten von Benedikt XVI. pietätlos.

Aber abgesehen davon: Es gibt nur EINEN Papst und niemand, der auch nur einen kleinen Funken Verstand und Verantwortungsbewusstsein hat, wird die Rechtmäßigkeit der Wahl von Kardinal Bergoglio zum Papst anzweifeln. In diesem Bereich zu zünteln ist höchstgefährlich!


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 winthir 8. Oktober 2019 

so.

den Herrn Card. Joseph Ratzinger mochte ich - irgendwie - (keine Ahnung).

ich hab ihm bei der Werktagsmesse ministriert, und danach von ihm zum Frühstück eingeladen worden (seine Schwester, die Maria Ratzinger, Gott hab sie selig), hat uns ein Frühstück bereitet).

an einen Satz von ihm (Frühstück war fertig, wir waren satt) erinnere ich mich:

"so. aber jetzt geht's auf. zur Arbeit."

soweit meine Erinnerung.

(ach ja: wenn ich mich rühmen wolle, könnte ich ja sagen: "ich habe schon mal mit dem Papst gefrühstückt".)

Demut ist nicht meine Stärke.



joseph Ratzinger


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 Kirchental 8. Oktober 2019 

@Sebi

Die Rechtmäßigkeit der Wahl von Papst Franziskus hängt ja nicht allein vom Rücktritt seines Vorgängers ab.

Und diese Rechtmäßigkeit ziehen Kardinäle seiner eigenen Anhängerschaft durch gezielt gesetzte Hinweise aus dem Konklave unfreiwillig selbst in Zweifel.

Allerdings bin ich der Meinung, solange die Rechtswidrigkeit der Wahl nicht offiziell festgestellt ist, gilt Franziskus als rechtmäßig gewählter Papst. Vielleicht als denkbar problematisch - aber er ist Papst.


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 Sebi1983 8. Oktober 2019 
 

@DamianBLogos

Benedikt XVI. hat NIE einen Zweifel daran gelassen, dass er als Papst "vollständig" zurückgetreten ist, dass es nur einen Papst gibt, der Franziskus heißt. Siehe seine Aussagen z.B. in "Letzte Gespräche"; siehe sein gesamtes Verhalten seinem Nachfolger gegenüber.

Ich bin manchen Dingen von Papst Franziskus sehr skeptisch gegenüber. Aber die Rechtmäßigkeit seiner Wahl auch nur irgendwie in Frage zu stellen, hieße die Einheit der Kirche zu gefährden. Also Schluss mit dieser Nebelkerzenwerferei!


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 winthir 8. Oktober 2019 

danke, kath.net, für diesen Artikel.


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 Elija-Paul 8. Oktober 2019 
 

Entscheidungssituationen!

Es wird wohl in der kommenden Zeit ähnliche Entscheidungen geben, wie sie Selene gefällt hat. Allerdings wird es wohl nicht primär um die Frage gehen, ob P. Franziskus der richtige Papst ist oder nicht. Die Frage ist vielmehr ob er die Kirche den rechten Weg führt und selbst der Kirche treu ist. Es kann auch nicht letzten Endes um die Frage des Gehorsams gehen. Alle gläubigen Katholiken wollen dem Papst gehorsam sein. Der entscheidene Punkt ist ob der Papst selbst in der Wahrheit steht. Wenn man hier an manchen Punkten zu einer begründeten Ansicht kommt, daß es nicht so ist - also nicht einfach nur Zweifel hat (siehe Abu Dhabi, AL usw.),dann kann man aus meiner Sicht gar nicht der gegenwärtigen Linie in diesen Punkten folgen. Cardinal Burke spricht sogar von einer Sünde, wenn man wider besseres Wissen schweigt.
Es ist schmerzhaft, aber wohl nicht mehr zu vermeiden, daß diese Entscheidungen kommen. Die Amazonassynode ist möglicherweise auf dem Weg das noch deutlicher zu machen,


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 Federico R. 8. Oktober 2019 
 

Ich weiß eigentlich nicht, warum ... (2)

Meine noch offene Frage ist: Warum ist Benedikt zurückgetreten – und er tat dies freiwillig –, obwohl er ahnen (oder wissen?) musste, wer sein Nachfolger im Amt werden wird. Auch war ihm sicher bewusst, dass ein bestimmter deutscher Kurienkardinal im Vor- wie im Hauptkonklave eine einflussreiche Rolle spielen dürfte - ein Kardinal, der kurz vor dem Erreichen des kanonischen Alters für Konklaveteilnehmer stand.


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 Federico R. 8. Oktober 2019 
 

Ich weiß eigentlich nicht, warum ... (1)

... ich so empfinde, und dies auch noch sehr stark: Für mich ist Benedikt XVI. nach wie vor der vom Hl. Geist bestimmte Papst, und er wird es bleiben bis zu seinem seligen Heimgang.

Vor ein paar Jahren habe ich schon mal im Übereifer hier gepostet, dass ich in Franziskus so etwas ähnliches wie Benedikts Generalvikar sehe. (Und mir prompt von unserem lb. Msgr. Franz Schlegl den Vorwurf der Häresie eingehandelt. Aber jetzt weiß ich’s besser: Benedikts alter ego ist Franziskus ganz gewiss nicht. Eine Übereinstimmung oder auch nur eine geistige Nähe zwischen den beiden Männern in Weiß anzunehmen ist nach allem, was derzeit in der Kirche an Verwerfungen geschieht, so gut wie ausgeschlossen. Aber wer und was ist Franziskus dann? Gibt uns der Seher Johannes in der Geheimen Offenbarung vielleicht die Antwort? Weiß – oder zumindest ahnt - Benedikt vielleicht mehr als andere?


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 stephanus2 7. Oktober 2019 
 

Gehorsam dem Papst gegenüber...

ist eine schwere und gute übung für gläubige katholiken. Nicht alles selbst erfassen, durchdenken und bestimmen wollen, sondern annehmen und sich einfügen in die päpstlichen Verlautbarungen, die Tradition und Lehre der Kirche.- Doch was, wenn ziemlich deutlich wird, dass der amtierende Papst merkwürdigerweise die Kirche von innen aushöhlt, statt ihr Hirte und Diener zu sein ? Ihm kann und will ich nicht gehorsam sein und nehme das aif mein Gewissen. Was, wenn er in 5 Jahren verkündet, alle Glaubensrichtungen werden jetzt in einer Kirche zusammengefasst, und dort sollen wir Katholiken auch alle beten, womöglich mit verwässerter Eucharistie ? Oder von mir aus auch durch seinen Nachfolger, dessen Wahl durch best. Kardinalsernennungen jetzt schon vorbereitet wird ?
Dann müssen w i r Laien Jesus Christus treu bleiben, und S e i n e r Lehre, und eben nicht dem Papst.


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 myschkin 7. Oktober 2019 
 

@Zeitblick

Selbstverständlich amtiert nur ein einziger Papst und das ist Papst Franziskus. Allerdings hat sich Kardinal Brandmüller aus dem von Ihnen genannten Grund mit Papst Benedikt überworfen. Die Eminenz hätte es richtig gefunden, dass Papst Benedikt ins Kardinalat zurücktritt und nicht den Titel eines Papa Emeritus annimmt. Wahrscheinlich stammt diese neuartige Titulatur aus dem universitären Bereich, dem Papst Benedikt bekanntlich entstammt. Dort werden die Lehrstuhlinhaber, wenn sie in den Ruhestand gehen, ebenfalls emeritiert. Das heißt: Emeriti haben keinerlei rechtliche und lehramtsmäßige Befugnisse mehr.


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 zeitblick 7. Oktober 2019 

Who is Pope?

@DamianBLogos - Mich beschäftigen genau auch immer noch diese treffenden Fragen:

Worauf hat Benedikt verzichtet? Nur auf das „ministerium“ (=den Dienst), also nur auf die aktive Ausübung des Amtes in Wort und Tat. Wie er zuvor erklärt hat, kann man als Papst nicht nur in Wort und Tat dienen, sondern auch in Leiden (!) und Gebet.
Am 27.2.13 hat er seinen Verzicht erklärt "...Meine Entscheidung, auf die aktive Ausübung des Dienstes zu verzichten,...".
Er hat also nur auf den aktiven Dienst verzichtet, nicht auf das Amt als solches.
Wer ist demnach Papst?
Warum ist er in weiß?
Na ja, ich bete : Herr, mein Herz ist nicht stolz, / nicht hochmütig blicken meine Augen. Ich gehe nicht um mit Dingen, / die mir zu wunderbar und zu hoch sind. Ps 131,2
Sehr verwirrend das Ganze! Und eine große Zumutung für Katholiken.


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 Pilgrim_Pilger 7. Oktober 2019 
 

Die Zeit in ihrem lauf....

Die katholische Kirche tritt ohne jeden Zweifel sehr bald in eine Situation ein, die im 11. Kapitel der heiligen Offenbarung des Johannes im letzten Buch der Bibel geschrieben steht. Die Kirche wendet sich in großen Teilen von der echten Lehre ab und lehrt/interpretiert das was die Menschen hören wollen und Ihren Ohren schmeichelt. Wer treu bleibt und dagegen rebelliert wird die volle härte der kirchlichen Autorität zu spüren bekommen.


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 Diadochus 7. Oktober 2019 
 

Papsttreue

Dem Papst müssen wir treu sein. Das ist richtig. Eine Abu-Dhabi Erklärung dürfen wir aber nicht unterschreiben. Das ist eine Häresie. Das geht nicht. Da geht es um unsere eigene Seele. Die Verweigerung der Zustimmung ist keine Papstkritik oder gar Ungehorsam. Im Gegenteil: In dem vermeintlichen Ungehorsam helfen wir dem Papst, der Lehre treu zu sein. Das ist die beste Hilfe. Das ist meiner Ansicht nach genau das, was Kardinal Müller in seiner letzten Rede erklären wollte. Nur ist der Sachverhalt zu paradox, um diesen verständlich auszudrücken. Vielleicht ist es mir ja gelungen.


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 richrose 7. Oktober 2019 
 

@Tonika

Volle Zustimmung in allem was sie hier gepostet haben: In erster Linie ist es PF höchstselbst, der alle Lehramtstreuen kritisiert und angreift. Wenn er in diesem Zusammenhang Kardinal Müller als "Kind" bezeichnet, ist das in meinen Augen der Gipfel der geistlichen Hochstapelei!


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 Dottrina 7. Oktober 2019 
 

Höflichkeitsbesuch?

Gut möglich, dass es einfach die Höflichkeit gebietet, die neuen Kardinäle zum Papa Emerito zu bringen. Mag PR sein oder nicht, mag Benedikt instrumentalisiert werden (warum sollte er das zulassen, er ist doch viel zu intelligent?), wichtig ist auf alle Fälle der Segen unseres Benedetto. Dieser und sein ständiges Gebet kann niemals verkehrt sein.


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 myschkin 7. Oktober 2019 
 

@HeikeStir

Das sehe ich auch so. Am besten wäre es, wenn sich auch die lieben Laien allesamt die Worte des Papa Emeritus hinter die Ohren schreiben würden.


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 DamianBLogos 7. Oktober 2019 
 

@sabi1983: Zeitungsente

Bei dieser angeblichen Aussage von Papst Benedikt handelte es sich um eine Zeitungsente, wie sich im Nachhinein herausstellte. Leider hat das Nachrichtenportal des Vatikan die Falschnachricht ungeprüft übernommen. Vgl. https://www.lifesitenews.com/news/no-evidence-pope-benedict-said-the-pope-is-one-it-is-francis


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 Tonika 7. Oktober 2019 
 

@MSM

Ich glaube auch, dass die Auftritte von Benedikt als PR benutzt werden, um Kritik an Franziskus im Keime zu ersticken.

Daher bin ich skeptisch über Aussagen, die angeblich von Benedikt stammen.


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 Tonika 7. Oktober 2019 
 

@Sebi 1993

Franziskus ist der Papst.

Was aber macht man als Katholik, wenn der Papst selber den Boden der katholischen Kirche mit der Abu-Dhabi Erklärung, verlassen hat. Laut Ihnen und einigen Usern hier, müssen wir aus Gehorsam zum Papst selbst untreu werden und die Abu Dhabi Erklärung blind abnicken und Angriffe auf die Lehre kritiklos hinnehmen. Sorry katholisch sein heißt nicht auf Logik, Vernunft und intellektuelle Redlichkeit verzichten.


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 hape 7. Oktober 2019 

PR-Coup

In meinem Augen war das ein PR-Termin, dem BXVI nicht ausweichen konnte. Evtl. war es für ihn das kleinere Übel, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Wenn aufgeflogen wäre, dass BXVI diesen Termin abgesagt hätte, wäre das sicher Wasser auf die Mühlen der PF-Kritiker gewesen und hätte die Einheit gefährden können.

So aber wird zwar wird nur mühsam zusammen getackert, was nicht zusammengehört. Immerhin. PF jedenfalls kann mit diesem PR-Coup der verblüfften Welt die angebliche Hermeneutik der Kontinuität vor Augen führen. Er profitiert von der Glaubwürdigkeit eines BXVI – nicht umgekehrt. Offenbar hat PF das nötig. – Noch.

Im Hintergrund aber lässt PF aber sicher weiter an der Neuen Kirche werkeln. Die Neue Kirche, die die Brücke hinter sich abbrechen wird, die sich in Gaia hineindiffundiert und die marxistischen Utopien folgt. Irgendwann wird sie den Bruch mit dem Lehramt auch offen zelebrieren. Dann wird BXVI solche PR-Termine nicht mehr wahrnehmen müssen.


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 HeikeStir 7. Oktober 2019 
 

Das ist doch selbstverständlich!

Papst Franziskus ist der rechtmäßig gewählte Papst, dem derselbe Gehorsam zusteht wie seinen Vorgängern auch.


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 Tonika 7. Oktober 2019 
 

@Selene Kritik am Papst hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun.

enn schon Petrus, der erste Papst, der direkt von Christus gewählt wurde, keinen Kadavergehorsam gebührte wie wir es von Paulus wissen, warum soll das auf einmal bei Franziskus der Fall sein? Wenn Sie, Selene glauben berechtige Kritik am Papst sein respektlos und illoyal, dann irren Sie sich. Wo bleibt der Respekt und die Treue vor dem was Christus, die Aposteln und Kirchenväter verbindlich gelehrt haben? Sich hinter Papsttreue zu verstecken um tatenlos zusehen wie der kath. Glaube verstümmelt wird, damit man friedlich schlafen, kann nicht die Lösung sein.


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 Tonika 7. Oktober 2019 
 

@Selene

"Auch Kardinal Müller weist immer wieder darauf hin, dass Franziskus der legitim gewählte Nachfolger des HL Petrus ist.
Als solchem schulden wir ihm als Katholiken Respekt und Loyalität und im Zweifelsfall sogar Gehorsam."

Klingt alles fromm aber letztlich ist es ist Bequemlichkeit nach der Devise Augen zu und durch. Sind die Päpste vor Franziskus keine legitim gewählte Nachfolger des Petrus, denen Katholiken Respekt und Loyalität schulden? Wieso reden Sie auf einmal über den Papst angreifen, keiner, der Franziskus und sein schädigendes Verhalten kritisiert, greift ihn an oder das Papstamt an. Die Angriffe kommen von Franziskus und nicht von seinen Kritikern. Kardinal Müller kritisiert doch verdeckt den Papst und Franziskus macht indirekt klar, dass er von Müller nicht viel hält.

Nochmal der Papst muss auch treu sein und den katholischen Glauben verteidigen, wenn er das unterlässt, macht blinde Papsttreue doch keinen Sinn.


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 Aegidius 7. Oktober 2019 
 

Imperator, nackt du bist!

Sebi, was gilt denn, wenn F. diametral das Gegenteil seiner Vorgänger verlangt und behauptet? Was muß geschehen, wenn ein Kind ruft: "Der Imperator ist (theologisch) nackt!" Verschließen Sie dann auch weiter Ihre Augen vor der (Lebens-)Wirklichkeit?
Ich finde es im übrigen vor diesem Hintergrund köstlich, wenn F. den von ihm undankbar und unmenschlich abgesägten, ihm dabei menschlich, theologisch, moralisch, intellektuell, an Anstand und Kenntnis und Analyse der Lebenswirklichkeiten (selbst Lateinamerikas) himmelweit überlegenen, ebenso scharfsinnigen wie spitzzüngigen Kardinal Müller "ein Kind" nennt.


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 Zeitzeuge 7. Oktober 2019 
 

Correctio fraterna - Pflicht der Liebe!

Treue schliesst aber doch berechtigte Kritik nicht aus, ich kann sogar verpflichtet sein, einen guten Freund
auf einen Irrtum aufmerksam zu machen,
i.S. der correctio fraterna, siehe Link!


Es ist wohl für die meisten Foristen
und Foristinnen hier bei kath.-net
undenkbar, daß der em. Papst z.B.
Benedikt XVI. "Dominus Jesus"
oder "Veritatis Splendor" gegenüber
u n treu geworden ist.

Denn die "Abu Dhabi-Erklärung" ist mit
"Dominus Jesus" nicht zu vereinbaren und
steht in klarer Diskontinuität zur Lehre der kath. Kirche und die "Dubia"
können nur i.S. auch von "Veritatis
Splendor" doktrinär korrekt beantwortet
werden, daß weiss der em. Papst ganz
bestimmt auch. also kann es sich dabei
nur um eine "Treue auf Gegenseitigkeit"
handeln im Sinne einer Treue für alles,
was Papst Franziskus i.S. der auch ihn selbst
verpflichtenden Lehrüberlieferung verkündet, denn niemand kann eine
Person von ihren Worten und Taten trennen, die ja ein Ausdruck der
jeweiligen Person sind!

kath.net/news/32920


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 lesa 7. Oktober 2019 

Sehr geehrte, liebe Rosenzweig: Danke auch Ihnen und im Gebet verbunden in diesen Tagen!


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 DamianBLogos 7. Oktober 2019 
 

Papst - welchem?

Natürlich mahnt er die Treue zum Papst an, wie es sich für jeden Katholiken gebührt. Die Frage ist allerdings: was bedeutet das angesichts der Tatsache, dass Benedikt XVI. am Rosenmontag 2013 gemäß Wortlaut seiner Erklärung (Non solum propter) nicht auf das petrinische Amt (lat. „munus“) verzichtet.
Im gesamten Abschnitt 2.1. des Codex iuris canonici über „Die höchste Autorität der Kirche“, in dem auch der Amtsverzicht thematisiert wird, ist 19mal vom Amt als „munus“, kein einziges Mal von „ministerium“ die Rede.
Worauf hat Benedikt verzichtet? Nur auf das „ministerium“ (=den Dienst), also nur auf die aktive Ausübung des Amtes in Wort und Tat. Wie er zuvor erklärt hat, kann man als Papst nicht nur in Wort und Tat dienen, sondern auch in Leiden (!) und Gebet.
Am 27.2.13 hat er seinen Verzicht erklärt "...Meine Entscheidung, auf die aktive Ausübung des Dienstes zu verzichten,...".
Er hat also nur auf den aktiven Dienst verzichtet, nicht auf das Amt als solches.
Wer ist demnach Papst?


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 Herbstlicht 7. Oktober 2019 
 

Respekt ja, Gehorsam auch, aber blinder Gehorsam?

Kardinal Burke, Kardinal Brandmüller,
Kardinal Sarah, Bischof Athanasius Schneider, früher auch Kardinal Caffarra und Kardinal Meisner -
sie und andere haben ihre Besorgnis über über die aktuelle Lage der Kirche ausgedrückt.
War das verwerflich?

Wenn allgemeine Befüchtungen auszusprechen bedeutet, dabei persönliche Verunsicherung und Frustationen über einzelne Handlungen, Gesten und Worte von Franziskus vollständig auszuklammern und nur noch für sich behalten zu müssen, dann geht viel an Ehrlichkeit verloren.

Generell möchte ich jedem, auch den Kirchenoberen guten Willen und gute Absicht unterstellen.
Aber Kritik, wenn sie berechtigt, sachlich und fair vorgetragen wird, kann nichts Schlechtes sein.
Wir sehen uns in unserem Umfeld gelegentlich ja auch der Kritik ausgesetzt und müssen lernen, mit ihr umzugehen.
Und auch Paulus hat bekanntermaßen Petrus in einer Sache kritisiert und Petrus hat sie angenommen.


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 serafina 7. Oktober 2019 
 

PF küsst Papa Benedetto den Ring

Was hat das zu bedeuten?


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 richrose 7. Oktober 2019 
 

@Selene

Zwischen "auf den Stuhl Petri berufen" und "auf dem Stuhl Petri zugelassen", besteht mE aber dennoch ein nicht unerheblicher Unterschied....


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 CALIFAX 7. Oktober 2019 

Paralyse

Sehr konsequent gedacht, @Selene!

PF ist (höchstwahrscheinlich) legitim gewählt. Aber darf man Gott wirklich die Haupt-Verantwortung für diese Wahl geben, nach allem was die Kasper-Gruppe prahlerisch verraten hat? Ich fände es daher fast blasphemisch, Gott die Wahl der Borgias oder eben Bergoglios zuzuschreiben. Zugelassen ja, aber sicher nicht der Wunsch-Kandidat Gottes.

Aufgrund des Gehorsam-Dilemmas sind viele fromme Katholiken quasi wie gelähmt oder ans Kreuz des inneren Gewissenskonflikts gehefet. Und dieses aufgeopferte Leid wird gewiss Segen bringen!

Doch ich bin überzeugt, selbst der größte Vandale auf dem Papstthron, könnte dennoch keine Heräsie feierlich verkünden!


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 Stanley 7. Oktober 2019 
 

Treue gegenüber dem Papst - da liegt die Crux

Was myschkin in seinem Kommentar so treffend anmerkt ist eine der Hauptstreitpunkte zwischen der katholischen Traditionsbewegung und dem Vatikan: Wenn ein Papst von der bisherigen Lehre abweicht oder auch nur etwas Abweichendes billigt oder selbst tut, muss man als Katholik dann dem Papst folgen oder der traditionellen Lehre seiner Vorgänger?
Vor Jahrzehnten soll einmal ein Kardinal Erbischof Lefebvre gegenüber die Auffassung vertreten haben, es sei besser mit dem Papst zu irren, als gegen ihn recht zu haben!
Genau hier verläuft auch die Sollbruchstelle zwischen der Petrusbruderschaft und der Piusbruderschaft.
Gelöst werden kann der Streit letztenendes nur durch einen rechtgläubigen Papst, der z. B. wieder verkündet, dass die Existenz der vielen verschiedenen Weltreligionen keineswegs der (zulassende) Wille Gottes sei.


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 Eliah 7. Oktober 2019 
 

Werte(r) @MSM,

das sehe ich genauso wie Sie. Unser Heiliger Vater Benedikt XVI. hat vor sechs Jahren Gehorsam gelobt und fügt sich jetzt in das was, was inszeniert wird. Sein Gehorsam geht über das, zu dem ich in der Lage wäre, hinaus. Er war vor seinem Rücktritt zum Beispiel auch den italienischen Bischöfen gehorsam, die ihm bezüglich seiner Anweisung betreffend die Wandlungsworte des Kelches den Gehorsam schuldig blieben. Wenn er auf italienischem Staatsgebiet in der Landessprache zelebrierte, sagte er im entscheidenden Moment „...versato per voi e per tutti in remissione dei peccati“. Er trägt sein Kreuz – tragen wir unseres und stehen wir ihm bei. Auch in Erinnerung an die Zeiten, in denen wir uns nicht bei Verlautbarungen aus dem Vatikan fragen mussten, ob da jemand etwas in den Mund gel.... wurde!


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 Rosenzweig 7. Oktober 2019 

„Zu dieser Erkenntnis bin ich im Gebet gekommen...“

-
Danke, werte @ Selene!

GEBET - das ist auch der Schlüssel zur:
Gelassenheit/ Hinnahme der Dinge, die ich nicht ändern kann..
Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Reinhold Niebuhr über Gleichmut

In dieser- auch persönlichen Erfahrung, dankb. im Gebet verbunden..-


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 myschkin 7. Oktober 2019 
 

Wenn er die einen

auf die Treue zu Papst Franziskus verpflichtet, so heißt das auch, dass der Papa Emeritus nach wie vor treu zu seinem Nachfolger im Amt steht. Das war von ihm auch nicht anders zu erwarten: Er ist eben ein feiner Mann!


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 Rosenzweig 7. Oktober 2019 

So sehe u. empfinde ich es auch..

-
liebe @ lesa: „situationsbedingte Standardaussage“- aber ganz im Sinne- wie u.a.die Darlegung der Bf. Schneider u.Burke!
-
Und werter @ MSM - bin Ihnen sehr dankbar für Ihren „Inneren Blick“ auf Em. Hl. Vater Benedikt..-
Wenn Sie erlauben, möchte ich Ihr einfühlsamen Worte, hier noch einmal hervorheben:
„Ich denke sein Handlungsspielraum ist extrem stark eingeschränkt und was er tun kann, das tut er.
Er bleibt der Fels und hält noch so manches Böse zurück durch sein stilles Leiden, Beten und Ausharren unter den Wölfen(..)-
Er leidet für uns! Leiden wir mit ihm und trösten ihn durch unsere Liebe und Treue zum Evangelium und unsere Gebete..“

"Vergelt`s Gott" - u. dankb. verbunden..


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 Selene 7. Oktober 2019 
 

Papst Franziskus

Ich versuche gerade, meinen Frieden mit ihm zu machen.
Auch Kardinal Müller weist immer wieder darauf hin, dass Franziskus der legitim gewählte Nachfolger des HL Petrus ist.
Als solchem schulden wir ihm als Katholiken Respekt und Loyalität und im Zweifelsfall sogar Gehorsam.
So sind Papstamt und rk Kirche nun einmal verfasst.
Gott alleine kann wissen, warum er zu welcher Zeit den jeweiligen Amtsinhaber auf den Stuhl Petri berufen hat.
Zu dieser Erkenntnis bin ich im Gebet gekommen.
Wer bin ich, um weiterhin den Papst angreifen zu können?

In diesem Sinne verabschiede ich mich hier aus den Diskussionen.


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 richrose 7. Oktober 2019 
 

The same procedure as every year....oder...und jährlich grüßt das.....

Very, very strange, dass PF die neu ernannten Kardinäle jedes Mal bei Papa Emeritus vorkarren lässt, um diese von ihm absegnen zu lassen. Fast könnte man meinen, dass er auf den Segen des Vorgängers - aus welchen Gründen auch immer - angewiesen ist. Papst Benedikt wird hier total vereinnahmt und muss gute Miene zum bösen Spiel machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er die Kardinäle zur Treue gegenüber dem Lehramt der Kirche angemahnt hat.
Auffällig dabei ist, dass es sich dabei regelmäßig um 13 neue Kardinäle handelt. Die Zahlen 13 und 11 spielen in der Freimaurerei eine wichtige Rolle, da sie die Zahl 12 (= Zahl der Vollkommenheit) untermininieren oder übersteigern. Wer genau hinschaut erkennt auf dem Video auch, dass PF wieder Mal bemüht ist mit seinen Händen die viel gerühmte Raute anzudeuten.
Honi somit qui mal y pense...


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 lesa 7. Oktober 2019 

Es gibt eine "Illoyalität" aus Treue

Und dann gibt es noch scheinbar "illoyale Verhaltensweisen" von Kirchenmännern, die in Wahrheit Treue sind. Es gibt echte und falsche Freunde.


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 lesa 7. Oktober 2019 

Standardwegweisung mit Zielrichtung

Eine situationsbedingte Standardaussage, um die er doch gar nicht herumkommt! M.E. ist es völlig klar, dass er die Papsttreue in dem Sinn versteht, wie die Bischöfe Schneider u. Burke es kürzlich dargelegt haben.


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 Herbstlicht 7. Oktober 2019 
 

die richtige Reihenfolge

Niemand von uns war dabei, als der emeritierte Papst dies sagte.
Sollte die Übersetzung aber stimmen, wirkt das schon etwas befremdlich.
Es klingt ja so, als wolle Benedikt dem amtierenden Papst helfen, berechtigte Kritik zu unterbinden.
Ich hoffe, dass Benedikt es in diesem Sinne gemeint hat: In erster Linie Jesus Christus nachfolgen und dann seinem Stellvertreter auf Erden, Franziskus.
Und nicht umgekehrt!


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 CALIFAX 7. Oktober 2019 

Keine Sorge...

...die neu installierten Kardinale sind sowieso linientreue Bergoglianer.

Manchmal kann ich Papa Emeritus nicht mehr verstehen, klingt wie ferngesteuert?!


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 MSM 7. Oktober 2019 
 

[email protected],

haben Sie sich das Video angeschaut? Unser heiliger Vater Benedikt XVI. wird doch hier wieder vorgeführt. Und was die oben genannte angebliche Aussage betrifft, wären es nicht die ersten Worte, die man ihm in den Mund legt ("lügt" hätte ich fast geschrieben).
Was sollte er tun, wenn diese Leute an ihn herantreten und "bitte", er möge die neuen Kardinäle empfangen? Ich denke sein Handlungsspielraum ist extrem stark eingeschränkt und was er tun kann, das tut er. Er bleibt der Fels und hält noch so manches Böse zurück durch sein stilles Leiden, Beten und Ausharren unter den Wölfen. Ich vertraue ihm - viel mehr natürlich dem Herrn, aber auch unserem Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. Er leidet für uns! Leiden wir mit ihm und trösten ihn durch unsere Liebe und Treue zum Evangelium und unsere Gebete anstatt uns von angeblichen Aussagen irritieren zu lassen, welche ganz offensichtlich dazu dienen sollen, eine Einheit zwischen ihm und J.Bergolio zu suggerieren, die es nicht gibt.


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 Stefan Fleischer 7. Oktober 2019 

Man hätte dabei sein müssen

um hier urteilen zu können.
Ich glaube, Papst em. Benedikt hat in keine Weise gesagt, dass man eine blinde Papsttreue haben muss. Aber die Treue zu ihm muss doch so weit gehen als irgendwie möglich. Nicht nur die Kardinäle, wir alle stehen je länger je mehr vor einem Gewissenskonflikt. Und das grosse Problem dabei ist, dass man nie so genau wissen kann, was Papst Franziskus gesagt und noch viel weniger, was er gemeint hat. Persönlich glaube ich, dass die Treue zum Papst eigentlich Teil der Treue zur ganzen überlieferten Lehre ist. Als Laie habe ich mich in Taufe und Firmung formell nur zur Treue gegenüber der Lehre der Kirche verpflichtet. Im Ernstfall würde also die Treue zur Lehre den Vorrang haben, wobei dieser natürlich nur dort eintrifft, wo der Papst sich sozusagen «lehramtlich» gegen die Lehre stellen sollte. Persönliche (scheinbar) abweichende Meinungen sind kein Grund.


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 Tonika 7. Oktober 2019 
 

Wie steht es mit der Treue zum Evangelium und dem wahrem, unveränderten katholischem Glauben?

Die Treue zum Evangelium und dem wahrem, unveränderten katholischem Glauben, zählt diese nichts mehr? Ist die blinde Papsttreue wichtiger als Glaubenstreue? Wir haben heute zwei Päpste und in der Geschichte über 200. Sind Katholiken nur Papst Franziskus gegenüber zur bedingungslosen Treue verpflichtet und gegenüber allen seinen Vorgängern inklusive Benedikt, JP II dürfen sie aber untreu sein? Darf man getrost auf alles, was sie lehramtlich gelehrt haben, pfeifen? Wenn Benedikt das wirklich gesagt haben soll, dann ist es wirklich enttäuschend. Er wollte doch eigentlich unsichtbar, im Verborgenen sein.

Wenn Benedikt jedoch nur auftritt und spricht um Franziskus anzufeuern aber sonst zu den schlimmen Auswüchsen, Verwirrungen und Skandalen eisern schweigt, dann ist er doch nicht der Garant für den Schutz der Lehre.

Der Seitenhieb von Franziskus gegen Bischöfe, die angeblich illoyal seien, ist sowas von zynisch. Nun ja den Papst habe ich noch nie als besonders selbstkritisch empfunden.


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 SpatzInDerHand 7. Oktober 2019 

... hmhm... was genau hat der emeritierte Papst wirklich gesagt...?

Und warum geht keiner zu Papst Franziskus? Und drittens: warum flüstern manche der Kardinäle Benedikt XVI. ins Ohr...??????


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 griasdigott 7. Oktober 2019 

Jesus hatte Mitleid mit dem Volk und lehrte sie lange

Mk6,34: Jesus war innerlich bewegt (andere Übersetzung: hatte Mitleid) mit der großen Volksmenge. Denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und Er fing an, sie vieles zu lehren.

Nun müsste man in diesem Sinne die Aussage von P.F. dahin lesen, dass die Kirchenmänner die Lehre Jesu empfangen haben, ebenso wie der Papst und alle sich dementsprechend loyal und treu zu verhalten und zu reden haben.

Treue also in erster Linie zum Wort Gottes, Bibel, Lehre der Kirche - auch der Papst ist ja dem untergeordnet.

Wenn jedoch etwas anderes gelehrt wird, erlischt der Anspruch auf Treue und Loyalität.

Wir müssen Christus nachfolgen. Er ist das Haupt!


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  6. "Aus dem Star, der Himmel und Erde gemacht hat, wird also ein Sternchen. Kyrie eleison!"
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  9. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  10. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  11. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  12. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  13. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  14. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"
  15. Bistum Regensburg/Marsch für das Leben: „Neu war, dass sich der Bayerische Rundfunk hergab…“

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