Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  2. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  3. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  4. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  5. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  6. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  9. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  10. Corona-Virus hat nun auch Kardinal Woelki erwischt
  11. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  12. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  13. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  14. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  15. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit

Vatikandiplomat: Respekt für Brexit, mehr Dialog in Europa

24. August 2019 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Päpstlicher Außenbeauftragter Gallagher: Angesichts der Frustration vieler Europäer braucht es Dialog, "wenn man nicht nationalen oder europäistischen Extremismus fördern will"


Rom (kath.net/KAP) Der vatikanische "Außenminister", der britische Erzbischof Paul Richard Gallagher, hat gemahnt, die Entscheidung der Briten für den Brexit zu respektieren. "Wir müssen dafür beten, dass es am Ende sowohl für die Briten wie für die Europäer gut ausgeht", sagte der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls laut einem Bericht der italienischen katholischen Nachrichtenagentur SIR (Mittwochabend) am Rande eines Katholikentreffens in Rimini.

Gleichzeitig muss laut Gallagher immer wieder daran erinnert werden, dass ein geeintes Europa einen Wert an sich darstellt. "Nach zwei Weltkriegen, einer zerstörten Wirtschaft, hat uns der Aufbau des Projektes Europa 70 Jahre Frieden und Wohlstand geschaffen", wird Gallagher zitiert. Wohlstand alleine aber genüge nicht.

Das seit einigen Jahren aufkommende europaskeptische Phänomen des Souveränismus habe die Tendenz, sich abzuschließen und auszuschließen. Wer ein starkes und einiges Europa schaffen will, muss sich nach Aussage Gallaghers öffnen, Dialog führen und zusammenarbeiten. Angesichts der Frustration vieler Europäer brauche es den Dialog, "wenn man nicht nationalen oder europäistischen Extremismus fördern will", so der Vatikandiplomat. Dazu aber müssten sich die europäischen Institutionen noch stärker den Menschen öffnen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 winthir 26. August 2019 

"sowohl für die Briten, wie für die Europäer"

Für einen Diplomaten ist das, mit Verlaub, eine etwas merkwürdige Aussage.


Aber er ist ja Brite (kein Europäer?)


1
 
 Guenter Foit 26. August 2019 
 

Der Brexit

kommt der alten, anglo-amerik. Globalistengarde entgegen, die offensichtl aus Konkurrenzgründen das high-tech-KontinentalEuropa (noch?) schwächen will (Afrikanisierg, Eurokrise, Tabuisierung bestimmter Meinungen ..).
Viele im Ausland verstehen dazu nicht die selbstzerstörerische Beharrlichk unserer Politiker.

Eine Art EWG der Vaterländer (einvernehmlich erweitert um Notwendiges) war/ist kein Souveränismus, sondern FREIHEIT, weil das landesspezif. Wohlergehen demokrat. Bürger im partnerschaftl Verbund mit den Nachbarn besser zu bewahren ist als unter zentralistisch-globaler EU-Herrschaft.

Jedes freie Land/Volk in Europa ist technisch fähig, sich selbst zu versorgen.
Große Nationen in der Welt (und Trump) fordern auch gar nicht unsere Auflösung im Globalismus, woraus sich doch im Wesentlichen nur eine total kontrollierte, planwirtschaftliche Durchdringung/Beherrschung unseres Lebens/Staates im Interesse weniger Gesichtslose ergeben würde, - bargeldfrei und computergesteuert.


0
 
 Stefan Fleischer 24. August 2019 

Dialog?

Die Frage sollte erlaubt sein, was genau hier mit Dialog verstanden wird. So wie Dialog heute in unserer Kirche abläuft, sollten wir nicht zu stark den Moralapostel spielen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Europa

  1. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  2. Lipowicz: Demokratisches Europa braucht konkrete Vorbilder
  3. Altabt Henckel-Donnersmarck: "Kirche in Europa ist erschlafft"
  4. Busek: Mit Johannes Paul II. Barrieren in Mitteleuropa überwinden
  5. Kardinal Hollerich: Corona-Pandemie hat Säkularisierung Europas beschleunigt
  6. Kritik nach Aus für EU-Sondergesandten zu Religionsfreiheit
  7. Wieso Europa christliche Werte braucht
  8. Wiener Diözesansprecher: "Viri probati" für Europa keine Hilfe
  9. Papst: Europa darf sich nicht vom Pessimismus besiegen lassen
  10. Wie Europa an den Islam fallen könnte







Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  4. "Einem Arzt, der so etwas sagt, sollte man die Approbation wegnehmen!"
  5. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  6. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  7. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  8. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  9. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  10. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  11. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  12. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  13. Churer Priesterkreis: „Angesichts der entstandenen Verwirrung fordern wir…“
  14. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  15. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz