Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Beschließen ohne zu entscheiden?
  9. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  13. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  14. Die Nazi-Projektion
  15. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten

Staatsanwaltschaft weist Linke-Hetze gegen Pro-Life-Landwirt zurück

27. April 2019 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hetzkampagne wurde von der Staatsanwaltschaft gestoppt.


München (kath.net)
Aus Sicht der Staatsanwaltschaft Regensburg sind die Inschriften einer Pro-Life-Kapelle eines Landwirtes aus Cham in der Oberpfalz nicht strafbar. Linke-Politiker hatten den Landwirt wegen Volksverhetzung (!) angezeigt, weil dieser vor 10 Jahren eine Kapelle bauen ließ, die das Unrecht der Abtreibung thematisierte. In einer Stellungnahme der Staatsanwaltschaft heißt es: "Eine Strafbarkeit wegen Volksverhetzung wurde nach Prüfung des konkreten Sachverhalts verneint. Der Beschuldigte hat insbesondere vorliegend nicht den Holocaust verharmlost und dadurch den öffentlichen Frieden gefährdet. Vielmehr hat er den Vorgang der Abtreibung mit einem Völkermord bzw. dem Holocaust verglichen und damit im Unrechtsgehalt auf die gleiche Stufe gestellt."


Der Landwirt kritisierte den millionenfachen Mord an ungeborenen Kindern und meint, dass Abtreibungen ein "Holocaust an ungeborenen Kindern" seien. Die Kapelle mit dem Namen "Unschuldige Kinder - der stumme Schrei" bezeichnet die Tötung ungeborener Kinder als "größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit" Abtreibungen: "Größter Völkermord der Geschichte". Unterstützung für die Kapelle gibt es vom Bistum Regensburg. Generalvikar Michael Fuchs hatte vor 10 Jahren die Privatkapelle eingeweiht.

Das Bistum Regensburg stellt sich hinter den Landwirt und unterstützt sein Anliegen, "das unantastbare Lebensrecht jedes Menschen zu verteidigen", der Vergleich mit dem Holocaust wird aber auch vom Bistum als problematisch eingestuft. Gegenüber dem BR erklärt das Bistum: "Im 20. Jahrhundert wurden Menschen massenhaft getötet. Diese Verbrechen sollen in ihrer Einzigartigkeit betrachtet werden - gleich ob es sich um die Taten der Nationalsozialisten oder der Kommunisten handelt. Wir halten es nicht für sinnvoll, die millionenfache Tötung ungeborener Kinder, die in unserer Zeit geschieht, gleichzusetzen."

http://www.franzgraf-kapelle.de/


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  6. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  7. Polen bleibt Pro-Life
  8. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  9. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“
  10. ,Du kannst dein Baby behalten!‘







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  8. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  11. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz