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Diskussion um künftige Aufgaben und Wohnort von Bischof Huonder

10. April 2019 in Schweiz, 3 Lesermeinungen
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Bistum Chur antwortet auf kath.net-Presseanfrage nach Mediendiskussionen über Bischof Huonders neue Verantwortlichkeiten nach seiner Emeritierung.


Chur (kath.net) „Dieser Auftrag, über den der Apostolische Nuntius sowie die Schweizer Bischofskonferenz seinerzeit informiert wurden, ist nicht an das Amt des Diözesanbischofs gebunden und ist zeitlich nicht beschränkt. Die Wahl des zukünftigen Wohnsitzes Wangs/SG steht im Zusammenhang mit diesem Auftrag.“ Das erläuterte Giuseppe Gracia, Bischöflicher Beauftragter für Kommunikation im Bistum Chur, auf die Anfrage von kath.net. Es geht um Wohnort und Aufgaben des derzeitigen Bischofs von Chur, Vitus Huonder, nach seiner möglicherweise in Kürze erfolgenden Emeritierung.


kath.net dokumentiert die Antwort von Pressesprecher Gracia/Bistum Chur in voller Länge:
„Betreffend den Wohnort von Bischof Vitus Huonder nach der Beendigung seiner Tätigkeit als Bischof von Chur sind verschiedene Meldungen in den Medien erschienen. Folgendes ist dazu festzuhalten:

Der Präfekt der Glaubenskongregation und Präsident der damaligen Kommission «Ecclesia Dei», Gerhard Kardinal Müller, hat nach einem Gespräch mit Papst Franziskus im Juni 2016 Bischof Vitus Huonder den bereits seit 2015 bestehenden Auftrag bestätigt, «den Dialog über spezifische Themen theologischer und pastoraler Natur mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. fortzusetzen sowie Formen der Begegnung und der Nähe zu entwickeln mit dem Ziel, die brüderlichen Beziehungen zu vertiefen, um ein immer günstigeres und konstruktiveres Klima zu fördern».

Dieser Auftrag, über den der Apostolische Nuntius sowie die Schweizer Bischofskonferenz seinerzeit informiert wurden, ist nicht an das Amt des Diözesanbischofs gebunden und ist zeitlich nicht beschränkt. Die Wahl des zukünftigen Wohnsitzes Wangs/SG steht im Zusammenhang mit diesem Auftrag."

Zur Dokumentation - Schreiben von Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, an Bischof Huonder bezüglich Piusbruderschaft (11.6.2016)


Foto oben: Bischof Huonder (c) Bistum Chur


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Lesermeinungen

 Stanley 11. April 2019 
 

@Herbstlicht

Laut Recherchen der «Rundschau» verzögert sich Huonders Umzug. Seine Ankunft in Wangs werde «auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, der noch unbestimmt ist», teilte das Generalhaus der Piusbrüder in Menzingen (ZG) mit. Den Grund nannte es nicht.

Das Bistum Chur und die Piusbrüder waren gegenüber SRF trotz mehrmaliger Anfragen zu keiner Stellungnahme bereit.

Siehe:
https://www.srf.ch/news/schweiz/huonder-und-die-piusbrueder-vatikan-widerspricht-bistum-chur


1
 
 Herbstlicht 10. April 2019 
 

@Stanley

Noch ein Artikel in dieser Angelegenheit, vor einigen Minuten gefunden:

https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/online/Huonder-Papst-weiss-von-Umzug-zur-Piusbruderschaft;art4691,197278

Ja, geehrter Stanley, ich geben Ihnen recht - warten wir ab!


1
 
 Stanley 10. April 2019 
 

Keine ausdrückliche Bestätigung durch die Piusbruderschaft

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat den angeblichen Umzugs von Bischof Vitus Huonder in das Jungengymnasium im Schweizer Wangs bislang mit keinem einzigen (eigenen) Wort bestätigt.
Lediglich ein Artikel von Denise Allig aus der Zeitung "Sargansländer" vom 23.01.2019 ist im Mitteilungsblatt vom März 2019 (Nr. 482) abgedruckt.
Nicht einmal einen eigenen Kurzkommentar gibt es von der Piusbruderschaft.


3
 

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