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Papst Franziskus verlängert Amtszeit von Bischof Vitus Huonder

4. Mai 2017 in Schweiz, 41 Lesermeinungen
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Bischof Huonder bleibt bis Ostern 2019 Bischof von Chur


Chur (kath.net)
Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch geprüft, das ihm der Bischof von Chur am 21. April 2017 übermittelt hat. Nach Abwägung aller Umstände hat der Papst entschieden, die Amtszeit des Bischofs um zwei Jahre zu verlängern, bis Ostern 2019.


Dies bedeutet, dass Bischof Vitus Huonder als Diözesanbischof mit allen Rechten und Pflichten zwei weitere Jahre im Amt bleibt. Erst danach wird die Neubesetzung des Bischofssitzes stattfinden.

Der Bischof freut laut einer Presseaussendung über das Vertrauen des Papstes, das in dieser Entscheidung zum Ausdruck kommt.


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Lesermeinungen

 lesa 6. Mai 2017 

Keine Angst aber Gottesfurcht

@Zeitzeuge Ergänzung: Jesus zur Hl. Faustyna : "Ich will die wunde Menschheit nicht strafen, sondern sie gesund machen." Aber auch: "Die Menschheit wird keinen Frieden finden, ehe sie sich an mein barmherziges Herz flüchtet." Und: "Möge die ganze Menschheit Meine unergründliche Barmherzigkeit kennenlernen. Das ist das Zeichen der Endzeit. Danach kommt der Tag der Gerechtigkeit. Solange noch Zeit ist, sollen sie zur Quelle Meiner Barmherzigkeit Zuflucht nehmen; sie sollen das Blut und das Wasser, das für sie entsprang, nutzen. Ehe Ich als gerechter Richter komme, öffne Ich weit die Tür Meiner Barmherzigkeit. Wer durch die Tür der Barmherzigkeit nicht eingehen will, muss durch die Tür Meiner Gerechtigkeit gehen."
In der von Ihnen zitierten Stelle von Trient heißt es "Furcht" nicht "Angst". Angst will Gott nicht. Was uns vielfach fehlt, ist die GOTTESFURCHT: Vertrauen, das Gott anerkennt als liebenden Schöpfer und Herrn und Erlöser unseres Lebens. Gott zwingt uns nicht in den Himmel.


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 Federico R. 6. Mai 2017 
 

Mein DREIFACHES "Vergelt's Gott" - Weiteres dazu auf kath.net/news/59448


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 supernussbi 6. Mai 2017 

BETEN für unsere Bischöfe, damit sie sich verstehen!

LausDeo: dass bei Bischöfen Felix u. Markus angeblich viele? ihrer Aussagen Widersprüche zur Lehre sind, kann ich gar nicht unterschreiben! - Ich hatte als 1.Deutschschweizer im Stift Heiligenkreuz in meinen 4 Jahren nen menschlich und auch bezüglich Treue zur Lehre der Kirche sensationellen Dogmatiker gehabt, der mal sagte: "Meine Herren, niemand von uns kann die Lehre der Kirche völlig so wiedergeben, dass nicht auch ein Hauch von Irrlehre dabei wäre, weil niemand den ganzen Überblick haben kann." - Dann hatte ich im Romerohaus mal Bischof Felix erlebt, wie er wie ein Sandwiches unbarmherzig gequetscht wurde, um möglichst das zu erhalten, was man hören will. Der Mann ist gut (niemand von uns ist sehr gut)! - Nun zu Bischof Büchel: Vor der Demonstration in St. Gallen gegen Bischof Vitus hatte Bischof Markus auf die Rückfrage des Journalisten gesagt: "Ja wenn jemand keine Kinder will, kann er/sie nicht kirchlich heiraten!" Das war sehr mutig! Beten wir einfach!


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 Zeitzeuge 5. Mai 2017 
 

Ergänzung bzgl. der zur Beichte erforderlichen übernatürlichen Reue

Das Konzil von Trient lehrt und hat definiert (DH 1678), daß unter anderem auch die Furcht vor der Höllenstrafe, welche die Bereitschaft enthält, die Sünde zu meiden, als Geschenk Gottes und Antrieb des Hl. Geistes verstanden werden muß, da die unvollkommende Reue, welche auch darin ihren legitimen Beweggrund haben kann, zur gültigen Beichte ausreicht.
Ideal ist natürlich die übernatürliche, vollkommene Reue, welche in der Gottesliebe wurzelt, natürlich verbunden mit dem Vorsatz,
sobald als möglich zu beichten.


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 lesa 5. Mai 2017 

Zur Frohen Botschaft gehört gesundes Salz

@Zeitzeuge: Ihre letzten beiden postings halte ich wieder für eine prima Kleinkatechese. (Immer wieder schenken uns Kommentatoren hier authentische Katechese bzw. Theologie und bringen somit den "unergründlichen Reichtum Christi" (Paulus) ein. Kostbar!
Das Salz der Wirklichkeit des Evangeliums macht gesund,uUnd zu ihr gehört auch die evangeliumsgemäße Antwort über die letzten Dinge.
Die "bischöfliche Anleitung" für die Firmlinge, die Sie uns weitergegeben haben, haben, gehört ins katechetische (und bischöfliche!)Repetoire!


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 Zeitzeuge 5. Mai 2017 
 

Schön, daß lesa die geoffenbarte Wahrheit

von der ewigen Hölle als schmerzhafte Strafe für die in der Todsünde Verharrenden nicht als Droh- sondern richtigerweise als Frohbotschaft betrachtet.
Das läßt sich auch Kindern vermitteln unter Hinweis auf Jesu Verkündigung.
Die Offenbarung der ewigen Hölle soll ja zu unserem ewigen Heil dienen.
Natürlich sollen die Kinder zu froher Gottesliebe erzogen werden und lernen, daß niemand ohne eigene, schwere Schuld in die Hölle kommt, denn wer Gott wirklich liebt, wird sich aus dieser Liebe heraus an die Gebote halten, da er ja für immer und ewig auf der Seite Gottes bleiben will.
Vor Jahren predigte ein Bischof zu Firmlingen und sagte u.a.:
"Denkt immer, ich will bei Jesus bleiben und mit dem Teufel nichts zu tun haben", eine Minikatechese, indirekt auch über die Hölle!


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 lesa 5. Mai 2017 

Wer dem Sohn gehorcht, hat Leben

@zeitzeuge @ Bernhard Joseph: Gott hat alles getan, um uns vor der Hölle zu bewahren. Mit Höllenangst operieren, ist Antiverkündigung und Kindern soll man ja nicht damit kommen. Aber sehr oft fragen sie selber. Dann kann man so oder ähnlich sagen: Gott liebt jeden. Und weil Gott die Liebe ist, zwingt er niemanden. Wer aber nicht bei Gott sein will wird die Erfahrung machen, dass es ohne ihn nicht schön ist, sondern dunkel. Jugendlichen und Erwachsenen darf aber die Frohe Botschaft nicht vorenthalten werden. Zu ihr gehört die Warnung vor den Folgen der Ablehnung Gottes. "Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben, wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das ewige Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm." (Joh 3, 31-36; Osterzeit Do.2.W.) "Wer nicht glaubt, wird verdammt werden." (Mk 16,16) "Zorn Gottes" meint das im Sein durch Sünde und Abfall verdichtete gottwidrige Böse, von dem ER uns durch Tod und Auferstehung erlöst hat. Sakramente verbinden uns mit diesem Heil.


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 lesa 5. Mai 2017 

Sich einfach zur Wahrheit stellen

@supernussbi: Dass Hirten aller Richtungen und jeder von uns Stärken und Schwächen hat, ist wichtig zu sehen. Alle haben Fähigkeiten, die den Leib Christi, einander ergänzend, aufbauen können und notwendig sind. Es gibt eine Grenze "der Kreativität", und das ist die uns geschenkte Offenbarung, zu der auch die lebendige Tradition gehört. Weg von gewissen Eigenmächtigkeiten, hin zu einer schlicht und ohne Abstriche, vielleicht mit neuem Elan wieder an der lebendigen Überlieferung als einende Mitte orientiert - weil alles andere spaltet und zerstreut.


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 Zeitzeuge 5. Mai 2017 
 

Über die Hölle, die von den auf ewig Verdammten

als schmerzhafte Strafe empfunden wird, sagte Papst Benedikt XVI. in einer Predigt einmal folgendes:
"Jesus ist gekommen, um uns zu sagen, daß er uns alle im Paradies haben will u n d
daß die Hölle, von der man in unserer Zeit so wenig spricht, existiert und ewig ist für jene, die ihre Augen vor seiner Liebe verschließen".

Siehe auch Joh. 14,21: "Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist es, der mich liebt"!

Laßt uns also beten:" Herr, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Hilfe am allermeisten bedürfen"!


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 Bernhard Joseph 5. Mai 2017 
 

@supernussbi - II

Gerade die Auseinandersetzung mit den letzten Dingen, also Tod und Erlösung, sind heute brisante Themen, weil sie natürlich auch den Atheisten umtreiben, der es nur nicht zugestehen will. Die Hölle ist ja nicht darum verschwunden, weil wir es so wollen, sondern sie ist durchaus real, sogar real erfahrbar, wenn man sich heute die gescheiterten Lebensentwürfe vieler Menschen anschaut. Die Bilder, die sich der mittelalterliche Mensch von der Hölle gemacht haben, sind andere als es der heutige Mensch sie sich macht. Die Hölle kann eben auch im Bilde des Nichts ihren höchst realen Ausdruck finden. In unserer Zeit, in der der Nihilismus die prägende Erfahrung des Menschen ist, lässt sich sogar noch besser verstehen, was unter Hölle eigentlich immer schon zu verstanden wurde. Es ist die Negation der Liebe Gottes und damit des Sinn alles Daseienden. Hölle ist die verabsolutierte Negativität. Aus diesem Ansatz kann man auch mit Jugendlichen wieder über die Hölle reden.


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 Bernhard Joseph 5. Mai 2017 
 

@supernussbi

Sie kennen sicher das Buch "Der Künstler als junger Mann" von James Joyce. Hier wird genau die von Ihnen beschriebene Problematik einer falschen Verkündigung anschaulich. In einer Szene beschreibt Joyce wie ein Jesuitenpater als Lehrer den Schülern die Hölle und die Höllenqualen schildert und dies mit den sexuellen Erfahrungen der Pubertierenden verbindet. Die ganze Seelenqual des jungen Menschen wird hier dem Leser vor Augen geführt. Bei Joyce hat diese Art der Glaubensvermittlung dann zur Abwendung von der Katholischen Kirche, ja zum radikalen Bruch mit dem christlichen Glauben geführt. Die Drohung mit der Hölle ist fehl am Platz, insbesondere wenn sie aus dem Anspruch erfolgt, Macht ausüben zu wollen. Hier ist in der Tat vieles in der Kirche in der Vergangenheit falsch vermittelt bzw. gepredigt worden.

Für mich stellt darum Papst Benedikt eine wirklich neue und authentische Art der Glaubensvermittlung dar, die bisher als solche nicht wirklich erkannt ist.


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 Zeitzeuge 5. Mai 2017 
 

Gerade auch Kindern und Jugendlichen ist die christliche Sexualmoral

altersgerecht, aber korrekt ohne Abstriche zu vermitteln, wobei auch die Fakten Todsünde und Hölle, natürlich richtig dargelegt, wie die Kirche es lehrt, nicht verschwiegen werden dürfen!
Natürlich sollen die jungen Menschen lernen, daß man zuallerst aus Liebe zu Gott keine Todsünde begeht und das nur gelebte Keuschheit der Schöpfungsordnung Gottes entspricht und so wahrhaft innerlich frei macht zu einer frohen Gottesliebe.


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 Stefan Fleischer 5. Mai 2017 

@ supernussbi

"Wenn die Masturbation eine schwere Sünde sein soll und ich verunfalle und sterbe, bevor ich noch habe beichten können, dann komm ich also in die Hölle, d.h. ich habe kaum eine Chance"
Damit zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, was eine ungenügende, fahrlässige, und/oder einseitige Verkündigung alles anzurichten vermag. Aber Satan weiss ja ganz genau, dass er mit der halben Wahrheit mehr auszurichten vermag als mit jeder Menge Lügen.
Ceterum censeo: Nur eine gründliche, vollständige, überzeugte und überzeugende NEUEVANGELISATION im Verein mit der inständigen Bitte um die Gnade und dem Segen Gottes kann helfen.


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 supernussbi 5. Mai 2017 

FAZIT: Wir können nicht so tun, als wäre ...

für uns selber schon alles gelöst. Deshalb habe ich schon vorgeschlagen, dass man im Bistum Chur (eigentlich wäre das auch was für die Bischofskonferenzen) doch regelmässige Podiumsdiskussionen für Priester, Diakone und Laientheologen organisiert, wobei jede Seite (progressiv und konservativ) ihren eigenen Referenten mitbringen sollten. Damit wäre garantiert, dass wie bei der Begegnung mit dem Nuntius beide Seiten antraben würden. So fände ein gemeinsames Ringen um die Wahrheit statt, in dem wie bei einer Weiterbildung Defizite bezüglich Lehre und Tradition behoben werden könnten. Und das gemeinsame Mittag- oder Abendessen würde viele einander noch näherbringen und eine grössere Einheit zumindest in der Liebe begünstigen! - Wie nur im Miteinander einer Freundschaft oder Ehe, so können wir uns auch in der Kirche nur IM MITEINANDER positiv verändern, sonst verändert man(n)/frau sich immer mehr auseinander!


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 supernussbi 5. Mai 2017 

Teil 4 - Thema Zölibat und Jugendsexualität

Thema Zölibat: Da hat mal in einer Nachbarpfarrei eine Referentin behauptet, der Zölibat sei eine Erfindung des Mittelalters, obwohl diese Theologin hätte wissen müssen, dass eines der ersten Verbote, noch die Ehe zu fordern, im Jahr 304 bei der Synode von Elvira ausgesprochen wurde – mit dem Hinweis: dass diese Lebensweise der vollkommenen Nachfolge Jesu seit Beginn der Kirche besonders geschätzt wurde.
Thema Jugendsexualität: Schon durch drei extrem konservativ aufgewachsene Jugendliche hatte ich erfahren, warum sie nicht mehr glauben und in der Kirche sein wollen. Der Eine hatte das so formuliert: Wenn die Masturbation eine schwere Sünde sein soll und ich verunfalle und sterbe, bevor ich noch habe beichten können, dann komm ich also in die Hölle, d.h. ich habe kaum eine Chance mehr. Man muss das 6. Gebot ernst nehmen. Aber so kann man keine Jugendlichen für die Reinheit begeistern, aus der wahre Kraft und Freiheit für die wahre Liebe wächst.


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 supernussbi 5. Mai 2017 

Teil 3 und Thema Engel

Dann ist es selbstverständlich, dass LaientheologInnen predigen. Und ich kenne doch etliche, die das sehr ernst nehmen und bemüht sind, die Aufgaben des Priesters und des Laien nicht zu verwischen, was ja Papst Franziskus auch ablehnt.
Thema Engel: Da hat mal vor vielen Jahren ein Laientheologe, als ich als Vikar die Messe hielt, einen völligen Unsinn gepredigt. Im Nachhinein hab ich herausgefunden, dass er während seiner Ausbildung keine einzige Stunde eine Vorlesung über die Engellehre besucht hat. So ergeht es heute nicht wenigen. Man kann den Mit-Menschen nicht einfach die Wahrheit um den Kopf schlagen. Man muss sehr oft in freundlicher Weise mit ihnen ins Gespräch kommen. Und dann kann es auch (manchmal sogar für uns selber) zu einem Aha-Erlebnis kommen. Wir verstehen dann gewisse Unregelmässigkeiten, wecken Vertrauen und können vielleicht in Geduld die Leute begleiten und zu immer besseren Erkenntnissen und Lösungen kommen.


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 supernussbi 5. Mai 2017 

Die Wahrheit einfach mitgeteilt ist kein Verrat 2

Ehevorbereitungskurs (5 Abende, jeweils Beginn mit einem guten Znacht), sagte mir ein Mitbruder, dass eines der Brautpaare bei ihm die Hochzeit abgesagt hätte. Sie seien sehr dankbar für diesen Kurs. Denn sie hätten im Gespräch miteinander gemerkt, dass sie viel zu sehr auseinander liegen würden. – Man kann den Leuten wohl zu bedenken geben, was Johannes-Paul II. mal in Einsiedeln zu Jugendlichen sagte: „Man kann nicht auf Probe lieben (zusammenleben), wie man auch nicht auf Probe sterben kann!“ Aber kann nicht mehr so operieren: Wenn ihr so weiterlebt, kommt ihr in die Hölle, weil schwere Sünde. Die Leute müssen sachte angeleitet selber erkennen, dass das nicht der wahre Weg des Glücks ist.
Die Predigt in der Messfeier ist mit der Weihe verbunden (Auftrag des Geweihten)… Darum ist die Laienpredigt grundsätzlich nicht erlaubt. Doch da gibt es im Bistum Basel und St. Gallen wie in Missionsgebieten die Situation, dass in 3-4 von 5 Pfarreien Priester und Diakone fehlen.


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 supernussbi 5. Mai 2017 

Die Wahrheit einfach mitgeteilt ist kein Verrat

Paulus schrieb doch einmal: „Ich konnte euch keine harte Nahrung geben. Ihr hättet sie nicht ertragen!“ Und doch behauptet doch niemand von uns, dass Paulus die Wahrheit Gottes verraten hätte, nur weil er diese sozusagen „präpariert“ weitergegeben hat, so wie die Menschen es fassen bzw. verstehen und die ersten Schritte machen konnten. So kommt mir manchmal die heutige pastorale Situation vor. Die ist gar nicht so einfach: Darum müssen wir möglichst gemeinsam um die Wahrheit ringen und nicht im Gegeneinander.
KONKRET: Du sollst nicht die Ehe brechen… Da kommt ein Bekannter mit einer neuen Frau. Ich schaue fragend drein. Er: Das ist jetzt wahre Liebe! Ich: Das hast du aber bei den anderen Zwei auch gesagt… Ich, weil ich weitergehen musste: Ok, wir müssen einmal drüber reden. Später habe ich erfahren. Der Pfarrer hätte gesagt, es sei ok. Ich hab aber mit ok ganz und gar nicht dies gemeint. –Kürzlich, etwa 2 Wochen nach einem fünfteiligen oekum. Ehevorbereitungskurs


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 supernussbi 5. Mai 2017 

Als Mensch hat man die Wahrheit nicht einfach so

Lieber LAUS DEO: Ich versuche aus meinen Ferien eine Antwort zu geben. Wie oft beurteilen wir Andere und stellen plötzlich selber fest, dass auch bei uns manches nicht immer unseren Worten oder dem Glauben entspricht. Wir stehen dann selber nicht in der Wahrheit, in den Geboten Gottes, in der Lehre der Kirche… Natürlich gibt es Angriffe gegen die Lehre der Kirche. Aber wenn ich im Gegenüber ein offenes Ohr wünsche für meine Sicht der Dinge bzw. der Kirche, dann muss ich mich fragen: „Mit welchen Worten sag ich dies oder jenes?“ Zumal mit der Vernachlässigung der Glaubensvermittlung in den vergangenen Jahren manche frühere Voraussetzungen fehlen. Ich durfte öfters bei JournalistINNen oder in Bars, Stammtischen etc. erleben, wie Menschen plötzlich ihre Ansichten verändern, wir uns einige Schritte näher gekommen sind. Das setzt viel Gottvertrauen voraus, dass ER ehrlich Suchende auch näher ins Geheimnis der Kirche und des persönlichen Lebens und Liebens führen will.


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 Ehrmann 4. Mai 2017 

qLaus Deo - ich hoffe, Sie mißverstehen mich nicht wieder


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 Ehrmann 4. Mai 2017 

@Laus Deo: das weiß ich wohl - aber er gehört zum "koservatven Lager"

Und es würde den Annäherungen zu den Piusbrüdern nicht zugute kommen, wenn gerade jetzt die Amtszeit des so deutlich auf der konservativen Seite stehenden Bischfs durch Papst Franziskus beendet würde- andere Gründe sehe ich eigentlich nicht, weder, daß Papst Franziskus seinen Kurs geändert noch plötzlich so hohes Vertrauen in Bischof Huonder bekommen hätte. Dafür spricht auch die nicht so große Begrenzung der Verlängerung auf 2 Jahre


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 Gandalf 4. Mai 2017 

IN EIGENER SACHE

User, die bei uns mit Fake-Adressen agieren möchten, werden ausnahmslos gesperrt, z. B. @spamhereplease.com usw.;-)


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 Laus Deo 4. Mai 2017 

@supernussbi

Ich komme aus dem Bistum Chur und lebe im Kanton Zürich. Sie schreiben wir sollen gemeinsam um die Wahrheit ringen? Was ist für sie die Wahrheit? Für mich ist die Wahrheit Jesus Christus und die Kirche ist sein Leib, die Lehre sein Wort. Leider ist es so in der Schweiz, dass der Grossteil wie auch Hirten gerne die Lehre der Zeit anpassen würden oder die Lehre nicht für verbindlich empfinden. Jeder von uns ob Bischof oder Laie hat seine guten und schlechten Seite aber es ist für die Herde verherrend wenn die Hirten genau diese Waheheit leugnen. Bischof Vitus wie sein Vorgänger werden von den Medien und Liberalen immer wieder angegriffen weil sie genau die Lehre verteidigen. Was ist also die Wahrheit? Jesus lernt: wer mich liebt, hält meine Gebote. Wie also kann man Jesus lieben und um die Wahrheit ringen, wenn man den Worten Jesus nicht gehorcht? Bischof Felix und Bischof Markus würde ich als Menschen nie kritisieren, aber viele ihre Aussagen sind Widersprüche zu Lehre.


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 lesa 4. Mai 2017 

Stärkende Botschaft

Frohmachende, stärkende Botschaft. Gott sei Dank!


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 supernussbi 4. Mai 2017 

GEMEINSAM um Wahrheit, Liebe und Einheit ringen!

Zudem kann ich mir gar nicht vorstellen, dass Bischof Vitus etwas mit der Piusbruderschaft zu tun haben soll. Ich schätze seine stille persönliche Sorge und Kontakte sowohl um und mit Expriestern als auch wiederverheiratet Geschiedenen. Andrerseits störe ich mich über gewisse Einseitigkeiten einzelner Kommentatoren hier, die ihn im Verhältnis zu den übrigen CH-Bischöfen fast heiligsprechen. Auch Vitus hat seine schwachen Seiten, wie wir auch gerade bei Bischof Felix und Bischof Markus auch viel Positives entdecken können, wenn wir nur wollen. Hören wir doch auf, einander als Christen ständig gegenseitig auszuspielen. Im Garten (Gottes) fördert man nicht das Unkraut (das es auch in unserem Leben gibt), sondern das Gute, damit es noch besser gelingt und Früchte bringt.
Wir dürfen nicht mehr aneinander vorbeileben, sondern müssen auch und gerade in der Diözese Chur GEMEINSAM um die Wahrheit ringen! Was sagte Jesus? "Übertrefft Euch in gegenseitiger Achtung!"


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 Kostadinov 4. Mai 2017 

Sie spucken schon Gift und Galle :-)

https://www.kath.ch/newsd/enttaeuschung-und-bedauern-ueber-die-spielverlaengerung-huonders/

Jetzt gibt's nur noch die Streitfrage, wie viele wegen Huonder ausgetreten sind. Die Austritte aus der staatskirchenrechtl. Körperschaft in meinem Bekanntenkreis erfolgten von praktizierenden Katholiken, die diese hysterischen Gremien nicht mehr mitfinanzieren wollten.

@supernussbi: Wer sind denn diese drei übergangenen Möchtegernkandidaten? Kopp? Jöhri?


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 kirche3000 4. Mai 2017 
 

Warum diese Obergrenze?

Warum wird seine Amtszeit nur auf zwei und nicht auf weitere fünf Jahre verlängert?
Naja - kommt Zeit - kommt Rat - und vielleicht eine weitere Verlängerung. Es wäre wünschenswert!


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 supernussbi 4. Mai 2017 

Vertrauensbeweis? - Nicht zuviel Wechsel...

Ja, man kann dies als Vertrauensbeweis des Papstes für Bischof Vitus sehen. Aber es war sicher auch der Gedanke da, dass im Auf und Ab der Diözese Chur, das weniger von Huonder selbst als vielmehr von einzelnen bisher bei drei Bischofsernennungen leer ausgegangenen Möchtegernkandidaten bewirkt wurde, nicht noch mehr Wechsel und Unruhe reinkommt. Daher soll wohl einst der alte vom neuen Bischof direkt abgelöst werden.


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 Laus Deo 4. Mai 2017 

@Ehrenmann

Sie verwechseln da was. Bischof Vitus hat einen guten Draht zur PETRUSBRUDERSCHAFT, und diese sind eine Bereicherung für die Kirche wie alle Katholiken welche noch den wahren Katholischen Glauben verteidigen


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 Ehrmann 4. Mai 2017 

Ein Gastgeschenk für die Piusbruderschaft?

Ich kann mir nicht helfen - timeo Danaos et dona ferentes. Aber letztlich ist es Gott, der uns lenkt- in diesem Sinn sage auch ich Deo greatias!


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 Bonafide 4. Mai 2017 
 

Wunderbar!

Es freut mich unsäglich, dass dieser mutige Bischof - ebenso ein Mann des Glaubens wie des gesunden Verstandes - der Schweiz erhalten bleibt. Einziger, aber grosser Wertmutstropfen: dass es nur zwei Jahre sind. Doch man muss auch dafür dankbar sein.

All die, die bereits die Messer gewetzt haben, dürfen nun zwei Jahre lang auf der Strafbank Platz nehmen. Es ist ihnen gutes Sitzleder zu wünschen.


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 Kostadinov 4. Mai 2017 

@Gandalf: Zustimmung

wenn auch man im Moment in den Schweizer Medien noch eher konsterniert scheint. Immerhin ist jetzt auch der Bischofsvikar für den überlieferten Ritus noch 2 Jahre gesichert. Ein Faktor bei der Entscheidung war sicherlich auch, dass die sog. Reformkatholiken in der Schweiz (die ich als zugewandeter Bayer eigentlich schon nicht mehr als Katholiken erkennen kann) zu viel Druck über die Medien aufgebaut haben. Und Druck von aussen scheint Papst Franziskus nun gar nicht zu schätzen, egal von welchem Flügel er kommt...


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 Gandalf 4. Mai 2017 

Schweizer Giftzwerge :-)

Da werden heute ein paar Schweizer Giftzwerge toben, gut so!


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 Coloniasacra 4. Mai 2017 
 

Es gibt auch höchst erfreuliche päpstliche Überraschungen

Regelmässig nimmt Papst Franziskus Rücktritte unverzüglich an. Dass dieser Papst die Amtszeit von Bischof Huonder um zwei Jahre verlängert hat, ist daher eine grosse Überraschung. Über die päpstlichen Entscheidungsmotive sollte nun nicht spekuliert werden, sondern diese Entscheidung mit grosser Freude und Dankbarkeit aufgenommen werden. Bischof Huonder als Leuchtturm in verblendeter dunkler Umwelt sei weiterhin Gottes Segen und ein "weiter so fortiter in re" von Herzen gewünscht. Deo gratias.


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 Herbstlicht 4. Mai 2017 
 

Prima!

Diese päpstliche Entscheidung freut mich sehr, auch für Bischof Huonder selbst.
Denn er musste vieles an Schmähungen ertragen und es sind in seinem Inneren sicher so einige Verletzungen entstanden.


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 Dottrina 4. Mai 2017 
 

Ja, Deo Gratias!

Es freut mich für das Bistum Chur, dass Bischof Vitus Huonder noch zwei Jahre wirken darf. So einen Bischof wünschte ich mir für München!


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 Thomas-Karl 4. Mai 2017 

DEO gratias?

Ob man gleich Gott danken soll? Vielleicht ist man in Rom ebenso ratlos wie in Chur...


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 Ottaviani 4. Mai 2017 

es zeigt sehr schön

daß dieser Papst sich jedem bisher üblichen Maßstab entzieht


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 mphc 4. Mai 2017 

Großer Gott wir loben Dich!

Ein wahrer Hirte nach dem Herzen Jesu darf weiterhin segensreich für die Oasen-Diözese der Schweiz wirken!


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 Jan Weber 4. Mai 2017 

Deo gratias!

Papst Franziskus überrascht mich immer wieder! Durch die Unterstützung von Bischof Vitus Huonder stärkt der Papst die katholischen Kräfte in der Diözese.
Deo Gratias!


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 Laus Deo 4. Mai 2017 

Deo Gratias


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